AT202704B - Celluloselacke und -farben - Google Patents

Celluloselacke und -farben

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AT202704B
AT202704B AT600456A AT600456A AT202704B AT 202704 B AT202704 B AT 202704B AT 600456 A AT600456 A AT 600456A AT 600456 A AT600456 A AT 600456A AT 202704 B AT202704 B AT 202704B
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cellulose
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paint
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Paul Baudecroux
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Paul Baudecroux
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Celluloselacke und -farben 
Celluloselacke und -farben enthalten sehr häufig Trübungsmittel, die aus Pigmenten oder   Zusatzstof-   fen natürlichen oder künstlichen Ursprungs bestehen. Sehl häufig werden weisse Zusatzstoffe, wie Titandioxyd, Zinkoxyd usw. verwendet. 
 EMI1.1 
    verlangen ein sorg- hältiges   Zerkleinern, ohne dass man jedoch vermeiden kann, dass sie sich am Boden des den Lack oder die Farbe enthaltenden Gefässes absetzen. 



   Dadurch wird der ursprüngliche Farbton des Lackes oder der Farbe   verändert, und   der Inhalt des Ge-fässes erhält ein kreidiges, für den Käufer wenig einladendes Aussehen. 



   Um   ein Vermahlen derPigmente   bei der Herstellung der Lacke und Farben zu vermeiden, und zur Vermeidung von Verlusten durch Verdunsten sowie von Brandgefahr und der Verwendung von teuren Materialien, wurde vorgeschlagen, den Verbrauchern Pigmente oder Zusatzstoffe zu liefern, insbesondere   Titandioxyd,   die die Form von Schuppen besitzen   (' chips ")   und die das zur   gewünschten Feinheit vermahlene Pigment   sowie einen Weichmacher oder eine Mischung von Weichmachern oder analoge Zusatzstoffe enthalten. 



  Wenn man auch so den Herstellern von Farber und Lacken Schwierigkeiten erspart, so besitzen doch die Pigmente oder Zusatzstoffe die Tendenz sich abzusetzen, und im Hinblick auf den späteren Gebrauch ist ein Rühren notwendig. Dies ist nun schwierig durchzuführen, wenn es sich um Lacke handelt, wie Nagellacke, die im allgemeinen in kleinen Behältern mit engem Hals aufbewahrt werden. 



   Man hat weiterhin ohne grossen Erfolg versucht, nur Pigmente zu verwenden, die nicht schwer sind, oder Stabilisatoren anzuwenden, die die schweren Pigmente in Suspension erhalten. 



   Die vorliegende Erfindung soll nun diese verschiedenen Nachteile beheben und   betrifft Celluloselacke   und -farben, welche nach dem Trocknen Filme einer gleichmässigen Undurchsichtigkeit liefern und die nicht dazu neigen, sich abzusetzen, wobei bei der Herstellung dieser Produkte ausserdem die Notwendigkeit eines Vermahlens völlig entfällt. 



   Die erfindungsgemässen   eelluloselacke   und -farben, die gleichzeitig einen Alkohol und eine Metallverbindung als Trübungsmittel enthalten, sind dadurch gekennzeichnet, dass sie als Metallverbindung ein Lithiumhalogenid, vorzugsweise Lithiumchlorid enthalten, vorzugsweise in einer Menge von etwa   0,     25 - :   
 EMI1.2 
 Lackes löslich und setzen sich in äusserst fein verteiltem Zustand ab, wenn das Lösungsmittel, das sie in Lösung hält, entfernt wird. Die sich so absetzenden Teilchen sind in der ganzen Masse des getrockneten Films homogen verteilt. 



   Als Lithiumhalogenid kommt besonders das Lithiumchlorid in Frage, als Alkohol Äthylalkohol meist in konzentrierter Form   (90-lOOig).   Als Cellulosederivat wird meistens Nitrocellulose, gegebenenfalls aber auch ein anderer Celluloseester, wie das   Triacetat, das Acetopropionat   oder das Acetobutyrat, verwendet ; ebenso kann   einCelluloseäther,wieÄthylcellulose   oder Benzylcellulose verwendet werden. Ausser 
 EMI1.3 
 z. B. aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoffe, Ester, besonders Ester von niedrigen aliphatischen Säuren, wie Formiate, Acetate, Propionate usw., Ketone, Aldehyde, wie auch Flüssigkeiten mit höherem 

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 Siedepunkt, oder feste Stoffe, welche besonders als Weichmacher dienen (Glycolester, Triarylphosphate und Phthalate.). 



   Lithiumchlorid ist für die   erfindungsgemässenlacke   und   Farbenbesonders geeignet, da es einTrübungs-   vermögen und eine Deckkraft besitzt, die dem feinsten   handelsüblichenTitandioxyd   wesentlich überlegen ist. Wird als Verdünnungsm'ttel 90 Vol. figer Äthylalkohol verwendet, so liegen die günstigsten Gewichtsverhältnisse bei 0,   25-4%   Lithiumchlorid, bezogen auf das Gesamtgewicht des Lackes. 



   Die neuen Lacke ergeben gegenüber den bekannten, unlösliche Trübungsmittel enthaltenden Lacken mehrere Vorteile. So entfällt bei der Herstellung der neuen Lacke ein jegliches Vermahlen des   Trübung -   mittels, da dieses in den neuen Lacken gelöst vorliegt. Da die neuen Lacke bzw. Farben das Trilbungsmittel gelöst enthalten und nicht dispergiert wie die bekannten Lacke, so besteht auch keine Gefahr, dass ein Absetzen der Trübungsmittel eintritt. Dies bedeutet einen erheblichen   FortcMtt,   da dadurch einerseits-das sonst immer notwendige Rühren des Lackes vor dem Gebrauch entfällt und andererseits die Gewähr gegeben ist, dass immer gleich konzentrierte Lacke aufgebrachtwerden, so dass die hergestellten Lack schichten immer eine gleichmässige Undurchsichtigkeit besitzen.

   Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass lediglich durch andere Komponenten des Lackes, insbesondere durch zugefügt Farbstoffe, Filme mit jeder beliebigen Nuance erhalten werden   können.   



   Die Herstellung der Lacke erfolgt z. B. einfach dadurch, dass zuerst das Lithiumhalogenid im ausgewählten Alkohol gelöst und die so erhaltene alkoholische Lösung dann zur Herstellung des Lackes so verwendet wird, wie sonst der entsprechend reine Alkohol. Enthalten die Lacke   Dzw. Farben keinen   oder zu 
 EMI2.1 
 gewünschte Menge an   Lithiumhalogenid   gelöst wird. 



   Die vorliegenden Lacke sind insbesondere als Nagellacke brauchbar, die   geuohElich aus einer film-   bildenden Mischung auf Basis von Cellulosederivaten bestehen, die in einer flüssigen Mischung dispergiert sind, die als   Lösungs- und Weichmachungsmittel   oder als Lösungs-,Weichmachungs-undVerdünnungsmittel dient.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Celluloselacke bzw.-farben, insbesondere Nagellacke, die gleichzeitig Alkohol und eine Metallver- EMI2.2 halogenid, vorzugsweise Lithiumchlorid enthalten, vorzugsweise in einer Menge von etwa 0, 25-4Gsw. % bezogen auf das Gewicht des Lackes oder der Farbe.
AT600456A 1955-10-10 1956-10-09 Celluloselacke und -farben AT202704B (de)

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FR202704X 1955-10-10

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ID=8880121

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