AT209682B - Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen

Info

Publication number
AT209682B
AT209682B AT856458A AT856458A AT209682B AT 209682 B AT209682 B AT 209682B AT 856458 A AT856458 A AT 856458A AT 856458 A AT856458 A AT 856458A AT 209682 B AT209682 B AT 209682B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
magnetizable
parts
intermediate zone
carried out
welding machine
Prior art date
Application number
AT856458A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Zahnradfabrik Friedrichshafen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zahnradfabrik Friedrichshafen filed Critical Zahnradfabrik Friedrichshafen
Application granted granted Critical
Publication of AT209682B publication Critical patent/AT209682B/de

Links

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen, bestehend aus einem äusseren und inneren Scheibenteil aus ferromagnetischem Werkstoff, die durch eine Zone aus nichtmagnetisierbarem Werkstoff miteinander verbunden sind. Den bisher bekannten Verfahren haftet der Nachteil an, dass in den Verbindungszonen Zugkräfte auftreten, die eine Neigung zur Rissbildung zur Folge haben kann. 



  Die Erfindung macht es sich nun zur Aufgabe, diese Nachteile weitgehend auszuschalten. Zu diesem Zwecke wird gemäss dem Hauptkennzeichen der Erfindung die Bildung der nicht magnetisierbaren Zone und ihre Verbindung mit den ferromagnetischen Scheibenteilen mittels elektrischer Widerstandsschwei- ssung vorgenommen, wobei der elektrische Widerstand des nicht magnetisierbaren Werkstoffes grösser als der des ferromagnetischen Werkstoffes gewählt wird. Dabei wird mittels des Elektrodendruckes der Widerstandsschweissmaschine eine Schweissung unter Ineinandergreifen der zu verbindenden Teile erhalten. 



  Bei Anwendung dieses Verfahrens wird erreicht, dass der Querschnitt der Verbindungszone bedeutend vergrössert und damit fertigkeitsmässig die Verbindung der einzelnen Zonen der Lamelle verbessert wird. 



  Dieser Umstand hat eine Vergrösserung des Drehmomentes zur Folge, welches durch die nach vorliegender Erfindung hergestellten Kupplungslamellen übertragen werden kann. Überdies wird der Vorteil erzielt, dass der ferromagnetische Werkstoff bei Widerstandsschweissung zeitlich eher vom festen in den teigigen Zustand Ubergeht. Infolge des aufgewendeten Elektrodendruckes verdrängt der noch festere nichtmagnetisierbare Werkstoff den bereits flüssigeren ferromagnetischen Werkstoff. So entsteht eine Übergangszone. in der nicht magnetisierbarer Werkstoff von ferromagnetischem Werkstoff umschlossen ist. 



  Die Herstellung der nicht magnetisierbaren Zwischenzone zwischen dem ferromagnetischen Aussenund Innenring oder in entsprechend vorgesehenen Ausschnitten einer ferromagnetischen Scheibe wird zweckmässig auf einer Steppnaht-oder Rollennaht-Schweissmaschine durchgefUhrt, wobei im letztgenannten Falle die Elektrodenrolle dauernd oder in kurzen Zeitabständen unter Strom stehen. Es werden dabei zweckmässig zwei diametral gegenüberliegende Elektroden gleichzeitig angesetzt. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird für die Erzeugung des Zwischenringes der nicht magnetisierbare Werkstoff in Form eines endlosen Drahtes der Schweissstelle zugeführt, während eine gegenseitige Verschiebung der ferromagnetischen Teile infolge des Elektrodendruckes durch eine zweckentsprechende Vorrichtung unterbunden wird.

   Erfindungsgemäss wird als nicht magnetisierbarer Werkstoff für die einzuschweissende Zwischenzone ein austenitischer Stahl verwendet. 



  Durch entsprechende Bemessung des Spaltquerschnittes zwischen äusserer und innerer Scheibe, sowie des Querschnittes des zugeführten Drahtes und/oder des Elektrodendruckes kann ein zwischen den beiden Scheiben eingesenkter Zwischenring erzeugt werden, wodurch eine Ersparnis an dem verhältnismässig kostspieligen nicht magnetisierbaren Werkstoff erzielbar ist. 



  Nach dem Einschweissen der nicht magnetisierbaren Ringzone wird eine Aufteilung der Lamellenreibfläche in kleinere Flächenteile vorgenommen, um Verformungen der Lamelle infolge der im Betrieb sich entwickelnden Reibungswärme zu verhindern. Diese Flächenaufteilung wird derart durchgeführt, dass die fertiggeschweisste Lamelle je nach den zu erwartenden Wärmebelastungen in gleichen Abständen sowohl vom äusseren als auch vom inneren Begrenzungskreis her Schlitze erhalt, die bis zur nicht magnetisier-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

   baren Zwischenzone reichen oder auch diese durchdringen können. 



  Es wäre aber auch möglich, vor dem Einschweissen der nicht magnetisierbaren Zwischenzone sowohl in die äussere als auch in die innere ferromagnetische Scheibe radiale Ausdehnungsschlitze zu schneiden, die je nach den zu erwartenden Wärmebelastungen sich bis zu der nicht magnetisierbaren Zwischenzone t erstrecken können. 



  In der Zeichnung zeigt Fig. 1 den Querschnitt einer Kupplungslamelle, die nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, Fig. 2 eine Kupplungslamelle, deren wirksame Reibflächen nach vorliegender Erfindung aufgeteilt sind und Fig. 3 eine Kupplungslamelle mit einer andern Aufteilung der Reibfläche gemäss der Erfindung. 



  In Fig. 1 sind mit 1 der äussere ferromagnetische Ring, mit 2 der innere ferromagnetische Ring bezeichnet. Die nicht magnetisierbare Zwischenzone ist mit 3 bezeichnet. Aus der Zeichnung ist die versenkte Anordnung der Zwischenzone zu erkennen, ebenso die schichtartige Überlagerung der Teile in den Übergangszonen, erreicht durch die zeitlich verschiedene Erweichung der beiden Werkstoffe infolge unterschiedlicher elektrischer Widerstandswerte und durch den zugeordneten Elektrodendruck. 



  In Fig. 2 ist eine nach dem vorliegenden Verfahren hergestellte Kupplungslamelle dargestellt, die mit radial vom äusseren und inneren Begrenzungskreis her geführten Schlitzen 4 bzw. 5 versehen ist, die jeweils bis zu der nicht magnetisierbaren Ringzone 3 reichen. 



  Fig. 3 zeigt eine Kupplungslamelle, die ebenfalls radiale Schlitze 6 und 7 aufweist ; diese sind jedoch durch die nicht magnetisierbare Zone 3 hindurchgeführt. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen, bestehend aus einem äusseren und inneren Scheibenteil aus ferromagnetischem Werkstoff, die durch eine Zone aus nichtmagnetisierbarem Werkstoff miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung der nicht magnetisierbaren Zone und ihre Verbindung mit den ferromagnetischen Scheibenteilen mittels elektrischer Widerstandsschweissung vorgenommen wird, wobei der elektrische Widerstand des nicht magnetisierbaren Werkstoffes grösser als der des ferromagnetischen Werkstoffes gewählt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Elektrodendruckes der Widerstandsschweissmaschine eine Schweissung unter Ineinandergreifen der zu verbindenden Teile (1, 2,3) vorgenommen wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der einzelnen Lamellenteile (1, 2, 3) mittels einer elektrischen Steppnahtschweissmaschine vorgenommen wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der einzelnen Lamellenteile (1, 2, 3) mittels einer elektrischen Rollennahtschweissmaschine vorgenommen wird, wobei die Elektrodenrollen dauernd oder in kurzen Zeitabständen unter Strom stehen.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Lamellen zwei diametral gegenüberliegende Elektroden gleichzeitig angesetzt werden.
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung des Zwischenringes (3) zwischen äusserem und innerem Scheibenteil (1, 2) der Lamelle nicht magnetisierbarer Werkstoff in Form eines endlosen Drahtes zugeführt wird, und beide Scheibenteile durch eine Vorrichtung gegen gegenseitiges Verschieben gesichert werden.
    7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung des nicht magnetisierbaren Zwischenringes (3) ein austenitischer Stahl verwendet wird.
    8. Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass durch entsprechende Bemessung des Spaltquerschnittes zwischen äusserer und innerer Scheibe, sowie des Querschnittes des zugeführten Drahtes und/oder des Elektrodendruckes ein zwischen den beiden Scheiben eingesenkter Zwischenring (3) erzeugt wird.
    9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einschweissen der nicht magnetisierbaren Zwischenzone (3) sowohl in die äussere als auch in die innere ferromagnetische Scheibe radiale Ausdehnungsschlitze (4,. 5) geschnitten werden, die je nach den zu erwartenden Wärmebelastungen sich bis zu der nicht magnetisierbaren Zwischenzone (3) erstrecken können.
    10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einschwei- ssen der nicht magnetisierbaren Zwischenzone (3) sowohl vom äusseren als auch vom inneren Begren- <Desc/Clms Page number 3> zungskreis der Lamelle radial geführte Ausdehnungsschlitze (6,7) eingeschnitten werden, die die nicht magnetisierbare Zwischenzone (3) durchdringen.
AT856458A 1957-12-20 1958-12-11 Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen AT209682B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE209682X 1957-12-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT209682B true AT209682B (de) 1960-06-25

Family

ID=5794896

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT856458A AT209682B (de) 1957-12-20 1958-12-11 Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT209682B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3841836C2 (de) Verfahren zum Herstellen mehrpoliger Kupplungsscheiben
DE102009038697A1 (de) Vorrichtung zum Verbinden von mindestens zwei Platten
DE2151061A1 (de) Bremsscheibe
DE2011599A1 (de)
DE2213893C3 (de) Schwenkbare Ventilkappe für ein Drosselklappenventil
DE2538494C3 (de) Elektromagnetisch betätigbare Reibscheiben-Kupplung oder -Bremse
DE2424309A1 (de) Verfahren zur herstellung einer reibscheibe
DE1777046A1 (de) Verfahren zum Reibungsschweissen von Stellit-Auflagen auf Ventilsitzen
AT209682B (de) Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen
DE3432926A1 (de) Bremsscheibe, insbesondere fuer kraftfahrzeuge
DE2538759B2 (de) Geschlitzter kolbenring fuer eine brennkraftmaschine
DE4019792A1 (de) Reibanordnung
CH366339A (de) Verfahren zur Herstellung von Kupplungslamellen für elektromagnetisch betätigte Reibungskupplungen
DE1450089B1 (de) Kupplungsscheibe
DE2447342A1 (de) Kupplungsplatte
DE963802C (de) Blechpaket fuer elektrische Maschinen, das aus Blechteilen mit magnetischer Vorzugsrichtung zusammengesetzt ist
DE4426436C2 (de) Verfahren zum Ermitteln der zum Punktschweißen von Blechteilen optimal geeigneten Schweißparametern
DE877038C (de) Stromwender an elektrischen Maschinen
DE704596C (de) Elektrisches Punktschweissverfahren, bei dem zur Herstellung eines einzigen Schweisspunktes mehrere durch Strompausen unterbrochene Stromstoesse dienen
DE2942177A1 (de) Impraegnierter polierkoerper aus textilen grundstoffen
DE885277C (de) Als elektromagnetische Kupplung und Wechselstromerzeuger dienende Vorrichtung
DE1575398B1 (de) Verfahren zum Verbinden der beiden Rohlinge von Laufringteilen fuer ein geteiltes Kugel- oder Rollenlager mittels elektrischer Widerstandsschweissung
AT206981B (de) Nietkollektor für elektrische Maschinen
DE2304922A1 (de) Bremsscheibe
DE1000651B (de) Kolbenring