AT203781B - - Google Patents

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AT203781B
AT203781B AT445957A AT445957A AT203781B AT 203781 B AT203781 B AT 203781B AT 445957 A AT445957 A AT 445957A AT 445957 A AT445957 A AT 445957A AT 203781 B AT203781 B AT 203781B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
slurry tank
shaft
outlet opening
pump
circulating elements
Prior art date
Application number
AT445957A
Other languages
English (en)
Inventor
Graf Nikolaus
Original Assignee
Graf Nikolaus
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Graf Nikolaus filed Critical Graf Nikolaus
Application granted granted Critical
Publication of AT203781B publication Critical patent/AT203781B/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C3/00Treating manure; Manuring
    • A01C3/02Storage places for manure, e.g. cisterns for liquid manure; Installations for fermenting manure

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Güllebehälter   mit Stalldung-Misch-und Zerkleinerungsvorrichtung 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Güllebehälter mit Stalldung-Misch- und Zerkleinerungsvorrichtung, die   auseiner imBehälter   gelagerten, mit Umwälzorganen versehenen Welle besteht. Derartige Geräte sind bereits bekannt, wobei die Umwälzorgane zum Durchmischen der festen mit den flüssigen Bestandteilen   der Gülle   dienen. Bei diesen Einrichtungen kann jedoch im allgemeinen nur Kurzstroh-Häcksel verarbeitet werden, da sonst eine wirksame Durchmischung nicht gewährleistet ist, denn die Umwälzorgane leisten, wenn überhaupt, so nur in geringem Masse Zerkleinerungsarbeit.

   Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass die Auslauföffnung des Güllebehälters verstopft wird, was insbesondere beim Arbeiten auf dem Feld sehr unangenehm ist, da neben dem Traktorfahrer eine zweite Person anwesend sein muss, um die verstopfte Auslauföffnung freizumachen. Diese Arbeit kann der Traktorfahrer nicht übernehmen, da sie   während   des Fahrens durchgeführt werden muss, weil sich sonst beim Durchstossen der Auslauföffnung   eine grosse Güllemenge & uf einenFleck ergiessen würde. Es sind daher bei diesen bekannten Einrichtungen    stets zwei Mann zur Bedienung erforderlich, und ausserdem ist eine Vorzerkleinerung des Stalldungesnot- wending. 



   Die Erfindung will diese Nachteile vermeiden und schlägt dazu vor, die Umwälzorgane mit Schneidoder Sägekanten zur Zerkleinerung des Stalldunges auszustatten. bei dieser Ausbildung kann beliebig langes Stroh verwendet werden, denn die Umwälzorgane zerkleinern neben der Durchmischung die festen Bestandteile, ohne dass ein zusätzlicher Arbeitsgang erforderlich ist. Es ist ohne weiteres möglich, beispielweise 50 cm langes Stroh zu verarbeiten. 



   Um eine einwandfreie Zerkleinerung der festen Bestandteile zu erzielen, soll die Welle mit höherer Drehzahl, beispielsweise 500 Umdr/min, umlaufen als dies bei reinen Rührwerken erforderlich ist. 



   Die auf der Welle befestigten Umwälzorgane weisen zweckmässig in bekannter Weise einen Anstellwinkel zur Erzielung eines Soges nach der Auslauföffnung hin auf. Diese Anstellung kann verhältnismässig gering sein und beispielsweise 5 mm betragen. Besonders vorteilhaft ist es, gemäss einem weiteren Vorschlag der Erfindung die Umwälzorgane nur in ihrem nahe   der Welle gelzgenen. Teil   anzustellen, während   sie in ihrem übrigen, insbesondere dem mit Schneid-oder Sägekanten versehenen Teil in der Rotations-   ebene liegen. Dadurch kann eine sehr gute Zerkleinerung erreicht werden, ohne jedoch die Sogwirkung nennenswert zu verringern. 



   Um auch unter ungünstigen Bedingungen eine Verstopfung der Auslauföffnung auf jeden Fall zu vermeiden, weisen die Flügel des letzten, in an sich bekannter Weise in geringem Abstand vor der Auslauf- öffnung angeordneten Umwälzorganes erfindungsgemäss einen grösseren Anstellwinkel auf als die Flügel der übrigen Umwälzorgane. 



   Durch den   erfindungsgemässenvorschlag   werden die festenBestandteile   der Gülle   so intensiv zerkleinert, dass die zu verteilende Gülle als homogener Brei anzusehen ist. Dadurch ergibt sich auch die Möglichkeit, eine Pumpe zu verwenden, mit welcher die in dem Güllebehälter bereitete Gülle auch zu abgelegenen Stellen, beispielsweise steilen Hängen, befördert werden kann, wo das Güllefass selbst nicht hingefahren werden kann. Ein besonders einfacher Aufbau des Gesamtgerätes ergibt sich, wenn gemäss einem weiteren Vorschlag der Erfindung das Pumpenlaufrad auf der die Umwälzorgane tragenden Welle angeordnet ist.

   Die Verteilung der Gülle kann auf befahrbarem Gelände durch eine Prallplatte erfolgen, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die vor der Druckseite der Pumpe ausserhalb des Güllebehälters angeordnet ist, während für das   Düngen   unbefahrbaren Geländes ein Schlauch an die Druckseite der Pumpe angeschlossen werden kann. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel im Prinzip dargestellt. Es zeigen :
Fig.   l den Güllebehälter   im vertikalen Längsschnitt, Fig. 2 eine Ansicht des Güllebehälters von links, Fig. 3 ein Flügelpaar in Frontansicht, Fig. 4 ein   Flügelpaar   in Seitenansicht und Fig. 5 den   Güllebehälter   mit eingebauter Pumpe im vertikalen Längsschnitt. 



   Mit 1 ist der Güllebehälter bezeichnet, der beispielsweise kreisförmigen Querschnitt besitzt und an 
 EMI2.1 
 und kann durch Aufsetzen auf eine Lafette fahrbar gemacht werden. In dem. Behälter 1 ist die Welle 4 angeordnet, die in den Seitendeckeln 2 drehbar gelagert ist, wobei die Abdichtung beispielsweise durch Stopfbuchsen 5 erfolgt. Auf der Welle 4 sind paarweise Flügel 6 befestigt. Mit 7 ist die Auslauföffnung bezeichnet, die in üblicher Weise durch ein Ventil abgesperrt werden kann. 



   Die Welle 4 ist exzentrisch in dem Behälter 1 gelagert, so dass die Flügel 6 nicht den ganzen Behälterraum bestreichen, sondern lediglich den unteren Teil, wie dies aus der strichpunktierten Linie in Fig. 2 hervorgeht. Das letzte der Flügelpaare 6 ist in geringem Abstand vor der Auslauföffnung angeordnet und besitzt einen grösseren Anstellwinkel als die übrigen Flügelpaare, um einen kräftigen Sog gegen die Aus-   lauföffnung   7 hin zu erreichen. 



   Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich,   weraen   die Flügel 6 paarweise auf der Welle 4 angeordnet, u. zw. möglichst nahe derselben, um den nicht bestrichenenRaum klein zu halten. 



   Der der Welle 4 benachbarte Teil 8 der Flügel 6 ist angestellt, während der äussere Teil in der Rotationsebene liegt und seine Kante mit einer   Sägeverzahnu11g   9 versehen ist An Stelle der Verzahnung 9 kann die Kante auch nur geschärft sein. 



   Bei Drehung in Pfeilrichtung (Fig. 3) werden die festen Bestandteile des Dunges durch die   Verzah-   nung 9 zerkleinert und ausserdem durch die insbesondere aus Fig. 4 ersichtliche Anstellung der Flügel 6 im inneren Teil 8 gegen die Auslauföffnung 7 hin gefördert. Vor der Auslauföffnung 7 kann in bekannter Weise ein nicht dargestellter Gülleverteiler vorgesehen werden, beispielsweise in Form eines auf der Welle 4 sitzenden Schaufelrades und/oder einer unterhalb der   Auslauföffnung   7 angeordneten Prallplatte. 



   Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist wiederum in den Seitenwänden 2 des im allgemeinen fahrbaren Güllebehälters 1 die Welle 4 gelagert, welche die abnehmbaren Umwälzorgane 6 trägt und beispielsweise durch die Zapfwelle eines Traktors angetrieben wird. An dem der Auslauföffnung 7 des Behälters zugewandten Ende der Welle 4 ist   da : Pumpenlaufrad   10 befestigt, das in üblicher Weise von dem Pumpengehäuse 11 umgeben ist. Die Auslauföffnung 7 an der Druckseite der Pumpe ist durch einen Schieber verschliessbar. 



  Vor der Auslauföffnung 7 ist eine Prallplatte 12 angeordnet, welche die von der Pumpe beschleunigte Flüssigkeit seitlich wegspritzen lässt. Zwischen dem Schieber 14 und der Auslauföffnung 7 ist ein ebenfalls absperrbarer Schlauchanschluss 13 vorgesehen, an welchem ein Schlauch angebracht werden kann, um weiter von dem Güllebehälter entfernt liegende Gebiete begüllen zu können. 
 EMI2.2 
 men und entweder an dem Schlauchanschluss 13 oder am Auslaufende des Schiebers 14 Sprühdüsen oder -rohre angeschlossen werden. 



   Selbstverständlich sind mannigfaltige Änderungen des dargestellten Ausführungsbeispieles möglich, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. So kann beispielsweise die Pumpe für sich von einer eigenenKraftwelle oder über ein Untersetzungsgetriebe angetrieben werden, wenn die Drehzahl der Welle 4 nicht ausreichend sein sollte. Ausserdem könnte anstelle einer Axialpumpe selbstverständlich auch eine Kreiselpumpe oder eine Kolbenpumpe Verwendung finden. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Güllebehälter   mitStalldung-Misch-und   Zerkleinerungsvorrichtung, die aus einer im Behälter gelagerten, mit Umwälzorganen versehenen Welle besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Umwälzorgane (6) mit Schneid- oder Sägekanten (9) zur Zerkleinerung des Stalldunges ausgestattet sind.

Claims (1)

  1. 2. Güllebehälter nach Anspruch 1, bei dem die Umwälzorgane einen Anstellwinkel zur Erzielung eines Soges nach der Auslauföffnung hin aufweisen dadurch gekennzeichnet, dass die Umwälzorgane (6) lediglich in ihrem nahe der Welle (4) gelegenen Teil (8) angestellt sind, in ihrem übrigen, insbesondere dem mit Schneid- oder Sägekanten (9) versehenen Teil jedoch in der Rotationsebene liegen.
    3. Güllebehälter nach Anspruch 2, bei dem das letzte der Umwälzorgane in geringem Abstand vor der Auslauföffnung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel dieses Umwälzorganes einen grösseren Anstellwinkel aufweisen als die Flügel der übrigen Umwälzorgane. <Desc/Clms Page number 3> 4. Güllebehälter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle in an sich EMI3.1 angeordnet ist.
    5. Güllebehälter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Auslauföffnung des Güllebehälters eine Pumpe zur Beschleunigung der zu verteilenden Flüssigkeit vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpenlaufrad (10) auf der die Umwälzorgane (6) tragenden Welle (4) angeordnet ist.
    6. Güllebehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Druckseite der Pumpe (10,11) ausserhalb des Güllebehälters (1) eine an sich bekannte Prallplatte vorgesehen ist.
AT445957A 1956-11-23 1957-07-08 AT203781B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE203781T 1956-11-23

Publications (1)

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AT203781B true AT203781B (de) 1959-06-10

Family

ID=29556776

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT445957A AT203781B (de) 1956-11-23 1957-07-08

Country Status (1)

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AT (1) AT203781B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1557936B1 (de) * 1965-03-05 1970-07-30 Marc Bourdon Vorrichtung zum Foerdern von dickfluessigen Materialien aus einem Vorratsbehaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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