AT202631B - Relais oder Auslöser mit einem magnetischen Gleichfluß - Google Patents

Relais oder Auslöser mit einem magnetischen Gleichfluß

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AT202631B
AT202631B AT617255A AT617255A AT202631B AT 202631 B AT202631 B AT 202631B AT 617255 A AT617255 A AT 617255A AT 617255 A AT617255 A AT 617255A AT 202631 B AT202631 B AT 202631B
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AT
Austria
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relay
armature
release according
release
core
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Application number
AT617255A
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English (en)
Inventor
Walter Ing Baeuml
Original Assignee
Elin Ag Elek Ind Wien
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/24Electromagnetic mechanisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Relais oder Auslöser mit einem magnetischen Gleichfluss 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Ankerhoher   Betätigungsströme   durch die Vorschrift, dass das   Gerät   auch die volle Nennspannung, also etwa den zehnfachen Wert der   normalen Auslösespannung aushalten   muss. Praktisch wird man den Querschnitt des Joches 2 so wählen, dass die Sättigung in der Nähe des   Auslöseflusses   Liegt. 



   Der vom   Betätigungsstrom     erzeugte Nebenfluss OrJ kann   zufolge der Sättigung des Eisenkernes 1 stets nur in jenen Teilen des letzteren fliessen, in denen der dem betreffenden Teilfluss von Oh entgegengerichtet ist. Er nimmt also bei den in Fig.   l   eingetragenen Flussrichtungen den strichliert gezeichneten Verlauf. Dass sich der   Fluss     n   zur Gänze auf kurzem Wege schliesst, wird unter anderem auch durch den Luftspalt zwischen dem oberen Teil des verschiebbaren Kernes 3 und den feststehenden Eisenkernen 1 und 2 verhindert.

   Wesentlich ist jedenfalls, dass der Fluss   on,   wie Fig. 1 zeigt, den einen (den rechten) der beiden Teilflüsse von Oh   schw & cht,   ohne den anderen entsprechend zu verstärken, oder mit anderen Worten, dass n den für die magnetische Zugkraft massgebenden Summenfluss im Anker 3 vermindert, wie ebenfalls die Fig. 1 unmittelbar erkennen lässt. Wegen der Symmetrie   der Anordnung ist. dabei   die eintretende Zugkraftverminderung von der Richtung des Flusses   on, also   auch von   der Richtung des Betätigungsstromes unabhän-   gig. Ist dieser   z.

   B.   ein Wechselstrom, so können also beide Halbwellen das Ansprechen bewirken,   d. h.   es entfällt stets jene Ansprechverzögerung, die sonst infolge   StromrichtungsabhÅangigkeit   eintreten kann. Erfolgt die Betätigung durch. Gleichstrom, so kommt es nicht darauf an, in welcher Richtung er fliesst bzw. mit welcher Polarität der Anschluss stattfindet. 



   Der Ansprechwert kann u.   a.   durch Veränderung der Einstellung bzw. Kraft der Feder 5 verändert werden. Die Empfindlichkeit ist am höchsten, wenn die Kraft der Feder nahezu gleich ist der magnetischen Kraft (Haltekraft). Die Kraft der Feder stellt zugleich die im Ansprechfall am Bolzen 6 verfügbare Verstellkraft dar. Im allgemeinen ist sie so gross, dass ein erfindungsgemässer Auslöser ohne komplizierte, der Verstärkung dienende, mechanische Zwischenglieder ein Leistung schaltendes Gerät auslösen oder gegebenenfalls auch unmittelbar Schaltkontakte für grössere Stromstärken betätigen kann. 



     Bsi   dem in den Fig. 2 und 3 gezeigtenAuslöser schliesst sich der durch die Spule 7 im Kern 3 erzeugte Gleichfluss über ein Joch 10, das als geschlitztes Rohr (Fig. 3) ausgebildet ist, und über dessen Grundund Deckplatte 11 bzw. 12. Er verzweigt sich also wiederum im Sinne der Erfindung in zwei Teilflüsse. 



  Das Nebenjoch 20 könnte nach Art des Joches 10 ebenfalls als geschlitztes Rohr ausgebildet sein. Ein zugehöriger Kern 19 trägt die Auslösespule 4. Der Querschnitt des Kernes 19 ist ein (schmales) Rechteck, dessen lange Seiten in Fig. 2 senkrecht zur Zeichenebene stehen. Der Kern 3 des Auslösers wird durch zwei Membranen 14, 15 zentrisch geführt, die, wie Fig. 4 zeigt, geschlitzt sein können, um die Längsbewegung des Kernes 3 nicht zu behindern. Die Druckfeder 5 befindet sich hier zwischen der Membran 15 und einer Stützplatte 13. Das Ende 16 des Kernes 3 ist verdickt, so dass sich die Feder 5 bzw. auch die Membran 15 daran abstützen kann. Der Kern 3 kann auch aus mehreren (zusammengeschraubten) Teilen bestehen. Ist er oder ein Teil von ihm permanentmagnetisch, so kann die Spule 7 gegebenenfalls ganz fortfallen. 



   Über das Joch 10 ist eine den Auslöser schützende Kappe 17 geschoben, die zwei. Anschlüsse 18 aufweist. 



    Der in den Figuren 5 und 6 von aussen gezeigte mit Befestigungspratzen 21 versehene erfindungsge-    mässe Auslöser ist aus Giessnarz 22 geformt. Er weist eine Einstellschraube 23 auf, mit welcher die Feder oder der Kern fein eingestellt werden können. Die Anschlüsse 24 befinden sich hier rückwärts. 



   Ein Hauptanwendungsgebiet der Erfindung sind die   Schutz- oder Gefahrauslöser.   wie z. B. Fehlerspannungsauslöser, Fehlerstromauslöser, Auslöser für Bahnapparate, bei welchen ein Ansprechen bei positiven und negativen Strom-, Spannungs- oder Induktionswerten gefordert wird, des weiteren Melder bestimmter 
 EMI2.1 
 Auch bei Schutzgeräten, die auf ungleiche   Phasenbelastung ansprechen,   kann die Erfindung angewandt werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :.    



   1. Magnetische Vorrichtung, vorzugsweise Auslöser, mit einem durch Gleichstrom oder permanenten Magneten erzeugten Gleichfluss (Haltefluss), dem sich die Wirkung der vom   Betätigungsstrom   durchflossenen Spule (n) überlagert, so dass ein durch den Gleichfluss entgegen der Kraft einer Feder   od.   dgl.

   festgehaltener Anker bei Erreichen eines bestimmten, vorzugsweise, etwa mittels der Feder, einstellbaren Wertes des   Betätigungsstromes   abfällt, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltefluss, sich teilend, zwei wenigstens stellenweise gesättigte   Rückschlussschenkel   in gleicher Richtung durchfliesst und diese Schenkel vom Betätigungsstrom   ira einander   entgegengesetzten Richtungen erregt werden, so dass bei beiden   möglichen.   

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Claims (1)

  1. Richtungen des Betätigungsstromes eine Schwächung des Halteflusses eintritt, indem die Flussschwächung im einen Schenkel die wegen der Sättigung nur geringe Fussverstärkung des anderen Schenkels überwiegt. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Relais oder Auslöser nach Anspruch 1 mit einem durch einen Permanentmagneten erzeugten magnetischen Gleichfluss, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Betätigungsstrom durchflossene (n) Spule (n) auf einem Eisenkern von so begrenztem Querschnitt angeordnet ist (sind), dass auch extrem hohe Betätigungsströme keine den Permanentmagneten schädigenden Flüsse erzeugen können.
    3. Relais oder Auslöser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker als Mittelschenkel eines dreischenkeligen Eisenkernes ausgebildet ist.
    4. Relais oder Auslöser nachAnspruch 3, insbesondere nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Betätigungsspule tragende Eisenkreis einem der beiden Joche des dreischenkeligen Eisenkernes magnetisch parallelgeschaltet ist.
    5. Relais oder Auslöser nach Anspruch 3 oder 4, dadurch'gekennzeichnet, dass der Anker nach einer Seite längsverschiebbar ist.
    6. Relais oder Auslöser nach einem der Ansprüche 3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenschenkel nach Art zweier Sektoren eines Rohres geformt sind, so dass das Gerät einer darüberzustülpenden zylindrischen Abdeckhülse angepasst. ist. EMI3.1 um den Anker eine den Gleichfluss erzeugende Spule angeordnet ist.
    8. Relais oder Auslöser nach einem der Ansprüche 3,4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker zugleich der den Gleichfluss erzeugende permanente Magnet ist.
    9. Relais oder Auslöser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach einem der Anspruce 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker als durch zwei Membranen axial geführter Kern ausgebildet ist.
    10. Relais oder Auslöser nachAnspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranen durchbrochen bzw. geschlitzt sind.
    11. Relais oder Auslöser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Um- giessung mit Giessharz.
    12. Relais oder Auslöser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine von aussen zugängliche Einstellschraube zur geriauen Einstellung dei : Feder oder des Ankers (Kernes), bzw. des Ansprechwertes.
AT617255A 1955-11-09 1955-11-09 Relais oder Auslöser mit einem magnetischen Gleichfluß AT202631B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261961B (de) * 1963-01-04 1968-02-29 Siemens Ag Sperrmagnetsystem

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