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Blinkeinrichtung
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gruppen unter Verwendung eines Umschalters wahlweise in den Blinkstromkreis schaltbar sind. Einrichtungen dieser Art finden beispielsweise in Richtungsanzeigern von Kraftfahrzeugen Verwendung. Es sind bereits Einrichtungen dieser Art bekannt, bei welchen ein Elektromotor mit zwei Wicklungen vorgesehen ist, die parallel zueinander liegen und den im Blinktempo zu betätigen- den Lampen vorgeschaltet sind. Der Motor treibt einen umlaufenden Schalter an, der eine der beiden Wicklungen periodisch abschaltet, wodurch die Perioden geringer Leuchtkraft entstehen. Diese Einrichtung hat den Nachteil, dass sie nicht mit den handelsüblichen Motoren betrieben werden kann, sondern einen Motor besonderer Konstruktion erfordert.
Ausserdem ist die Stromquelle nicht voll ausnützbar, da der Lampe auch in den Helligkeitsperioden eine der Wicklungen
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Bei der erfindungsgemässen Einrichtung, welche diese Nachteile vermeidet, wird gleichfalls der elektrische Widerstand eines Motors zur Beeinflussung des Blinkstromes verwendet, u. zw. ist jeweils eine der Lampen bzw. Lampengruppen über einen periodisch kurzschliessbaren Vorschaltwiderstand an eine Batterie geschaltet, während die andere Lampe bzw. Lampengruppe sowohl über den Vorschaltwiderstand als auch über den Motor an die Batterie geschaltet ist, wobei die Schaltungen dieser beiden Lampen bzw. Lampengruppen durch den Umschalter vertauschbar sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
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richtung dargestellt.
Die Einrichtung weist einen Elektromotor 1 auf, welcher ein Steuerorgan 4 betätigt, das einen Kontakt 5 periodisch öffnet und schliesst, wodurch ein Vorschaltwiderstand 6 periodisch kurzgeschlossen wird. Der Widerstand 6 ist mit einem Ende über eine Batterie 3 und Lampen 2', 2" an die beiden Klemmen des Motors, mit dem andern Ende über einen Umschalter 10 unmittelbar wahlweise an je eine der Motorklemmen geschaltet.
Bei der aus der Zeichnung ersichtlichen Stellung des Umschalters 10, bei welcher der Widerstand 6 an den Kontakt L geschaltet ist, hat die Lampe 2'durch periodisches Kurzschliessen des Widerstandes 6 Blinkbetrieb) während der Lampe 2" der Motor 1 dauernd vorgeschaltet ist, so dass sie nur unmerklich Leuchtet. Durch Umstellen des Schalters 10 werden die Betriebsweisen der Lampen 2'und 2"vertauscht.
Parallel zum Vorschaltwiderstand 6 ist eine ,Kontrollampe 11 geschaltet, die jeweils beim öffnen des Kontaktes 5, also in den Blinkpausen, aufleuchtet.
Damit die Lampen sofort beim Einschalten des Stroms, also schon bevor der Motor auf Touren gekommen ist, aufleuchten, was insbesondere für Richtungsanzeiger an Kraftfahrzeugen wichtig ist, kann der Motor mit einem Zentrifug, alschal- ter versehen werden, der. bei Stillstand des Motors eine den Vorschaltwiderstand überbrückende
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pen Strom erhalten, und der diese Leitung erst dann unterbricht, wenn der Motor die erforderliche Tourenzahl hat.
An Stelle des Widerstandes 5 kann auch die
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takt geschaltet werden, wobei dieses Relais zum Betrieb einer Kontrollampe dienen kann, welche - je nach der Art der Schaltung-bei den Blinkimpulsen oder den Blinkpausen durch das Relais an die Stromquelle angeschlossen wird.
Zweckmässig ist für jeden der beiden Lampenstromkreise ein besonderes Relais samt KontrollLampe vorgesehen, so dass bei Betriebsstörungen sogleich zu erkennen ist, welche der Blinklampen ausgefallen ist. Bei Lampengruppen kann auch aus, der Helligkeit der Kontrollampen erkannt werden, ob in der zugehörigen Blinklampengruppe einzelne Lampen ausgefallen sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Blinkeinrichtung mit zwei Lampen oder Lampengruppen, die wahlweise durch einen Umschalter in den Blinkstromkreis einschaltbar sind und die einen Motor zur Betätigung des Blinkschalters aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine der Lampen bzw. Lampengruppen (2') über einen periodisch kurzschliessbaren Vorschaltwiderstand (6) an eine Batterie (3) geschaltet ist, während die andere Lampe bzw.
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