<Desc/Clms Page number 1>
Sicherungseinrichtung für einen Brenner
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
zeigen einen Gasbrenner mit einem Regulierhahn im Schnitt nach Linie li-li in Fig. 3 bzw. im Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2. Fig. 4 zeigt einen Axialschnitt durch einen weiteren Gasbrenner mit Regulierhahn, Fig. 5 zeigt einen Schnitt nach Linie V-V in Fig. 4, Fig. 6 zeigt einen Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 4.
Der in Fig. l dargestellte Gasbrenner, z. B. für einen Kochherd, weist ein Reguliergehäuse 1, einen Brennerträger 2 und einen Träger 3 für einen Thermofühler 4 auf, wobei die Teile 1 - 3 aus einem Stück bestehen. Es ist damit Gewähr geboten, dass die richtige gegenseitige Lage des Mischrohres 5 des Brenners und der Brennerdüse 6 am Reguliergehäuse, sowie des Thermofühler 4 und der Brenneröffnungen 7 bzw. der Brennerflamme 8 stets beibehalten wird. Das Reguliergehäuse 1 ist mittels einer Membran 9 und eines Deckels 10 abgeschlossen. Am Deckel 10 ist eine Betätigungsschraube 11 vorgesehen, die durch die ihr erteilte Regulierdrehung in axialer Richtung verschoben wird und mittels einer federbelasteten Kugel 12 gegen eine im Zentrum der Membran 9 angebrachte Steuerplatte 13 wirkt.
An der Innenseite
EMI2.1
sche Ende des Ventilbolzens 17 dient als Reguliernadel 18 in der Düsenöffnung 6 und dient der Betriebsregulierung, wie später noch eingehender erläutertwerden wird. Die Reguliernadel 18 weist eine zentrale Bohrung auf, durch welche in der dargestellten Regulierstellung das zum Unterhalt des Kleinfeuers erforderliche Gas ausströmen kann.
Mittels eines Halters 19 sind am unteren Ende des Ventilbolzens 17 ein Stützteller 20 und ein Hufeisenmagnet 21 aus remanenzfreiem magnetisierbarem Material befestigt. Der Hufeisenmagnet 21 ist mit einer Wicklung 22 versehen, die mit dem als Thermoelement ausgebildeten Thermofühler 4 über einen Leiter 23 bzw. über Masse verbunden ist. Im Halter 19 ist ein tellerartiger, ebenfalls aus remanenzfreiem, magnetisierbarem Material bestehender Ventilteller 24 mittels eines Zapfens 25 axial verschiebbar gelagert. Der Ventilteller 24 ist mit einer Dichtungsscheibe 26 versehen, die den Gaseinlassstutzen 27 durch Aufsitzen auf dessen oberen Rand 28 dicht abschliessen kann. Zwischen dem Gaseinlassstutzen 27 und dem Ventilteller 24 ist eine Druckfeder 29 und zwischen dem Stützteller 20 und dem Ventilteller 24 eine Druckfeder 30 angeordnet.
Die Druckfeder 29 ist schwächer als die Druckfeder 30, so dass die letztere den Ventilteller 24 bei jeder beliebigen Stellung des Regulierbolzens 17 entgegen der Wirkung der Feder 29 mit genügendem Druck auf den Sitz 28 aufzupressen vermag, so dass kein Gas mehr in das Reguliergehäuse einströmen kann.
Der in Fig. 1 dargestellte Gasbrenner bzw. seine Sicherung arbeitet wie folgt : Wird bei der dargestellten Kleinfeuerstellung die Brennerflamme aus irgend einem Grunde, z. B. durch überkochendes Gut gelöscht, so erkaltet das Thermoelement 4, der durch die Erregerwicklung 22 des Magneten 21 fliessende Strom wird schwächer, womit auch die Tragkraft des Magneten 21 abnimmt bis sie geringer wird als die Differenz zwischen den Druckkräften der Feder 30 und der Feder 29. In diesem Augenblick löst sich der als Magnetanker wirkende Ventilteller 24 vom Magneten 21 und wird durch die Druckfeder 30 nach unten auf seinen Sitz 28 gepresst. Der Gasfluss nach dem gelöschten Brenner wird damit unterbunden.
Zugleich wirkt der Druck der Feder 30 über den Teller 20, den Hebel 15, die Kugel 12 und die letztere belastende Feder auch auf die Regulierschraube 11, die jedoch dank ihrer Selbsthemmung durch diesen axialen Druck nicht aus der eingenommenen Lage verschoben werden kann. Soll nun der Brenner wieder in Betrieb genommen werden, so muss durch Hineindrehen der Regulierschraube 11 der Hebel 15 im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 14 verschwenkt und damit der Ventilbolzen 17 entgegen dem Druck der Feder 30 gesenkt werden, bis der Magnet 21 wieder auf den Ventilteller 24 aufliegt. Dabei wird die Reguliernadel 18 ebenfalls nach unten verschoben, so dass die Düse 6 auf maximale Öffnung gebracht wird.
EMI2.2
ben, ohne jedoch den Ventilteller 24 mitzunehmen, welcher unter dem Drucke der Feder 30 für jede mögliche Regulierstellung des Ventilbolzens 17 geschlossen bleibt.
Es ist also erforderlich, zum Öffnen des Ventiltellers 24 zuerst am Thermofühler den Zustand zu schaffen, der dem normalen Brennerbetrieb entspricht, also das Thermoelement 4 zu erhitzen. Dies kann mittels eines Zündholzes geschehen, dessen Flamme in den Bereich des Thermoelementes 4 gebracht wird. Es beginnt damit ein Thermostrom zu fliessen, welcher den mit dem Ventilteller 24 in Berührung stehenden Magneten 21 innerhalb kurzer Zeit so stark erregt, dass seine Haftkraft den Druck der Feder 30 überwiegt.
Während der Zeit, da der Kraftschluss des Magneten noch nicht hergestellt ist, der Magnet 21 jedoch entgegen der Wirkung der Feder 30 in Berührung mit dem Teller 24 zu halten ist, braucht die Schraube 11 nicht in dieser Lage festgehalten
<Desc/Clms Page number 3>
zu werden, da sie selbstverständlich auch in dieser Schliessstellung durch Selbsthemmung gegen Verdre- hung unter der Reaktion der Feder 30 gesichert ist. Es kann daher die ganze Aufmerksamkeit dem Erhit- zen des Thermoelementes gewidmet werden, während das Regulierorgan selbsttätig in seiner Schliesslage verbleibt.
Wird nach genügender Erregung des Magneten die Regulierschraube 11 im öffnenden Sinne be- tätigt, so gibt die Kugel 12 die Steuerplatte 13 frei, der Hebel 15 kann sich im Uhrzeigersinne verdrehen und der Ventilbolzen 17 mit dem Magneten 21, welcher durch sein Haften am Ventilteller 24 die Wir- kung der Druckfeder 30 aufgehoben hat und diesen mitnimmt, gehen unter der Wirkung der Feder 29 nach oben. Damit kann das Gas in das Reguliergehäuse 1 einströmen und da die Düse gemäss Vorstehendem an- fänglich voll offen ist, wird der Brenner immer über die Grossfeuerstellung in Betrieb gesetzt. Der da- durch bedingte starke Gasstrom wird durch die immer noch im Bereiche des Thermoelementes gehaltene
Zundholzflamme sofort entzündet. Es ist also wesentlich, dass das Thermoelement 4 sich im Zündbereich des Brenners befinde, damit die soeben erwähnte Zündung sicher erfolgen kann.
Im Folgenden wird nun das Thermoelement 4 durch die Brennerflamme 8 selbst auf der erforderlichen Temperatur gehalten, um den Magneten 21 in genügendem Masse zu erregen. Erlöscht die Flamme in irgend einer Regulierstel- lung des Brenners, so fällt der als Magnetanker ausgebildete Ventilteller 24 in der oben beschriebenen
Weise ab und sperrt die Gaszufuhr zum Brenner augenblicklich.
Der Magnet 21 bildet also eine zwischen dem Betätigungselement (Schraube 11) und dem Regulier- element 24 des Regulierorgans des Brenners angeordnete, mit diesem bewegliche und in Abhängigkeit vom
Zustand des Thermofühler ein- und ausrückbare Kupplung, wobei die zwischen den Kupplungshälften 21 und 24 angeordnete Feder 30 bei ausgerückter Kupplung das Regulierelement unabhängig von der Regu- lierstellung in die Schliesslage bringt. Der gemeinsame Halter 2,3 für den Brenner und das Thermoele- ment 4 leistet Gewähr dafür, dass sich das Thermoelement stets im Heizbereich und im ZUndbereich des
Brenners befindet. Das Regulierorgan kann stets nur aus seiner geschlossenen Stellung geöffnet werden, muss also auch nach dem Ansprechen der Sicherung z.
B. beim Erlöschen der Flamme zuerst in die
Schliessstellung gebracht werden, bevor der Brenner wieder in Betrieb genommen werden kann. Ein Öff- nen des Brenners ist dabei überhaupt nicht möglich, ohne dass auch für die Zündung desselben gesorgt ist.
Die in Fig. 1 dargestellte Anordnung könnte natürlich auch in dem Sinne abgeändert sein, dass der
Tragteller 20 und der Magnet 21 direkt mit dem Hebel 15 verbunden wären, wobei der Ventilteller 24 und der Ventilbolzen 17 mit der Reguliernadel 18 als gemeinsames Regulierelement ausgebildet wären, welches in der beschriebenen Weise mit den Betätigungselementen gekuppelt werden kann. Ferner wäre es natürlich denkbar, bei der Ausführungsform gemäss Fig. l überhaupt keine Reguliernadel 18 vorzusehen und den Ventilteller 24 als Absperr- und Regulierorgan zu verwenden.
Der Vorteil der Sicherungsanordnung gemäss Fig. l liegt erfindungsgemäss darin, dass das Regulierelement, d. h. die Schraube 11, in jeder Stellung selbsthemmend ist. Dadurch werden die Gegendrücke der Federn 29 und 30, insbesondere diejenigen der starken Sicherungsfeder 30, am eigentlichen Regulierknopf gar nicht fühlbar, d. h. die Schraube 11 kann durch diese Gegendrücke nicht aus der eingenommenen Lage verschoben werden. Das ist,'wie eingangs erwähnt, besonders wichtig bei Betriebsaufnahme, indem dann die volle Aufmerksamkeit dem Erhitzen des Thermoelements und dem Zünden des Brenners gewidmet werden kann.
Dank der federbelasteten, kraftschlüssigen Bewegungsübertragung vom Betätigungselement 11 auf das Regulierelement kann der Magnet 21 bei geschlossener Stellung des Regulierorganes stets mit einer bestimmten, angemessenen Kraft auf den als Magnetanker ausgebildeten Ventilteller 24 aufliegen. Es ist daher nicht erforderlich, dass das Betätigungselement des Reguliersystems immer eine ganz bestimmte Nullage einnehme, damit der Magnet 21 an den Ventilteller 24 anliege, sondern diese Nullstellung kann innerhalb gewisser Grenzen liegen. Dieser Umstand ist von ganz besonderer Bedeutung, da ohnedies das richtige Anliegen des Magneten in der betriebsbereiten Ausgangsstellung immer etwas in Frage gestellt wäre. Jeder kleinste Luftspalt zwischen dem Magnet 21 und dem Teller 24 könnte nämlich bereits zur Folge haben, dass der Magnet den Ventilteller 24 nicht mitzunehmen vermöchte.
In Fig. 2 und 3 ist eine Brennersicherung gemäss der Erfindung für einen Brenner mit Regulierhahn dargestellt. Der Brenner 31 (in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet) ist direkt über dem Hahngehäuse 32 angeordnet, in welchem die Brennerdüse 33 vorgesehen ist. An der Welle 52 des Hahnkükens 34 ist ein Ankerstab 35 aus dem erwähnten remanenzfreien magnetisierbaren Material befestigt. Auf einem halbkreisförmigen Stab 38 ist ein Hufeisenmagnet 36 der oben beschriebenen Art mit einer Erregerwicklung 37 verschiebbar angeordnet. Die Erregerwicklung 37 ist an das Thermoelement 4 angeschlossen, welches sich im Heiz- und Zundbereich des Brenners 31 befindet (s. hiezu Fig. 1). Zwischen dem Magnet 36 und dem Ankerstab 35 ist eine starke, auf dem Stab 38 verschiebbar gehaltene Druckfeder 39 vorgesehen.
Der
<Desc/Clms Page number 4>
Magnet 36 ist mit einem mit der Betätigungswelle 45 des Reiberhahns verbundenen Teil 42 verbunden und wird also mit dem Betätigungsorgan des Hahns zwangsläufig bewegt. Die Wellen 52 und 45 sind frei dreh- bar ineinander gelagert. Der Teil 42 mit dem Magnet 36 und der Ankerstab 35 sind zwischen zwei An- schlägen 40 und 41 beweglich. Die in Fig. 2 ausgezogen dargestellte Stellung der Teile entspricht voll offener Regulierstellung. Wird die Flamme gelöscht, so nimmt der Thermostrom ab, bis die Haftkraft des
Magneten 36 unter die Druckkraft der Schliessfeder 39 sinkt, worauf der Ankerstab in die punktiert dar- gestellte Lage am Anschlag 41 geworfen und damit der Hahn geschlossen wird.
Der Magnet 36 verbleibt in der ausgezogen dargestellten Lage und somit verbleibt auch das Betätigungsorgan des Reiberhahns in der Offenstellung. Soll jedoch der Brenner in normaler Weise ausser Betrieb gesetzt werden, so werden die Teile 35 und 36 in gekuppeltem Zustande in die in Fig. 2 punktiert dargestellte Lage verbracht. Das
Betätigungsorgan des Reiberhahns rastet dabei in der Schliessstellung z. B. unter Federdruck hinter einem
Anschlag, so dass alle Teile nach Erlöschen der Flamme in der dargestellten Schliesslage verbleiben, trotzdem die Haftkraft des Magneten 36 nun aufhört. Wird zum Öffnen des Hahns aus dieser normalen
Schliessstellung einfach das Betätigungsorgan aus der Rast gehoben und aufgedreht, so wird der Hahn nicht geöffnet, weil der entregte Magnet 36 den Ankerstab 35 mit dem Hahnreiber nicht mitnehmen kann.
Wird dagegen vor der Betätigung des Hahns z. B. mit einem Zündholz für Erhitzung des Thermoelemen- tes 4 gesorgt und damit der Magnet 36 erregt, so haftet dieser am Ankerstab 35 und wird denselben mitnehmen, wenn das Betätigungsorgan des Reiberhahns aufgedreht wird. Die durch den Magneten 36 ge- kuppelten Teile können nun in irgendwelche Regulierstellungen gebracht werden, aus welchen bei einem ungewollten Erlöschen des Brenners stets eine Rückführung des Hahnreibers in die Schliessstellung und des
Betätigungsorgans in die Offenstellung erfolgt.
Wie erwähnt wird auch hier das Betätigungsorgan in seiner Schliessstellung verriegelt, so dass es bei
Betriebsaufnahme entgegen der Wirkung der Schliessfelder 37 in seine Schliessstellung gebracht und automatisch in derselben verbleiben kann, ohne von Hand festgehalten zu werden. Dadurch ist es auch wieder möglich, die volle Aufmerksamkeit dem Erhitzen des Thermoelementes zuzuwenden und das Bet tigungsorgan erst aus der Schliesslage zu entfernen, wenn das Thermoelement genügend erhitzt bzw. der Magnet 36 genügend erregt ist.
Die Fig. 4, 5 und 6. zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäss gesicherten Reiberhahns. Entsprechende Teile sind gleich bezeichnet wie in Fig. 2 und 3. Das Thermoelement 4 ist in ähnlicher Weise wie gemäss Fig. l auf einen Träger montiert, welcher mit dem Träger des Brenners 31 verbunden ist. Das Hahnküken 34 ist in einem Hahngehäuse 43 untergebracht, welches vorne durch einen Deckel 44 abgeschlossen ist. Die Betätigungswelle 45 ist mit einer : Mitnehmergabel 46 verbunden, in welche ein Mitnehmerstab 47 greift. Die Betätigungswelle 45 wird durch eine Feder 48 stets nach innen gepresst, wobei ein mit derselben verbundener Raststab 49 in der Schliesslage des Regulierhahns in einen Rastschlitz 50 des Hahngehäuses 43 ragt und die Betätigungswelle 45 in dieser Lage sichert.
Der Mitnehmerstab 47 greift in eine Hülse 51, in welcher der Magnet 36 befestigt ist. Der Ankerstab 35 liegt in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise seitlich an die beiden Pole des Magneten 36 an und sitzt fest auf der Welle 52 des Hahnkükens 34, auf welcher ebenfalls eine Torsionsfeder 53 angebracht ist, die das Hahnküken stets im Uhrzeigersinn der Fig. 5 und 6 zu verdrehen trachtet, bis es in seiner Schliessstellung mit einer Schulter 54 gegen einen im Hahngehäuse 43 eingelassenen Stift 55 anschlägt. Die Torsionsfeder 53 sorgt zugleich für den erforderlichen Axialdruck auf das Hahnküken 34.
Soll der Brenner aus der dargestellten Ruhelage in Betrieb genommen werden und wird hiezu lediglich die Betätigungswelle 45 im Gegenuhrzeigersinne der Fig. 5 und 6 gedreht, so verlassen die Pole des unerregten Magneten 36 den Ankerstab 35 ohne denselben und damit das Hahnküken 34 mitzunehmen.
Wird dagegen vor der Betätigung des Hahns das Thermoelement 4 z. B. mit einer Zündflamme geheizt, so wird der Magnet 36 erregt und haftet am Ankerstab 35, womit eine starre Kupplung zwischen dem Betätigungselement und dem Regulierelement des Hahns geschaffen ist. Wird nun die Betätigungswelle 45 nach rechts in Fig. 4 herausgezogen, um den Raststab 49 aus dem Ra stschlitz 50 auszuheben, und im Gegenuhrzeigersinne (Fig. 5 und 6) verdreht, so wird der Magnet 36 über die Mitnehmergabel 46, den Mitnehmerstab 47 und die Hülse 51 im gleichen Sinne verdreht und nimmt den Ankerstab und das Hahnküken im gleichen Drehsinn mit, wobei jede beliebige Regulierstellung erreicht werden kann. Die Torsionsfeder dreht dabei mit den durch den erregten Magneten 36 starr gekuppelten Teilen 34 und 51 mit.
Fällt die Erregung des Magneten 36 jedoch infolge Erlöschens des Brenners dahin, so genügt die Vorspannung der Torsionsfeder 53 unabhängig von der momentanen Regulierstellung, um das Hahnküken 34 in-die Schliessstellung zurückzuverdrehen, während die nun entkuppelten Teile 36, 51. 47, 46 und 56 in die Offenstel- lung übergehen, wie an Hand der schematischen Fig. 2 dargelegt wurde. Um den Brenner wieder in Be-
<Desc/Clms Page number 5>
trieb zu nehmen, muss, wie an Hand der Fig. 2 erläutert, das Betätigungsorgan wieder in die Schliesslage verbracht werden, um eine erneute Kupplung des Magneten 36 mit dem Ankerstab 35 zu ermöglichen.
Dabei wird gemäss der Erfindung wiederum das Betätigungsorgan in seiner Schliesslage selbsttätig festgehalten und braucht nicht von Hand gegen die Wirkung der Schliessfeder gehalten zu werden, bis das Thermoelement erhitzt bzw. der Kupplungsmagnet'erregt ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Sicherungseinrichtung für einen Brenner mit mindestens einem im Heizbereich des Brenners angeordneten ThermofUhler, durch welchen die Brennstoffzufuhr zum Brenner gesperrt ist, solange er nicht eine minimale Temperatur aufweist, wobei zwischen einem die Brennstoffzufuhr zum Brenner ttberwa- chenden Abschlussorgan, auf welches z. B. durch Federkraft oder Schwerkraft ständig in schliessendem Sinne eingewirkt wird, und einem Betätigungsorgan für das Abschlussorgan, auf welches z.
B. durch Federkraft oder Schwerkraft ständig im öffnenden Sinne eingewirkt wird, eine durch den Thermoftihler überwachte Kupplung vorgesehen ist, welche den zum Öffnen des Schliessorgans bzw. zur Einleitung der Brennstoffzufuhr zum Brenner erforderlichen Kraftschluss zwischen Absperrorgan und Betätigungsorgan ausschliesslich bei erwärmtem Thermofühler ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan mindestens in seiner Schliesslage gegen jede Verschiebung selbsttätig verriegelt ist.
<Desc / Clms Page number 1>
Safety device for a burner
EMI1.1
<Desc / Clms Page number 2>
show a gas burner with a regulating tap in a section along line li-li in FIG. 3 or in a section along line III-III in FIG. 2. FIG. 4 shows an axial section through a further gas burner with regulating tap, FIG. 5 shows a section according to line VV in FIG. 4, FIG. 6 shows a section according to line VI-VI in FIG. 4.
The gas burner shown in Fig. L, for. B. for a stove, has a regulating housing 1, a burner support 2 and a support 3 for a thermal sensor 4, the parts 1 - 3 consist of one piece. This ensures that the correct mutual position of the mixing tube 5 of the burner and the burner nozzle 6 on the regulating housing, as well as the thermal sensor 4 and the burner openings 7 or the burner flame 8 is always maintained. The regulating housing 1 is closed by means of a membrane 9 and a cover 10. An actuating screw 11 is provided on the cover 10, which is displaced in the axial direction by the regulating rotation given to it and, by means of a spring-loaded ball 12, acts against a control plate 13 attached in the center of the membrane 9.
On the inside
EMI2.1
cal end of the valve pin 17 serves as a regulating needle 18 in the nozzle opening 6 and serves to regulate the operation, as will be explained in more detail later. The regulating needle 18 has a central bore through which the gas required to maintain the small fire can flow out in the regulating position shown.
By means of a holder 19, a support plate 20 and a horseshoe magnet 21 made of remanence-free magnetizable material are attached to the lower end of the valve pin 17. The horseshoe magnet 21 is provided with a winding 22 which is connected to the thermocouple 4 designed as a thermocouple via a conductor 23 or via ground. In the holder 19, a plate-like valve plate 24, also made of remanence-free, magnetizable material, is mounted so as to be axially displaceable by means of a pin 25. The valve disk 24 is provided with a sealing washer 26 which can seal off the gas inlet nozzle 27 by sitting on its upper edge 28. A compression spring 29 is arranged between the gas inlet connector 27 and the valve disk 24 and a compression spring 30 is arranged between the support disk 20 and the valve disk 24.
The compression spring 29 is weaker than the compression spring 30, so that the latter is able to press the valve disk 24 against the action of the spring 29 with sufficient pressure on the seat 28 in any position of the regulating bolt 17 so that no more gas can flow into the regulating housing .
The gas burner shown in Fig. 1 or its fuse works as follows: If the small fire position shown, the burner flame for some reason, z. B. deleted by boiling over, the thermocouple 4 cools, the current flowing through the excitation winding 22 of the magnet 21 is weaker, which also the load capacity of the magnet 21 decreases until it is less than the difference between the pressure forces of the spring 30 and the spring 29. At this moment, the valve disk 24, which acts as a magnet armature, detaches itself from the magnet 21 and is pressed down onto its seat 28 by the compression spring 30. The flow of gas after the extinguished burner is thus prevented.
At the same time, the pressure of the spring 30 acts via the plate 20, the lever 15, the ball 12 and the latter loading spring also on the regulating screw 11, which, thanks to its self-locking, cannot be moved out of the assumed position by this axial pressure. If the burner is now to be put back into operation, the lever 15 must be pivoted counterclockwise about the axis 14 by screwing in the regulating screw 11 and thus the valve pin 17 must be lowered against the pressure of the spring 30 until the magnet 21 hits the valve disk 24 again rests. The regulating needle 18 is also shifted downwards so that the nozzle 6 is brought to its maximum opening.
EMI2.2
ben, but without taking the valve plate 24, which remains closed under the pressure of the spring 30 for every possible regulating position of the valve pin 17.
It is therefore necessary, in order to open the valve disk 24, first to create the state on the thermocouple which corresponds to normal burner operation, that is to say to heat the thermocouple 4. This can be done by means of a match, the flame of which is brought into the area of the thermocouple 4. A thermal current then begins to flow, which within a short time excites the magnet 21, which is in contact with the valve disk 24, so strongly that its adhesive force outweighs the pressure of the spring 30.
During the time when the frictional connection of the magnet has not yet been established, but the magnet 21 is to be kept in contact with the plate 24 against the action of the spring 30, the screw 11 does not need to be held in this position
<Desc / Clms Page number 3>
since it is of course also secured in this closed position by self-locking against rotation under the reaction of the spring 30. All attention can therefore be devoted to heating the thermocouple, while the regulating element automatically remains in its closed position.
If, after sufficient excitation of the magnet, the regulating screw 11 is actuated in the opening direction, the ball 12 releases the control plate 13, the lever 15 can turn clockwise and the valve pin 17 with the magnet 21, which is attached to the valve plate 24 the action of the compression spring 30 has canceled and takes it along, go upwards under the action of the spring 29. The gas can thus flow into the regulating housing 1 and since the nozzle is initially fully open according to the above, the burner is always put into operation via the large fire position. The resulting strong gas flow is still held in the area of the thermocouple
Match flame ignited immediately. It is therefore essential that the thermocouple 4 is located in the ignition area of the burner so that the ignition just mentioned can take place safely.
In the following, the thermocouple 4 is kept at the required temperature by the burner flame 8 itself in order to excite the magnet 21 to a sufficient extent. If the flame goes out in any regulating position of the burner, the valve disk 24, designed as a magnet armature, falls into the position described above
Reject and shut off the gas supply to the burner immediately.
The magnet 21 thus forms one which is arranged between the actuating element (screw 11) and the regulating element 24 of the regulating member of the burner and is movable with the latter and as a function of the
State of the thermocouple clutch that can be engaged and disengaged, with the spring 30 arranged between the clutch halves 21 and 24 bringing the regulating element into the closed position when the clutch is disengaged, regardless of the regulating position. The common holder 2, 3 for the burner and the thermocouple 4 ensures that the thermocouple is always in the heating area and in the ignition area of the
Burner is located. The regulating member can only be opened from its closed position, so it must also after the response of the fuse z.
B. when the flame goes out first in the
Must be brought to the closed position before the burner can be started up again. It is not possible at all to open the burner without ensuring that it is ignited.
The arrangement shown in Fig. 1 could of course also be modified in the sense that the
The support plate 20 and the magnet 21 would be directly connected to the lever 15, the valve plate 24 and the valve pin 17 with the regulating needle 18 being designed as a common regulating element which can be coupled to the actuating elements in the manner described. Furthermore, it would of course be conceivable to provide no regulating needle 18 at all in the embodiment according to FIG. 1 and to use the valve disk 24 as a shut-off and regulating element.
The advantage of the safety arrangement according to FIG. 1 is, according to the invention, that the regulating element, d. H. the screw 11 is self-locking in every position. As a result, the counter pressures of the springs 29 and 30, in particular those of the strong safety spring 30, cannot be felt at all on the actual regulating button, i. H. the screw 11 cannot be displaced out of the assumed position by this counterpressure. As mentioned at the beginning, this is particularly important when starting operation, since full attention can then be devoted to heating the thermocouple and igniting the burner.
Thanks to the spring-loaded, non-positive transmission of movement from the actuating element 11 to the regulating element, when the regulating element is in the closed position, the magnet 21 can always rest on the valve disk 24, which is designed as a magnet armature, with a certain, appropriate force. It is therefore not necessary that the actuating element of the regulating system always assume a very specific zero position so that the magnet 21 lies against the valve disk 24, but this zero position can be within certain limits. This fact is of particular importance, since the correct position of the magnet in the operational starting position would always be somewhat in question. Even the smallest air gap between the magnet 21 and the plate 24 could already have the consequence that the magnet would not be able to take the valve plate 24 with it.
2 and 3 show a burner safety device according to the invention for a burner with a regulating valve. The burner 31 (indicated by dash-dotted lines in FIG. 2) is arranged directly above the tap housing 32 in which the burner nozzle 33 is provided. An anchor rod 35 made of the remanence-free magnetizable material mentioned is attached to the shaft 52 of the cock plug 34. A horseshoe magnet 36 of the type described above with an excitation winding 37 is arranged displaceably on a semicircular rod 38. The excitation winding 37 is connected to the thermocouple 4, which is located in the heating and ignition area of the burner 31 (see FIG. 1). A strong compression spring 39, which is held displaceably on the rod 38, is provided between the magnet 36 and the anchor rod 35.
Of the
<Desc / Clms Page number 4>
The magnet 36 is connected to a part 42 connected to the actuating shaft 45 of the friction valve and is therefore inevitably moved with the actuating member of the valve. The shafts 52 and 45 are freely rotatably mounted in one another. The part 42 with the magnet 36 and the anchor rod 35 are movable between two stops 40 and 41. The position of the parts shown in solid lines in FIG. 2 corresponds to the fully open regulating position. If the flame is extinguished, the thermal current decreases until the adhesive force of the
The magnet 36 sinks under the compressive force of the closing spring 39, whereupon the anchor rod is thrown into the position shown in dotted lines at the stop 41 and the cock is thus closed.
The magnet 36 remains in the position shown in solid lines and thus the actuating element of the friction valve also remains in the open position. If, however, the burner is to be put out of operation in the normal manner, the parts 35 and 36 are brought into the position shown in FIG. 2 in the coupled state. The
Actuator of the friction valve latches in the closed position z. B. under spring pressure behind a
Stop, so that all parts remain in the illustrated closed position after the flame has gone out, despite the fact that the adhesive force of the magnet 36 now ceases. Used to open the tap from this normal
In the closed position, the actuating member is simply lifted out of the detent and turned up, so the tap is not opened because the de-energized magnet 36 cannot take the anchor rod 35 with the tap driver.
If, however, before actuating the tap z. If, for example, a match is used to heat the thermocouple element 4 and thus the magnet 36 is excited, it adheres to the anchor rod 35 and will take it with it when the actuating element of the friction valve is turned on. The parts coupled by the magnet 36 can now be brought into any regulating positions from which, in the event of an unintentional extinction of the burner, the tap driver can always be returned to the closed position and the
Actuator takes place in the open position.
As mentioned, the actuator is locked in its closed position, so that it is at
Start of operation against the action of the closing fields 37 brought into its closed position and automatically remain in the same without being held by hand. This also makes it possible again to turn your full attention to the heating of the thermocouple and to only remove the actuating member from the closed position when the thermocouple is heated sufficiently or the magnet 36 is sufficiently excited.
4, 5 and 6 show a further embodiment of a safety tap according to the invention. Corresponding parts are identified in the same way as in FIGS. 2 and 3. The thermocouple 4 is mounted in a manner similar to that shown in FIG. 1 on a carrier which is connected to the carrier of the burner 31. The cock plug 34 is accommodated in a cock housing 43 which is closed at the front by a cover 44. The actuating shaft 45 is connected to a driver fork 46 in which a driver rod 47 engages. The actuating shaft 45 is always pressed inward by a spring 48, a locking rod 49 connected to it protruding into a locking slot 50 of the valve housing 43 in the closed position of the regulating valve and securing the actuating shaft 45 in this position.
The driving rod 47 engages in a sleeve 51 in which the magnet 36 is attached. The anchor rod 35 is in the manner shown in Fig. 6 laterally on the two poles of the magnet 36 and is firmly seated on the shaft 52 of the cock plug 34, on which a torsion spring 53 is also attached, which the cock plug always clockwise in Fig. 5 and 6 tends to twist until it strikes in its closed position with a shoulder 54 against a pin 55 embedded in the valve housing 43. The torsion spring 53 also provides the necessary axial pressure on the cock plug 34.
If the burner is to be put into operation from the rest position shown and if only the actuating shaft 45 is rotated counterclockwise in FIGS. 5 and 6, the poles of the unexcited magnet 36 leave the armature rod 35 without taking the same and thus the cock plug 34 with it.
If, however, the thermocouple 4 z. B. heated with a pilot flame, the magnet 36 is excited and adheres to the anchor rod 35, whereby a rigid coupling between the actuating element and the regulating element of the tap is created. If the actuating shaft 45 is now pulled out to the right in Fig. 4 in order to lift the locking rod 49 out of the Ra stschlitz 50, and rotated counterclockwise (Figs. 5 and 6), the magnet 36 is via the driver fork 46, the driver rod 47 and the sleeve 51 rotates in the same direction and takes the anchor rod and the cock plug with it in the same direction of rotation, whereby any desired regulating position can be achieved. The torsion spring rotates with the parts 34 and 51, which are rigidly coupled by the excited magnet 36.
However, if the excitation of the magnet 36 ceases as a result of the burner going out, the pretensioning of the torsion spring 53 is sufficient regardless of the current regulating position to turn the cock plug 34 back into the closed position, while the parts 36, 51, 47, 46 and 56 are now uncoupled pass into the open position, as was shown with reference to the schematic FIG. To get the burner back into
<Desc / Clms Page number 5>
To take drive, as explained with reference to FIG. 2, the actuating element must be brought back into the closed position in order to enable a renewed coupling of the magnet 36 with the anchor rod 35.
According to the invention, the actuating member is again automatically held in its closed position and does not need to be held by hand against the action of the closing spring until the thermocouple is heated or the clutch magnet is excited.
PATENT CLAIMS:
1. Safety device for a burner with at least one ThermofUhler arranged in the heating area of the burner, through which the fuel supply to the burner is blocked as long as it does not have a minimum temperature, whereby between a closing element ttberwa- the fuel supply to the burner, on which z. B. is constantly acted in the closing sense by spring force or gravity, and an actuator for the closing element on which z.
B. is acted constantly in the opening sense by spring force or gravity, a clutch monitored by the thermo-heater is provided, which enables the necessary frictional connection between the shut-off element and the actuating element to open the closing element or to initiate the fuel supply to the burner, only when the temperature sensor is heated that the actuating member is automatically locked against any displacement at least in its closed position