AT204132B - Verfahren zur Erzeugung von Rechteckspannungen - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Rechteckspannungen

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AT204132B AT165858A AT165858A AT204132B AT 204132 B AT204132 B AT 204132B AT 165858 A AT165858 A AT 165858A AT 165858 A AT165858 A AT 165858A AT 204132 B AT204132 B AT 204132B
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  Verfahren zur Erzeugung von Rechteckspannungen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Rechteckspannungen. Derartige Spannungen werden insbesondere für die Speisung von   Stromrichtergittersteuergeräten,   die das Prinzip der Sättigungswinkelsteuerung von Transduktoren verwenden, benötigt. 



   Würden beispielsweise die Transduktoren der genannten Gittersteuergeräte mit sinusförmiger Wechselspannung gespeist, so wäre der erzielbare Winkelbereich auf zirka 100-120  dadurch begrenzt, dass in den Grenzlagen die Impulshöhe gerade den maximal erforderlichen Wert erreicht. Für eine Impulserzeugung mit phasenmässig weitem Verstellbereich ist daher ein rechteckförmiger Spannungsverlauf ideal. 



   In der Hochfrequenztechnik sind verschiedene Schaltungen bekannt, die Rechteckspannungen mit elektronischen Mitteln erzeugen. Bei diesen Schaltungen ist jedoch die Kurvenform des Ausgangsstromes von der Art der Belastung abhängig, zum andern werden beispielsweise stabilisierte Anoden- und Gitterspannungen benötigt, um konstante   Betriebsverhältni3se   zu schaffen. 



   Die nachstehend beschriebene Erfindung vermeidet diese Schwierigkeiten und gibt eine einfache Schaltung zur Erzeugung einer im positiven Bereich nahezu ideal verlaufenden Spannung an. Erfindungsgemäss wird der Wechselspannungsanteil einer pulsierenden Gleichspannung dem Verbraucher, insbesondere dem jeweiligen Transduktor eines Gittersteuergerätes, zugeführt und die pulsierende Gleichspannung durch Einweggleichrichtung einer vorzugsweise sinusförmigen Wechselspannung gewonnen. 



   Die Figuren erläutern die Erfindung. 



   Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe Anordnung zur Speisung des Gittersteuergerätes eines mehranodigen Stromrichtergefässes. In Fig. 2 und 3 sind die sich ergebenden Spannungskurven über dem Phasenwinkel   Z)   = wt dargestellt. 



   Gemäss Fig. l würde der aus dem Transformator t 10 und dem Ventil n 11 bestehende einphasige Einweg-Gleichrichter bei alleinigem Anschluss einer ohmschen Bürde den in Fig. 2 gezeigten Verlauf der Gleichspannung    u   bewirken. Bei der weiteren Ausbildung der Erfindung wird durch die zusätzliche Anordnung der Nullanode n 12 und die Wirkung des nahezu konstanten Hilfsstromes    Jeder   den Gleichrichter vorbelastet, die Kurvenform von    u   auch bei der in Bild 1 gezeigten Belastung erhalten bleiben, wenn 
 EMI1.1 
 i12stellt, dass dem Nullanoden-Gleichrichter immer Strom entnommen wird. Die Spannungsform von   u   ist also starr durch die Phasenspannung    U10   bzw. die Nullspannung über der Nullanode n 12 gegeben.

   Der durch gleichgerichtete Wechselspannung erzeugte Hilfsstrom    Ja   wird durch die Drossel i0 geglättet und mittels des Widerstandes r0 eingestellt. 



   Für eine mehrphasige Gittersteuerung können die beschriebenen Grundelemente der Schaltung in beliebiger Zahl in Reihe geschaltet werden, wie es in Fig. 1 angedeutet ist. Dabei ist nur ein Hilfsstrom   I   erforderlich. Für diesen ist keine besondere   Spa-mungsquelle   nötig, da die Mittelwerte der Spannung    u",      u21 usw. dafür   zur Verfügung stehen. Die bei einer zweiphasigen Anordnung erforderliche Glättungsdrossel 10 ist bei höherphasigen Anordnungen nicht mehr notwendig. 



   Zur galvanischen Trennung der einzelnen Gitterkreise und zur Anpassung dienen die Transformatoren t 11, t 21 usw. Durch die Vorschaltung des Kondensators k ll vor den Transformator t 11 wird der Gleichspannungsanteil von u diesem ferngehalten. Die Sekundärspannung dieses Transformators u 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 (vgl. Fig. 3) ist daher dem Wechselanteil der Spannung    ul,   proportional. 



    Die für die Impulserzeugung erhaltene Wechselspannung u hat die gewünschte Form. Sie hat über einen Bereich von 1800 konstante Höhe. Wie die beiden Fällt a und b in Fig. 3 beispielsweise zeigen,   lässt sich mit   dsr   in Fig. 1 dargestellten Anordnung zur Impulserzeugung durch Änderung des Stromes j1 eine   Winkelvf. rschiebung   von 1800 bei gleichbleibender Impulshöhe erzielen. 



   Wegen des auf der Sekundärseite des Transformators   t 11   auftretenden Gleichanteils des Stromes its wird dem Transformator   t 1 zweckmässig   ein Luftspalt gegehen. Dadurch bleiben die Amplituden des Primärstromes auf ein mit Rücksicht auf den Hilfsstrom J zulässiges Mass beschränkt. Für die ändern Steuergitter gelten die analogen Verhältnisse. 
 EMI2.1 
 über einen getrennten Strompfad und ohne Beeinflussung durch den negativen Gitterstrom. 



   Die stark ausgezogene Kurve in Fig. 3 gibt den Verlauf der Spannung   u,   an, die an den Punkten A-B anliegt. Die schraffierten Flächen stellen die für positiven und negativen Teil gleich grossen Spannungszeitflächen der Drossel dar. Fall a zeigt bei grossem Vormagnetisierungsstrom    J1   das Auftreten der den Stromrichter zündenden Spannung Us nach dem Phasenwinkel   0 a'Fall   b zeigt bei kleinem Vormagnetisierungsstrom    J1   die Zündspannung nach dem Phasenwinkel   Ob-  
Ein wesentlicher Vorteil der beschriebenen Schaltung liegt darin,   dass   der im Positiven liegende waagrechte Teil des Kurvenverlaufs allein durch das Nullsein der Spannung über der Nullanode gegeben ist und daher von der evtl. Formverzerrung der speisenden Wechselspannung unabhängig ist.

   Für einen zweiphasigen Gleichrichter hat die angegebene Schaltung den weitereF Vorteil, dass der Impuls in der vorderen Endlage zwangsläufig beim natürlichen Kommutierungspunkt liegt. Ausserdem kann man 
 EMI2.2 
 t 21 usw. begrenzen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Erzeugung von Rechteckspannungen, insbesondere für   Stromrichtergittersteuergerä-   te, die das Prinzip der Sättigungswinkelsteuerung von Transduktoren verwenden, dadurch gekennzeichnet, dass der Wechselspannungsanteil einer pulsierenden Gleichspannung dem Verbraucher, insbesondere dem jeweiligen Transduktor   eines Gittersteuergerätes   zugeführt wird, und dass die pulsierende Gleichspannung durch Einweggleichrichtung einer vorzugsweise sinusförmigen Wechselspannung gewonnen wird.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Gleichspannungsquelle (t 10 und n 11) bzw. dem Blindwiderstände enthaltenden Verbraucher eine mit einem zusätzlichen Gleichstrom (J) vorbelastete Nullanode (n 12) angeordnet ist.
    3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Gleichstrom (J) gleich oder grösser ist als die negative Amplitude des Wechselstromes (i ), der durch die pulsierende Gleich- spannung (Uto) bedingt ist.
    4. Anordnung nach den Ansprüchen 2 und 3 zur Speisung von Gittersteuergeräten, dadurch gekennzeich- net, dass bei mehrphasigen Stromrichteranordnungen die entsprechend der Phasenzahl benötigten Quellen für pulsierende Gleichspannung über einenEinstellwiderstand (rO) und gegebenenfalls über eine Glättungsdrossel (i0) in Reihe geschaltet sind, so dass keine zusätzliche Spannungsquelle für die Vorbelastung der Nullanoden erforderlich ist.
    5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur galvanischen Trennung der einzelnen Gitterkreise zweckmässig mit Luftspalt versehene Transformatoren (t t t 21 usw. ) vorgesehen sind, und dass mit diesen Transformatoren Kondensatoren (k 11, k 21 usw.) in Reihe geschaltet sind.
AT165858A 1957-03-15 1958-03-07 Verfahren zur Erzeugung von Rechteckspannungen AT204132B (de)

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