AT208547B - Vorrichtung zum selbsttätigen Auftragen von Schuhcreme - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Auftragen von Schuhcreme

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AT208547B
AT208547B AT336557A AT336557A AT208547B AT 208547 B AT208547 B AT 208547B AT 336557 A AT336557 A AT 336557A AT 336557 A AT336557 A AT 336557A AT 208547 B AT208547 B AT 208547B
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AT
Austria
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roller
brush
cylinder
shoe polish
piston
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AT336557A
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English (en)
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Wilhelm Ohnesorge
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Wilhelm Ohnesorge
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  Vorrichtung zum selbsttätigen Auftragen von Schuhcreme 
 EMI1.1 
 

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 auf der Rotationsachse der Bürste stehenden Mittelachse des Zylinders zwischen dem Zylinder und der Bürste eine den Zylinder dicht abschliessende, achsparallel zur Bürste angeordnete, drehbare und den Bürstenumfang berührende Rolle vorgesehen ist. 



   Durch die Anordnung einer Rolle als Verschluss der Zylinderöffnung wird in vorteilhafter Weise die Schuhcreme auf   die EincremebQrste gleichmässig auf getragen und werden jegliche Spritzer von Schuhcreme   bei der Übertragung vermieden. 



   Die Anordnung einer Übertragungswalze zwischen Auftragmasse und Auftragbürste ist bei einer Vorrichtung zum Auftragen von flüssiger Schuhwichse an sich bekannt. Bei dieser Vorrichtung nimmt eine Walze die flüssige Schuhwichse aus einem Behälter auf und gibt sie an eine Rolle ab, die ihrerseits erst die Schuhwichse an ein Bürstenband weitergibt. Für Schuhcreme ist eine derartige Anordnung nicht verwendbar. 



   Die Rolle kann   zweckmässig   eine aufgerauhte Oberfläche aufweisen, um die Schuhcreme gut zu erfassen, und sie kann eine zur Eincremebürste unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeit haben.'
Dadurch bewegen sich die Umfangsflächen von Bürste und Rolle relativ zueinander, so dass eine gute Abnahme der Schuhcreme von der Rolle erreicht wird. 



   Es ist dabei möglich, Rolle und Eincremebürste in der gleichen Drehrichtung umlaufen zu lassen oder aber auch mit entgegengesetzter Drehrichtung, wobei im letzteren Falle die Drehzahl der Rolle kleiner oder grösser als die der Bürste ist, während im ersteren Falle die Drehzahlen von Bürste und Rolle auch gleich sein können. Dabei können Bürste, Rolle und Zylinder in einer festen Anordnung zueinander auf einem Gestell angeordnet'sein', während es jedoch zweckmässiger ist, eine Nachstellung vorzusehen, um z. B. bei abgenutzter Bürste die Rolle ständig mit der Bürste in Eingriff zu halten. 



   Die Nachstellung wird schon durch die schwenkbare Anordnung des Zylinders erreicht, der gleichzeitig Träger der die Mündung verschliessenden Rolle ist. Bei dieser Anordnung kann durch die beim Schwenken entstehende Gewichtsverlagerung die Rolle auf Grund des Gewichtes des Schwenkarmes und der daran angeordneten Teile mit einem bestimmten Anpressdruck an die Bürste angepresst werden, wobei ein weiterer Vorteil in der Entlastung der Bürste bei Nichtgebrauch des Gerätes durch Zurückschwenken des Zylinders mit der Rolle aus der Arbeitsstellung besteht. 



   Ferner gestattet diese schwenkbare Anordnung eine vorteilhafte Anpressung des Kolbens an die im Zylinder angeordnete Schuhcreme mit über Umlenkrollen angelenkten, an dem Gestell und an Zugfedern, die den Kolben bewegen, befestigten Seilen, die erst mit Einschwenken des Zylinders mit der Rolle in die Arbeitsstellung die, Federn spannen und somit den Kolben gegen die Schuhcreme drücken, während beim Zurückschwenken die Federn entspannt werden und somit der Kolben entlastet wird. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. 



  Es zeigen : Fig. 1 eine Vorrichtung von der Seite gesehen, zum Teil aufgeschnitten, Fig. 2 eine andere Ausführungsform der Vorrichtung, gleichfalls von der Seite gesehen, teilweise im Schnitt. 



   Nach Fig. 1 sind auf einer Bodenplatte a eine   Eincremebürste   b, ein Zylinder c mit einem Kolben d, sowie vor der Zylindermündung eine Rolle e unverschiebbar zueinander angeordnet. Der Kolben d steht unter dem Zug von Federn f, die den Kolben in Richtung auf die Rolle e bewegen. Zwischen Rolle e und Kolben d befindet sich die Schuhcreme, die von der Rolle e abgenommen und auf die Bürste b übertragen wird. Zum Einfüllen der Schuhcreme ist der Zylinder c mit einem Stutzeng versehen, der durch eine Kappe h verschlossen ist. Beim Einfüllen von Schuhcreme wird der Kolben d in seine äusserste Stellung zurückgezogen. 



   Nach Fig. 2 ist lediglich die Eincremebürste b auf einer Bodenplatte a feststehend angeordnet, während der Zylinder c mit der Rolle e und einem Schwenkarm k an einem Lager m der Bodenplatte a befestigt ist. 



   Die Rolle e ist mit Laschen n an dem Zylinder c befestigt und wird beim Schwenken des Zylinders c mitgenommen. 



   In der dargestellten Stellung wird die Rolle e auf Grund des Gewichtes von Schwenkarm k und der laran angeordneten Teile gegen die Bürsten b gedrückt. In dieser Stellung werden Zugfedern f zum Ein-   irücken   des Kolbens d durch Seile o gespannt. Die Seile o sind an den Zugfedern f einerseits und an einer in der Bodenplatte a angeordneten Wand p anderseits befestigt und über Umlenkrollen r geführt. 



   Beim Zurückschwenken des Zylinders c gelangt die an dem Schwenkarm k befestigte Rolle r in den 3ereich   der Seilbefestigung   an der Wand p, wodurch der Seilweg wesentlich verkürzt und die Federn f entspannt werden. 



   Die Rolle e sowie die Bürste b sind sowohl in Fig. 1 als auch in Fig. 2 mit einem einzelnen oder inch einem gemeinsamen Antrieb versehen. Während nach Fig. 1 der Antrieb für beide Teile beliebig 

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 angeordnet werden kann, ist es nach Fig. 2 vorteilhaft, im Schwenkpunkt des Schwenkarmes k eine Riemenscheibe t anzuordnen, die über einen Riemen s die Rolle e antrelDt. Durch diese Anordnung der Riemenscheibe t wird der Antrieb der Rolle e gleichbleibend aufrechterhalten, gleichgültig in welcher Stellung die Rolle e zur Bürste b steht. 



   In üblicher Weise sind. natürlich auf der die Eincremebürste b tragenden Welle weitere Bürsten zum Polieren eingecremter Schuhe angeordnet. 



   Es ist selbstverständlich, dass Bürste b, Zylinder c und Rolle e in einer Mehrfachanordnung auf einer Bodenplatte a angeordnet sein können, um mit der Vorrichtung gleichzeitig Schuhcreme in verschiedenen Farben auftragen zu können. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Auftragen von Schuhcreme, mit einem die Schuhcreme enthaltenden Zylinder, dessen Inhalt durch einen im Betrieb wirksamen federbelasteten Kolben der Entnahmeöffnung des Zylinders zugeführt wird. und einer die Schuhcreme auftragenden, rotierenden Bürste, wobei der Zylinder in seiner Arbeitslage senkrecht zur Rotationsachse der Bürste steht und aus dieser Arbeitslage ausschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Verlauf der senkrecht auf der Rotationsachse der Bürste (b) stehenden Mittelachse des Zylinders (c) zwischen dem Zylinder (c) und der Bürste (b) eine den   Zy-   linder (c) dicht abschliessende, achsparallel zur Bürste (b) angeordnete, drehbare und den Bürstenumfang berührende Rolle (e) vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenlagerung am Zylinder (c) oder dessen Traggestell befestigt ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (e) einen selbständigen Antrieb aufweist, mit dessen Hilfe die Drehrichtung und bzw. oder die Drehgeschwindigkeit der Rolle (e) unabhängig von der der Bürste (b) beliebig verstellbar ist.
AT336557A 1957-05-21 1957-05-21 Vorrichtung zum selbsttätigen Auftragen von Schuhcreme AT208547B (de)

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