AT205430B - Schlichtvorrichtung für Textilfäden oder Fadenscharen - Google Patents

Schlichtvorrichtung für Textilfäden oder Fadenscharen

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AT205430B
AT205430B AT243052A AT243052A AT205430B AT 205430 B AT205430 B AT 205430B AT 243052 A AT243052 A AT 243052A AT 243052 A AT243052 A AT 243052A AT 205430 B AT205430 B AT 205430B
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Sucker Gmbh Geb
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Die Erfindung betrifft eine Schlichtvorrichtung für Textilfäden oder Fadenscharen mit einem Schlichtetrog und einem heizbaren Metallbad. 



   Es ist bekannt, Fäden oder Fadenscharen durch Auftragen eines in einer Flüssigkeit gelösten Schlichtemittels während eines Tauch-, Streichoder Bürstvorganges zu beschichten. Ferner wurden Schlichtemittel auch schon aufgespritzt oder   aufgestäubt.   Die Gegenwart eines Lösungsmittels erfordert aber immer einen Trockenvorgang. 



   Für das Trocknen von geschlichtetem oder anderweitig behandeltem Textilgut ist bereits die Verwendung von erwärmten   Metallbändern,   durch welche das behandelte Textilgut hindurchgeführt wird, vorgeschlagen worden. Ferner ist es bekannt, Wachse oder Fette, sogenannte Trockenschlichtmittel, auf den laufenden, gegebenenfalls erwärmten Faden, aufzubringen und zu verstreichen. Bei diesem. Schlichtvorgang ist es jedoch schwierig, den Faden mit einer gleichmässig dünnen Schicht von Trockenschlichte zu umgeben. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schlichtvorrichtung für Textilfäden oder Fadenscharen zu schaffen, welche insbesondere für das Trockenschlichten verwendet werden soll und bei der das zu schlichtende Gut nach dem Auftragen des Schlichtemittels durch ein heizbares Metallbad hindurchgeführt wird. Die Schlichtvorrichtung nach der Erfindung ist dadurch charakterisiert, dass zwischen Schlichtetro, g und Metallbad mehrere Heiz- und bzw. oder Kühlvorrichtungen für das mit Schlichte versehene Material angeordnet sind. Durch diese Massnahme wird es ermöglicht, den Schlichtefilm äusserst fein und gleichmässig auf dem zu schlichtenden Gut zu verteilen. Dabei spielt die Art der Schlichteauftragsvorrichtung keine besondere Rolle.

   So ist die Erfindung sowohl bei Vorrichtungen mit den bekannten, als Durchlaufbehälter ausgeführten Schlichtetrögen anwendbar, als auch bei solchen, die Standrohre, Tauch-,   Bürst- und Streichw. alzen   verwenden, u. zw. in Einzelanordnung oder in beliebiger Zusammenstellung.   Ferner'können   Nebel-, Spritz-oder Zerstäubungsdüsen mit und oh- 
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 hier sind die   Heiz- bzw.   Kühlvorrichtungen   ZWI-   schen der Auftragsvorrichtung und dem Metallbad angeordnet ; eine der Heiz- und Kühlvorrichtungen wird durch die Einrichtung 13 symbolisiert. 



   Aus den Beispielen ist ersichtlich, dass die Art der Auftragung des Schlichtemittels auf den Faden für das Wesen der vorliegenden Erfindung ohne wesentliche Bedeutung ist. Statt der dargestellten Auftragseinrichtungen können auch ande- re Auftragseinrichtungen verwendet werden, beispielsweise solche, die das Schlichtemittel mit Düsen auf die Fäden aufspritzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schlichtvorrichtung für Textilfäden oder Fadenscharen mit einem Schlichtetrog und einem heizbaren Metallbad, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Schlichtetrog und Metallbad mehrere Heiz-und bzw. oder Kühlvorrichtungen für das mit Schlichte versehene Material angeordnet sind.
AT243052A 1951-05-17 1952-04-24 Schlichtvorrichtung für Textilfäden oder Fadenscharen AT205430B (de)

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DE205430T 1951-05-17

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