AT203684B - Stahlbetonfüllkörperdecke - Google Patents

Stahlbetonfüllkörperdecke

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AT203684B
AT203684B AT734757A AT734757A AT203684B AT 203684 B AT203684 B AT 203684B AT 734757 A AT734757 A AT 734757A AT 734757 A AT734757 A AT 734757A AT 203684 B AT203684 B AT 203684B
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Stephan Dipl Ing Blaskovich
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Stephan Dipl Ing Blaskovich
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stahlbetonfüllkörperdecke   Eisenbetondecken   mit zum Teil statisch mitwirkenden   Füllkörpern   sind bekannt. Die wahlweise Verlegung dieser Steine zwischen Ortbetonrippen oder Fertigteilrippen ist ebenfalls schon seit längerer Zeit üblich. Ferner sind   Stahlbetonfülikörperdecken   bekannt, welche zwei   ineil1aI'dergelegte   Füllkörper aufweisen. Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls eine Füllkörperdecke der letztgenannten Art und besteht darin, dass der obere Füllkörper nur mit seinen äusseren Randstreifen auf dem nach oben konkav ausgestalteten unteren Füllkörper aufliegt, so dass dieser nur an seinen seitlichen Randzonen belastet ist.

   Auf diese Weise erreicht man gegenüber dem Bekannten mehrere Vorteile, die im folgenden, nebst weiteren Erfindungsmerkmalen, näher an Hand der Zeichnungen beschrieben werden. In Fig.   l   sind die beiden Füllkörper übereinanderliegend in einem Deckenfeld im Schnitt dargestellt, wogegen Fig. 2 darstellt, wie die Verlegungsart dieser Füllkörper variiert werden kann. 



   In Fig. 1 erkennt man einen unteren   Füllkörper   1 und einen oberen   Füllkörper   2. Der untere Körper 1 disnt in erster Linie der Isolierung von Wärme und Schall, statische Anforderungen werden nur an die Ränder la während der Bauzeit in geringem Umfang gestellt. Auf diesen Körper wird ein zweiter Körper 2 aufgelegt, der an seinem Rande bei 2a so ausgebildet ist, dass dort eine genaue Passung mit dem unteren Körper   1,   eben bei la, zustandekommt. Dieser zweite, in der Mittelzo. ne asymmetrische Körper hat bereits eine statische Funktion, seine Materialgüte muss daher entsprechend gewählt werden. Der Füllkörper 2 ist   erfindungsgemäss   zwischen den beiden Auflagerflächen 2a nach der einen Seite gewölbt und nach der andern Seite eben verlaufend ausgestaltet. 



   Der obere Körper 2 ist ferner so ausgebildet, dass oben und unten vertauscht werden können, wobei die Passung mit dem unteren Element an seinem Rande 2a erhalten bleibt. Diese beiden Verlegungsarten sind in   Fig. 2 mit"A"und"B"bezeichnet. Infolge   der Form dieser beiden Elemente ist es nun möglich, bei Erhaltung sämtlicher Eigenschaften der Decke, die Höhe derselben zu variieren. Insbesondere bleibt der voutenförmige Anlauf des Füllbeton an der Rippe erhalten, so dass für eine maximale Druckbreite der Rippen unter allen Umständen gesorgt ist. 



   Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Deckenrippen auf verschiedene bekannte Weise hergestellt sein können. Man kann sie an Ort giessen und dann die erforderlichen Bewehrungen 5, 6 verwenden, oder man verwendet vorfabrizierte Rippen, die Spannbetonkörper mit Stahleinlagen 4 sein können. Zur guten Verankerung der Füllkörper 1 mit dem benachbarten Rippenbeton empfiehlt es sich, im Körper 1 Nasen 3 vorzusehen, welche nicht über die ganze Länge des   Körpers   reichen, um Standbügel 6 im Ortbeton einstellen zu können. 



   Die an der Oberseite konkave Form des Füllkörpers 1 erbringt noch einen weiteren Vorteil. Wird nämlich der obere Körper 2 nicht nur in der fertigen Decke, sondern auch während der Herstellung belastet, so erhält das untere Element nur eine Belastung am Rande längs eines Streifens la bzw. 2a, so dass sich eine   Gewölbewirkung   einstellt. Dadurch ist es möglich, während des Giessens der Decke diese in einem grösseren Masse belasten zu können als dies normalerweise für unfertige Decken der Fall ist. 



   Da der in der Mittelzone asymmetrische   Füllkörper   2, wie Fig. 2 zeigt, in zwei Lagen, nämlich jeweils um 1800 verdreht, verlegt wurden kann (der untere Körper 1 bleibt in seiner Anordnung unverändert) besteht noch die Möglichkeit, die Anordnungen A, B nach einem bestimmten Schema wechseln zu lassen, z. B. einen   Rippenstreifen   A mit einem Streifen B wechseln zu lassen, oder eine schachbrettartige Verlegung zu wählen. Es entstehen dadurch an der Deckenoberseite jeweils verstärkte streifenförmige oder anders beschaffene Zonen, die zur Lastübertragung oder, im Falle Rinnen gebildet wurden, zur Verlegung von Leitungen, Heizrohren usw. herangezogen werden können. 

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   Die Form der Elemente gestattet deren Herstellung am Rütteltisch, wie üblich. 



   Die statischen Vorteile der Konstruktion lassen sich somit wie folgt zusammenfassen : Veränderung der Deckenhöhe mit denselben zwei Elementen, bei Erhaltung der Unterkonstruktion ; Gewölbewirkung zwischen den Rippen während des Bauens, dadurch verminderte Bruchgefahr für das untere Element ; reichlich Platz für negative Eisen an den   Rippenauflageminfolge   der Ortbetonvouten ; einwandfreie   Übertra -   gung der Schubspannungen zwischen Fertigteilrippe und   Ortbetol1 ; Ausbildungsmöglichkeit   von verstärkten Deckenstreifen an der Deckenoberseite   n   nahezu jeder Richtung. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Stahlbetonfüllkörperdecke mit zwei ineinandergelegten   Füllkörpern,   dadurch gekennzeichnet, dass der obere Füllkörper (2) nur mit seinem äusseren Randstreifen (2a) auf dem nach oben konkav ausgestalteten unteren Füllkörper   (1)   aufliegt, so dass dieser nur an seinen seitlichen Randzonen (la) belastet ist.

Claims (1)

  1. 2. Stahlbetonfüllkörperdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der nur in seiner Mittelzone asymmetrische Füllkörper (2) jeweils um 1800 verdreht verlegbar ist, so dass die Gesamthöhe der beiden ineinandergelagerten Füllkörper zweifach variierbar ist.
    3. Stahlbetonfüllkörperdecke nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllkörper innerhalb einer Decke durch wahlweises Verlegen des oberen Füllkörper (2) zwei verschiedene Höhen aufweisen.
    4. Stahlbetonfullkorperdecke nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Füllkörper (2) zwischen den jeweiligen Auflagerflächen (2a) nach einer Seite gewölbt und nach der andern Seite eben verlaufend ausgestaltet ist.
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