AT206630B - Außen an der Mauer ansetzbares Gerüst - Google Patents

Außen an der Mauer ansetzbares Gerüst

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AT206630B
AT206630B AT219258A AT219258A AT206630B AT 206630 B AT206630 B AT 206630B AT 219258 A AT219258 A AT 219258A AT 219258 A AT219258 A AT 219258A AT 206630 B AT206630 B AT 206630B
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Austria
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scaffolding
console
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bracket
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AT219258A
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Gerke & Scheuch
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Description


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  Aussen an der Mauer ansetzbares Gerüst 
Die Erfindung bezieht sich auf aussen an der Mauer ansetzbare Gerüste mit rahmenartigen, einzeln ansetzbaren und abnehmbaren Tragkonsolen der Gerüstdielen. 



   Von bekannten Konsolgerüsten dieser Art unterscheidet sich die Erfindung dadurch, dass jede Konsole an einem Ausleger, der auf einem innen liegenden Bauwerkteil, z. B. einer Geschossdecke aufliegt, angesetzt ist und die den Gerüstbelag (Gerüstdielen oder Gerüstbohlen) tragenden Rahmenteile der angesetzten Konsolen sich von der Ebene der Ausleger nach oben erstrecken. 



   Dadurch liegt die Gerüstdiele verhältnismässig hoch und der Einrüstungsbereich ist grösser als bei bekannten Gerüsten. Das Gerüst braucht jedesmal erst eingehängt zu werden, wenn ein Mauerabschnitt von der Geschossdecke bis etwa zur Höhe der Gerüstdiele hochgemauert ist. Dies hat eine sichere Befestigung des Gerüstes zur Folge, weil dieser Mauerteil und die Decke erst durch das angesetzte   Konsolgerust   bean-   sprucht werden,   nachdem sie abgebunden haben. Das auf der oberen Geschossdecke abgestützte Gerüst kann deshalb zugleich als Dachfanggerüst dienen, da die auf dem Gerüst stehenden Handwerker   z. B.   bequem in der Traufe arbeiten können. 



   Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die am Ausleger angesetzte Konsole im Abstand vor der Ansatzstelle zusätzlich am Ausleger geführt und der Ausleger nach dem Abnehmen der Konsole nach dem Innenraum des Bauwerkes entfernbar. 



   Bei bekannten   Konsolgerüsten   sind die Konsolen nicht an einem im Bauwerk abgestützten Ausleger angesetzt, sondern an Schlaufen oder Bügeln aufgehängt, die im   Ma uerwerk   eingelegt werden, während die Mauer   aufgeführt wird. Bei Belastungen der Konsolen ist der an der vorderen   Kante der Schlaufenauftretende Druck so gross, dass er von frischem Mauerwerk nicht aufgenommen werden kann. Man würde deshalb die Konsolen nur einhängen und belasten dürfen, wenn das Mauerwerk vollständig abgebunden hat. Diese Art der Einhängung der Konsolen ist deshalb für die Praxis nicht brauchbar. 



   Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Erläuterung an Hand der Zeichnung, auf der ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist. 



   Fig. 1 zeigt bei einem senkrechten Schnitt eines zweigeschossigen Hauses das in Höhe der Geschossdecke des ersten Obergeschosse angesetzte Hängegerüst in Seitenansicht. Ferner zeigen in grösserem Massstab Fig. 2 eine Seitenansicht des   Hängegerüstes   und Fig. 3 eine Vorderansicht im Schnitt nach der Linie   III-III   der Fig. 2. Fig. 4 ist ein senkrechter Teilschnitt im grösseren Massstab durch das Mauerwerk und die Geschossdecke mit eingesetztem Ausleger, Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie V-V der   Fig. 4,   Fig. 6 ist ein Querschnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 4 und   Fig. 7 eine Draufsicht auf den Ausle-   ger. 



   Das dargestellte Konsolgerüst wird zusammengesetzt aus mehreren rahmenförmigen aus Rohren hergestellten Konsolen   l,   die im geeigneten Abstand voneinander vor der Mauer liegen und den Gerüstbelag tragen. Jede Konsole ist für sich an einem Ausleger 2 aus T-Eisen aufgehängt. Der Ausleger 2 ruht auf der Geschossdecke 3 und ist mit seinem inneren Ende an der Bewehrung der Decke mittels einer Drahtschlaufe 4 befestigt, die in einem Ausschnitt 5 des Auslegers 2 liegt (Fig. 2 und   4).   



   Die oberen waagrechten Stäbe 6 der Konsolen dienen als Auflager für die Gerüstdielen 7. Am äusseren Ende des Stabes 6 ist ein hochstehender Stab 8 befestigt, an dem in Abständen übereinander Halter 9, 10, 11 (Fig. 2) für Leisten oder Bretter des Schutzgeländers vorgesehen sind. Der untere Halter 9 ist auf dem Stab 8 verschiebbar angeordnet, um das Einsetzen des unteren Brettes 12 zu erleichtern. 

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     . Der   untere waagrechte Stab 13 der Konsole ruht auf dem nach aussen aus der Mauer   überstehenden   Teil des Auslegers. Zwischen den beiden waagrechten Stäben 6 und 13 ist an der Rückseite der Konsole ein senkrechter Stab 14 eingesetzt, in dessen Verlängerung ein senkrechter Stab 15 einer unteren Verstrebung 16 der Konsole liegt. Die beiden senkrechten Stäbe 14, 15 sind durch eine zwischengeschaltete, aus Rohrstücken gebildete Öse. 17 verbunden, mit der die Konsole am Ausleger aufgehängt wird. An ihrer   Rückseite zist   ein Knotenblech 18 angeschweisst, das in einen Ausschnitt   19   des Auslegers 2 eingreift (Fig. 4 und 7) und eine Sicherheit gegen eine Längsverschiebung   dei   eingehängten Konsole auf dem Ausleger bietet.

   Zur weiteren Sicherung der richtigen Lage der eingehängten   Kor : sole   am Ausleger 2 sind an diesem seitliche Ausschnitte 20 (Fig. 7) angebracht, in welche die Rohrstücke der Öse 17 in der Endlage der Konsole eingreifen. Die Konsole wird in angehobenem Zustand auf den Ausleger aufgeschoben, wobei dieser durch den unteren   wei. eren   Teil der Öse hindurchgeht. Beim Absenken der Konsole legen sich dann die sich nach dem oberen Teil der Öse einander nähernden Rohrstücke in die Ausschnitte 20 ein. 



  Dadurch wird die Konsole sowohl an einer Längsverschiebung als auch an einer Querbewegung gegen den Ausleger verhindert. 



   Eine zusätzliche Sicherung gegen die Querbewegung der eingehängten Konsole zum Ausleger bietet eine am Stab 13 der Konsole angeschweisste Klammer 21, die im Abstand vor der Ansatzstelle der Öse 17 über den Ausleger greift (Fig. 4 und 5). 



   Am unteren Ende der sich über eine   beträchtliche   Länge abwärts erstreckenden Verstrebung der Konsole ist ein quergerichtetes Führungsglied, z. B. ein Rohrstück 23 angeordnet. Durch diese   Fuhrungsglie-   der 23 der Konsolen kann ein am Mauerwerk längslaufende Rohr 24 oder eine Stange durchgesteckt werden, um dadurch eine gute Querversteifung der das   H1I'ngegerüst   bildenden Konsolen zu   erro-ichen. Für   diesen Zweck können auch zusätzlich   Diagonalverstrebungen   zwischen den Konsolen vorgesehen werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Aussen an der Mauer ansetzbares Gerüst mit rahmenartigen, einzeln ansetzbaren und abnehmbaren TragKonsolen der Gerüstdielen, dadurch gekennzeichnet, dass jede Konsole   (1)   an einem Ausleger (2), der auf einem innen liegenden Bauwerkteil, z.   B.   einer Geschossdecke (3) aufliegt, angesetzt ist und die den Gerüstbelag (7) tragenden Rahmenteile der angesetzten Konsolen sich von der Ebene der Ausleger nach oben erstrecken.

Claims (1)

  1. 2. Gerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die am Ausleger (2) angesetzte Konsole (1) im Abstand vor der Ansatzstelle zusätzlich am Ausleger geführt und der Ausleger nach dem Abnehmen der Konsole nach dem Innenraum des Bauwerkes entfernbar ist.
    3. Gerüst nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Stab (13) der Konsole (1), mit dem diese auf dem Ausleger (2) aufliegt, Führungsstücke, z. B. Klammern (21), angeschweisst sind, die über den Ausleger greifen, wodurch die Konsole im Abstand vor ihrer Ansatzstelle eine zusätzliche Fuhrung erhält.
    4. Gerüst nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anhängen der Konsole (1) eine auf den Ausleger (2) aufschiebbare, an einem rückseitigen Stab der Konsole angeordnete Öse (17) oder Hülse dient.
    5. Gerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Öse (17) aus zwei gebogenen Schenkelstücken gebildet ist, an deren oberen Teil ein Knotenblech (18) angeschweisst ist, das bei eingehängter Konsole (1) in einen Ausschnitt (19) des Auslegers (2) eingreift, und am Ausleger seitlich Ausschnitte (20) angebracht sind, in welche die Schenkelstücke der Öse (17) in der Gebrauchslage der Konsole eingreifen.
AT219258A 1957-10-11 1958-03-25 Außen an der Mauer ansetzbares Gerüst AT206630B (de)

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DE206630T 1957-10-11

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