AT205068B - Umstellvorrichtung für Bremsgestänge von Schienenfahrzeugen - Google Patents

Umstellvorrichtung für Bremsgestänge von Schienenfahrzeugen

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AT205068B
AT205068B AT521057A AT521057A AT205068B AT 205068 B AT205068 B AT 205068B AT 521057 A AT521057 A AT 521057A AT 521057 A AT521057 A AT 521057A AT 205068 B AT205068 B AT 205068B
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AT
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light metal
lined
brake linkage
cranks
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AT521057A
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Stabeg Appbau Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Umstellvorrichtung für Bremsgestänge von Schienenfahrzeugen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in den letzten Jahren Leichtmetall in steigendem Mass angewendet wurde, war es für den   Eisenbahnfach-   mann nicht naheliegend, dauernd auf Stoss beanspruchte Teile aus Leichtmetall. zu fertigen. Rahmentei-   le-auch die Umstellvorrichtung   für Bremsgestänge wird als zum Rahmen gehörig angesehen-werden im Eisenbahnbau nie aus Leichtmetall angefertigt, da Leichtmetall bei Stössen eher deformiert wird als Gusseisen. Leichtere Stösse halten Gusseisenteile ohne Zweifel besser aus als Leichtmetall. Leichtmetallgussteile hingegen werden sofort deformiert. Wegen des Widerstandes der Gusseisenausführung bei leichten Stössen nahm man seit Jahren die Brüche bei schweren Stössen in Kauf.

   Trotzdem werden gemäss der Erfindung   Leichtmetallgussteile   verwendet. Man nimmt in Kauf, dass öfters Deformationen entstehen, man vermeidet dadurch jedoch Brüche. Die öfteren Deformationen sind aber leicht wieder rückgängig zu machen. Ausserdem wird durch die Deformationen, wenn sie nicht zu stark sind, die Funktion der Umstellvorrichtung nicht   beeinträchtigt. Solche   Deformationen, die die Funktion beeinträchtigen können, führen bei der Gusseisenausführung unweigerlich zum Bruch. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen näher ausgeführt. Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Gesamtansicht der Umstellvorrichtung. In den weiteren Figuren sind die einzelnen Teile der Umstellvorrichtung im Detail dargestellt. Fig. 2 und 3 zeigen einen Lagerkörper mit Schild. Die Fig. 4 und 5 zeigen einen einfachen Lagerkörper ohne Schild und Fig. 6 und 7 einen Gabelhebel, u. zw. teilweise geschnitten. 



   Die wesentlichen Bestandteile der Umstellvorrichtung sind aus der Fig. 1 zu ersehen. Die Kurbelwelle 1 ist auf der einen Seite im Lagerkörper 2 mit Schild 4 und auf der andern Seite im einfachen Lager 3 gelagert. Der Lagerkörper 2 mit Schild 4 sowie das einfache Lager 3 sind an den Längsträgern des Fahrzeuges angeordnet. Das Schild 4 des Lagerkörpers 2 ragt dabei nach aussen vor. Die Kurbelwelle 1 kann durch die Handkurbel 5 in Drehung versetzt   werden, u. zw.   auf der einen Seite des Fahrzeuges direkt und auf der andern Seite des Fahrzeuges indirekt über ein aus zwei Zahnsegmenten 6, 7 bestehendes Getriebe, welches die Kurbelwelle 1 mit einem neben dem Lager 3 für die Kurbelwelle 1 angeordneten Lager   2'mit   Schild   4'und   Handkurbel 5'verbindet.

   An der Unterseite des Fahrzeugrahmens ist drehfest mit der Kurbelwelle 1 ein Gabelhebel 8 verbunden. Mit Hilfe dieses Gabelhebels 8 wird durch Drehung der Kurbelwelle 1 die Umstellung des Bremsgestänges bewirkt, u. zw. durch Zwischenschaltung von mindestens einem weiteren Hebel, welcher mit Hilfe eines Bolzens 9, der in den Bohrungen des gegabelten Teiles des Gabelhebel 8 gelagert ist, am Gabelhebel 8 angelenkt ist. 



   Eine Ansicht des Schildes 4 bzw. 4', des Lagerkörpers 2 bzw.   2'ist   in Fig. 2 dargestellt. Eine Schnittdarstellung des Lagerkörpers 2 bzw. 2'zeigt die Fig. 3. Der dort dargestellte Lagerkörper 2 bzw.   2'   ist im wesentlichen ein einheitliches   Leichtmetallgussstück. Lediglich   die als Lagerstellen für die Kurbelwelle 1 dienenden Teile sind mit einer Messingbüchse 10 ausgekleidet. In ähnlicher Weise ist auch das einfache Lager 3, gemäss Fig. 4 und 5. im wesentlichen ein einfaches Leichtmetallgussstück. Aber auch hier ist die Lagerstelle für die Kurbelwelle 1 mit einer Messingbüchse 11 ausgekleidet. Sowohl beim Lagerkörper mit Schild als auch beim einfachen Lager müssen die Büchsen der Lagerstellen gegen Verdrehung gesichert sein. 



   Mit Büchsen 12 aus Messing ausgekleidete Lagerstellen besitzt auch der Gabelhebel 8, wie aus Fig. 6 und 7 ersichtlich ist. Diese ausgekleideten Lagerstellen 12 dienen zur Lagerung des Drehbolzens 9. Keiner Auskleidung bedarf die Bohrung 13, welche zur Aufnahme der Kurbelwelle 1 dient. Dies deshalb, weil der Gabelhebel 8 sich nicht gegenüber der Kurbelwelle 1 dreht, sondern dort vielmehr drehsteif angeordnet ist. 



   In gleicher Weise erübrigt sich die Auskleidung der Bohrung in der Handkurbel 5 bzw.   5' ;   denn auch hier besteht eine drehsteife Verbindung der Handkurbel 5 bzw.   5'und   der Kurbelwelle   1,   so dass keine schädlichen Gleitreibungen auftreten können. 



   Die Leichtmetallgussstücke können aus Aluminium oder aus einer korrosionsbeständigen Aluminiumlegierung hergestellt sein. Es lassen sich aber auch andere Leichtmetalle verwenden. Für die Hülsen zur Auskleidung der Lagerstellen wurde bisher Messing genannt. In gleicher Weise eignet sich aber auch Bronze und Stahl. 



   Die dargestellten Einzelteile können auch in ihrer äusseren Formgebung selbstverständlich abgeändert werden, ohne dass der Rahmen der Erfindung überschritten wäre. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Umstellvorrichtung für das Bremsgestänge von Schienenfahrzeugen, insbesondere Güterwaggons, zur Änderung des Übersetzungsverhältnisses von Hand aus, bestehend im wesentlichen aus einer Kurbel- <Desc/Clms Page number 3> welle mit einem oder mehreren daran drehfest angebrachten, auf das Bremsgestänge wirkenden Gabelhebeln, ferner aus die Kurbelwelle bzw. deren Antriebswelle tragenden Lagerkörpern, welche an den Längsträgern des Fahrzeuges angeordnet sind, sowie über die Längsträger nach aussen vorstehenden Schildern und Handkurbeln, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerkörper (2, 2'. 3), dieHandkurbeln (5,5') sowie die Gabelhebel (8) Leichtmetallgussstucke sind, in denen die Lagerstellen (10,11, 12) mit einem abriebfesten harten Metall bzw.
    einer Metallegierung, z. B. Stahl, Messing, Bronze, ausgekleidet sind.
    2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidung der Lagerstellen in an sich bekannter Weise durch präzisionsgezogene Hülsen (10,11, 12), welche in die Leichtmetallgussstücke eingegossen sind, erfolgt.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerkörper (2,2', 3), die Handkurbeln (5,5') sowie die Gabelhebel (8) Kokillengussstücke aus Leichtmetall sind, wobei die eigentlichen Lagerstellen in an sich bekannter Weise durch während des Kokillengusses eingegossene, präzisionsgezogene Hülsen (10, 11,12) ausgekleidet sind.
AT521057A 1957-08-06 1957-08-06 Umstellvorrichtung für Bremsgestänge von Schienenfahrzeugen AT205068B (de)

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AT205068B true AT205068B (de) 1959-09-10

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DE (1) DE1774168U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT398412B (de) * 1993-04-07 1994-12-27 Stabeg Apparatebau Gmbh Umstellvorrichtung für die bremsen eines eisenbahnwagens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT398412B (de) * 1993-04-07 1994-12-27 Stabeg Apparatebau Gmbh Umstellvorrichtung für die bremsen eines eisenbahnwagens

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DE1774168U (de) 1958-09-18

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