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Trockengleichrichter-Hochspannungseinheit
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solche Einheit umfasst mehrere Gleichrichtertablettensäulen, bestehend aus je einem aussen runden Porzellanrohr, in dem die quadratischen Tabletten unmittelbar aufeinanderliegend in Längsrichtung des Rohres in einer quadratischen Bohrung des Rohres gestapelt sind.
Mehrere solche Rohre sind mit ihren Längsachsen nebeneinanderliegend und an ihren beiden Enden in Fassungen sitzend zu derGleichrichter-Hochspannungs- -inheit zusammengefasst. Dabei sind die nebeneinander liegenden Gleichrichtertablettensäulen elektrisch hintereinander geschaltet, indem die einen- auf der gleichen Seite der Einheit liegenden- Enden der ersten und der zweiten Säule, die andern Enden der zweiten und dritten Säule, die einen Enden der dritten und vierten Säule usw. miteinander verbunden sind.
Bei dieser Schaltungsweise liegt in der Sperrphase zwischen den unverbundenen Enden benachbarter Tabletrens äulen die doppelte Sperrspannung einer Tablettensäule. Aus diesem Grunde muss zwischen den Porzellanrohren ein erheblicher Sicherheitsabstand eingehalten werden.
Nach der Erfindung sollen die mit ihren Längsachsen nebeneinanderliegenden Gleichrichtertablettensäulen in der Weise elektrisch hintereinander geschaltet werden, dass jeweils die einen-auf der gleichen Seite der Einheit liegenden- Enden der Säulen und die andern Enden der jeweils nächsten Säule je mittels einer durch eine Isolierplatte hindurchgeführten elektrischen Leitung verbunden sind, und zwar bei Isolierplatten, die zwischen den einander zugewandten Wänden benachbarter Behälter angeordnet sind, derart, dass die Verbindungsleitungen jeweils bis zur Längsmitte der Tablettensäulen auf der einen und dann auf der anderen Seite der Isolierplatten verlegt sind, der bei einer seitlich der Behälterreihe angebrachten, für mehrere Behälter gemeinsam vorgesehenen Isolierplatte derart,
dass jede Verbindungsleitung möglichst nahe an den beiden Anschlussstellen durch die Platte hindurchgeführt ist und somit grösstenteils auf der den Behältern abgewandten Seite der Isolierplatte verläuft.
In der Fig. 1 ist die im Rahmen der Erfindung benutzte räumliche Gestaltung der Hintereinanderschal- tung von Gleichrichtertablettensäulen für drei Säulen 1, 2,3 schematisch dargestellt.
Dadurch, dass jeweils die einander abgekehrten Enden benachbarter Gleichrichtertablettensäulen elek- trisch leitend miteinander verbunden sind, ist erreicht, dass die elektrische Spannung zwischen gegenüberliegenden Punkten benachbarter Gleichrichterbehälter die Sperrspannung einer Gleichrichtetsäule nicht überschreitet. Auf diese Weise lassen sich die Gleichrichtersäulen ohne Gefahr eines elektrischen Durchschlages enger als bisher baulich zusammenfassen, so dass die Abmessungen der Hochspannungseinheit ver- ringert werden können.
In der Fig. 2 ist die konstruktive Form einer Gleichrichter-Hochspannungseinheit nach der Erfindung mit drei Pressstoffbehältem 4, 5,6 mit aussen und innen quadratischem Querschnitt dargestellt. Die inden Behältern 4,5, 6 nur teilweise angedeuteten Säulen aufeinander geschichteter quadratischer Gleichrichtertabletten 7 sind unter Zwischenschaltung von Druckfedern 8, 9, 10. die eine gute Kontaktgabe zwischen den einzelnen Tabletten 7 gewährleisten sollen, durch Kontaktkörper 11-16 abgeschlossen. Zwischen den einander zugewandten Seitenwänden der Behälter 4, 5, 6 befinden sich Kontaktstreifen 17 und 18, die zwischen je zwei strich-punktiert angedeuteten Isolierplatten 19, 20 und 21, 22 liegen können.
Die Kon - taktgabe zwischen den Kontaktkörpern 11-16 und den Kontaktstreifen 17, 18 erfolgt durch Kontaktfedern
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23 - 26. Die Kontaktkörper 11 und 16 weisen nach aussen geführte Anschlusskontakte 27, 28 auf.
Die Isolierplattenpaare 19,20 und 21,22 zwischen den Behältern 4,5, 6 lassen sich durch je eine Isolierplatte 29,30 ersetzen, wenn die Kontaktstreifen 17,18, wie dies in der Fig. 3 für eine der Übersichtlichkeit halber auseinandergezogene Behälteranordnung dargestellt ist, jeweils bis zur Längsmitte der Tablettensäulen auf der einen Seite der Isolierplatten geführt, in der Längsmitte durch Bohrungen 31,32 der Isolierplatten hindurchgesteckt und dann auf der anderen Seite der Isolierplatten weitergeführt sind.
Indiesem Falle sind die Kontaktstreifen längs der Tablettensäulen der beiden angrenzenden Behälter räumlich so angeordnet, dass sie jeweils von denjenigen Gleichrichtertabletten der beiden benachbarten Behälter den grösseren Abstand haben, denen gegenüber sie im Betrieb das stärker abweichende Potential annehmen.
Eine potentialmässig noch günstigere Führung der Verbindungsleitungen für die Behälter 4,5, 6 ergibt sich gemäss Fig. 4 dadurch, dass die Verbindungsleitungen nicht zwischen den einander zugekehrten Behälterwänden parallel zu diesen liegen, sondern ausserhalb dieses Zwischenraumes liegen und die einander abgewandten Enden benachbarter Säulen geladlinig miteinander verbinden. Zur Verbindung eignen sich am besten steife Drähte 33, die in äquidistanten Abständen voneinander aerart verlegt sind, dass an keiner Stelle ein ausgeprägtes Feldstärkemaximum entstehen kann.
Eine für die erfindungsgemässe Leitungsführung besonderezweckmässige Baueinheit ist in der Fig. 5 im Querschnitt und in Fig. 6 in der Seitenansicht dargestellt. Die Tablettenbehälter bestehen aus jeweils zwei U-Profil-Schienen 34, 35, die gemäss Fig. 7 nachdem Einschachteln der Tabletten 7 und dem Einfügen einer Feder 8 an ihren beiden Enden unter Zwischenschaltung von Metallklötzen 36, 37 mittels Hohlnieten 38, 39 unter Freilassung von Längsschlitzen zusammengehalten sind. Der erforderliche stabile Zusammenhalt der Behälter wird durch eine Isolierplatte 40 aus Kunststoff erreicht, auf die die Behälter mit geringem Aostand von der Platte 40 mittels durch die Hohlnieten 38, 39 hindurchgreifender Hohlnieten 41, 42 befestigt werden.
Auch zwischen den Behältern wird einAbstand eingehalten, damit das Kühlmittel durch die Längsschlitze der Behälter zu den Tabletten freien Zutritt hat. Die elektrische Verbindung der Tablettensäulen erfolgt durch steife Drähte 33, die mit ihren Enden in die Hohlnieten 41, 42 eingesteckt und dort bei 43, 44 verlötet werden. Um die Ausbildung von Kriechströmen auf der Plattenoberfläche zu unterdrücken, liegen die Drähte der Platte 40 nicht unmittelbar an und die Platte 40 weist an der Ober- und Unterseite zwischen den Leitungsdurchführungen schlitzartige Einschnitte 45 auf.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Trockengleichrichter-Hochspannungseinheit für den Einbau in den Hochspannungsteil eines Röntgenapparates, bestehend aus einem Zusammenbau mit ihren Längsachsen nebeneinander angeordneter stabförmiger Isolierbehälter mit in Längsrichtung der Behälter aufeinandergeschichteten quadratischen Gleichrichtertabletten, wobei die einzelnen Tablettensäulen elektrisch in Reihe geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils die einen-auf der gleichen Seite der Einheit liegenden-Enden der Säulen und die anderen Enden der jeweils nächsten Säule je mittels einer durch eine Isolierplatte hindurchgeführten elektrischen Leitung verbunden sind, und zwar bei Isolierplatten, die zwischen den einander zugewandten Wänden benachbarter Behälter angeordnet sind, derart,
dass die Verbindungsleitungen jeweils bis zur Längsmitte der Tablettensäulen auf der einen und dann auf der anderen Seite der Isolierplatten verlegt sind, oder bei einer seitlich der Behälterreihe angebrachten, für mehrere Behälter gemeinsam vorgesehenen Isolierplatte derart, dass jede Verbindungsleitung möglichst nahe an den beiden Anschlussstellen durch die Platte hindurchgeführt ist und somit grösstenteils auf der den Behältern ab gewandten Seite der Isolierplatte verläuft.