AT209760B - Füllhalter - Google Patents

Füllhalter

Info

Publication number
AT209760B
AT209760B AT303056A AT303056A AT209760B AT 209760 B AT209760 B AT 209760B AT 303056 A AT303056 A AT 303056A AT 303056 A AT303056 A AT 303056A AT 209760 B AT209760 B AT 209760B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
nozzle
pin
bore
fountain pen
front part
Prior art date
Application number
AT303056A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Kovacs
Original Assignee
Theodor Kovacs
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Theodor Kovacs filed Critical Theodor Kovacs
Application granted granted Critical
Publication of AT209760B publication Critical patent/AT209760B/de

Links

Landscapes

  • Pens And Brushes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Fus halte    
Die Erfindung bezieht sich auf einen   FüUhalter   mit einem am vorderen Ende des Halterschaftes an geordneten, mit einer mit dem Vorratsraum in   kapillarer Verbindung   stehenden axialen Bohrung ausgestatteten Zapfen und mit auf diesen Zapfen aufsetzbarer, an der   Stirnfläche   des Zapfens anstossenden   Scbreib- und Zeichendtlse,   die eine weite hintere Bohrung zum Befestigen der Düse und eine sich von 
 EMI1.1 
 
BohrungBohrung hat. Bei   den bekannten Füllhaltern   dieser Art ist die hintere Bohrung der Düsen dem schwache- geligen oder zylindrischen Zapfen angepasst, so dass die Düsen saugend auf dem Zapfen sitzen.

   Wird eine solche Düse vom Zapfen abgezogen, so fliesst infolge der dabei auftretenden Saugwirkung Tusche aus dem
Behälter in die hintere Bohrung der Düse, wodurch   Düse und Zapfen beschmutzt werden. Die Tusche   trocknet in der Bohrung der Düse und am Zapfen an, und die Krusten verhindern das Wiederaufsetzen der
Düse. 



   Die Erfindung hat vor allem den Zweck, bei   FU1lha. 1tern   der eingangs erwähnten Art ein leichtes und sauberes Auswechseln der Düsen zu gewährleisten. 



   Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der Zapfen abgesetzt ist und die lichte
Weite der weiten hinteren Bohrung der Düse bedeutend grosser als der Aussendurchmesser des verjüngten vorderen Teils des Zapfens ist, infolgedessen zwischen dem vorderen Teil des Zapfens und der Wand der hinteren Düsenbohrung ein weiter ringförmiger Zwischenraum entsteht.

   Versuche haben ergeben, dass die- ser Zwischenraum beim Abnehmen der Düse ein Ansaugen von Tinte aus der Tintenleitung verhindert, was offenbar darauf zurückzuführen ist, dass einerseits die im weiten   Zwischenraum befindliche betracht-   liche Luftmenge das Entstehen eines hochgradigen Unterdruckes beim Abnehmen der Düse nicht zulässt anderseits, dass jede kapillare Verbindung zwischen dem   Zapfenvorderteil   und der Wand der hinteren   DU-   senbohrung aufhört, wenn beim Abnehmen der Düse die   Stirnflache   des Zapfens sich vom Boden der weiten Düsenbohrung mehr als einige   Zehntelmillimeter   entfernt. Die Bauart nach der Erfindung bietet somit den Vorteil, dass beim Abnehmen bzw. Auswechseln von Düsen weder Düse noch Zapfen mit Tinte beschmutzt werden.

   Zum Befestigen der Düse ist diese erfindungsgemäss mit dem hinteren Teil des
Zapfens verschraubt. Das gewährleistet eine zuverlässige Verbindung der engen vorderen Bohrung der Düse mit der kapillaren Bohrung des Zapfens sichert einen festen Sitz und ein leichtes Lösen der Düse und er- gibt eine zusätzliche Sicherheit betreffs Lüften des Zwischenraums beim Abnehmen der Düse. 



   Die Zeichnung stellt ein   Ausführmgsbeispiel   eines   Füllhalters   nach der Erfindung mit zwei   verschie-   denen Düsen dar. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt des vorderen Teiles des Füllhalters mit einer Düse zum
Ziehen von Linien ; Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie 11-11 in Fig. 1 und Fig. 3 einen Längsschnitt des Spitzenteiles einer Düse für Schablonenschrift. 



   Der   Halterschaft l besitzt   eine abgesetzte Bohrung. Der hintere, engere Teil der Bohrung bildet den   Tintenvorratsra. um   2. In den vorderen, weiteren Teil der Bohrung ist ein an seinem hinteren Ende mit
Gewinde versehener Hohlkörpers eingeschraubt, dessen vorderer Teil 4 in die Mündung des Halterschaftes passt. Der Hohlkörper ist an seinem vorderen Ende als Zapfen ausgebildet, der eine axiale, mit dem Vor-   ratsraum in kapillarer Verbindung   stehende enge Bohrung 5 hat. Der Zapfen ist   abgesetzt, so dass er elaea   gegenüber seinem hinteren Teil 6 verjüngten vorderen Teil 7 besitzt. Der hintere Teil 6 ist mit Aussen- gewinde versehen, das durch eine Längsnut 8 unterbrochen ist.

   In die Bohrung des Hohlkörpers ist von hin- ten eine Hülse 9 eingesetzt, die einen um etwa 0, 1 mm   kleineren AussendnEchmesser   als die lichte Weite 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Bohrung hat, wodurch zwischen   der Hülse 9   und der Wand der Bohrung des Hohlkörpers 3 eine hoch- kapillare Tintenleitung 10 von ringförmigem Querschnitt entsteht. 



   Auf den hinteren Teil 6 des Zapfens ist eine zum Ziehen von Linien dienende Düse 11 aufgeschraubt, die eine weite hintere mit Innengewinde ausgestattete Bohrung 12 und eine sich an diese Bohrung anschliessende, die Fortsetzung der axialen Zapfenbohrung 5 bildende enge Bohrung 13 hat. Der vordere Teil 7 des Zapfens schlägt mit seiner schmalen Stirnfläche am Boden der weiten hinteren Bohrung der aufgeschraubten Düse an,   wodurch zwischen der engen axialenBohrung 5   des Zapfens und der engen axialen Bohrung 13 der Düse eine zuverlässige, dichte Verbindung entsteht.

   Die lichte Weite der weiten hinteren Bohrung der Düse ist wesentlich grösser als der Aussendurchmesser des Zapfenvorderteils   7 ;   zwischen dem   vorderen Teil 7 des Zapfens und der Wand der hinteren Düsenbohrung enstehtdadurch ein weiter Zwischen-    raum   14.   



   In den vorderen Teil   der Düse sind zwei Zungen   15 und 16 eingesetzt. Die aneinander federnd aufliegenden Zungen bilden eine sich nahe bis zur Spitze der Zungen erstreckende Rinne als Fortsetzung der engen axialen Düsenbohrung 13. 



   Der den vorderen Teil 6 des Zapfens umgebende Zwischenraum 14 verhindert das Entstehen einer Saugwirkung beim Abnehmen der Düse, wodurch die Düse ohne Verschmutzung ausgewechselt werden kann. Die Kanten der Längsnut 8 des hinteren Teiles   ss   des Zapfens wirken beim Ab- und Aufschrauben der Düse wie ein Gewindebohrer und entfernen dadurch etwa angetrocknet Tuschreste, die in den Gewindegängen vom Füllen her   zurückgeblieben   sein könnten. 



   Fig. 3 veranschaulicht die Spitze einer andern Düse, die besonders für Schablonenschrift bestimmt ist. Diese Düse besitzt ein   abgewinkeltes Schreibrohr   17. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Füllhalter mit einem am vorderen Ende des Halterschaftes angeordneten, mit einer mit dem Vorratstaum in   kapillarer Verbindung stehenden axialen Bohrung ausgestatteten Zapfen und mit auf   diesen 
 EMI2.1 
 aufsetzbaren, an. der Stirnflä. che des Zapfens anstossenden Schreib- und Zeichendfisen, die einestreckende, die Fortsetzung der axialen Zapfenbohrung bildende enge Bohrung haben, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen   (6,     7)   abgesetzt ist und der gegenüber seinem hinteren Teil (6) verjüngte Teil (7) mit der Wand der weiten hinteren Bohrung der aufgesetzten Düse (11) einen ringförmigen Zwischen-   raum (14) bildet.    

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. 2. Füllhalter nachAnspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (11) mit dem hinteren Teil (6) des Zapfens (6,7) verschraubt ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT303056A 1955-05-25 1956-05-22 Füllhalter AT209760B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE209760X 1955-05-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT209760B true AT209760B (de) 1960-06-25

Family

ID=5794950

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT303056A AT209760B (de) 1955-05-25 1956-05-22 Füllhalter

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT209760B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69413219T3 (de) Flüssigkeitsabgabegerät
DE1010415B (de) Fuellhalter mit auswechselbaren Schreib- und Zeichenduesen
DE1912606B2 (de) Klosettbuerste
DE1461639B1 (de) Schreibgeraet mit einem Schreibdocht
DE3009169C2 (de) Schreibflüssigkeitstank
DE3009100C2 (de) Schreibgerät
AT248282B (de) Kugelschreiber für leichtflüssige Tinten
DE835414C (de) Tintenleiter fuer Fuellfederhalter
DE923715C (de) Fuellfederhalterartiger Roehrchenschreiber
DE907384C (de) Schreibgeraet, insbesondere Kugelschreiber
DE836015C (de) Kugelschreiber
DE806832C (de) Fuellfederhalter mit verdeckter Feder
DE335798C (de) Fuellfederhalter mit innerhalb des Behaelters auf und nieder schraubbarer Schreibfeder
DE641120C (de) Fuellfederhalter
DE1145055B (de) Fuell-, Zeichen- oder Schreibstift mit Gewebe- oder Filzdocht
DE586213C (de) Fuellfederhalter
DE1781729U (de) Fuellhalter mit auswechselbaren schreib- und zeichenduesen.
DE447572C (de) Fuellhalter
DE1086587B (de) Druckkugelschreiber
DE1461639C (de) Schreibgerät mit einem Schreibdocht
DE1511369A1 (de) Schreibeinsatz fuer Patronen-Fuellhalter mit Nylondocht
AT202488B (de) Kugelschreibermine
DE582621C (de) Fuellfederhalter mit nadelartiger, kolbenbeschwerter Spitze
DE699752C (de) Fuellfederhalter mit einem auswechselbaren, als Tintenvorratsbehaelter dienenden Schaft
AT92743B (de) Füllfeder.