AT206564B - Verfahren zur Herstellung einer Schnur, insbesondere für Jalousien, Sonnenstores od. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Schnur, insbesondere für Jalousien, Sonnenstores od. dgl.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung einer Schnur, insbesondere für Jalousien, Sonnenstores od. dgl.
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zwischen Seele und Umhüllung erzielt, ohne dass es erforderlich ist, besondere Massnahmen für die Zugbeanspruchung der Fäden zu ergreifen.
Eine andere Möglichkeit zur Durchführung des Verfahrens besteht darin, dass eine aus Längsfäden bestehende, von plastischem, sich erhärtendem, jedoch schmiegsam bleibendem bzw. von thermoplastischem Werkstoff umhüllte und/oder durchtränkte Seele verwendet wird. Die so vorbehandelte Seele erhält, während ihre Oberfläche noch weich ist, durch die an der Flechtstelle unter Zugbeanspruchung stehenden Fäden der Umflechtung die gerippte bzw. geriffelte Oberfläche.
Die Erfindung sieht ferner eine Vervollkommnung des Verfahrens in der Weise vor, dass eine aus thermoplastischem Werkstoff bestehende Seele in an sich bekannter Weise mit einer ein- oder mehrschichtigen Umflechtung versehen wird, die so gefertigte Schnur einer Temperatur ausgesetzt wird, bei der der Werkstoff der Seele in den plastischen Zustand übergeht, also weich wird, darauffolgend oder gleichzeitig gespannt und unter Aufrechterhaltung der Spannung auf die normale Temperatur abgekühlt wird. Eine beliebig lange, aus der Flechtmaschine kommende Schnur kann nach diesem Verfahren z.
B. dadurch hergestellt werden, dass die umflochtene Schnur durch ein enges Loch einer Wand geführt, hinter der Wand einer erhöhten Temperatur und einer Zugbeanspruchung ausgesetzt wird und dann gegebenenfalls nach Hindurchführen durch eine zweite Wand auf eine Spule aufgewickelt wird, die, wenn sie angetrieben ist, die Zugbeanspruchung der Schnur bewirkt.
Das Verfahren kann auch zur Herstellung einer Schnur benutzt werden, deren Enden miteinander verbunden sind, wenn die Schnur, nachdem die Enden der Seele vorher durch Schweissung miteinander verbunden sind und die Umflechtung hergestellt ist, auf eine gewünschte Länge gespannt und dann als Ganzes der Wärmebehandlung unterzogen wird.
Bei den vorstehend erläuterten verschiedenartigen Verfahren wird erreicht, dass sich beim Spannen der Schnur bzw. der Fäden der Umflechtung die einzelnen Fäden in die weich gewordene Seele dadurch eindrücken bzw. der Durchmesser der Umflechtung sich verkleinert. Die Erhöhungen und die Vertiefungen, die die Oberfläche der Seele erfahren hat, bleiben bestehen. Es bilden somit Seele und Umhüllung eine feste Verbindung, die sich auch bei längerem Gebrauch der Schnur nicht wieder löst. Da die Um- flechtung bei der Herstellung der Schnur unter Zugspannung gestanden ist, die grösser ist als die Zugbeanspruchung beim Gebrauch der Schnur, kann sich die Schnur auch während des Gebrauchs nicht längen, so dass teure und unschöne Spannvorrichtungen nicht erforderlich sind.
Die Biegsamkeit und Schmiegsamkeit der Schnur bleibt ebenso wie ihre innere Elastizität trotzdem in jedem Fall erhalten.
Bei Verwendung von Seelen mit kreisförmigem Querschnitt entsteht nach beendetem Verfahren eine Schnur von kreisrundem Querschnitt. Da der thermoplastische Werkstoff nach dem Erhärten elastisch ist, ist die nach dem Verfahren hergestellte Schnur auch sehr geschmeidig und biegsam. Auf die Schnur wirkende Zugkräfte werden von der mit der Seele fest verbundenen Umflechtung aufgenommen, die je nach Bedarf ein-, zwei- oder mehrlagig ausgeführt wird. Es ist im Rahmen der Erfindung möglich, auch Seelen mit Polygonquerschnitt zu verwenden. Die Polygonecken werden sich dann in erhöhtem Masse in die Umflechtung eindrücken.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung einer Schnur, Insbesondere für Jalousien, Sonnenstores, Gardinen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass eine bei Temperaturerhöhung in den plastischen Zustand übergehende Seele an der jeweiligen Flechtstelle für die Umhüllung vorübergehend unter Wärmezufuhr in den plastischen Zustand gebracht wird, und die an der jeweiligen Flechtstelle unter Zugbeanspruchung stehenden Fäden der Umflechtung der Seele die gerippte oder geriffelte Oberfläche geben.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass für die Umflechtung aus Natur- oder Kunstfiber hergestellte Garne, vorzugsweise gezwirnte Terylene-Garne, verwendet werden, die sich unter der Einwirkung von Wärme verkürzen.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus Längsfäden bestehende Seele verwendet wird, die von plastischem, sich erhärtendem, jedoch schmiegsam bleibendem bzw. von thermoplastischem Werkstoff umhüllt und/oder durchtränkt wird.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus thermoplastischem Werkstoff bestehende Seele in an sich bekannter Weise mit einer ein- oder mehrschichtigen Umflechtung versehen wird, die so gefertigte Schnur einer Temperatur ausgesetzt wird, bei der der Werkstoff der Seele in den plastischen Zustand übergeht, also weich wird, darauffolgend oder gleichzeitig gespannt und unter Aufrechterhaltung der Spannung auf die normale Temperatur abgekühlt wird. <Desc/Clms Page number 3>5. Verfahren nach Anspruch 4 zur Herstellung einer Schnur, deren Enden miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnur, nachdem die Enden der Seele durch Schweissung miteinander verbunden sind und die Umflechtung hergestellt ist, auf eine gewünschte Länge gespannt und dann als Ganzes der Wärmebehandlung unterzogen wird.6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 zur Herstellung von Schnüren mit mehrlagiger Umflechtung, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite oder nachfolgende Flechtung vorgenommen wird, nachdem die vorhergehende Flechtung mit plastischem, sich erhärtendem, jedoch schmiegsam bleibendem bzw. thermoplastischem Werkstoff umhüllt wurde.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE206564X | 1957-01-28 |
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| AT206564B true AT206564B (de) | 1959-12-10 |
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| AT50358A AT206564B (de) | 1957-01-28 | 1958-01-23 | Verfahren zur Herstellung einer Schnur, insbesondere für Jalousien, Sonnenstores od. dgl. |
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| AT (1) | AT206564B (de) |
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1958
- 1958-01-23 AT AT50358A patent/AT206564B/de active
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