AT205399B - Einrichtung zum Trocknen und Brennen von stapelförmig gesetztem keramischen Brenngut - Google Patents
Einrichtung zum Trocknen und Brennen von stapelförmig gesetztem keramischen BrenngutInfo
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- AT205399B AT205399B AT14758A AT14758A AT205399B AT 205399 B AT205399 B AT 205399B AT 14758 A AT14758 A AT 14758A AT 14758 A AT14758 A AT 14758A AT 205399 B AT205399 B AT 205399B
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<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zum Trocknen und Brennen von stapelförmig gesetztem keramischem Brenngut Es sind Einrichtungen zum Brennen von auf einem überhöhten Sockel stapelförmig gesetztem keramischem Brenngut mit einem einen Teil des Stapels umfassenden, längs der vorzugsweise ringförmigen Stapelbahn verfahrbaren haubenartigen Brennofen, mit Vorwärme-, Brenn- und Abkühlungszone, bekannt. Die vorliegende Erfindung betrifft eine vorteilhafte Ausgestaltung solcher Einrichtungen, die sich auf folgende Erwägung gründet : Bevor der eigentliche Brennprozess an dem Stapel ansetzt, muss bekanntlich der Stapel ausreichend vorgetrocknet sein, um den Brennprozess störende Wasserdämpfe und auch Rissebildungen und Verformungen im Brenngut zu vermeiden. Das Stapeln noch frischer Formstücke zur Trocknung ist jedoch nur bis zu einer gewissen Höhe möglich, da die Tragfähigkeit frischer Formstücke sehr begrenzt ist, doch ist es Immerhin möglich, einige Schichten übereinanderzusetzen, diese vorzutrocknen und dann neue Schichten frischen Formgutes darüberzusetzen. Die vorliegende Erfindung schafft eine Einrichtung der eingangs genannten Art, jedoch zum stufenförmigen Vortrocknen der Stapelware in der Form, dass mehrere Trockenhauben vorgesehen sind, wobei die in der Vorschubrichtung vorderste Trockenhaube die niedrigste und jede folgende Trockenhaube eine Lmmer grössere Höhe aufweist, so dass schliesslich die letzte Trockenhaube die volle Querschnitthöhe aufweist, und dass ferner die einzelnen Trockenhauben jeweils unter Zwischenschaltung eines Abstandes zum Einsetzen der Ergänzungsschichten miteinander verbunden sind. An Hand der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke erläutert. Die schematische Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel dar. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer derartigen Stufentrockenanlage, die geradlinig oder besser kreisförmig sein kann. Auf einem vorzugsweise erhöhten Stapelsockel 1, zu dessen beiden Seiten Laufschienen 2 gelegt sind, wird das noch feuchte Stapelgut 3 zunächst in einigen Lagen übereinandergesetzt, so dass die fahrbare Trockenhaube 4, deren Höhe der Höhe des Stapels 3 angepasst ist, diesen Stapel ziemlich eng umschliessen kann. Diese Trockenhaube 4 ist auf Rädern 5 auf den Schienen 2 fahrbar und liber eine Rahmenverbindung 6 mit einer zweiten Trockenhaube 7 so verbunden, dass dazwischen ein Abstand verbleibt. Desgleichen besteht eine Verbindung 8 zwischen der Trockenhaube 7 und der Trockenhaube 9, an die sich die Brennhaube 10 unmittelbar anschliesst. Wie ersichtlich, sind alle Trockenhauben, iie fortschreitend mit immer grösserer Höhe ausgeführt sind und zwischen denen jeweils ein Abstand gelassen ist, auf den Fahrwerken 5 in Pfeilrichtung A gemeinsam verfahrbar. Ist nun der Stapelteil 3 gesetzt, der bereits getrocknete Stapelteil 3'durch frisches Gut 11 ergänzt und auch der schon getrocknete Stapelteil 11'durch frisches Gut 12 ergänzt, so wird der gesamte aus den drei Hauben 4,7, 10 bestehende Zug um eine Haubenlänge so verschoben, dass sie das ungetrocknete Material des Stapels überdecken. Nach der Verschiebung in Pfeilrichtung A wiederholt sich der Vorgang von neuem. Auf diese Weise ist es möglich, das frische Stapelgut in jeweils verhältnismässig niederen Schichten zu setzen, diese Schichten zu trocknen und frisches Material hinzuzufügen, bis der die Haube 9 bzw. die Brennhaube 10 ausfüllende Querschnitt erreicht ist. Die Anzahl der Trockenstufen richtet sich nach der Grösse des Stapels Lm Endzustand. In der Regel wird man hinter der Brennkammer 10 noch eine Abkühlungskammer vorsehen. Die Abwärme dieser Kammer kann alsdann mit Vorteil dazu verwendet werden, um die Trockenkammern zu beschicken.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Trocknen und Brennen von stapelförmig gesetztem keramischem Brenngut, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Trockenhauben (4,7, 9, 10) vorgesehen sind, wobei die in der Vorschubrichtung vorderste Trockenhaube (4) die niedrigste und jede folgende Trockenhaube (7,9) eine immer grössere Höhe aufweist, so dass schliesslich die letzte Trockenhaube (10) die volle Querschnitthöhe aufweist, und dass ferner die einzelnen Trockenhauben jeweils unter Zwischenschaltung eines Abstandes zum Einsetzen von Ergänzungsschichten (3,11, 12) miteinander verbunden sind.2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocker"be ! i (4, 7, 9) mit der in der Abkühlungskammer erwärmten Luft beschickt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT14758A AT205399B (de) | 1958-01-09 | 1958-01-09 | Einrichtung zum Trocknen und Brennen von stapelförmig gesetztem keramischen Brenngut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT14758A AT205399B (de) | 1958-01-09 | 1958-01-09 | Einrichtung zum Trocknen und Brennen von stapelförmig gesetztem keramischen Brenngut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT205399B true AT205399B (de) | 1959-09-25 |
Family
ID=3482769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT14758A AT205399B (de) | 1958-01-09 | 1958-01-09 | Einrichtung zum Trocknen und Brennen von stapelförmig gesetztem keramischen Brenngut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT205399B (de) |
-
1958
- 1958-01-09 AT AT14758A patent/AT205399B/de active
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