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Haartrockenhaube
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sehen davon, dass die Schwenkbewegung nach einer elliptischen Bahn verläuft, erreicht wird, dass der
Ventilator auf bestimmte Stellen länger einwirkt als auf andere, was wegen der verschiedenen Stärke der
Haarschichten wünschenswert sein kann.
Eine zusätzliche Wirkung der Schwenkbewegung des Ventilators in der Trockenhaube ist die, dass an den Stellen, die denen, auf die der Ventilator gerichtet ist, gegenüberliegen, ein Luftstrom zwischen dem unteren Rand der Haube und dem Kopf der behandeltenPerson angesaugt wird und dort eine Kühlwir- kung hervorruft. Wenn die Schwenkbewegung kreisförmig verläuft, so folgt der umlaufenden Warmluftzo- ne stets eine Zone von entgegengerichteter kühler Luft, wodurch die Behandlung wesentlich angenehmer wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Haartrockenhaube nach der Erfindung wird nachfolgend an Hand der
Zeichnung beschrieben, in der Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch die Haube und Fig. 2 einen ebenfalls lotrechten, jedoch um 900 versetzten Schnitt darstellt.
Die Haartrockenhaube besteht aus einem Blechgehäuse 1, einer auf ihr befestigten Kappe 2 und einem mit dem unteren Rand des Gehäuses 1 verbundenen Ring 3, der zur Aufnahme des Kopfes der zube- handelnden Person dient und durch ein Gitter 4 vom oberen Teil der Haube getrennt ist. Das Gehäuse 1 hat in seinem oberen Teil eine Öffnung, deren Rand teilweise durch einen etwa halbkreisförmigen Ring 5 verstärkt ist, in dem in einem Lager um einen waagrechten Bolzen 7 ein Bügel 6 schwenkbar ist. Das
Gehäuse 8 des Motors für den Ventilator 9 ist auf Bolzen 10, die mit dem Motorgehäuse durch Spannbän- der verbunden sind, in dem Bügel 6 drehbar. Der Ventilator 9 ist von einem aus den Teilen 11 und 12 be- stehenden Gehäuse umgeben, das zur Führung des Luftstromes dient und ausserdem die Heizspirale 13 ent- hält.
Die vom Ventilator angesaugte Luft fliesst abwärts und dabei an den Heizspiralen vorbei.
An dem Ring 5 ist weiterhin ein nach oben gerichteter Dorn 14 befestigt, der in seinem oberen Ende eine Büchse trägt, in der ein Stift 15 gelagert ist. Die Welle des zum Antrieb des Ventilators dienenden
Motors ist nach oben verlängert und treibt ein Schneckenrad 16 an. das mit einer Schnecke 17 gekuppelt ist, die in ein weiteres, auf einer Welle 18 befestigtes Schwenkrad eingreift. Die Welle 18 ist in an dem Deckel des Motorgehäuses befestigtenLagern parallel zur Motorwelle verlaufend gelagert und trägt an ihrem oberen Ende eine Scheibe 19, an der in der Nähe ihres Umfanges der Stift 15 befestigt ist.
Wird der
Motor eingeschaltet, so treibt er den Ventilator 9 und zugleich die Scheibe 19 an, die sodann um die Achse des Stiftes 15 kreist, wodurch der aus dem Motor, dem Ventilator und den Heizelementen bestehende Bauteil, der auf den Bolzen 7 und 10 schwenkbar gelagert ist, eine Taumelbewegung innerhalb der Haube ausführt.
Die ständige Richtungsänderung des Warmluftstromes bewirkt ein gründliches Trocknen des innerhalb des Ringes 3 befindlichen Haares, da der Warmluftstrom unter dauernder Bewegung örtlich auf das Haar einwirkt und ausserdem infolge der Taumelbewegung Luftwirbel entstehen. Dies wird dadurch begünstigt, dass der Ventilator Luft auch von den der Strömungsrichtung jeweils gegenüberliegenden Stellen ansaugt.
Die bekannten, zur Luftversorgung dienenden Öffnungen sind, z. B. im Oberteil der Haube, vorhanden.
In Fig. 1 ist der Verlauf der Luftströme innerhalb der Haube durch Pfeile dargestellt. Der Ventilator befindet sich in einer Stellung, in der der Warmluftstrom auf den Hinterkopf gerichtet ist, wobei über das Gesicht der behandelten Person hinweg Luft angesaugt wird und eine kühlende Wirkung ausübt. In Fig. 2 ist der Ventilator auf eine Kopfseite gerichtet, so dass kühle Luft an der andern Kopfseite einströmt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Haartrockenhaube mit einem Ventilator und einem Heizelement zumErzeugen eines auf die Haubenöffnung gerichteten Warmluftstromes, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator (9) mit dem Heizelement (13) zu einem Bauteil zusammengefasst sind und dieser innerhalb der Haube schwenkbar angeordnet ist.