AT210061B - Hüllmaterial für hygienische Damenbinden - Google Patents

Hüllmaterial für hygienische Damenbinden

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AT210061B
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AT
Austria
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threads
covering material
fleece
sanitary napkins
layers
Prior art date
Application number
AT644756A
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English (en)
Inventor
Curt Walter Dr Leupold
Original Assignee
Schickedanz Ver Papierwerk
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K10/00Body-drying implements; Toilet paper; Holders therefor
    • A47K10/16Paper towels; Toilet paper; Holders therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)

Description


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  Hüllmaterial für hygienische Damenbinden 
An Hüllmaterial für hygienische Damenbinden wird die Forderung gestellt, dass es einerseits beson- ders weich ist. anderseits aber auch eine genügende Festigkeit aufweist. Zu diesem Zweck wurde bereits vorgeschlagen, aus nicht gewebten Baumwollfaserstoffen gebildetes Faservlies mit in der Längsrichtung verlaufenden Verstärkungsfäden zu versehen, die mittels Klebstoffes mit dem Vlies verbunden wurden. Es wurde dadurch zwar eine Erhöhung der Festigkeit erzielt, es hat sich aber gezeigt, dass diese Ausbildung des Hüllmaterials deshalb nicht befriedigen konnte, weil die eingelassenen Verstärkungsfäden in manchen
Fällen, insbesondere wenn man vollsynthetisches Material für das Vlies verwendete, eine wesentlich ge- ringereDehnbarkeit aufwiesen als das Vlies selbst.

   So beträgt die elastische Dehnung eines vollsyntheti- schen Vlieses etwa 20   %,   während aus Baumwolle bestehende Verstärkungsfäden nur eine solche von 6 bis höchstens 8 % aufweisen. 



   Um eine Angleichung der Dehnbarkeit der Einlagefäden an jene des Faservlieses zu erreichen, wird nun erfindungsgemäss vorgeschlagen, das aus einer oder mehreren Lagen nicht gewebter Faserstoffe gebil- dete Faservlies mit an der Oberfläche des Faservlieses bzw. der einzelnen Faservliesschichten im Abstand voneinander angeordneten, in Kurven einlaufenden Fäden in an sich bekannter Weise durch thermische, mechanische oder chemische Mittel zu verbinden. Dadurch, dass die Verstärkungsfäden in Kurven einlaufen, wird trotz der Verstärkungsfäden eine gewisse Elastizität beibehalten, ohne dass die Gefahr eines Zerreissens besteht. Dabei ist es gleichgültig, ob die Fäden in Sinus- oder andern Kurven, parallel oder gekreuzt verlaufen. 



   Der Zusammenhalt mit dem Vlies kann beispielsweise mit dem gleichen Bindemittel erfolgen, mit dem die Fasern untereinander zum Zusammenhalt gebracht werden. Ihre Klebfähigkeit und Verbindungsfreudigkeit mit andern Fasern kann entweder durch Fremdklebemittel oder durch Zugabe geeigneter Anlösemittel gesteigert werden. Die Verstärkungsfäden können aber auch durch thermische Einwirkung oder durch Druck mit dem Faservlies bzw. dessen einzelnen Lagen verbunden werden. 



   Wie bereits oben erwähnt, werden die die Zugbeanspruchung aufnehmenden   Verstärkungsfäden   an der Oberfläche des Faservlieses bzw. der einzelnen Faservliesschichten angeordnet, sie können sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite des Faservlieses bzw. dessen einzelnen Schichten   über- oder   gegeneinander versetzt angeordnet werden. 



   Bei mehrlagigen Fasergebilden können die Fäden auch zwischen den einzelnen Lagen des Faservlieses übereinander oder gegeneinander versetzt einlaufen gelassen werden. Durch diese Massnahme kann erreicht werden, dass sich die gewünschte Längsfestigkeit durch die gesamte Masse der Vliesschicht hindurch erstreckt. Dies ist dam. besonders vorteilhaft, wenn das Vlies grössere Stärke haben soll. 



   Die Erfindung ermöglicht es, wie bereits eingangs   erwähnt, volIsynthetischeFasem z.   B. aus Polyamid-, Polyurethan-,   Polyacrylnitril- und Polytherephthalsäureglykolestem   beizumischen oder allein zu verwenden. Es kann auch das Vlies ausschliesslich aus solchen vollsynthetischen Fasern bestehen. Ausser den das Vlies aufbauenden Fasern können aber auch die einlaufenden Fäden alle oder teilweise aus vollsynthetischen Fasern, vorzugsweise Polyamiden, Polyurethanen, bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Hüllmaterial für hygienische Damenbinden, dadurch gekennzeichnet, dass das aus einer oder mehreren Lagen nichtgewebter Faserstoffe gebildete Faservlies mit an der Oberfläche des Faservlieses bzw. der einzelnen Faservliesschichten im Abstand voneinander angeordneten, in Kurven einlaufenden Fäden, in an sich bekannter Weise, durch thermische, mechanische oder chemische Mittel verbunden ist.
    2. Hüllmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fäden sowohl auf der Vorderals auch der Rückseite des Faservlieses übereinander oder gegeneinander versetzt angeordnet sind.
    3. Hüllmaterial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehrlagigen Fasergebilden die Fäden auchzwischen den einzelnen Lagen desFaservlieses übereinander oder gegeneinander versetzt angeordnet sind.
AT644756A 1955-12-02 1956-10-29 Hüllmaterial für hygienische Damenbinden AT210061B (de)

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