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Waschmaschine
Gegenstand der österr. Patentschrift Nr. 195381 ist eine Waschmaschine, die gekennzeichnet ist durch einen ein Antischaummittel enthaltenden oder aus einem solchen bestehenden Körper, der in der Maschine an einer Stelle angeordnet ist, zu welcher bei übermässiger Schaumbildung Schaum von der Waschkammer her übertritt, die aber bei normaler Schaumentwicklung von Schaum frei ist. Auf diese Weise lässt sich die Schaumentwicklung bei Waschmaschinen mit vergleichsweise einfachen Mitteln steuern, da sich dadurch eine übermässige Schaumbildung, die zu Betriebsstörungen verschiedenster Art führen kann, sicher vermeiden lässt.
Falls dabei, beispielsweise infolge zu starker Dosierung der Waschmittel, die Schaumbildung ein solches Ausmass erreicht, dass der Schaum mit dem Antischaumkörper in Berührung kommt, tritt letzterer in Wirkung und lässt den Schaumpilz durch molekulare Kräfte fast augenblicklich zusammenbrechen. Dazu genügen bereits kleine Mengen des bei der Berührung vom Schaum aufgenommenen Antischaummittels. Ist die in den Maschinenbehälter bzw. in den dort befindlichen Schaum gelangte Menge des Antischaummittels verbraucht und setzt daraufhin erneut starke Schaumbildung ein, so wiederholt sich der Vorgang in entsprechender Weise.
Es wurde nun gefunden, dass man die oben erwähnte Schaumbildung mittels des Antischaummittels noch besser dadurch steuern kann, wenn man das Antischaummittel bzw. den damit getränkten Körper nicht, wie es beim älteren Patent der Fall ist, an einer bestimmten Stelle der Maschine ortsfest einbaut, sondern dass man das Antischaummittel, sei es in fester oder flüssiger Form, in einem Behälter oder Trichter unterbringt und es von dort aus zur gewünschten Zeit in den die Waschflüssigkeit bzw. den Schaum enthaltenden Maschinenbehälter gelangen lässt. Bei der erfindungsgemässen Waschmaschine ist daher ein das Antischaummittel in fester oder flüssiger Form enthaltender Behälter oder Trichter vorgesehen, der mit einem sich beim Auftreten übermässiger Schaumbildung öffnenden Bodenventil versehen ist, über das ein Teil des Antischaummittels in den Maschinenbehälter gelangt.
Der Antischaummittelbehälter ist dabei zweckmässig oberhalb des Zulaufstutzens zum Maschinenbehälter angeordnet. Das Bodenventil ist durch einen Schwimmer gesteuert, der bei Erreichen eines bestimmten Schaumhöchst- standes das Ventil öffnet, so dass einige Tropfen bzw. Teilchen des Antischaummittels in die Waschflüssigkeit gelangen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben.
Der die um eine horizontale Achse drehbare Waschtrommel 1 sowie die Waschflüssigkeit 2 enthaltende Behälter 3 der Waschmaschine ist mit einem seitlich oberhalb des Normalflotten- bzw. Schaumniveaus angeordneten Zulaufstutzen 4 versehen. Oberhalb davon ist im Maschinengehäuse ein mit einer Einfüllöffnung 5 ausgerüsteter Behälter 6 angeordnet, der zur Aufnahme des Antischaummittels in fester oder flüssiger Form dient. Der Behälter 6 ist in seinem Boden 7 mit einem Ventil 8 versehen, das über einen doppelarmig ausgebildeten Steuerhebel 9 mit einem Schwimmer 10 in Verbindung steht. Ventil 8, Steuerhebel 9 und Schwimmer 10 sind drehbeweglich um die Schwenkachse 11 gelagert und so ausbalanciert, dass der Ventilkegel 8'normalerweise an den Ventilsitzflächen 8" anliegt, mithin den Behälter 6 verschliesst.
Falls nun beispielsweise infolge zu starker Waschmittelzugabe im Maschinenbehälter 3 eine übermässige Schaumbildung auftritt und der Schaum im Stutzen 4 des Behälters 3 hochsteigt, wird der
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Schwimmer 10 bei Überschreiten eines bestimmten Schaumhöchststandes nach oben mitgenommen, wodurch das Ventil 8 geöffnet wird. Dabei fallen einige Tropfen bzw. Teilchen des im Behälter 6 befindlichen Antischaummittels in den Stutzen 4, von wo aus sie sich schnell im Schaum bzw. in der darunter befindlichen Waschflüssigkeit ausbreiten und damit die Schaumbildung rückgängig machen. Das hat zur Folge, dass der Schwimmer 10 sich absenkt und dadurch das Ventil 8 des Behälters 6 wieder verschliesst. Bei erneuter übermässiger Schaumbildung wiederholt sich der Vorgang in entsprechender Weise.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Waschmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass ein ein Antischaummittel in fester oder flüssiger Form enthaltender Behälter (6) oder Trichter vorgesehen ist, der mit einem sich beim Auftreten übermässiger Schaumbildung öffnenden Bodenventil (8) versehen ist.
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Washing machine
The subject of the Austrian patent specification No. 195381 is a washing machine which is characterized by a body containing an antifoam agent or consisting of such a body, which is arranged in the machine at a point to which foam passes from the washing chamber in the event of excessive foam formation but is free of foam with normal foam development. In this way, the development of foam in washing machines can be controlled with comparatively simple means, since excessive foam formation, which can lead to various types of operational malfunctions, can be reliably avoided.
If, for example, due to excessive dosage of the detergent, the foam formation reaches such an extent that the foam comes into contact with the antifoam body, the latter takes effect and causes the foam fungus to collapse almost instantaneously due to molecular forces. Even small amounts of the antifoam absorbed by the foam on contact are sufficient. If the amount of antifoam agent that has got into the machine container or the foam located there is used up and then strong foam formation starts again, the process is repeated in a corresponding manner.
It has now been found that the above-mentioned foam formation by means of the antifoam agent can be controlled even better if the antifoam agent or the body soaked with it is not installed in a fixed location at a certain point of the machine, as is the case with the older patent, but rather that the antifoam agent, be it in solid or liquid form, is placed in a container or funnel and from there at the desired time in the machine container containing the washing liquid or the foam. In the washing machine according to the invention, a container or funnel containing the antifoam agent in solid or liquid form is provided, which is provided with a bottom valve which opens when excessive foam formation occurs and through which part of the antifoam agent enters the machine container.
The antifoam container is expediently arranged above the inlet connection to the machine container. The bottom valve is controlled by a float, which opens the valve when a certain maximum foam level is reached so that a few drops or particles of the antifoam agent get into the washing liquid.
Further details of the invention are described with reference to an embodiment shown schematically in the drawing.
The washing machine container 3, which contains the washing drum 1 rotatable about a horizontal axis and the washing liquid 2, is provided with an inlet connector 4 arranged laterally above the normal liquor or foam level. Above this, in the machine housing, a container 6 equipped with a filling opening 5 is arranged, which is used to receive the anti-foam agent in solid or liquid form. The container 6 is provided in its bottom 7 with a valve 8 which is connected to a float 10 via a double-armed control lever 9. Valve 8, control lever 9 and float 10 are rotatably mounted about pivot axis 11 and balanced in such a way that valve cone 8 ′ normally rests against valve seat surfaces 8 ″, thus closing container 6.
If, for example, excessive foam formation occurs in the machine container 3 due to excessive detergent addition and the foam rises in the nozzle 4 of the container 3, the
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When a certain maximum foam level is exceeded, float 10 is taken upwards, whereby valve 8 is opened. In the process, a few drops or particles of the antifoam agent located in the container 6 fall into the nozzle 4, from where they spread quickly in the foam or in the washing liquid located below and thus reverse the foam formation. This has the consequence that the float 10 lowers and thereby closes the valve 8 of the container 6 again. If there is renewed excessive foam formation, the process is repeated in a corresponding manner.
PATENT CLAIMS:
1. Washing machine, characterized in that a container (6) or funnel containing an anti-foam agent in solid or liquid form is provided, which is provided with a bottom valve (8) which opens when excessive foam formation occurs.