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Druckschraubenförderer für vollsynthetische Schnitzel zum Schmelzrost
Die Erfindung betrifft einen Druckschraubenförderer für vollsynthetische Schnitzel zum beheizten Schmelzrost bei der Herstellung künstlicher Fäden und Folien beispielsweise aus Superpolyamiden.
Zu fördernde Schnitzel aus vollsynthetischen. Stoffen, wie Superpolyamiden, werden zum Spinnen geschmolzen, wobei sich beispielsweise mit Heizflüssigkeit beheizte Schmelzroste bewährt haben. Ehe diese Schnitzel nun den Schmelzrost erreichen, beginnen sie unter der Einwirkung der Rostwärme an ihren Oberflächen zu verkleben und brückenartige Verstopfungen zu bilden, die das geordnete gleichmä- ssige Nachfliessen weiterer Schnitzel verhindern. Zur Behebung dieses Übelstandes ist man dazu übergegangen, die Schnitzel mittels Druckschrauben oder Druckschnecken dem Heizrost zuzuführen. Dadurch wurde die Hohlraumbildung wesentlich herabgesetzt. und die Durchsatzleistung eines Schmelzrostes erheblich gesteigert.
Die Wirkung der Druckschrauben beschränkt sich im wesentlichen nur auf den Raum hinter den Gangflächen der Schraube, d. h. eine Verdichtung des Fördergutflusses erfolgt nur in Form eines Hohlzylinders im Bereich hinter den Schraubenflanken der Schnecke. Der innere, hinter dem Schraubenkern gelegene Raum zeigt geringere Verdichtung an Fördergutmaterial, so dass in diesem Bereich die Heizroste nicht mit genügend Schnitzelgut beliefert werden und daher einen geringeren Schmelzdurchsatz aufweisen.
Die Vorrichtung nach der Erfindung behebt diese Nachteile dadurch, dass der Druckschraube drehbar gelagerte, das Fördergut gleichmässig hinter dem Druckschraubenraum verteilende, spiralig ausgebildete Leitflächen nachgeordnet sind, die z. B. aus einer mit spiralförmig entgegen der Drehrichtung von aussen nach innen verlaufenden Stegen versehenen Platte bestehen. Diese Leitflächen bewirken, dass ein Teil der geförderten Schnitzel aus dem Ringraum hinter den Gangflächen der Druckschraube in die Mitte gegen deren Kern gefördert wird, so dass auch der mittlere Teil des Heizrostes mit Schmelzgut gleichmässig beliefert wird. Die Leitflächen sind mit der Druckschraube verbunden und mit ihr drehbar und drücken das Fördergut in die Mitte gegen den Schmelzrost.
Dabei wirkt sich eine mehr oder weniger starke, dem Fördergut aufgezwungen schraubende Vorwärtsbewegung zusätzlich günstig auf die Abschmelzleistung aus. Als besonders vorteilhaft erwies sich die zwischen die spiralförmig verlaufenden Leitflächen befindliche Druckfläche der Trägerplatte als gegen den Schmelzrost ansteigende Schraubenfläche auszubilden, wodurch eine Verbesserung der Wirkung des Druckschraubenförderers erzielt wird.
Es sind auch schon Druckschraubenförderer für Kunststoff vorgeschlagen worden, der nach dem Durchgang durch die Druckschaube durch ein Drahtsieb und eine dieser benachbart angeordneten Lochscheibe hindurchgepresst wird, wozu die Druckschraube vor dem Drahtsieb vorbeistreichende Messerkanten tragende Abscher- und Abstreichklingen aufweist, die noch zusammenhängende Kunststoffteile zerkleinern und damit eine Durchmischung des Kunststoffes bewirken.
Die - erfindungsgemässe Vorrichtung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen : Fig. l die Anordnung einer Schmelzspinneinrichtung für vollsynthetische Fäden, Fig. 2 die besondere Anordnung der Leitflächen an der Verteilervorrichtung in Ansicht vom Schmelzrost her. Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A - B der Fig. 2.
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lschliessend der Sumpf 3, die Förderpumpe 4 und zuletzt die Spinndüse 5 schematisch dargestellt. Im Druckschraubenraum 1 ist drehbar die Druckschraube 6 angeordnet, die über eine Welle 7 vom Motor 8 angetrieben wird.
Die zu fördernden Schnitzel gelangen durch den Einlauf 9 in den Druckschraubenbehälter 1 und werden von der sich drehenden Druckschraube 6 in Richtung auf den Rostbehälter 2 gedrückt.
Am unteren Ende der Druckschraube 6 ist eine scheibenförmige Verteilervorrichtung 10 fest angebracht, die beispielsweise aus spiralig ausgebildeten Leitflächen in Form zweier Stege 11 und 12 besteht, die von einer Platte 13 getragen sind, welche mittels eines Zapfens 14 an der Druckschraube 6 befestigt ist. Die von den Stegen 11 und 12 eingeschlossenen Flächen der Unterseite der Platte 13 bilden zwei von den Eintrittskanten 16, 17 des Fördergutes gegen die Mitte der Platte zu ansteigende Schraubenflächen, so dass beim Drehen der Druckschraube 6 und der Verteiler vorrichtung 10 im Sinne des Pfeiles 15 in Fig. 2 das schnitzelförmigc Fördergut aus dem Bereich hinter dem Ringraum der Schraubengänge der Druckschraube auch über die von den Stegen 11 und 12 gebildeten Leitflächen radial. nach innen geleitet wird.
Das Gut wird daher auch hinter dem mittleren Kern der Druckschraube in gleicher Dichte wie aussen gegen den Schmelzrost gefördert, was durch die Schraubenflächen zwischen den Stegen 11 und 12 unterstützt wird, so dass sich derdurchsatz einer solchenDruckschraube mit Verteilervorrichtung zumindest im Rahmen des Anteiles an bisher nicht ausgenütztem Förderraum hinter dem Druckschraubenkern erhöht. Dadurch ist es möglich, die Abmasse eines Schmelzbehälters herabzusetzen und den Regelbereich des Durchsatzes an Fördervolumen in noch grösserem Rahmen als bisher zu variieren.