AT203626B - - Google Patents

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AT203626B
AT203626B AT12758A AT12758A AT203626B AT 203626 B AT203626 B AT 203626B AT 12758 A AT12758 A AT 12758A AT 12758 A AT12758 A AT 12758A AT 203626 B AT203626 B AT 203626B
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valve
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aerosol
aerosol valve
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AT12758A
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Firma Consilia-Fiduciaire
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Description


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  Aerosolventil 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil, das bei Behältem   mitAerosol-ProduktenAnwendung   findet. 



   Es sind Ventile bekannt, bei denen ein konisch ausgebildeter, feststehender Ventilsitz vorgesehen ist, gegen den sich ein beweglicher   Ventilkonus anissgen.   kann, wodurch das Ventil geschlossen wird. Hiebei steht der Ventilkonus unter Wirkung einer Feder. Beim Niederdrücken des Ventilkonus entgegen der Wirkung der Feder wird das. Ventil geöffnet. 



   Es sind   femer   Ventile bekannt, deren   Verschlussteil   unter der Wirkung des Aerosol-Produktes des-zu verschliessenden Behälters steht. Bei diesen Ventilen ist der Schliessdruck abhängig von der Grösse des Verschlussteiles, der seinerseits   wiederum von der Ventilöffaung abhängig   ist. Mithin ist bei diesen Ventilen der Schliessdruck von der Ventilöffnung abhängig. Da bei Aerosol-Ventilen, die auf gebräuchlichen, handelsüblichen Flaschen und   Behältern   Anwendung finden sollen, die Ventilöffnung nicht beliebig gross gestaltet werden kann, insbesondere im Hinblick auf eine gute   Zerstäubungswirkung   des Aerosol-Produktes bei seinem Austritt aus dem Ventil, kann auch der auf den   Verschlussteil   wirkende Druck nicht beliebig variiert werden.

   Wird die Variation des   Schliessdruckes   durch Zuhilfenahme einer Feder erreicht, so tritt wie bei den Ventilen, deren Schliesswirkung ausschliesslich durch eine Feder erreicht wird, der Nachteil   auf, dass eine zusätzliche Feder   erforderlich ist und diese ausserdem der Korrosion durch das Aerosol-Produkt ausgesetzt ist. 



   Bei den bisher bekannten Aerosol-Ventilen ist darüber hinaus der Weg von   der Ventilöffnung   bis zum Austritt des Aerosolproduktes aus dem Ventilkörper sehr lang, wodurch eine gute Zerstäubung des Aerosolproduktes bei seinem Austritt weitgehend verhindert wird. 



   Durch die Erfindung wird ein Ventil geschaffen, dass gegenüber den bisher bekannten Ventilen zu geringen Herstellungskosten erstellbar ist, bei dem ferner der Weg von der Ventilöffnung bis zur Austrittsöffnung des   Behälterinhaltes   aus der Vorrichtung sehr klein gehalten ist und bei dem der   Schliessdruck   unabhängig von der Schliess öffnung des Ventils wählbar ist. Ferner besitzt das erfindungsgemässe Ventil den Vorteil, dass es keine Feder aufzuweisen braucht, die sowohl die Vorrichtung verteuert, als auch der Korrosion durch das Aerosolprodukt im Behälter ausgesetzt ist. 



   Die Erfindung geht von einem Aerosol-Ventil mit einem mindestens teilweise federnden elastischen   Ventilkörper   und einem in diesen ragenden Ventilkonus aus und schlägt vor, den Ventilkörper aus einem zylindrischen Teil und einem verjüngten   rohrförmigen   Teil zu bilden, zwischen denen eine beide Teile verbindende, federnde und unter dem Druck des Behälterinhalts stehende Membrane vorgesehen ist. In der Schliessstellung des Ventils Hegt hiebei der obere Rand des rohrförmigen Teils an dem feststehenden Ventilkonus an. 



   Der Schliessdruck des   rohrförmigen   Teiles gegen den feststehenden Ventilkonus wird einerseits durch die   eigene Elastizität derfedernden   Membrane erreicht, anderseits wirkt das Aerosolprodukt auf die Membran. ein. Diese kann in ihrer Grösse beliebig gestaltet werden, unabhängig von der Grösse der   Ventilöffnung.   



  Somit kann auch der auf die Membran und somit auf den   rohrförmigen   Verschlussteil wirkende   Schliess-   druck unabhängig von der Grösse der   Ventilöffnung   variiert werden. Damit steht die Erfindung im Gegensatz zu allen bisher bekannten Ventilen, deren   Verschlussteil   unter der Wirkung des Aerosol-Produktes steht und bei denen der Schliessdruck abhängig ist von der Grösse des Verschlussteils und von der Grösse der   Schliessöfihungen.   Die Eigenfederung der Membranen erübrigt eine Druckfeder. 



   Die Betätigung des Ventils erfolgt mit Hilfe eines kappenförmigen Kopfes, der den   rohrförmig   ver- 

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Teilversteift werden, so dass der auf den Kopf 7 ausgeübte Druck im wesentlichen nur der Membran 8 mitgeteilt wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Aerosolventil   mit einem mindestens teilweise federnd elastischen Ventilkörper   und einem in diesen   ragenden Ventilkonus, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper   (4) aus einem zylindrischen Teil (4a) und einem verjüngten. rohrförmigen Teil (4b) gebildet ist, zwischen denen eine, beide Teile verbindende, federnde und unter dem Druck   desBehsiterinhalts   stehende Membran vorgesehen ist, wobei der obere Rand des rohrförmigen Teils   (4b)   sich gegen einen feststehenden Ventilkonus (6) in der   Schliessstellung   anlegt.

Claims (1)

  1. 2. Aerosolventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der verjüngte Teil (4b) des Zylinders (4) mit einem den Ventilkonus (6) überdeckenden kappenförmigen Kopf (7) versehen ist, durch dessen Niederdrücken der veijüngte Zylinderteil (4b) von dem Konus (6) abgehoben wird.
    3. Aerosolventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der kappenförmige Kopf(7) in seinem Innern mit einem die Hubbewegung des verjüngten Zylinderteils (4b) begrenzenden Ansatz (10) versehen ist, der von einem mit einer Auslassöffnung (12) des Kopfes (7) verbundenen Ringraum (11) umgeben ist.
    4. Aerosolventil nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (4) und die Ventilstange (5) mit dem Ventilkonus (6) an einem, mit einer in den Zylinder (4) mündenden Bohrung (9) versehenen Körper (3) angeordnet sind.
    5. Aerosolventil nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der den Zylinder (4) und die Ventilstange (5) tragende Körper (3) an seinem Umfang einen zylinderförmigen Abschnitt (3a) und einen kegelförmigen Abschnitt (3b) aufweist, gegen die sich der Behälterhals (la) anlegt.
    6. Aerosolventil nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (4) mit einem ringförmigen Flansch (18) und einem Kragen (19) versehen ist, dessen oberes Ende (19a) als Dichtelement beim Umbördeln oder Einklinken des Kragens am Behälterhals (la) dient.
    7. Aerosolventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass. der Zylinder (4) an seinem Aussenumfang eine ringförmige Ausnehmung (20) aufweistzur A ufnahme des Innenrandes eines Verschlussteils (21).
AT12758A 1957-01-08 1958-01-08 AT203626B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE203626T 1957-01-08

Publications (1)

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AT203626B true AT203626B (de) 1959-05-25

Family

ID=29556762

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AT12758A AT203626B (de) 1957-01-08 1958-01-08

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1293093B (de) * 1959-05-25 1969-04-17 Aerosol Inv S And Developments Dosiervorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1293093B (de) * 1959-05-25 1969-04-17 Aerosol Inv S And Developments Dosiervorrichtung

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