AT20930B - Schieberanordnung für Gasmesser. - Google Patents

Schieberanordnung für Gasmesser.

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Gasmesserfabrik Mainz Elster &
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    Österreichische   
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   GASMESSERFABRIK   MAINZ ELSTER &   C2   IN MAINZ. 



   Schieberanordnung für Gasmesser. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schieberanordnung für solche trockene Gasmesser, bei denen, zwecks Verhinderung des Oxydierens und   Verschmut ns   der   be-   weglichen Teile, die Gase allein durch die Schieber   zu-und abgeführt   werden. Dieser Zweck wurde bisher   uur   unter Verwendung von Drehschiehern erreicht, die jedoch, was ihren Antrieb und die gegenseitige steuerung betrifft, sich als unbrauchbar erwiesen. 



   Die vorliegende Erfindung erreicht diesen bisher nur mittels Drehschieber erreichten Zweck mit Muschelschiebern. Zu diesem Zwecke wird der Muschelschieber mit drei Höhlungen versehen, die auf den in den Schieberrosten befindlichen fünf Kanälen gleiten. 



  Solche Schieber benötigen zunächst eine andere gegenseitige Lagerung als bisher ; sie   müssen   nämlich wegen der grossen Ausladung des Flügelstangenhebels und ferner wegen 
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 momentes mehr nach der Achsenmitte hin gelegt werden. Wesentlich ist hiebei, dass der Antrieb des Schiebers in der bei manchen   Dampfmaschinensteuerungen   gebräuchlichen Weise durch Mitnehmer erfolgt, um im Hubwechsel die Stange von dem Schiebergewicht zu entlasten. Die Anordnung von fünf Kanälen für jeden einzelnen Schieber erfordert ferner behufs leichteren Zusammenbaues, dass die Schieberroste auf einer abnehmbaren Platte aufgelötet sind.

   Hiedurch wird infolge Wegfalls   gewöhnlicher   Lötung die Ausbesserung des Gasmessers allgemein vereinfacht und verbilligt, da einfach die Platte mit dem Roste abgeschraubt und durch eine neus ersetzt werden kann. 



   Die Zeichnung zeigt einen mit einer derartigen Steuerung ausgerüsteten Gasmesser, und zwar ist Fig. 1 ein Längsschnitt und Fig. 2 eine Oberansicht desselben. Jeder Schieber- 
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 darüber liegenden Dreikammermuscheln 13 und 14 so überdeckt werden, dass niemals Gas in den Raum zwischen dem Äussern der   gesamten Innenkonstruktion   und dem äusseren   Gehäuse   gelangen kann. Die Kammern J, 2, 3 und 4 der beiden Schieberroste stehen durch die zwei auf der Grundplatte angeordneten   Umgangskanäte     15   und 16 sowie durch den   Übergangskanal 17   unter sich in Verbindung.

   Das unter der Platte e angeordnete   Eingang1 ; rohr   5 ist wieder mit der Kammer 1 verbunden ; es werden somit alle vier Kammern   1,   2, 3 und 4 durch das eintretende Gas gleichmässig gefüllt. Aus den Kammern 1, 2, 3, 4 gelangt nun das Gas je nach dem jeweiligen Stand der Schiebermuscheln wechselweise in die mit den vier Deckkanälen a, b, c und d verbundenen Schieberrostkammern 6, 7, 8 und 9, von hier durch die vier von den Messgefässen kommenden Rohre, auf welche 
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   Die Schieberstangen 18 und 19, die einerseits ar, die Flügelstangenhebel   20   und 21 angelenkt sind, sind andererseits in einem auf der Grundplatte angeordneten Lagerbock 22 geführt. Dieser Lagerbock trägt genau rechtwinklig zu den Führungslöchern die Kurbelachse   23,   an der die Kurbeln sitzen, die die Bewegungen der Scheidewandhebel 20 und 21 

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 durch einen Mitnehmer auf das Zählwerk übertragen. Die Schieberstangen   18 und 19   greifen nicht unmittelbar an die Schieber an, sondern sind je mit einem Doppelmitnehmer 24 und 25 versehen, die einstellbar auf den Schieberstangen befestigt sind und mit etwas Spiel hinter die   Schiebersätze,   26, 27 bezw.   8,   29 greifen.

   Dies hat den besonderen Vorteil, dass eine ruckweise Bewegung der Schiebermuscheln vermieden wird, was um so eher erforderlich ist, als bei dem grossen Gewicht und der Länge der Schiebermuscheln nach Möglichkeit auf deren leichten Gang gesehen werden muss. So legen sich die Mitnehmer bei Rechtsbewegung der Schieberstangen gegen die Ansätze 27 und   29,   bei Linksbewegung gegen die Ansätze   26   und 28. Diese Ansätze sind für den Durchtritt der Schieberstangen ausgespart, so dass die Schieber sich an den Schieberstangen führen und besondere Führungsstangen nicht erforderlich sind. Auch hiedurch wird die Genauigkeit und der erforderliche leichte Gang der Steuerung wesentlich erhöht.

   Die Grundplatte e ist durch Schrauben 30 mit dem Gasmesser verbunden und trägt den Schieberrost sowie die gesamte Steuerung, so dass diese vorher vollständig zusammengesetzt werden kans, was auch bei Ausbesserungen die Arbeit wesentlich erleichtert, im Gegensatz zu den bisher üblichen Anordnungen, bei denen die Grundplatte mit den Kanälen auf den Gasmesser aufgelötet wurde und bei Ausbesserungen die gesamte Steuervorrichtung erst abgelötet werden musste ; die Kanäle des Schieberrostes legen sich mit entsprechenden Dichtungen auf die von den 
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 Aushängen der Kurbelschubstangen und der Schieberstangen aus den Flügelstangen die Grundplatte samt der ganzen Steuervorrichtung abgenommen werden. 
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AT20930D 1904-07-18 1904-07-18 Schieberanordnung für Gasmesser. AT20930B (de)

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