AT206066B - Magnetverstärkeranordnung mit Gegenkopplungskreis zur Bildung von Ableitungen der Eingangsgröße nach der Zeit - Google Patents

Magnetverstärkeranordnung mit Gegenkopplungskreis zur Bildung von Ableitungen der Eingangsgröße nach der Zeit

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AT206066B
AT206066B AT582958A AT582958A AT206066B AT 206066 B AT206066 B AT 206066B AT 582958 A AT582958 A AT 582958A AT 582958 A AT582958 A AT 582958A AT 206066 B AT206066 B AT 206066B
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   Magnetverstärkeranordnung mit Gegenkopplungskreis zur Bildung von Ableitungen der Eingangsgrösse nach der Zeit 
Zur Bildung von Ableitungen einer elektrischen Grösse nach der Zeit ist es bekannt,   Magnetverstärker   anordnungen mit Gegenkopplungskreis zu verwenden, wobei zusätzlich die Reihenschaltung eines Konden sators mit einem Widerstand vorgeschaltet werden kann. Der Gegenkopplungskreis enthält dabei nur passive. 



  Elemente, z.B. Widerstände und Kondensatoren. Durch die neue Anordnung wird der Frequenzgang gegen - über den bekanntenAnordnungen wesentlich verbessert und die Bildung der ersten Ableitung der Eingangsgrösse nach der Zeit in einem weiten Frequenzband ermöglicht. Die neue Anordnung zeichnet sich bei Verwendung als PD-Regler (proportional wirkender Regler mit Vorhalt) durch kleine Verzögerungen aus. Weitere Vorteile ergeben sich daraus, dass im Bereich der Vor- und Nacheilung die Anteile der imaginären Komponente günstigere Werte aufweisen als bei den bekannten Anordnungen.

   Die genannten Vorzüge vermindern die Gefahr der   Selbsrschwingungen,   die als Folge von Verzögerungen der Magnetverstärker in Regelkreisen auftreten   können.   Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass zur Bildung der ersten Ableitung nach der Zeit kein Kondensator notwendig ist. 



   Die neue   Magnetverstärkeranordnung   beruht darauf, dass erfindungsgemäss im Gegenkopplungskreis ein Magnetverstärker mit einer zusätzlichen, über einen Widerstand kurzgeschlossenen Wicklung angeord- 
 EMI1.1 
    so dass der Verstärkungsgrad für die Gegenkopplung gross ist und der Strom in der zusätzlichen Wick-.iung   jeder plötzlichen Änderung des magnetischen Flusses entgegenwirkt. 



   Zur näheren Erläuterung wird auf die Ausführungsbeispiele in der Zeichnung verwiesen ; es zeigt :
Fig. l die neue Anordnung in einer Schaltung zur Bildung der ersten Ableitung der Eingangsgrösse nach der Zeit, Fig. 2 die neue Anordnung in einer Schaltung zur Bildung der zweiten Ableitung der Eingangsgrösse nach der Zeit. 
 EMI1.2 
 der Fig.1klemmen beider Magnetverstärker sind mit 1 und 2 bezeichnet. Die Steuerwicklung    ST     des Magnetver-   stärkers   MV 1   ist einmal an eine für die gesamte Anordnung gemeinsame Schiene gleichen Potentials angeschlossen und zum anderen über einen Eingangswiderstand We mit der Eingangsklemme 3 verbunden. 



  Die Eingangsklemme 4 ist an die Schiene gleichen Potentials angeschlossen. Der Ausgang des Magnetverstärkers   MV   ist mit einem Widerstand Wal abgeschlossen. Die Steuerwicklung    stades   Magnetverstärkers MV liegt einmal direkt an der Schiene gleichen Potentials und zum anderen an der Ausgangsklemme 5 des Magnetverstärkers MV1. Im Steuerkreis des Magnetverstärkers MV, ist eine zusätzliche Wicklung   St   
 EMI1.3 
 chende Bemessung der Widerstände   Wa,Wa   und We eine Schaltung, die ähnlich einer zweistufigen Verstärkung mit Gegenkopplung arbeitet, jedoch einen viel besseren Frequenzgang erreicht, da die Verstärkung der Eingangsgrösse nur einstufig erfolgt.

   Die zusätzliche, über den einstellbaren Widerstand Wk kurz- 
 EMI1.4 
 sich der Strom in der kurzgeschlossenen Wicklung nur nach einer   exponentiellen   Funktion ändert und sich jeder plötzlichen Änderung des magnetischen Flusses entgegersetzt. Die Zeitkonstante der   Flussänderung   

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 ist abhängig von der magnetischen Zeitkonstante des kurzgeschlossenen   Kreises ; sie kam. durch Verglö-   sserung des einstellbaren Widerstandes Wk verkleinert werden. Ein besonderer Vorteil dieser zusätzlichen Wicklung ergibt sich dadurch, dass es ohne Anwendung von Kondensatoren möglich ist, sehr grosse Verzögerungszeitkonstanten zu erzielen. Ferner wird durch Änderung der   Verzögerurigszeitkonstante   der Verstärkungsfaktor im stationären Zustand nicht beeinflusst. 



   Die Fig. 2 unterscheidet sich von der Fig.   J   dadurch, dass dem Eingangswiderstand We ein Konden sator K vorgeschaltet ist. Dieser Kondensator bewirkt eine nocnmalige Differenzierung der Eingangsgrösse Ue. Die Ausgangsgrösse Ua stellt somit die zweite Ableitung der Eingangsgrösse nach der Zeit dar. Der besondere Vorteil dieser Anordnung liegt darin, dass die Einstellung der   BeeinflussungsgrössedererstenAb -   leitung erfolgen kann, ohne dabei die Gleichstromverstärkung zu beeinflussen. Das gleiche kann auch mit der Einstellung der zweiten Ableitung erreicht werden. Die Anordnung ermöglicht in einem sehr breiten Frequenzbereich die Änderung der zweiten Ableitung, ohne dabei die Beeinflussungsgrösse der ersten Ableitung zu ändern. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Magnetverstärkeranordnung mit Gegenkopplungskreis zur Bildung von Ableitungen der Eingangsgrösse nach der Zeit, dadurch gekennzeichnet, dass im Gegenkopplungskreis ein weiterer Magnetverstärker mit einer zusätzlichen, über einen Widerstand kurzgeschlossenen Wicklung angeordnet ist, so dass der Verstärkungsgrad für die Gegenkopplung gross ist und der Strom in der zusätzlichen Steuerwicklung jeder plötzlichen Änderung des magnetischen Flusses entgegenwirkt.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand im Kurzschlusskreis der zusätzlichen Wicklung einstellbar ist.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetverstärkeranordnung ein Kondensator vorgeschaltet ist zur Bildung der zweiten Ableitung der Eingangsgrösse nach der Zeit.
AT582958A 1957-09-26 1958-08-20 Magnetverstärkeranordnung mit Gegenkopplungskreis zur Bildung von Ableitungen der Eingangsgröße nach der Zeit AT206066B (de)

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