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Kerninagnetmesswerk für Drehspulmessgeräte
Für Kernmagnetmesswerke für Drehspulmessgeräte sind Konstruktionen bekannt geworden, bei denen zwischen demKernmagnet und einem aussenliegenden Weicheisenring ein U-förmiger, in zwei Flanschen ausladender Systemträger aus Spritzguss hindurchgeführt ist. Die Halterung des Rückschlussringes und des Kernes erfolgt dabei durch zwei den Rückschlussring und den Systemträger verklemmende Schrauben. Es ist weiters vorgeschlagen worden (österr. Patentschrift Nr. 162546), den Systemträger aus Blech genau be- stimmte Stärke zu prägen und mit nur einer Druckschraube festzuklemmen.
Schliesslich wurde eine Aus-
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federndem Messing gestanzt und gebogen ist, dass der Zusammenhalt zwischen Kernmagnet, Systemträger undRückschlussring durch Presssitz erfolgt. Den Nachteil dieser Ausführungsformen, dass ein fester Zusam- menhalt zwischen Systemträger und Kern erst nach der Montage der Drehspule möglich wird, vermeidet eine ebenfalls bekannte Ausführung (deutsche Patentschrift Nr. 898605) eines Kernmagnet-Drehspulm. ess- werkes durch einen Halter für den Kern, der gleichzeitig als Aufschlagstelle zur Begrenzung der Drehbewegung des Rähmchens dient.
Gegenüber diesen bekannten Bauweisen zeichnet sich die erfindungsgemässe Ausführungsform eines Kernmagnetmesswerkes für Drehspulmessgeräte dadurch aus, dass nicht nur eine feste Verbindung zwischen dem Systemträger und dem Kern vor der Montage der Drehspule und des Rücksehlussringes vorgesehen ist, sondern dass diese Verbindung durch die Verwendung von zwei Zungen formschlüssig und daher auch völlig verdrehungssicher gestaltet ist. Ausserdem werden diese beiden Zungen in einfacher Weise nicht nur zur Begrenzung der Drehbewegung des Rähmchens, sondern auch zur Unterdrückung seitlicher Schwingun- gen spannbandgelagerter Rähmchen herangezogen.
Schliesslich sieht die erfindungsgemässe Ausführung eine Feder vor, die ein zügiges Überschieben des Rückschlussringes ermöglicht, wodurch die Montage des Messwerkes wesentlich erleichtert wird. Diese Feder w ird beim Festklemmen durch eine Druckschraube derart verformt, dass die Berührung am Rückschlussring und am Zwischenstück in fünf Punkten erfolgt.
In Fig. l bezeichnet 1 den Kernmagneten, 2 den Systemträger, 3 das Zwischenstück mit der Feder 4 und der Druckschraube 5, 6 den Rückschlussring und 7 die Drehspule. Die Verbindung zwischen dem Kern und dem Systemträger kann entweder durch Spritzen oder Kleben erfolgen, wobei die Zungen 9 einen guten Formschluss ergeben. Fig. 2 zeigt den Grundriss und lässt eine Formgebung der Zungen 9, des Zwischenstückes 3 und der Drehspule 7 erkennen, wie sie bei kleinen Ausschlagwinkeln anzuwenden sein wird.
Ist der Ausschlagwinkel etwa 900, so empfiehlt sich die Anwendung einer Anschlagscheibe 10 und die Verkürzung der Zungen 9 und der Zungen des Zwischenstückes 3 wie in Fig. 3 dargestellt. Den zugehörigen Grundriss zeigt Fig. 4.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf eine Ausbildung gemäss Fig. 5 und Fig. 6. Darin bezeichnet wieder 1 den Kernmagnet, S den Systemträger, 3 das Zwischenstück und 6 den Rückschlussring.
Durch Ansatzstücke 11 und 12, die in Ausnehmungen ragen, die durch die Zungen des Systemträgers 2 und des Zwischenstückes 3 gebildet werden, wird eine Unterdrückung der seitlichen Schwingungen spannbandgelagerter Rähmchen erzielt, während die Begrenzung der Drehbewegung des Rähmchens durch An-
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schlag an die Seitenkanten des Systemträgers erfolgt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kernmagnetmesswerk für Drehspulmessgeräte mit einem U-förmigen, zwischen dem Kernmagnet und dem magnetischen Rückschlusszylinder hindurchgehenden Träger des beweglichen Organes, gegen welchen der Kernmagnet zur Zentrierung gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (2) oberhalb und unterhalb des Kernmagneten (1) zur Lagesicherung des Kernes (1) eine Zunge (9) besitzt, welche zurBegrenzung der Drehbewegung und aer seitlichen Schwingungen des Rähmchens (7) ausgebildet ist.
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