AT205621B - Elektroerosiv arbeitendes Werkzeug - Google Patents

Elektroerosiv arbeitendes Werkzeug

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AT205621B AT714658A AT714658A AT205621B AT 205621 B AT205621 B AT 205621B AT 714658 A AT714658 A AT 714658A AT 714658 A AT714658 A AT 714658A AT 205621 B AT205621 B AT 205621B
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  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

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  Elektroerosiv arbeitendes Werkzeug 
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektroerosiv arbeitende Elektrode zur   Herstellung \on Aus-   nehmungen in metallischen Werkstücken. Werkzeuge dieser Art werden beispielsweise benötigt um Hinterschliffe herzustellen. Das Werkzeug gemäss der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Elektrodenabschnitte in einem   drehbaren Körper aus Isoliermaterial   radial verschieblich angeordnet sind, wobei in dem Körper ein vorzugsweise konisches Organ aus Isoliermaterial vorhanden ist, bei dessen Verschiebung die einzeln gespeisten Elektrodenabschnitte nach aussen bewegt werden. 



   Durch die Isolation der einzelnen Elektrodenabschnitte gegeneinander wird erreicht, dass diese einzeln gespeist werden können, so dass auch der durch jeden Elektrodenabschnitt fliessende Maximalstrom einzeln im Interesse einer guten Oberfläche der Ausnehmung begrenzt werden kann, ohne eine Einbusse an Gesamtleistung in Kauf nehmen zu müssen. 



   In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Hiebei zeigen : Fig. 1 eine Elektrode zum Innenschleifen einer Bohrung ; Fig. 2 einen Querschnitt durch die Elektrode der   Fig. l,   entlang der Linie II - II, Fig. 3 eine weitere Elektrode zum Innenschleifen einer profilierten Fläche, Fig. 4 einen Querschnitt durch die Elektrode der Fig. 3 entlang der Linie IV - IV, Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Elektrode der Fig. 3, entlang der Linie   V - V   in Fig. 4. 



   Die in der Zeichnung dargestellten Elektroden dienen zum Schleifen von zylindrischen oder profilierten Innenbohrungen. Sie bestehen aus einem isolierenden Träger bzw. Körper 10, welcher einen Ansatz 11 aufweist, der in einen Werkzeughalter zur Rotation der Elektrode eingesetzt werden kann. Der isolierende Träger besitzt beispielsweise drei sich in achsialer Richtung erstreckende und bis zu einer zentralen Bohrung 14 durchgehende Schlitze 12. In diesen Schlitzen befinden sich die Elektrodenabschnitte 13. Die Elektrodenabschnitte besitzen an ihren aus den Schlitzen herausragenden Kanten ein Profil, welches dem Profil der Bohrung entspricht, welche mit der Gesamtelektrode geschliffen werden soll.

   Die in denFig. 1 und 2 dargestellte Elektrode eignet sich beispielsweise zum Schleifen einer zylindrischen oder einer leicht konischen Bohrung, während die in den Fig.   3-5   dargestellte Elektrode zum Schleifen von einer mit einem entsprechenden Innenprofil versehenen Bohrung geeignet ist. 



   Die einzelnen   Elektrodenabschnitte   13 besitzen innen eine gegenüber der Elektrodenachse abgeschrägte Fläche, welche an einem kreiskegelförmigen Teil 16 aus isolierendem Material anliegt. Wird der Kreiskegel während der Verwendung der Elektrode in dieselbe mittels der Achse 17 hineingeschoben, werden die einzelnen Elektrodenabschnitte 13 nach aussen gepresst, so dass auch nach der Abtragung von Material immer der erforderliche Elektrodennachschub gewährleistet wird.

   Die Achse 17 kann dabei wie üblich mit einer konstanten Kraft in den Träger eingedrückt werden, beispielsweise mittels einer mechanischen Feder ; es besteht jedoch auch die Möglichkeit, den Verschub in Abhängigkeit von einem Parameter des   Funkenerosionsverfahrens   zu steuern, wie beispielsweise in Abhängigkeit von dem durch die Gesamtelektrode fliessenden Strom. 
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 erfolgtund anderseits an Schleifringe, an welche die erforderlichen Spannungen angelegt werden. Jeder Elektrodenabschnitt wird dabei einzeln gespeist, so dass auch jeder Maximalstrom derart begrenzt werden kann, dass eine gute Oberfläche entsteht.

   Da wie gezeigt mehrere Elektrodenabschnitte gleichzeitig gespeist 

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 werden, ist die zugeführte Gesamtleistung hoch, so dass trotz einer guten Oberfläche nur relativ geringe Bearbeitungszeiten erforderlich sind. Zusätzlich zu den Elektroden können auch noch Führungskörper 18 vorgesehen sein, welche sich in Nuten des Trägers 10 befinden und beispielsweise mittels Federdruck radial nach aussen gedrückt werden. Vorzugsweise besitzen diese Führungen das gleiche Profil wie die Elektrodenabschnitte. Diese Führungen dienen insbesondere dem Zweck, das gesamte Werkzeug konzentrisch in der zu bearbeitenden Bohrung zu halten. Es ist möglich, die Führungskörper selbst isoliert in den Träger einzusetzen und ebenfalls an eine Spannung zu legen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektroerosiv arbeitendes Werkzeug zur Herstellung von Ausnehmungen in metallischen Werkstükken, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Elektrodenabschnitte in einem drehbaren Körper aus Isoliermaterial radial verschieblich angeordnet sind, wobei in dem Körper ein vorzugsweise konisches Organ aus Isoliermaterial vorhanden ist, bei dessen Verschiebung die einzeln gespeisten Elektrodenabschnitte nach aussen bewegt werden.

Claims (1)

  1. 2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenabschnitte profiliert sind.
    3. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrodenabschnitte an ihren in den Körper ragenden Teilen derart eine gegen die Drehachse des Körpers geneigte Fläche aufweisen, dass sie durch das Einschieben eines Keiles nach aussen gedrückt werden können.
    4. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Führungskörper vorgesehen sind, welche in Nuten des drehbaren Körpers liegen und mit Federdruck nach aussen gepresst werden.
    5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskörper das gleiche Profil aufweisen wie die Elektrodenabschnitte.
AT714658A 1957-07-03 1957-07-26 Elektroerosiv arbeitendes Werkzeug AT205621B (de)

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