AT204081B - Mikrowellentiefpaßfilter - Google Patents

Mikrowellentiefpaßfilter

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AT204081B
AT204081B AT189458A AT189458A AT204081B AT 204081 B AT204081 B AT 204081B AT 189458 A AT189458 A AT 189458A AT 189458 A AT189458 A AT 189458A AT 204081 B AT204081 B AT 204081B
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AT
Austria
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coaxial waveguide
pass filter
circuited
short
series
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Application number
AT189458A
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English (en)
Inventor
Gyoergy Reiter
Original Assignee
Tavkoezlesi Ki
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Mikrowellentiefpassfilter   
Die Erfindung betrifft ein Tiefpassfilter für Mikrowellenmischer. 



   Es ist bereits ein Filter mit geringer statischer Kapazität bekannt, das eine zwischen zwei kurzgeschlossenen, kleinen koaxialen Wellenleiterstücken angebrachte konzentrierte Kapazität (einen koaxialen Kondensator) enthält, wobei die koaxialen Wellenleiterstücke aus dem Innenleiter eines koaxialen Wellenleiters ausgebildet sind und induktive Reihenreaktanzen darstellen. Die Ersatzschaltung des Filters entspricht dem aus der Übertragungstechnik bekannten einfachen Tiefpassfilter. 



   Bei der erfindungsgemässen Anordnung steht zwischen den die induktiven Reihenreaktanzen bildenden kurzgeschlossenen koaxialen Wellenleiterstücken von dem bei Filtern dieser Art bekannten verjüngten Abschnitt des   lnnenleiters. ein   in einer Scheibe auslaufender Resonanzzapfen hervor, wobei gegenüber dieser Scheibe in der Wand des Aussenleiters des koaxialen Wellenleiters eine Abstimmschraube angeordnet ist. 



    Unter"Resonanzzapfen"wird   dabei ein Zapfen verstanden, dessen Ersatzzweipol einen Reihenschwingungskreis darstellt. Die Ersatzschaltung des erfindungsgemässen Filters entspricht dem aus der Übertragungstechnik bekannten abgeleiteten Tiefpassfilter. Durch das erfindungsgemässe Filter wird bei der Resonanzfrequenz des Resonanzzapfens entsprechender Einstellung im gewünschten Frequenzband, dessen Grenzen durch die Frequenz des lokalen Schwingungserzeugers und die Signalfrequenz bestimmt sind, eine viel höhere Dämpfung in der Grössenordnung von 50 db erreicht, als durch die bekannten Anordnungen, wobei die statische Kapazität des erfindungsgemässen Filters höchstens den Wert der Kapazität der bekannten Filter erreicht. 



   Demgemäss besteht die Erfindung in einem   Mikrowellentiefpassfilter, das   in einem koaxialen Wellenleiter ausgebildet ist und innerhalb dieses koaxialen Wellenleiters zwei kurzgeschlossene und reihengeschaltete koaxiale Wellenleiterstücke sowie einen Resonanzzapfen und eine Abstimmschraube enthält, wobei die kurzgeschlossenen und in Reihe geschalteten koaxialen   Wellenleiterstücke   aus dem Innenleiter des koaxialen Wellenleiters ausgebildet sind. Gemäss der Erfindung steht der Resonanzzapfen von dem gemeinsamen Innenleiter der beiden kurzgeschlossenen und in Reihe geschalteten koaxialen Wellenleiterstücke senkrecht hervor und läuft in einer Scheibe aus, wobei die Abstimmschraube in der Wand des Aussenleiters des koaxialen Wellenleiters gegenüber dieser Scheibe angeordnet ist. 



   Eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Filters ist in Fig. 1 der Zeichnung axonometrisch dargestellt. 



   1 und 2 bezeichnen dabei die kleinen, an einem Ende kurzgeschlossenen koaxialen Leiiungsabschnitte, die aus dem Innenleiter eines koaxialen Leiters gebildet sind. 3 deutet auf einen Resonanzstift und 4 auf eine dem Resonanzstift gegenüber angeordnete und zum Abstimmen desselben dienende Schraube hin. In Fig. 2 ist der Längsschnitt dargestellt, wobei die zwei kurzgeschlossenen und aus dem Innenleiter einer koaxialen Leitung ausgebildeten koaxialen induktiven Leitungsabschnitte 1 und 2 gut ersichtlich sind. In der Ersatzschaltung des gesamten Systems sind diese   Leitungsabschnitte durch Reiheninduk-   tivitäten vertreten. Die strichpunktierte Linie   A - A   bezeichnet die Stelle des Schnittes gemäss Fig. 3, in der die Lage des Resonanzstiftes genauer dargestellt ist. 



   Das erfindungsgemässe Filter bildet eine praktische Mikrowellenausführung des in der Filtertheorie als abgeleitetes T-Glied bekannten und in Fig. 4 dargestellten Tiefpassfilters, wobei in Fig. 4 L1 und   L Induktivitäten   darstellen bzw. C eine Kapazität bedeutet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Mikrowellentiefpassfilter, das in einem koaxialen Wellenleiter ausgebildet ist und innerhalb dieses koaxialen Wellenleiters zwei kurzgeschlossene und reihengeschaltete koaxiale Wellenleiterstücke sowie einen Resonanzzapfen und eine Abstimmschraube enthält, wobei die kurzgeschlossenen und in Reihe geschalteten koaxialen Wellenleiterstücke aus dem Innenleiter des koaxialen Wellenleiters ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Resonanzzapfen von dem gemeinsamen Innenleiter der beiden kurzgeschlossenen und in Reihe geschalteten koaxialen Wellenleiterstücke senkrecht hervorsteht und in einer Scheibe ausläuft, wobei die Abstimmschraube in der Wand des Aussenleiters des koaxialen Wellenleiters gegenüber dieser Scheibe angeordnet ist.
AT189458A 1957-08-13 1958-03-14 Mikrowellentiefpaßfilter AT204081B (de)

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