AT208848B - Verfahren zur Herstellung von Chinonen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Chinonen

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AT208848B
AT208848B AT36358A AT36358A AT208848B AT 208848 B AT208848 B AT 208848B AT 36358 A AT36358 A AT 36358A AT 36358 A AT36358 A AT 36358A AT 208848 B AT208848 B AT 208848B
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AT
Austria
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quinones
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AT36358A
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Alfred Dr Pongratz
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Lannacher Heilmittel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C46/00Preparation of quinones
    • C07C46/02Preparation of quinones by oxidation giving rise to quinoid structures
    • C07C46/06Preparation of quinones by oxidation giving rise to quinoid structures of at least one hydroxy group on a six-membered aromatic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C50/00Quinones
    • C07C50/02Quinones with monocyclic quinoid structure

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Chinonen 
 EMI1.1 
 nach der USA-Patentschrift Nr.   2, 373, 003   durch
Einwirkung von Perhydrol in essigsaurer Lösung   (= Peressigsäure)   auf kondensierte Ringsysteme (Naphthalin, Benzanthracen oder Pyren) her- gestellt. 



   Wie sich aus dieser Aufstellung ergibt, wird in keiner der angezogenen Patentschriften Na- triumnitrit auf Phenole zur Einwirkung gebracht.
Das vorliegende erfindungsgemässe Verfahren zeichnet sich durch seine Billigkeit in bezug auf die chemischen Hilfsmittel, sowie durch die
Einfachheit und Raschheit der Ausführung aus ; es ist daher in besonderer Weise geeignet für die
Darstellung von Chinonen in technischem Mass- stab. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren soll im Nach- stehenden an Hand einiger Ausführungsbeispiele erläutert werden, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein. 



   Beispiel   l :   77   Gew.-Teile   pulverisiertes
Natriumnitrit werden in 850   Vol. - Teile   konzen- trierte Schwefelsäure bei Temperaturen von 0 bis   150 C   unter ständigem Rühren in Anteilen ein- getragen, wozu etwa 10 Minuten erforderlich sind, und noch 10 Minuten weiter gerührt. Sodann werden bei einer Temperatur zwischen 0 und
10  C 122 Gew.-Teile gepulvertes 2, 5-Dimethylphenol eingetragen, wobei sich augenblicklich eine intensiv violettblau gefärbte Flüssigkeit bildet und die Temperatur bis gegen   15O C   steigt. 



  Unter Kühlung wird nun insgesamt   l   Stunde, vom Beginn des Eintragens des Phenols gerechnet, gerührt. Hierauf wird das Reaktionsgemisch in das 4fache Volumen kalten Wassers gegossen, worauf starkes Schäumen auftritt. Anschliessend wird zunächst auf dem Dampfbade etwa 1 Stunde erhitzt und hierauf das entstandene 2, 5-Dimethylbenzochinon mit Dampf abgetrieben. 



  Ausbeute : 90   Gew. -Teile (66% d. Th.) ;     F = 123, 4-124, 4O C.    



   Beispiel 2 : In 850   Vol.-Teile   konzentrierte Schwefelsäure werden bei Temperaturen zwischen 0 und   10   C   unter ständigem Rühren 77 Gew.Teile pulverisiertes Natriumnitrit in Anteilen innerhalb 10-15 Minuten eingetragen. Hierauf wird noch 10 Minuten weiter   gerührt ;   anschliessend werden 122   Gew.-Teile 3, 5-Dimethylphenol   unter ständigem Rühren hinzugefügt, wobei sich eine intensiv, dunkelblauviolette Flüssigkeit bildet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Vom Beginn des Eintragens des Phenols an gerechnet, wird noch 1 Stunde unter Kühlung gerührt, das Reaktionsgemisch hierauf in das 4fache Volumen Wasser gegossen und etwa 1 Stunde auf dem Dampfbade erwärmt, wobei starkes Schäumen auftritt.

   Das gebildete   3, 5-Di-   methylbenzochinon wird anschliessend mit Dampf 
 EMI2.1 
 



   Beispiel 3 : In 2100 Vol.-Teile konzentrierte Schwefelsäure werden bei Temperaturen zwischen 0 und   10   C   unter gutem Kühlen und Rühren 150   Gew.-Teile   gepulvertes Natriumnitrit innerhalb von 15 Minuten eingetragen. Sobald die Temperatur der Flüssigkeit gegen   00 C   abgesunken ist, werden 300 Gew.-Teile Isopseudocumenol (technisch) unter Rühren eingetragen, wobei sich eine intensiv violettbraun gefärbte Flüssigkeit 
 EMI2.2 
 gerührt, anschliessend in das 4fache Volumen kalten Wassers gegossen, auf dem Dampfbade zunächst   lut   Stunden erwärmt und hierauf mit Dampf das entstandene Pseudocumochinon ab- 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 hierauf in das 4fache Volumen Eiswasser gegossen und mit Wasserdampf das gebildete 
 EMI2.5 
   5-Dimethylbenzochinon124, 4  C. 



  PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung von Chinonen durch Einwirkung von Oxydationsmitteln auf stickstoffreie Phenole, dadurch gekennzeichnet, dass man als Oxydationsmittel entweder ein Gemisch aus Natriumnitrit und konzentrierter Schwefelsäure oder ein äquimolekulares Gemenge von Stickstoffoxyd und Stickstoffdioxyd in Gegenwart von konzentrierter Schwefelsäure bei einer Temperatur von   etwa -10 0 bis +300 C,   vorzugsweise zwischen 0  und +15  C, verwendet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsstoffe wenigstens 2 Methylgruppen enthaltende Phenole, vorzugsweise Isopseudocumenol, verwendet.
AT36358A 1958-01-17 1958-01-17 Verfahren zur Herstellung von Chinonen AT208848B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2460665A1 (de) * 1974-01-08 1975-07-10 Shell Int Research Verfahren zur herstellung von p-chinonen

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