AT205907B - Verfahren zum Schutz der Oberflächen vergüteter Platten, wie Sperrplatten, Spanplatten, Faserplatten, Paneelplatten u. dgl., sowie nach diesem Verfahren behandelte Platte - Google Patents

Verfahren zum Schutz der Oberflächen vergüteter Platten, wie Sperrplatten, Spanplatten, Faserplatten, Paneelplatten u. dgl., sowie nach diesem Verfahren behandelte Platte

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AT205907B AT367058A AT367058A AT205907B AT 205907 B AT205907 B AT 205907B AT 367058 A AT367058 A AT 367058A AT 367058 A AT367058 A AT 367058A AT 205907 B AT205907 B AT 205907B
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Dampfsaege Hobel Furnier Und S
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D1/00Processes for applying liquids or other fluent materials
    • B05D1/02Processes for applying liquids or other fluent materials performed by spraying
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D5/00Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures
    • B05D5/02Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures to obtain a matt or rough surface

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  • Laminated Bodies (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description


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Es ist ein Verfahren zum zeitweiligen Schutz von Metall oder andern polierten Oberflächen mittels leicht entfernbarer   Schutzüberzüge,   beispielsweise aus Papier, bekannt geworden, um die   Oberflächen während   der Lagerung, der Verarbeitung oder des   Transportes der Gegenstände   zu schützen. Der Schutzüberzug wurde mittels eines Klebstoffes auf den zu schützenden Gegenstand   aufgeklebt und musste   später, wenn der Gegenstand seiner Bestimmung   zugeführt-wurde,   durch Aufweichen des überzuges und des Klebstoffes von der Oberfläche der Gegenstände gelöst werden, was häufig zu Beschädigungen oder Flockenbildung der zu schützenden Flächen   Anlass   gab. 



  Man versuchte diesem Mangel damit abzuhelfen, dass der Schutzüberzug mit einer nicht klebrigen Kautschukschicht auf der zu schützenden Oberfläche befestigt wurde, wodurch das Verfahren aber kostspieliger und für   grössere Abmessungen   der zu schützenden Flächen ungeeignet wird, da das Aufbringen mit Klebstoff versehener grösserer Bahnen mit Schwierigkeiten verbunden ist. überdies lässt es sich aber auch nicht vermeiden, dass auf der Oberfläche der Gegenstände Reste der   Kfautsohukschicht   kleben bleiben, die bei ihrer Entfernung zu   Schäden   führen können. 



   Es sind auch   bereits Oberzugmassen   zur Erzielung von Schutzüberzügen bekanntgeworden, wofür Anstreichmittel, wie Schellacklösungen u. ä. verwendet werden. Auch Polyvinylalkohol und Chlorkautschuklösungen sind als Filmbildner bekannt. Es ist auch bekannt, dass Ethylcellulose sowie Acetylcellulose mit wesentlichen Anteilen an Butyrylresten in Gegenwart halbgelatinierender Stoffe, z. B. Ricinusöl oder Dioctylphthalat,   oberhalb,   einer bestimmten Temperatur eine Schmelze ergeben, die unterhalb dieser Temperatur eine gelartig erstarrende Masse bildet, die auf in die getauchte Metallgegenstände Filme von sehr geringer Haftfestigkeit liefert, wenn diese nach dem Tauchvorgang langsam aus der Tauchmasse wieder herausgezogen werden.

   Durch Unterschreitung der Gelierungstemperatur der Masse bildet sich auf dem eingetauchten Gegenstand je nach Beschaffenheit der Masse und der Zeitdauer des   T. auchvorga11'ges   ein mehr oder weniger dicker Film, mit dem der getauchte Gegenstand vollkommen umschlossen wird und der vor der Verwendung des Gegenstandes abgezogen werden kann. Die erforderlichen Temperaturen bis zu   2400 C der   Masse, um sie für den Tauchvorgang   dünnflüssig zu halten,   schränkt das Anwendungsgebiete dieses Tauchverfahrens wesentlich ein. Inzwischen bekanntgewordene kalt verwendbare Tauchmittel erfordern besondere Vorkehrungen zum Abziehen der aufgetragenen Schicht.

   Für grössere Gegenstände und besonders solche, die nur einseitig mit einem abziehbaren Film versehen werden sollen, sind Tauchverfahren nicht geeignet. 
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 vergüteter Platten,chen und zu verbilligen, indem auf die vergütete Oberfläche ein als   Häutchen   abziehbarer Film aufgespritzt wird. Zum Auftragen einer filmartigen Schicht   auf'derartige Plamen   eignet sich eine an   sich bekannte Lösung   eines Mischpolymerisats aus Vinylchlorid, Vinylidenchlorid und Vi-   nylacetat   in flüssigen   Lösungsmitteln.   Die spritz-   fähige   Masse bildet eine klare, etwas zähe Flüssigkeit, die mit einer Spritzpistole der für das Farbauftragen üblichen Art auf die z.

   B. durch eine Lackschicht einseitig vergütete Oberfläche der Platte aufgetragen werden kann und dort ein Schutzhäutchen bildet, das die Platte an dieser Stelle sicher   abschirmt, so dass   während des Transportes oder bei der Verarbeitung keine Schäden an der vergüteten Oberfläche entstehen können. Nach   endgültiger Verbringung der Plat-   ten an Ort und Stelle der Verwendung z. B. als Wiandbelag, oder nach ihrer Verarbeitung zum Fertiggegenstand, wie Türen oder Möbel kann das Häutchen, das gegen äussere   Einflüsse   ausreichend   widerstandsfähig   ist, leicht abgezogen werden, da seine genügend hohe Zerreissfestigkeit grösser als die Haftfähigkeit ist. Die Schicht kann unter Umständen auch. abgewaschen werden.

   Nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestellte Platten können ein   Häutchen   aufweisen, das aus zwei oder mehreren Lagen besteht, die durch 

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 wiederholtes Bespritzen der zu   vergütenden   Oberfläche gebildet sind. Auf diese Weise kann das Häutchen bis zur gewünschten Stärke verstärkt werden, wodurch der Widerstand der Schutzschicht der Platte gegen äussere Einflüsse den gegebenen Verhältnissen auf einfache Weise angepasst wenden kann. Die Masse kann unter Umständen aber auch auf die zu schützende, vergütete Oberfläche der Platten als Film im geschlossenen Strahl aufgegossen werden, was gegebenenfalls in dickerer Schicht auch in einem einzigen Arbeitsgang erfolgen kann. Das Auftragen der das Schutzhäutchen bildenden Massen kann ohne Erwärmung derselben erfolgen. 



   Das neue Verfahren eignet sich für alle Ar- 
 EMI2.1 
 ten Platten, so dass ausser den bereits erwähnten Sperrplatten, Paneelplatten und ! Türen, auch   Spanpilatren. Hartfaserplatten. Hartpapierplatten.    gegebenenfalls aber auch alle Arten von Kunststoffplatten und   Schichtpressstoffplatten,   wie sie heute im Handel erhältlich sind, durch das beschriebene Verfahren, gegen eine Beschädigung   ih-   ref vergüteten Oberfläche geschützt werden können. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Schutz der Oberflächen ver-   güteter   Platten, wie Sperrplatte, Spanplatten, Faserplatten, Paneelplatten u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass auf die vergütete Oberfläche ein als Häutchen abziehbaren Film aufgespritzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 be- handelte Platte, dadurch gekennzeichnet, dass der das Häutchen bildende Film aus zwei oder mehreren Lagen besteht, die durch wiederholtes Bespritzen der zu vergüteten Oberfläche gebildet sind.
AT367058A 1958-05-23 1958-05-23 Verfahren zum Schutz der Oberflächen vergüteter Platten, wie Sperrplatten, Spanplatten, Faserplatten, Paneelplatten u. dgl., sowie nach diesem Verfahren behandelte Platte AT205907B (de)

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