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Hängeeinrichtung für Schriftgutbehälter in einem Schrank, einem Schreibtisch od. dgl.
Die Erfindung betrifft eine Hängeeinrichtung für Schriftgutbehälter in einem Schrank, einem
Schreibtisch od. dgl., welche aus einem U-för- migen Rahmen besteht, dessen freie Schenkel
Tragschienen für das Schriftgut aufweisen, wobei an der Aussenseite des Rahmens übereinander- schiebbare Metallschienen zur verschiebbaren
Lagerung des Rahmens angeordnet sind und bezweckt eine Registratur zu schaffen, die ins- besondere in Verbindung mit den im öster- reichischen Patent Nr. 183410 beschriebenen
Einrichtungen vorteilhaft ist, und dadurch ge- kennzeichnet ist, dass die offenen Schenkel des
U-förmigen Rahmens durch eine der Aufnahme der Schriftgutbehälter dienende Profilschiene miteinander verbunden sind, wobei letztere einen
Teil der Auszieheinrichtung bildet und gegebenen- falls verschiebbar in einer feststehenden Schiene am Schrank eingreift.
Durch das Fehlen einer stirnseitigen Querverbindung vor der Profil- schiene ergibt sich der Vorteil, dass alle Hefter in Schrägstellung von der Seite auf die Profil- schiene aufgebracht werden können, ferner, dass alle Hefter frei zugänglich sind, wenn die Hänge- einrichtung auch nur teilweise ausgezogen wird.
Dadurch, dass das erforderliche Kippmoment der Hefter nach aussen verlegt wird, ist es möglich, eine grosse Anzahl solcher ausziehbarer Hänge- einrichtungen dicht übereinander anzuordnen.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstan- des zeigen die schematischen Zeichnungen, u. zw. die Fig. 1-3 eine erste, die Fig. 4-6 eine zweite und die Fig. 7-10 eine dritte Ausführungs- form in jeweils zwei Projektionen und einer
Einzelheit.
Die Fig. 1-3 zeigen einen ausziehbaren
Rahmen zum Einbau in Schränke, Schreibtische od. dgl., der zweckmässig aus Holz hergestellt wird. Der Rahmen besteht aus zwei parallelen Teilen 1, 2, einer Querverbindung 3 und einem Versteifungsstück 4. Um diesen Rahmen ausziehbar in einen Schrank einbauen zu können, sind zwei ausziehbare Schienen vorgesehen. Am Rahmenteil 3 ist eine Profilschiene 5 aus Metall befestigt, auf der eine zweite Schiene 6, z. B. unter Zwischenschaltung von Kugeln, verschiebbar ist. Diese Schiene ist hinsichtlich der äusseren Schiene 7 verschiebbar, die an einer lotrechten Innenwand des Schrankes befestigt wird.
Der zweite Auszug besteht aus den drei Teilen 8, 9 und 10. Teil 10 wird an einer waagrechten Platte des Schrankes od. dgl. befestigt und weist hiezu Löcher 11 für Befestigungsschrauben auf. Die Schienen 8, 9, 10 sind übereinanderliegend in einem Ausschnitt 12 des Rahmenteiles 2 angeordnet. Die Schiene 8
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werden die Schriftgutträger, z. B. Mappen, Hefter usw. aufgehängt, z. B. so wie im österreichischen Patent Nr. 183410 beschrieben ist.
Die Fig. 4-6 zeigen eine Hängeeinrichtung für die Aufnahme von Mappen für LoseblattAblage. Ein U-förmiger Holzrahmen, der aus den Teilen 13, 14 und 15 besteht, trägt an beiden
Seiten ausziehbare Schienen 16, 17. Diese Schienen können jede geeignete Konstruktion aufweisen, z. B. auch die in Fig. 2 dargestellte.
Am Rahmenteil 13 ist eine T-Profilschiene 18 derart befestigt, dass der Quersteg des T" parallel zum Rahmenteil 13 liegt, siehe auch Fig. 5. In diese Schiene wird die Mappe 19 eingehängt, welche lose Blätter aufnimmt. Die beiden Deckelteile dieser Mappe weisen zu diesem Zweck je einen Beschlag 20 auf, der mit einem Ausschnitt und zwei Nasen versehen ist. Diese Nasen greifen gemäss Fig. 6 von oben und unten über den hier lotrecht stehenden Quersteg der T-Schiene 18. Am andern Ende liegt die Mappe 19 frei auf einer Schiene 21 auf. Das Abnehmen aller in der Registratur vorhandenen Mappen 19 von der Schiene 18 erfolgt durch Schrägstellung (Anheben über 21).
Die Mappen können auch längs der Schienen 18 und 21 verschoben werden, und ihre Deckel können trotz des Eingriffs der T-Schiene 18 genügend geöffnet werden, um die losen Blätter einzulegen, wie in Fig. 6 ge- zeigt ist.
In den Fig. 7-10 ist eine Hängeeinrichtung dargestellt, die vorzugsweise zum Einbau in Schreibtische bestimmt ist. Ein U-förmiger Holzrahmen, der aus den Teilen 22, 23, 24 und 25 besteht, trägt an der bei Gebrauch lotrecht stehenden Rückwand 22 zwei ausziehbare Schienen 26, 27, die mit die Löcher 28, 29 durchsetzenden Schrauben an der Decke des Schreibtischfaches befestigt werden, wodurch ein Herausziehen des Rahmens ermöglicht wird. Zwischen den freien Enden der Schenkel 23, 24 ist eine
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im Querschnitt T-förmige Metallschiene 30 angebracht, die zum Aufhängen der Schriftgutträger bestimmt ist, sie verläuft parallel und zweckmässig in der Symmetrieebene beider Schienen 26, 27, was besondere Stabilität verbürgt.
Um zu verhindern, dass sich die eingeschobenen Hängeeinrichtungen unerwünscht aus ihrer Endlage bewegen, sind gemäss Fig. 10 Rasteneinrichtungen vorgesehen. Diese bestehen aus federnden Bügeln 33, die an Haltern 31 sitzen, die ihrerseits an beiden Seiten des Holzrahmens 32 befestigt sind. Die Bügel 33 treten in der Endlage zwischen federnde Lappen 34, 35 von Tei- len 36, die mit die Löcher 37 durchsetzenden Schrauben an der Schrankinnenseite befestigt sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Hängeeinrichtung für Schriftgutbehälter in einem Schrank, einem Schreibtisch od. dgl., welche aus einem U-förmigen Rahmen besteht, dessen freie Schenkel Tragschienen für das Schriftgut aufweisen, wobei an der Aussenseite des Rahmens übereinanderschiebbare Metallschienen zur verschiebbaren Lagerung des Rahmens angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Schenkelenden (1, 2 ; 14, 15 J/, ) des U-förmigen Rahmens durch eine der Aufnahme der Schriftgutbehälter dienende Profilschiene (8 ; 21 ; 30) miteinander verbunden sind, wobei letztere einen Teil der Auszieheinrichtung (5-10) bildet und gegebenenfalls verschiebbar in eine feststehende Schiene (10) am Schrank eingreift.