AT210084B - Kaffeemaschine - Google Patents

Kaffeemaschine

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Publication number
AT210084B
AT210084B AT672253A AT672253A AT210084B AT 210084 B AT210084 B AT 210084B AT 672253 A AT672253 A AT 672253A AT 672253 A AT672253 A AT 672253A AT 210084 B AT210084 B AT 210084B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pipe
coffee
water
boiler
coffee machine
Prior art date
Application number
AT672253A
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English (en)
Inventor
Anton Ing Haindl
Original Assignee
Anton Ing Haindl
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Publication date
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  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kaffeemaschine 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ansvorgesehene Gewindebohrungen 16, 17 und 18 zum Anschluss von Rohrleitungen münden. Am äusseren En- de des   Vertei1etkopfes   12 ist eine mittlere Bohrung vorgesehen, in der ein federbelastetes   Hahnküken   20 spielt. Dieses ist mit einer mittleren Bohrung 21 und einer in einen achsparallelen Kanal 23 mündenden radialen Bohrung 22 versehen. 34 ist der Betätigungshebel. Die Brüharmatur enthält eine Pfanne 24 mit einem am Boden siebförmigen Einsatz 25 für den gemahlenen Kaffee und ein oder zwei Auslässe 26 für das bereitete Kaffeegetränk. Sie ist in   üblicher   Weise ausgestaltet und an dem Verteilerkopf 12 befestigt. 



   Ihre mittlere Bohrung 27 am   Pfannenträger fuhrt zu   einem Kanal 28, der in der Mitte des Verteiler- kopfes 12 angeordnet ist und mit der mittleren Bohrung 21 des Hahnkükens 20 in Verbindung steht. Der
Verteiler kopf 12 ist in Irgendeiner geeigneten Weise an der Rückwand 29 der Vorrichtung befestigt. Die   Auslassstutzen 6s9   und 11 sind mittels Rohrleitungen S0 - 32 mit den Gewindebohrungen 16-18 des Ver- teilerkopfes 12 verbunden. 



   Bei Verwendung der   erfindungsgemäss ausgebildeten   Vorrichtung wird das im Kessel 1 befindliche
Wasser so weit erhitzt, dass es eine genügend hohe Temperatur erreicht hat. Es erwärmt auf indirekte
Weise das in der Rohrschlange 4 befindliche Frischwasser, das unter dem in der Frischwasserleitung 3 herr- schenden Druck steht. Steht   das Hahnküken des Vierweghahnes   derart, dass seine radiale Bohrung 22 keiner der drei   Bohrungen 13-15 gegenüberliegt, dann kann   weder Wasser aus der Rohrschlange 4 noch Wasser oder Dampf aus dem Kessel 1 in die Pfanne 24 strömen. 



   Zur Bereitung der verschiedenen Arten von Kaffee verfährt man folgendermassen :
Bringt man durch entsprechendes Verschwenken des Betätigungshebels 34 die radiale Bohrung 22 in Übereinstimmung mit der Bohrung 14, die über die Leitung 31 und   den Auslassstutzen 9 mit dem im  
Kessel 1 befindlichen Wasser in Verbindung steht, dann strömt das Kesselwasser durch den im Einsatz 25 befindlichen Kaffee. Man erhält   dadurch den Aufbrüh-Mokka,   dessen Wasser fast zur Gänze alle ursprünglichen Mineralien mit den darin zum Teil gebundenen   metallischen Grundstoffen fehlen. Das Getränk   enthält aus der Kaffeebohne hauptsächlich Coffein, Farbstoff und eine merkliche Menge Bitterstoffe und Nebensubstanzen, jedoch fast keine   Öl-und Fettstoffe.

   Durch weiteres Verschwenken des Betätigungshe-   bels 34 so weit, dass die radiale Bohrung 22 in   Übereinstimmung   mit der Bohrung 15 gelangt, kann man mittels des im Kessel 1 befindlichen Dampfes nachpressen, also auf übliche Weise Espressokaffee erzeugen, wobei noch mehr   Bttterstoffe   und Nebensubstanzen extrahiert werden. 



   Bringt man durch Verschwenken des Betätigungshebels 34 die radiale Bohrung 22 vor die über die Rohrleitung 30 und den Rohrstutzen 6 mit der Rohrschlange 4 in Verbindung stehende Bohrung 13, dann strömt das durch das Wasserbad erhitzte Frischwasser unter dem Leitungsdruck in die Pfanne 24 und durch den im Einsatz 25 befindlichen Kaffee. Auf diese Weise wird ein stark schäumendes Kaffeegetränk (Creme-Mokka) bereitet. Das Wasser für diesen Kaffee enthält fast zur Gänze alle ursprünglichen Mineralien mit den darin zum Teil gebundenen biologisch bedeutungsvollen metallischen Grundstoffe.

   Aus der Kaffeebohne enthält dieser Mokka hauptsächlich Coffein, Farbstoff und fast alle zur Bildung einer schäumenden Oberschicht (Creme) erforderlichen natürlichen   Öl-und   Fettstoffe, jedoch so wenig Bitterstoffe und Nebensubstanzen, dass diese   geschmacklich nicht in Erscheinung treten. Sollte derLeitungs-   druck in der Frischwasserleitung   zu hoch sein, dann vermindert man diesen mittels der Reduziereinrich-   tung 7, sollte er zu niedrig sein, dann sieht man dort eine   Drucksteigerungsvorrichtung   vor, die beispielsweise aus einer einfachen, mittels eines Fusstrittes betätigbaren Pumpe bestehen kann. 



     Eine erfindungsgemäss ausgebildete Vorrichtung übernimmt   also bei weitaus einfacherer Bauart als bei den gewöhnlichen   Espresso- bzw. Ziehhebelmaschinen   die Funktionen dreier verschiedener Maschinen, wie sie jetzt zur Bereitung der verschiedenen   Getränke erforderlich waren,   nämlich einer Brühanlage, einer Dampfpressmaschine und einer   Ziehhebelmaschine.   Gegenüber den beiden letzteren Maschinen hat aber die erfindungsgemäss ausgebildete Vorrichtung noch den Vorteil, dass sich eine grössere Kochgeschwindigkeit ergibt, weil bei ihr der Wasserdruck ständig wirkt und nicht immer jeweils Wasser frisch aufgezogen werden muss.

   Auch entfällt das Umschalten von Wasser auf Dampf, wie es bei den Dampfpressmaschinen notwendig ist, ferner braucht man nicht immer erst austropfen zu lassen. Überdies gestattet es   die erfindungsgemäss   ausgebildete Vorrichtung, je nach Wunsch einzig und allein durch Veränderung der durch den Kaffee strömenden Wassermenge die Stärke des bereiteten Kaffees zu verändern, während dies beispielsweise bei den oben erwähnten   Ziehhebe1ma. schinen   infolge des festliegenden Hubvolumens nicht möglich war. Gewünschtenfalls kann man aber auch mit   vorportionierten Wassermengen arbeiten.   



   Mit der   erfindungsgemäss ausgebildeten   Maschine kann man auch auf einfache Weise Mischungen der drei verschiedenen   Kaffeegetränke herstellen, man   braucht zu diesem Zweck nur das Hahnküken nacheinander in die verschiedenen Stellungen zu bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Kaffeemaschine mit einem unter Druck stehenden, von einer Wärmequelle erhitzten Heisswasser- kessel, einem in diesem angeordneten, von Frischwasser durchströmten Rohr, vorzugsweise in Form einer Rohrschlange, und einer das Kaffeepulver aufnehmenden Brüharmatur, dadurch gekennzeichnet, dass die Brühacm : atur (24,25) an einen Dreiweghahn (20, 34) od. dgl. angeschlossen und über diesen wahlweise mit dem vom Frischwasser durchströmten Rohr (4), mit einem zum Dampfraum des Kessels (1) führenden Rohr (10) und mit einem in das Kesselwasser tauchenden Rohr (8) verbindbar ist.
AT672253A 1953-11-26 1953-11-26 Kaffeemaschine AT210084B (de)

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AT672253A AT210084B (de) 1953-11-26 1953-11-26 Kaffeemaschine

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AT672253A AT210084B (de) 1953-11-26 1953-11-26 Kaffeemaschine

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AT210084B true AT210084B (de) 1960-07-11

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ID=3589127

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1292325B (de) * 1960-05-05 1969-04-10 Valente Ernesto Kaffeemaschine mit einer oder mehreren am Rahmen der Maschine befestigten Bruehvorrichtungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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