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Kühlsystem
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Kühlsysteme oder Kälteanlagen und insbesondere auf einen Regelmechanismus zur Einleitung von Entfrostungskreisläufen, der bei Verminderung des Wärmeaustausches zwischen der Kühleinheit und der über sie geführten Luft infolge der Ansammlung von Eis oder Reif auf der Kühieinheit anspricht.
Die Erfindung ist insbesondere bei sogenannten Wärmepumpensystemen brauchbar, welche einen Kältemittelkompressor enthalten, der mit zwei Wärmeaustauschern verbunden ist, von denen jeder entweder als Kondensator oder als Verdampfer arbeiten kann, u. zw. in Abhängigkeit von der Reihenfolge oder Richtung des Flusses des Kältemittels durch den Wärmeaustauscher, wobei der eine Wärmeaustauscher, im nachstehenden als der "InnenAustauscher" bezeichnet, die Temperatur der Luft in einem abgeschlossenen Raum beeinflusst, während der andere Wärmeaustauscher im nachstehenden als der,. Aussen-Austauscher" bezeichnet, im Wärmeaustausch mit der Aussenluft steht.
Die Reihenfolge des Flusses des Kältemittels durch die beiden Wärmeaustauscher wird durch ein Umsteuerventil gesteuert, welches in der einen Stellung einen Kühlkreislauf bewirkt, bei dem der Aussen-Austauscher als Kondensator wirkt und Wärme an die Aussenluft abgibt, während der Innen-Austauscher als Verdampfer wirkt und Wärme aus der über ihn geführten Luft absorbiert. Durch Betätigung des Umsteuerventils in eine entgegengesetzte Stellung wird der Kühlkreislauf umgekehrt, und der Innenaustauscher wirkt dann als Kondensator und gibt Wärme an die Luft des Raumes ab, während der Aussen-Austauscher als Verdampfer wirkt und Wärme aus der Aussenluft absorbiert.
Während des Heizkreislaufes, bei welchem der Aussen-Austauscher als Verdampfer wirkt, kann sich auf seinen Oberflächen Eis bilden, wenn die Lufttemperatur auf oder unter etwa f fällt, und diese Eisbildung sucht die Ober- Blächen des Austauschers gegenüber der Luft zu isolieren und setzt die Wärmeaustausch- geschwindigkeit wesentlich herab, so dass da- durch die Wirksamkeit des Systems ver- schlechtert wird. Falls solche Eisbildungen nicht selbsttätig festgestellt und entfernt wer- den können, sind Wärmepumpensysteme der beschriebenen Art zum Heizen von Wohnun- gen und andern abgeschlossenen Räumen un- brauchbar.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein
Kühlsystem, das in einem Temperaturbereich oberhalb und unterhalb 00 wirksam ist und c ; nen Wärmeaustauscher und eine Entfro- stungseinrichtung aufweist. Das erfindungs ge- mässe Kühlsystem ist gekennzeichnet durch einen Regelmechanismus für die Entfrostungs- anlage, welcher ein zwischen zwei Regelstellungen bewegliches Regelorgan, zwei auf Wärme ansprechende Elemente, von welchen das eine Element der Temperatur des Mediums in der Nähe des Wärmeaustauschers und das andere Element der Temperatur der Wandung des Wärmeaustauschers unterworfen ist und welche zueinander im gegenläufigen Sinne in Wirkverbindung stehen, um bei gleicher Änderung der Temperaturen, denen sie unterworfen sind,
einander entgegenzuwirken und bei Ansteigen der Temperaturdifferenz zwischen der Austauschertemperatur und der Lufttemperatur zu reagieren, einen Verbindungsmechanismus zwischen den auf Wärme ansprechenden Elementen und dem Regelorgan zur Bewegung desselben zwischen den beiden Regelstellungen in Übereinstimmung mit der Reaktion der auf Wärme ansprechenden Elemente und schliesslich Mittel aufweist, zur Begrenzung der Gegenwirkung des einen auf Wärme ansprechenden Elementes bei Temperaturen von etwa über 40, um dadurch sicherzustellen, dass dieses auf Wärme ansprechende Element unwirksam zur Bewegung des Regelorganes ist, wenn die Temperatur des Mediums höher als etwa 40 ist.
Erfindungsgemäss stellen die auf Wärme ansprechenden Elemente ausdehnbare Organe dar, von denen eines, welches auf die Tem-
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peratur des Mediums in der Nähe des Wärmeaustauschers anspricht, eine Dampffüllung hat, die auf eine Menge begrenzt ist, welche bei 40 vollständig verdampft ist.
Andere Zwecke und Vorteile der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung ersichtlich.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Ansicht eines Wärmepumpensystems gemäss der Erfindung, Fig. 2 und 3 sind schematische Schnitte eines Regelmechanismus gemäss der Erfindung und zeigen bestimmte Teile in verschiedenen Arbeitsstellungen.
Gemäss Fig. 1 weist das Wärmepumpensystem einen durch einen Elektromotor angetriebenen Kompressor 10 auf, dessen Ausgang mit dem einen Ende eines Aussenwärmeaustauschers 11 über ein Rohr 12, ein Um-
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Das andere Ende des Aussenwärmeaustauschers 11 ist mit dsm einen Ende eines Innenwärmeaustauschers 16 über eine geeignete Leitung, die eine Kapillardrosselspule 17 enthält, verbunden.
Das andere Ende des Innenwärmeaustauschers 16 ist mit dier Saugseite dies Kompressors 10 über ein Rohr 18, das Umsteuerventil 13 und ein Rohr ? P verbunden. Dieses System und seine Komponenten, soweit sie beschrieben sind, sind bekannt, und die Austauscher 11 und 16 besitzen einen üblichen Aufbau mit wellenförmig angeordneten Kupferrohren, an denen in dichtem Abstand angeordnete parallele Rippen zur Bildung einer Vielzahl von Luftdurchgängen mit ausgedehnten Wärmeaustauschflächen befestigt sind, so dass durch sie hindurchgeführte Luft leicht Wärme absorbiert oder an das flüssige oder gasförmige Mittel in den Austauschern abgibt.
Aussenluft wird durch den Aussenaustauscher 11 mittels eines durch einen Elektromotor angetriebenen Ventilators 21 geführt, und Luft wird durch den Innenaustauscher 16 mittels eines durch einen Elektromotor angetriebenen Ventilators 22 geführt, wobei diese Luft aus im Kreislauf geführter Raumluft, aus frischer Luft von ausserhalb des Raumes oder aus einer Mischung von beiden bestehen kann. Das Gehäuse und die Luftführungen für die Herbeiführung der beschriebenen Luftdurchgänge können von üblicher Ausbildung sein und sind der Einfachheit halber nicht dargestellt.
Das Umsteuerventil 13 kann aus irgendeinem geeigneten Ventil bestehen, das durch ein Solenoid 23 betätigt wird, und wenn das Solenoid enterregt wird, wirkt das Ventil so, dass es das Kältemittel vor dem Rohr 12 durch das Rohr 14 zu dem Aussenaustauscher 11 führt und Kältemittel von dem Innenaustauscher 16 durch das Rohr 18 zurück in das Rohr 19 leitet, welches die Einlassseite des Kompressors 10 darstellt. Dieser Arbeits- kreislauf, als "Kühlkreislauf" bezeichnet, be- wirkt, dass der Aussenaustauscher als
Kondensator wirkt, der Wärme an die Aussen- luft abgibt, und dass das kondensierte Kälte- mittel in dem Innenaustauscher 16 verdampft wird, welcher Wärme aus der durch ihn hindurchgehenden Luft absorbiert, um eine
Kühlung für den Raum vorzusehen.
Wenn das Solenoid 23 erregt wird, wird der Mechanismus des Ventils 13 so verscho- ben, dass Kältemittel von dem Kompressor- abgaberohr ohr 12 durch das Rohr 18 zu dem
Innenaustauscher 16 geführt wird und Kälte- mittel von dem Aussenaustauscher 11 durch das Rohr 14 zurück zu dem Ansaugrohr 19 geleitet wird, so dass der Innenaustauscher 16 dann als Kondensator und der Aussenaus- tauscher 11 als Verdampfer wirkt. Auf diese
Weise gibt der Innenaustauscher 16 Wärme an die durch ihn hindurchgehende Luft zur Er- wärmung des Raumes ab, und der Austauscher
11 absorbiert Wärme aus der über ihn gehenden'Aussenluft.
Falls während dieses
Kreislaufes, der als "Heizkreislauf" bezeich- net wird, die Temperatur der Aussenluft un- ler 40 fallen sgllte, kann die Temperatur der Ausscnaustauscheroberfläche leicht unter 00 fallen, wodurch bekannterweise ein auf ihnen kondensiertes Wasser gefriert.
Der Motor für den Kompressor 10 wird durch einen Thermostaten 24 gesteuert, der von geeigneter bekannter Art sein kann und ein auf die Raumtemperatur ansprechendes Thermoelement zur Betätigung von Schalteinrichtungen zum öffnen und Schliessen des Kompressorkreises aufweist, dessen eine Seite' eine Starkstromleitung LI einschliesst und dessen andere Seite einen" Draht 25 zu einer Klemme des Thermostaten 24 und einen Draht 26 aufweist, der die Verbindung von einer zweiten Klemme des Thermostaten zu einer Leitung L2 der andern Seite des Starkstromkreises herstellt. Der beschriebene Kreis wird durch den Thermostaten 24 geschlossen, wenn die Raumtemperatur einen vorbestimmten Wert erreicht, z. B. 270, und ge- 1 öffnet, wenn die Temperatur z. B. auf 24, 50 fällt.
Dieser Kreis wird auch durch den Thermostaten geschlossen, um einen Heizkreislauf einzuleiten, wenn die Raumtemperatur auf 220 fällt, und geöffnet, wenn die Temperatur auf z. B. 240 steigt.
Das eine Ende des Solenoids 23 ist mit der Starkstromleitung L2 über einen von Hand zu betätigenden Ein-und Ausschalter 27 verbunden, welcher einen von Hand betätigbaren Kontaktteil 28 aufweist, der zu und von einem Kontakt 29 bewegt werden kann, um den Stromkreis zu dem Solenoid zu schliessen oder zu unterbrechen, wie dies aus Fig. 1 er-
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sichtlich ist. Bei der dargestellten Aus- führungsform der Erfindung wird, wenn der
Kontaktteil 28 von dem Kontakt 29 entfernt wird, das Solenoid 23 enterregt und das Um- steuerventil 13 so eingestellt, dass ein Kühlkreislauf erzeugt wird.
Wenn es erwünscht ist, Heizkreisläufe vorzusehen, wird der Kontakt- teil 28 auf den Kontakt 29 gelegt, wodurch eine Erregung des Solenoidkreises erfolgt, so dass das Wärmepumpensystem in den Zustand zur Erzeugung eines Heizkreislaufes gel. bracht wird. Es ist ersichtlich, dass der Thermostat 24 das Arbeiten des Kompressors 10 steuert, um richtige Kühl- und Heiztemperaturen aufrechtzuerhalten. Der Handschalter 27 kann durch einen thermostatisch betätigten Schalter ersetzt werden, welcher auf Raumtemperaturen anspricht, um selbsttätig die Stromkreise zu schalten und ein Erhitzen oder Kühlen in Abhängigkeit von der in dem Raum herrschenden Temperatur vorzusehen.
Das andere Ende des Solenoids 23 ist mit einer Klemme eines Regelmechanismus 30 verbunden, der eine gewöhnlich geschlossene Schalteinrichtung enthält, welche den Stromkreis über einen Draht 31 zu der Leitung LI schliesst.
Wie zuvor ausgeführt, kann sich während der Heizkreisläufe leicht Eis auf dem Aussenaustauscher 11 bilden. Um eine merkliche Anhäufung von Eis zu verhindern, wirkt der Regelmechanismus 30 derart, dass der Sole- noidkreis geöffnet wird, wenn sich Eis auf dem Aussenaustauscher bildet, um zeitweise eine Umsteuerung der Wärmepumpe zu bewirken und die Temperatur des Aussenaustauschers rasch über 00 zu erhöhen, indem ihm heisses Gas von dem Kompressor unmittelbar zugeführt wird. Nachdem das Eis geschmolzen ist, wird der Solenoidkreis wieder geschlossen und der Heizkrei".) auf gemäss der Einstellung des Schalters 27 wieder in Gang gesetzt.
Gemäss den Fig. 2 und 3 weist der Regelmechanismus 30 einen Rahmen 32 mit offenen Enden auf, der einen gewöhnlich geschlossenen elektrischen Schalter besitzt, welcher von einem an dem Rahmen befestigten Isolierblock 33 getragen wird. Der Schalter kann von irgendeiner geeigneten Ausbildung sein. Bei der dargestellten Ausführungsform ist ein An- schlussglicd 3-1 vorhanden, das in den Isolator eingebettet ist und an dem ein Ende eines einen Kontakt tragenden Armes 35 schwenkbar angebracht ist. Das freie Ende des Kon- . aktarmes 35 ist mit einer Schnappwirkung zwischen einem Kontakt an einem in den [solierblock eingebetteten Anschlussglied 36 md einem Anschlussglied 37, das ebenfalls im (solierblock-eingebettet ist, bewegbar.
Ein -, enkel' 38, der mit seinem linken Ende an lern Arm 35, wie dargestellt, schwenkbar gelagert ist, ist mit einem an dem Anschluss- glied 34 schwenkbar angeordneten Betäti gungsarm 39 durch eine Zugfeder 40 ver. bunden, so dass eine Verlagerung des Betäti. gungsarmes nach der einen oder andern Seite der Totpunkstellung der Feder mit Bezug au) den Lenker 38 bewirkt, dass der Lenker von der einen Seite des Armes 35 auf die andere
Seite schnappt und dadurch den Arm zwi- schen dem Kontakt am Anschlussglied 36 und dem Anschlag 37 schnappend bewegt, um einen Stromkreis über die Anschlussglieder
34 und 36 zu schliessen oder zu unterbrechen.
Der Lenker 38 hat im Abstand angeordnete
Anschlagklauenteile 41,
welche mit einem
Teil des Anschlussgliedes 34 in Eingriff treten können, um die Ausschwenkbewegung des
Lenkers zu begrenzen.
Der Betätigungsarm 39 wird durch die
Spannung der Feder 40 dauernd nach oben gedrückt, und ein von ihm vorstehender Teil
42 steht mit der Unterseite eines Betäti- gungshebels 44 im Eingriff, der mittels eines
Stiftes 45 schwenkbar an dem Rahmen 32 angeordnet ist. Bei der dargestellten Aus- führungsform wird von der Unterseite des
Hebels 44 ein Isolierstück 46 getragen, um den Hebel von den Schalterteilen elektrisch zu isolieren.
Die Bewegung des Betätigungshebels- wird durch zwei auf Wärme ansprechende Einrichtungen beeinflusst, von denen die eine Einrichtung 47 eine übliche ausdehnbare Metalldose 48 aufweist, die in einer an der Unterseite des Rahmens 32 befestigten Schale 49 eingeschlossen ist. An der Dose 48 ist ein Rohr 50 mit einem Gefäss 51 befestigt, und die Dose, das Rohr und das Gefäss sind teilweise mit einer geeigneten wärmeempfind- lichen Flüssigkeit in solchem Umfang gefüllt. dass das Gefäss jederzeit etwas Flüssigkeit und Dampf enthält. Das Gefäss 51 ist an einem Teil des Rohres befestigt, welches den Aussenaustauscher 11 bildet. so dass die Temperatur des Gefässes den Temperaturänderungen der Wandungen des Austauschers genau folgt.
Irgendeine geeignete Klemmanordnung (nicht dargestellt) kann dazu benützt werden, das Gefäss 51 an dem Wärmeaustauscher zu befestigen. Durch eine Füllung des Gefässes 51, des Rohres 50 und der Dose 48 mit Flüssigkeit in der Art, dass diese zwar in allen drei Organen vorhanden ist, jedoch nur einen Teil des Gefässes ausfüllt, entspricht der Druck innerhalb der Dose jederzeit der Temperatur des Gefässes. Die Dose 48 hat auf der Aussenwand einen Stössel 52, welcher mit einem Knopf 53 im Eingriff steht, der an dem Hebel 44 befestigt ist.
Die zweite auf Wärme ansprechende Ein-
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Knopf 53 an dem Hebel 44 auf der der Einrichtung 47 gegenüberliegenden Seite im Eingriff steht und welche der Metalldose 48 mit einer Kraft entgegenwirkt, die durch die Temperatur der Luft bedingt ist, die unmittelbar von dem Aussenaustauscher durch den offenen Rahmen 32 hindurchgeht, wobei der Rahmen vorzugsweise in einer solchen Stellung angeordnet ist, dass seine Stirnseiten in Richtung der von dem Aussenaustauscher kommenden Luftströmung liegen. Die Metalldose 54 wird einstellbar von der Oberwandung des Rahmens durch eine Schraube 55 getragen, die, wie dargestellt, in eine Mutter 56 geschraubt ist, so dass die Metalldose 54 in die richtige Lage mit Bezug auf den Be- tätigungshebel 44 gebracht werden kann.
Die Dose 54 enthält einen geeigneten Dampf, der bei etwa 40 zu kondensieren beginnt, so dass oberhalb dieser Temperatur die Erhöhung des Innendruckes unbedeutend ist im Vergleich zu der Druckerhöhung, die durch Temperaturerhöhungen unter 40 bedingt ist.
Der Hebel 44 wird im Uhrzeigersinn durch eine Zugfeder 57 gespannt, die an einer Schraube 58 befestigt ist, welche in der Oberwandung des Rahmens drehbar angebracht ist, wodurch die Zugkraft, die die Feder 57 auf den Hebel 44 ausübt, geändert werden kann.
Ein Widerstand gegen die Bewegung des Hebels 44 im Uhrzeigersinn ist durch eine Druckfeder 60 vorgesehen, welche sich gegen ein Kolbenelement abstützt, das eine Scheibe 61 mit einem vorstehenden Teil 62 aufweist, der sich durch eine Öffnung in einer Buchse 63 erstreckt, die an einem Bügel 64 befestigt ist, welcher von den Seitenwandungen des Rahmens 32 gehalten wird.
Das obere Ende der Feder 60 ist durch eine Scheibe 66 einstellbar, die, auf eine Schraube 67 geschraubt ist, welche von der oberen Rahmenwandung, wie dargestellt, drehbar getragen wird. Durch Drehen der Schraube 67 wird die Scheibe 66 bewegt, um nach Wunsch die Spannung der Feder zu erhöhen oder herabzusetzen. Die Scheibe 61 ! begrenzt die Abwärtsbewegung des vorstehenden Teiles 62, und dieser vorstehende Teil kann sich über das untere Ende der Buchse 63 hinaus erstrecken, so dass er mit dem Hebel 44 während dessen Schalterschliessbewegung, aber nicht während dessen Schalteröffnungsbewegung in Eingriff kommt. Ferner bildet die Buchse 63 einen Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des Hebels 44 im Uhrzeigersinn, wenn die Temperatur des Gefässes 51 verhältnismässig hoch ist, z.
B. wenn der Aussenaustauscher 11 als Kondensator wirkt.
Wie zuvor ausgeführt, ist die Regelvorrich- tung 30 mit Bezug auf den Aussenaustauscher 11 so angeordnet, dass von diesem abgegebene
Luft durch den Rahmen 32 tritt und die Dose
54 umgibt, so dass während der Heizkreis- läufe die Dose einen Innendruck'hat, der sich entsprechend den Änderungen der Tempera- tur der Luft, welche den Aussenaustauscher verlässt, wahrnehmbar ändert, aber nur un- ter 40. Wie oben angegeben, sind die Dose 48, das Rohr 50 und nur ein Teil des Ge- fässes 51 mit Flüssigkeit gefüllt, so dass der
Dampfdruck in dem Gefäss den Druck in der
Dose bestimmt, während die Temperatur der Flüssigkeit in der Dose keine Wirkung auf diesen Druck hat.
Die Differenz zwischen der Temperatur der Luft, welche den Aussen- austauscher 11 verlässt, und der Temperatur der Wandung dieses Austauschers ist gewöhnlich verhältnismässig gering, z. B. in der Grössenordnung von 4-60, und die Spannung der Feder 57 wird so eingestellt, dass, wenn die Drücke in den sich entgegenwirkenden Dosen 48, 54, z. B. einer Temperaturdifferenz von nicht mehr als 50 entsprechen, der Hebel 44 annähernd in der in Fig. 2 gezeigten Stellung bleibt, d. h. in einer solchen Stellung, bei welcher die Kontakte des Armes 35 und des Anschlussgliedes 36 geschlossen sind.
Wenn sich auf dem Austauscher 11 Eis bildet, setzen dessen Isoliereigenschaften den Wärmeaustausch zwischen dem Austauscher und der Luft herab, wodurch bewirkt wird, dass die Temperatur der Austauscherwände fällt, während die Temperatur der von ihnen abgegebenen Luft zu steigen sucht. Demzufolge sucht sich die Dose 48 zusammenzuziehen, während der Druck in der Dose 54 sich zu erhöhen sucht. Die Spannung der Feder 57 ist derart, dass die gerade beschriebenen Änderungen des Innendruckes der Dosen 48, 54 zu einer Bewegung des Armes 44 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn führen, wodurch der Schalterarm 35 so betätigt wird, dass er sich von dem Kontakt an dem An- schlussglied 36 fortbewegt und dadurch den Stromkreis durch das Solenoid 23 des Umsteuerventils 13 öffnet.
Hiedurch wird eine Umsteuerung des Wärmepumpenkreislaufes bewirkt, so dass heisses Gas von dem Kompressor in den Aussenaustauscher 11 abgegeben und die Temperatur des Austauschers rasch erhöht wird, um das Eis zu schmelzen. Die Spannung der Feder 57 bestimmt die Temperaturdifferenz, die zwischen dem Gefäss 51 und der Dose 54 vorhanden sein muss, bevor der Schalter geöffnet wird ; diese Differenz kann verschiedene Werte für verschiedene Anlagen haben.
Wenn die Temperatur des Austauschers 11 steigt, erhöht sich der Druck in der Dose 48 J und bewegt den Hebel 44 entgegen dem Druck der Dose 54, der sich bei Temperaturen oberhalb 40 nicht wesentlich erhöht, in Eingriff mit dem vorstehenden Teil 62, wodurch einer
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weiteren Bewegung des Hebels durch die Feder 60 entgegengewirkt wird, so dass ein höherer Druck oder eine höhere Temperatur in diem Wärmeaustauscher 11 erforderlich ist, um schliesslich zu bewirken, dass die Dose 48 den Hebel 44 bewegt und den Kontaktarm 35 betätigt, um ihn mit dem Anschlussglied 36 in Eingriff zu bringen und den Solenoidkreis wieder zu schliessen und dadurch den Heizkreislauf des Systems wieder herzustellen.
Es ist ersichtlich, dass die Temperatur, bei welcher der Schalter sich wieder schliesst, von der Spannung der Feder 60 abhängt.
Wenn das System im Kälte- oder Kühlkreislauf arbeitet, kann die Temperatur des Aussenaustauschers 11 gewöhnlich in der Grössenordnung von 60 oder 660 liegen, so dass der Druck in der Dose 48 den Arm 44 in der Schalterschliessstellung und gegen die Buchse 63 hält. Obwohl die Temperatur der über die Dose 54 gehenden Luft im wesentlichen die gleiche ist oder innerhalb eines Bereiches von etwa 60 liegt, erhöht die Dose 54 auf Grund des Umstandes, dass sie eine beschränkte Füllung an wärmeempfindlichem Mittel hat, nicht wahrnehmbar ihre Kraft, welche der Dose 48 entgegenwirkt, wenn die Temperatur über 40 steigt. Auf diese Weise ist der Regelmechanismus 30 wirksam, um seinen Schnappschalter nur während solcher Bedingungen zu betätigen, in denen sich Eis auf dem Aussenaustauscher bilden kann.
Im vorstehenden ist nur eine Ausführungsform der Erfindung näher beschrieben worden. Es können zahlreiche Abänderungen vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es ist ersichtlich, dass die Erfindung dazu benutzt werden kann, um Eis auf Wärmeaustauschern von andern Anlagen als solchen mit Umkehrkreislauf festzustellen, und dass andere Ausführungsformen von Entfrostungs-oder Abtaueinrichtungen als den dargestellten geregelt oder gesteuert werden können.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kühlsystem, das in einem Temperatur bereich oberhalb und unterhalb 0 wirksan ist, mit einem Wärmeaustauscher und eine
Entfrostungseinrichtung, welche die Tem peratur des Wärmeaustauschers über O* er höht, gekennzeichnet durch einen Regel.
mechanismus (30) für die Entfrostungsanlage welcher ein zwischen zwei Regelstellungen bewegliches Regelorgan (35), zwei auf Wär me ansprechende Elemente (48, 54), von wel chen das eine Element (54) der Temperatur des Mediums in der Nähe des Wärmeaus. tauschers (11) und das andere Element (48, der Temperatur der Wandung des Wärme austauschers (11) unterworfen ist und welche zueinander im gegenläufigen Sinne in Wirk verbindung stehen, um bei gleicher Änderung der Temperaturen, denen sie unterworfen aind einander entgegenzuwirken und bei Anstei.
gen der Temperaturdifferenz zwischen der Austauschertemperatur und der Lufttemperatur zu reagieren, einen Verbindungsmechanis- mus (44, 45) zwischen den auf Wärme ansprechenden Elementen (48, 54) und dem Regelorgan (35) zur Bewegung desselben zwischen den beiden Regelstellungen in Obereinstimmung mit der Reaktion der auf Wärme ansprechenden Elemente und schliesslich Mittel (60-67) aufweist, zur Begrenzung der Gegenwirkung des einen auf Wärme ansprechenden Elementes bei Temperaturen von etwa cuber 40, um dadurch sicherzustellen, dass dieses auf Wärme ansprechende Element unwirksam zur Bewegung des Regelorganes ist, wenn die Temperatur des Mediums höher als etwa 40 ist.