<Desc/Clms Page number 1>
Elastische Klauenkupplung für Magnettrommelspeicher
Die Erfindung betrifft eine elastische Klauenkupplung für Magnettrommelspeicher, die zur Verbindung der Trommelwelle des Speichers mit dem Antriebsmotor dient.
Kupplungen für Magnettrommelspeicher sind in verschiedenen Ausführungen bekannt geworden. Diese Kupplungen übertragen das Drehmoment meist durch direkte Berührung der beiden Kupplungsteile, nämlich der Motorachse und der anzutreibenden eigentlichen Trommelachse. Diese Kupplungen übertragen durch die stoffschlüssige Verbindung die Eigenschwingungen des Motors auf die Trommel, was zu dem Nachteil führt, dass der Luftspalt zwischen Schicht und Köpfen der Trommel laufend verändert wird.
Durch diese Schwingungen werden die zu speichernden Informationen verfälscht, und es macht sich erfor-
EMI1.1
siesche, leicht lösbare Kupplung zwischen dem An- trieb und der eigentlichen Trommelwelle zu schaf- fen, bei der die mechanischen Schwingungen der
Antriebsseite nicht auf die Abtriebsseite übertra- gen werden.
Die erfindungsgemässe Lösung der Aufgabe, bei der eine magnetische Klauenkupplung Verwen- dung findet, besteht darin, dass die Kupplungs- klauen als Permanentmagnetsegmente ausgebildet sind, wobei sich. die entgegengesetzten magnet- schen Pole an den Klauenflanken befinden, und dass die KuppLungsklauen an der Stirnfläche der Kupplungsflanschen so angebracht sind, dass der
Zwischenraum zwischen den Kupplungsklauen grösser ist als die Kupplungs. klauen zwisohen ihren Klauenflanken breit sind, und so, dass in arbeitsfähigem Zustand der Kupplung stets Klauenflanken gleicher Polarität in Wirkverbindung stehen, wobei zwischen den Stirnseiten der Kupplungsklauen der einen und dem Grund des Zwischenraumes zwischen den Kupplungsklauen der andern Kuppl. ungshälfte ein Luftspalt vorgesehen ist.
An Hand des in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeipiels wird die Erfindung erläutert. In der Zeichnung bedeutet : Fig. l die Anordnung der Kupplung in dem Trommelspei- cher, Fig. 2 die Kupplung in arbeitsfähigem Zustand im Längsschnitt, Fig. 3 eine schematische 'Darstellung der Anordnung der als Permanentmagnetsegmente ausgebildeten Klauen.
Der Magnettrommelspeicher besteht aus dem Motorblock 1, in dem der Motor 2 schwingungs-
EMI1.2
ein Zwischenbock 3 angeordnet, in dessen Innenraum 4 die Kupplung 5 so angebracht ist, dass sie das Drehmoment von der Motorwelle 6 auf die Trotmimelwelle 7 überträgt. An den beiden tKjupplungsflanschen 14, 15 sind an den Stirnseiten 16 Kupplungsklauen 17, 18 als PermanentmagTetsegmente ausgebildet auf belie- bige Art, z. B. durch Kleben, angeibracht. Die Kupplungsklauen 17, 18 sind so magnetisiert, dass sich an den Klauenflanken 19, 20 die einander entgegengesetzten Pole befinden, z. B. an der
<Desc/Clms Page number 2>
Klauenflanke 19 der Südpol und an der Klauenflanke 20 der Nordpol.
Die Kupplungsklauen 17, 18 sind weiterhin so an der Stirnseite 16 der
EMI2.1
j ! Zwischenraum 21 zwischen den Klauen 17, 17 oder 18 grösser ist, als'die Breite 22 der Kupplungsklaue zwischen ihren Klauenflanken 19, 20 beträgt (Fig. 3). Im arbeitsfähigen Zustand der Kupplung (Fig. 2) muss zwischen der Stirnseite 23 der Kupplungsklaue 17 oder 18 der einen und dem Grund 24 des Zwischenraumes 21 zwischen den Kupplungsklauen 17 oder 18 der andern Kupplungshälfte 14, 15 ein Luftspalt 25 vorhanden sein. Die Kupplungsklauen 17, 18 sind an den Kupplungshälften 14, 15 so angeordnet, dass im arbeitsfähigen Zustand. der Kupplung stets Klauenflanfken 20 gleicher Polarität in Wirk-
EMI2.2
stehen. Z.
B., die südpolarisiertenflansch 14 angebrachten Kupplungsklauen 17 oder 18 stehen in Wi11kveIlbindung mit den südpolarisierten Klauenflanken der an dem andern Kupplungsflansch angebrachten Kupplungsklauen. Für die nordpolarisierten Klauenflanken 20 gilt die gleiche Anordnungsweise. Beim Anlauf des Elektromotors und der Trommel 8 liegen z. B. durch das erhöhte Dnehmoment die Klauenflanken 19 der Kupplungsklaue 17 an den Klau- enflanlken 19 der Kupplungsklaue 18 an. Sobald die Normaldrehzahl erreicht ist, werden die ma- gnetisohen Kraftlinienfel'der der Kupplungsklauen 17, 18 wieder wirksam.
Die in Wirkverbindung stehendengleichnamigenPolederKlauenflanken 19 und 20 versuchen sich voneinander abzu- stossen, und es entstehen zwischen den Klauenflanken 19, 19 und 20,20 Luftspalte 26, in denen das Kraftfeld der Magnete wirksam ist und eine elatsische, erschütterungsfreie Drehmomentüber-
EMI2.3