AT206668B - Differential-Membran-Mikromanometer, insbesondere für flüssige Metalle - Google Patents

Differential-Membran-Mikromanometer, insbesondere für flüssige Metalle

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AT206668B
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AT224058A
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C Jan Ing Jelinek
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C Jan Ing Jelinek
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Description


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    Differential-Membran-Mikromanometer,   insbesondere für flüssige Metalle 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 de Medium zwei Messkammern ausfüllt, die mit den Stellen, zwischen denen der   tberdruck gemes -   sen wird, verbunden und durch Membranen gegenüber einem dazwischenliegenden Raum dicht verschlossen sina. in dem eine die beiden Membranen verbindende Zugstange und auf dieser der Geber einer Fernanzeigevorrichtung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen den Membranen dicht verschlossen und mit einem Gas, das mit dem zu messenden Medium nicht reagiert und dessen Druck annähernd dem absoluten Druck des zu messenden Mediums gleich ist, gefüllt ist.

   Der Erfindunggegenstand bietet ferner eine Möglichkeit der Erwärmung von Druckkammern, was insbesondere bei flüssigen Metallen von Wichtigkeit ist, sowie auch der Kühlung der Zugstange durch Kühlrippen und schliesslich das Beispiel einer Vorrichtung, mit welcher der Druck des Gases auf einer dem Druck des flüssigen Metalles entsprechenden Höhe automatisch aufrechterhalten wird. 



   Um den Gegenstand und die Verwendung der Erfindung näher zu erläutern, wird auf das in der Zeichnung schematisch dargestelle Ausführungsbeispiel   einer erfindungsgemässen Vorrichtung verwiesen.   



   Fig. l zeigt den Hauptbestandteil des Erfindungsgegenstandes in einem   Längsschnitt   und Fig. 2 die Gesamtanordnung einer andern Ausführung in einer schematischen Darstellung. 



   Das eigentliche Mikromanometer besteht aus zwei Kammern 1 und 2, die falls erforderlich, durch Heizkörper 3 auch künstlich beheizt werden können und die   mittel ? Metallmembranen   oder gewellten Gliedern 4 und 5 vakuumdicht verschlossen sind. Die Kammern 1 und 2 sind durch Rohrleitungen (die gegebenenfalls auch   erwärmtwerdenkönnen)andieSteilenderzumessendenDrückepundp. deren Dif-   ferenz ermittelt werden soll, angeschlossen. Fig. l zeigt ein Mikromanometer als Bestandteii eines Durch-   flussmessgerätes,   mit einer Drosselscheibe 6 in einer Rohrleitung 7, durch welche   aas   flüssige Metall 8 oder eine andere Flüssigkeit hindurchfliesst. Das flüssige Metall füllt die beiden Kammern 1 und 2 vollständig aus.

   Die Membranen 4 und 5 sind durch eine mit Kühlrippen versehene Zugstange 9 miteinander verbunden. An der Zugstange 9 ist der vorzugsweise aus einem Kondensator mit veränderlicher Kapazität gebildete Geber 11 einer Anzeigevorrichtung angeordnet, welche die   Änderungen   der Durchbiegung der Membranen und dadurch auch die Grösse des Überdruckes anzeigt bzw. registriert. 



   Der Raum 12 zwischen den Membranen ist dicht verschlossen und mit einem Gas gefüllt, das mit dem zu messenden Medium nicht reagiert und dessen Druck annähern dem mittleren Wert der beiden zu 
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 druckes bei hohem absoluten Druck indizieren. 



   Das nicht reagierende Gas von erforderlichem Gegendruck kann in den   r, :. lum 12 direkt zugeführt   werden, insbesondere, wenn der absolute Druck des flüssigen Metalles 8 annähernd auf einer konstanten Höhe erhalten wird. Mit einem normalen Manometer 13 kann der   Drucn des iicht   reagierenden Gases kontrolliert werden. 



   Bei veränderlichem Druck ist es jedoch vorteilhaft, den Druck dieses Gases im Raum 12 mittels einer Vorrichtung zu regeln, mit welcher der Druck auf derselben Höhe wie der absolute Druck des flüssigen Metalles erhalten wird. Diese Anordnung ist in Fig. 2 der Zeichnung schematisch   dargestellt. Im darge-   stellten Beispiel wird ein den Gasdruck im Raum 12 auf der erforderlichen Höhe   erhaltendcr   pneumatischer Regler 15 durch ein absolutes Manometer 14, welches an einer geeigneten Stelle an die Rohrleitung 7 angeschlossen ist, beherrscht. Dem pneumatischen Regler wird nicht reagierendes Gas z. B. aus einem   Druckgefäss   16 zugeführt. 



   Die Erfindung findet Verwendung beim Messen von kleinen   Überdrücken,   insbesondere von flüssigen Metallen in einem geschlossenen Kreislauf von Atomreaktoren oder andern Stoffen in der chemischen Industrie, deren Kreislauf geschlossen werden muss und wo die Messungen bei einem bedeutenden absoluten Druck und hohen Betriebstemperaturen ausgeführt werden müssen.   Dite gründung   ermöglicht das Messen von kleinen Überdrücken auch bei solchen Stoffen, wo der Zutritt von Luft oder eines andern Vermitt-   lungsmediumszudem   Stoff, dessen Überdruck gemessen werden soll, unzulässig ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Differeniial-Membran-Mikromanometer mit vorzugsweise gewellten Membranen, insbesondere für flüssige Metalle und andere flüssige Stoffe, bei welchem das zu messende Medium zwei Messkammern ausfüllt, die mit den Stellen, zwischen denen der Überdruck gemessen wird, verbunden und durch Membranen gegenüber einem dazwischenliegenden Raum dicht verschlossen sind, in dem eine die beiden Membranen verbindende Zugstange und auf dieser der Geber (11) einer Fernanzeigevorrichtung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (12) zwischen den Membranen (4, 5) dicht verschlossen <Desc/Clms Page number 3> und mit einem Gas, das mit dem zu messenden Medium nicht reagiert und dessen Druck annähernd dem absoluten Druck des zu messenden Mediums gleich ist, gefüllt ist.
    2. Differential-Membran-Mikiomanometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Verhinderung des Erstarrens des flüssigen Metalles in den Kammern die beidenKammern (1, 2) bzw. auch die dieselben mit der Rohrleitung (7) verbindenden Kanäle durch Heizkörper (3) künstlich beheizt sind.
    3. Differential-Membran-Mikromanometer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks rascheren Ausgleichs der Wärmeniveaus die Zugstange (9) mit Kühlrippen (10) versehen ist.
    4. Differential-Membran-Mikromanometer nach Anspruch 1 bzw. den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck des Gases, das mit dem zu messenden Medium nicht reagiert, in dem Raum (12) zwischen den Membranen (4, 5) auf gleicher Höhe wie der absolute Druck des zu messenden Mediums mittels einer durch ein absolutes Manometer (14) betätigten Regelvorrichtung (15) erhalten wird.
AT224058A 1957-10-07 1958-03-27 Differential-Membran-Mikromanometer, insbesondere für flüssige Metalle AT206668B (de)

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