AT204060B - Düse aus Magnesit und damit besetzter Konverterboden - Google Patents

Düse aus Magnesit und damit besetzter Konverterboden

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AT204060B
AT204060B AT356157A AT356157A AT204060B AT 204060 B AT204060 B AT 204060B AT 356157 A AT356157 A AT 356157A AT 356157 A AT356157 A AT 356157A AT 204060 B AT204060 B AT 204060B
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AT
Austria
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nozzle
base
plate
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magnesite
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Application number
AT356157A
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Michel Vandestrick
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Michel Vandestrick
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Description


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  Düse aus Magnesit und damit besetzter Konverterboden 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf in den Boden von Thomaskonvertern einsetzbare, mit Kanälen versehene Düsen, durch die ein Wasserdampf enthaltendes Gasgemisch geblasen wird, bzw. auf die Ausbildung des Konverterbodens mit dicht eingesetzten Düsen. 



   Beim üblichen   Thomas- odex Bessemerverfahren   zur Umwandlung von Eisen in Stahl ist es bekannt, aus einer Mischung aus gebranntem Dolomit und Teer bestehende Konverterböden zu verwenden, in welchen die aus Magnesit hergestellten Düsen gelagert sind. Die feuerfeste Masse ruht auf einer aus Metall bestehenden Bodenplatte, die mit Durchbrechungen zur Aufnahme der Düsen versehen ist, und in den Düsen selbst sind zylindrische Blaskanäle vorgesehen. 



   Es ist bekannt, dass die feuerfesten Stoffe, wie Dolomit oder Magnesit, aus welchen der Konverterboden bzw. die Düsen hergestellt sind, gegen den chemischen Einfluss des Wasserdampfes empfindlich sind. Wenn man einen Wasserdampf enthaltenden Blaswind anwendet, ist es deshalb notwendig, zu verhindern, dass Wasser in flüssigem oder dampfförmige Zustand mit dem Magnesit der Düsen und mit dem Dolomit des Bodens in Berührung kommt. 



   Die Erfindung betrifft nun eine Ausbildung solcher Düsen aus Magnesit, deren Blaskanäle mit Metallrohren ausgekleidet sind, für Konverterböden aus einer Mischung auf der Basis von gebranntem Dolomit bzw. des Konverterbodens selbst, welche auf einfache und billige Weise die notwendige Abdichtung herbeiführt und dadurch einen Kontakt des im Blaswind enthaltenen Wasserdampfes mit den feuerfesten Stoffen des Konverterbodens verhütet. 



   Zu diesem Zweck ist gemäss der Erfindung der Fuss der Düse mit einer metallischen Schutzplatte versehen, in welcher die unteren Enden der Auskleidungsrohre der Blaskanäle dicht befestigt sind. Diese Schutzplatte kann entweder von der Bodenplatte selbst gebildet sein oder aus einer jeder Düse zugeordneten Blechplatte mit einer Stärke von einigen Millimetern bestehen. 



   Durch die Anordnung einer solchen Platte wird der Düsenfuss vor jeder Berührung mit dem Blaswind geschützt. Ausserdem verhindert die Lagerung der Auskleidungsrohre der Blaskanäle in der Bodenplatte jedes Eindringen von Wasser oder Wasserdampf zwischen den Rohren und der Bodenplatte in den Magnesit der Düse. 



   Bei aus Magnesit hergestellten Düsen ist der untere Teil der Düse, der im allgemeinen einen kleineren Durchmesser aufweist als der obere, in den Dolomit eingesetzte Teil. in eine entsprechende Bohrung der Bodenplatte eingesetzt. Wenn nun die Schutzplatte des Düsenfusses aus einem eingesetzten Blech besteht, muss auch das Eindringen von Wasser oder Wasserdampf in die Seitenwände des Düsenfusses und in den Dolomit des Konverterbodens durch den Spalt, der unvermeidlicherweise zwischen der Bohrung der Bodenplatte und der Düse vorhanden ist, verhindert werden. 



   Zu diesem Zweck können gemäss der Erfindung verschiedene Mittel für sich allein oder gemeinsam angewendet werden. 



   Das erste dieser Mittel besteht darin, die Schutzplatte des Düsenfusses mit der Bodenplatte zu verschweissen. Diese Verschweissung wird vorteilhafterweise nach dem normalen Brennen des Bodens vorgenommen. 



   Ein weiteres Mittel besteht darin, zwischen dem unteren Teil der Düse und dessen Lager in der Bodenplatte eine Dichtung vorzusehen, die aus beliebigem feuerfesten Mörtel bestehen kann, der gegen Wasser unempfindlich ist. Diese Dichtung wird hergestellt, wenn die Düsen in die Bodenplatte eingesetzt 

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 werden und bevor die Dolomitmasse aufgebracht wird. 



   In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes schematisch veranschaulicht. Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch eine gemäss der Erfindung ausgebildete Düse mit dem anschliessenden Teil des Konverterbodens, Fig. 2 ist ein ähnlicher Schnitt durch eine andere Ausführungsform und Fig. 3 ist ebenfalls ein Vertikalschnitt durch eine weitere Ausführungsvariante. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 besteht der Konverterboden aus einer feuerfesten Masse   1,   die durch eine Bodenplatte 2 gestützt wird. In der feuerfesten Masse sind Düsen 3 eingebettet, die mit durch Metallrohre 5 ausgekleideten Kanälen 4 ausgestattet sind. Das untere Ende der Düse ist mit einer aus Metall bestehenden Schutzplatte 6 versehen, in welcher die Enden 7 der Auskleidungsrohre gelagert sind. 



  Die Bodenplatte 2 ist mit Löchern versehen, die auf der der feuerfesten Auskleidung zugekehrten Seite einen grösseren Durchmesser besitzen. In dem Teil mit dem grösseren Durchmesser ist der untere Teil der Düse 3 gelagert. Das Basisblech 6 der Düse ist mit der Bodenplatte durch die Schweissnaht 8 fest verbunden. Zwischen dem unteren Teil der Düse und den Seitenwänden ihrer Lagerung ist eine Dichtung 9 aus feuerfestem Mörtel angebracht. 



   In Fig. 2 der Zeichnung ist ein erfindungsgemässes Mittel dargestellt, mit welchem das Eindringen von Wasser oder von Wasserdampf in die Seitenwände der Düsenbasis oder in den Dolomit des Bodens verhindert wird. 



   Die Bodenplatte 2 besitzt eine Bohrung mit einem auf der Seite der feuerfesten Auskleidung grösseren Durchmesser. Der Aussenrand der metallischen Schutzplatte 6 des Düsenfusses stützt sich gegen die innere Schulter 10 der Bohrung, wobei eine Dichtung 11 aus Blei oder aus feuerfestem Material in einer Ausnehmung der Bodenplatte angebracht ist. 



   Bei der Ausführungsvariante gemäss Fig. 3 wird die Schutzplatte des Düsenfusses von der Bodenplatte selbst gebildet. In diesem Fall überragt das untere Ende der die Kanäle der Düse auskleidenden Rohre deren Basis um einige Zentimeter, derart, dass sie in Löchern gelagert werden können, die in demjenigen Teil der Bodenplatte angebracht sind, der die Schutzplatte bildet. Das Ende dieser Rohre ist bei 7 in die Bodenplatte 2 eingesetzt. Zwischen der Seitenwandung des Düsenfusses und der Bodenplatte kann in diesem Fall ebenfalls bei 9 feuerfester Mörtel eingebracht sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Düse aus Magnesit, deren Blaskanäle mit Metallrohren ausgekleidet sind, für Konverterböden aus einer Mischung auf der Basis von gebranntem Dolomit, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuss der Düse mit einer metallischen Schutzplatte versehen ist, in welcher die unteren Enden der Auskleidungsrohre der Blaskanäle dicht befestigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Düse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Düse eine gesonderte metallische Schutzplatte zugeordnet ist, die aus einem Blech in der Stärke von einigen Millimetern besteht.
    3. Konverterboden mit dicht eingesetzten Düsen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die metallische Schutzplatte des Düsenfusses mit der Bodenplatte verschweisst ist.
    4. Konverterboden nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem unteren Teil der Düsen und ihrem Lager in der Grundplatte eine Abdichtung aus feuerfestem Mörtel vorgesehen ist.
    5. Konverterboden nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Metallplatte des Düsenfusses und der Bodenplatte eine Abdichtung aus Blei oder aus feuerfestem Material vorgesehen ist.
AT356157A 1956-06-13 1957-05-29 Düse aus Magnesit und damit besetzter Konverterboden AT204060B (de)

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BE204060X 1956-06-13

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AT204060B true AT204060B (de) 1959-06-25

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ID=3864746

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AT356157A AT204060B (de) 1956-06-13 1957-05-29 Düse aus Magnesit und damit besetzter Konverterboden

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AT (1) AT204060B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0070197A1 (de) * 1981-07-15 1983-01-19 Nippon Steel Corporation Düsenanordnung für Durchblasstahlwerkskonverter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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