AT202796B - Elektronische Eingabevorrichtung - Google Patents

Elektronische Eingabevorrichtung

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AT202796B
AT202796B AT753757A AT753757A AT202796B AT 202796 B AT202796 B AT 202796B AT 753757 A AT753757 A AT 753757A AT 753757 A AT753757 A AT 753757A AT 202796 B AT202796 B AT 202796B
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Elektronische Rechenmasch Ind
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektronische Eingabevorrichtung 
Die Erfindung betrifft eine elektronische Eingabevorrichtung, bei der Impulse durch Unterbrechung einer Gleichspannung mittels mechanischer Kontakte erzeugt werden. 



   Bei elektronischen Rechengeräten ist es bekannt und üblich, Zähler durch die Verwendung von Triggerkreisen als Zählerelemente aufzubauen. 



  Derartige Triggerkreise werden aus einer Kippschaltung gebildet, die zwei stabile Zustände einnehmen kann und die durch Impulse von dem einen an den andern Zustand umgeschaltet wird, wobei zwei abwechselnd leitende Schaltelemente, z. B.   Elektronenröhren,   Verwendung finden. Werden nun die zur Umschaltung notwendigen Impulse durch die Unterbrechung einer Gleichspannung mittels mechanischer Kontakte erzeugt, dann treten leicht Prellungen an den Kontakten ein und die dabei entstehenden Unterbrechungen verursachen Fehlimpulse. Weiterhin stellt sich heraus, dass durch die Kapazität benachbarter Leitungen zwischen dem Kontak und den   Kipp-Stufen Fehl-   impulse erzeugt werden, die nicht erwünscht sind, ja unter allen Umständen vermieden werden müssen.

   Nun ist es'bekannt, bei Impulsformer für Dekadenzähler zur   Unterdrückung   von Prellungen vor dem Eingang des Impulsformer einen soge- 
 EMI1.1 
 Widerständen und hinter diesen zwei   RGGlieder   zu schalten. Die Ausgangsspannung. wird dabei über einen Kondensator an das Gitter der   Zähler-   stufe gelegt. Derartige Schaltungen haben aber den Nachteil, dass die   Unterdrückung   der Prel- 1ungen nur kurzzeitig erfolgt, da der Kondensator leicht durch vorzeitige Entladung unkontrollierte Impulse abgibt, die unerwünscht sind. weil sie die Genauigkeit der Zählung beeinträchtigen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine elektronische Eingabevorrichtung mit mechanischer Kontaktunterbrechung zu schaffen, mit der die aufgezeigten Mängel beseitigt werden und bei der die   Unterdrückung   von Prellungen auch   über   einen längeren Zeitraum erreicht wird. 



   Die erfindungsgemässe Ausbildung einer elektronischen Eingabevorrichtung, bei der einer Schmitt- Trigger-Stufe ein Integrierglied vorgeschaltet wird, besteht darin, dass das Integrierglied direkt mit dem Steuergitter der   Schmitt-Trigger-Stufe   verbunden ist, wobei die Integrationszeitkonstante so gewählt ist, dass die Abfallzeit für den Abfall der Spannung gerade so hoch liegt, dass die Stufe beim Schliessen des Kontaktes sicher nach der einen Seite, dem Ein-Zustand, kippt und dass der Kondensator des Integriergliedes so dimensioniert ist, dass die Stufe während der Öffnungszeit zurückkippt, wobei durch die Dimensionierung der   Schmitt-Trigger-Stufe   die Spannungswerte an ihrem Eingang und an ihrem Ausgang weit auseinander liegen. 



   An Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung   erläutert.   



  Es zeigen darin   : Fic,. 1 schematisch   die SchmittTrigger-Stufe mit dem vorgeschalteten Integrierglied, Fig. 2 die Kurve der gemessenen Spannung am Kontakt, Fig. 3 die Kurve der Spannung am Eingang der Trigger-Stufe, Fig. 4 die Kurve der Spannung am Ausgang der Trigger-Stufe. 



   Die Trigger-Stufe arbeitet so, dass sie stets einen ihrer zwei stabilen Zustände einnimmt. Man bezeichnet diese Zustände als Ein-bzw. Aus-Zu- 
 EMI1.2 
 Zustand, dann hat die Triode 1 eine hohe Anodenspannung und sie ist nicht leitend. Ist die Trigger-Stufe in den Aus-Zustand geschaltet, dann ist die Anodenspannung der Triode 1 niedrig und die Triode 1 leitend, während die Triode 2 eine hohe Anodenspannung hat und nicht leitend ist. 



  Durch das Öffnen und Schliessen des Kontaktes 3 wird ein Spannungssprung erzeugt, der von dem Integrierglied 4, 5 am Punkt 6 so integriert wird, dass störende Leitungskapazitäten sowie Kontakt-   prelLungen   unterdrückt werden. Die Integrationszeitkonstante wird so hoch gewählt, dass die Abfallzeit für den Abfall der Spannung gerade so hoch liegt, dass die   Stufe beim Schliessen   des Kontaktes 3 sicher nach der einen Seite, dem EinZustand kippt.

   Die Dimensionierung des Kondensators 5 des Integriergliedes 3,4, 5 muss weiterhin so sein, dass die Stufe in der öffnungszeit bei einer Folge von   Kontaktschliessungen   in jedem 

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 EMI2.1 
    wirdzweckmässigerweise   so dimensioniert, dass die beiden Spannungswerte am Eingang der SchmittTrigger-Stufe, der   eine. für   das Kippen in den EinZustand und der andere für das Kippen in den Aus-Zustand, spannungsmässig möglichst weit auseinander liegen, damit die durch das Integrierglied 4, 5 als Spannungsschwankungen auftretenden 
 EMI2.2 
 z. B. direkt nach dem Kipp2n keine Fehlimpulse erzeugen. 



   Durch das Integrierglied können Störimpulse   die Schmitt-Trigger-Stufe   nicht einkippen, und unerwünschte   Leitungskapazitäten   sind nicht in der Lage, Fehlimpulse zu verursachen. Es ist auch möglich, mit der integrierten Spannung eine andere Schaltung, z. B. ein Thyratron zu steuern. 



   Bei der in Fig. 2 gezeigten Darstellung kann man den idealisierten Spannungsverlauf am Kontakt 3 erkennen. Hier treten bereits saubere Spannungssprünge auf. Diese werden aber erst durch das Integrierglied verzögert und integriert, damit die am Kontakt im praktischen Betrieb auftretenden Prellungen bzw. bei offenem Kontakt durch mögliche Leitungskapazitäten einstreuende Störimpulse, bei Prellungen zu einer Verzögerung des Umkippens führt, bzw. bei Störimpulsen zu einer kleinen integrierten Spannung führt, die die Stufe nicht kippt. Fig. 3 zeigt die integrierte Spannung, wie sie beim Schliessen des Kontaktes 3 gemäss Fig. 2 am Punkt 6 verläuft. Die gestrichelten waagerechten Linien sind die Spannungswerte für das Umkippen. Die Schnittpunkt mit der Spannungskurve zeigen, wie in Fig. 4 angegeben, die Kippunkte der   Schmitt-Trigger-Stufe   an. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektronische Eingabevorrichtung, bei der einer   Schmitt-Trigger-5tufe   ein Integrierglied vor- geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass das
Integrierglied (3,4, 5) direkt mit dem Steuer- gitter der Schmitt-Trigger-Stufe verbunden ist, wobei die Integrationszeitkonstante so gewählt ist, dass die Abfallzeit für den Abfall der Spannung gerade so hoch liegt, dass die Stufe beim Schlie- ssen des Kontaktes (3) sicher nach der einen Seite,   dem Ein-Zustand, kippt und dass der Kondensator   des Integriergliedes so dimensioniert ist, dass die
Stufe während der Öffnungszeit zurückkippt, wo- bei durch die Dimensionierung der Schmitt-
Trigger-Stufe die Spannungswerte an ihrem Ein- 
 EMI2.3 
 liegen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Elektronische Eingabevorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der erzeugte Ausgangs-Impuls an der Anode der Triode (j !) abzunehmen ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT753757A 1957-09-13 1957-11-20 Elektronische Eingabevorrichtung AT202796B (de)

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DE202796X 1957-09-13

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AT202796B true AT202796B (de) 1959-04-10

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ID=5773272

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AT753757A AT202796B (de) 1957-09-13 1957-11-20 Elektronische Eingabevorrichtung

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