AT210084B - Kaffeemaschine - Google Patents
KaffeemaschineInfo
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- Apparatus For Making Beverages (AREA)
Description
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Kaffeemaschine
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ansvorgesehene Gewindebohrungen 16, 17 und 18 zum Anschluss von Rohrleitungen münden. Am äusseren En- de des Vertei1etkopfes 12 ist eine mittlere Bohrung vorgesehen, in der ein federbelastetes Hahnküken 20 spielt. Dieses ist mit einer mittleren Bohrung 21 und einer in einen achsparallelen Kanal 23 mündenden radialen Bohrung 22 versehen. 34 ist der Betätigungshebel. Die Brüharmatur enthält eine Pfanne 24 mit einem am Boden siebförmigen Einsatz 25 für den gemahlenen Kaffee und ein oder zwei Auslässe 26 für das bereitete Kaffeegetränk. Sie ist in üblicher Weise ausgestaltet und an dem Verteilerkopf 12 befestigt.
Ihre mittlere Bohrung 27 am Pfannenträger fuhrt zu einem Kanal 28, der in der Mitte des Verteiler- kopfes 12 angeordnet ist und mit der mittleren Bohrung 21 des Hahnkükens 20 in Verbindung steht. Der
Verteiler kopf 12 ist in Irgendeiner geeigneten Weise an der Rückwand 29 der Vorrichtung befestigt. Die Auslassstutzen 6s9 und 11 sind mittels Rohrleitungen S0 - 32 mit den Gewindebohrungen 16-18 des Ver- teilerkopfes 12 verbunden.
Bei Verwendung der erfindungsgemäss ausgebildeten Vorrichtung wird das im Kessel 1 befindliche
Wasser so weit erhitzt, dass es eine genügend hohe Temperatur erreicht hat. Es erwärmt auf indirekte
Weise das in der Rohrschlange 4 befindliche Frischwasser, das unter dem in der Frischwasserleitung 3 herr- schenden Druck steht. Steht das Hahnküken des Vierweghahnes derart, dass seine radiale Bohrung 22 keiner der drei Bohrungen 13-15 gegenüberliegt, dann kann weder Wasser aus der Rohrschlange 4 noch Wasser oder Dampf aus dem Kessel 1 in die Pfanne 24 strömen.
Zur Bereitung der verschiedenen Arten von Kaffee verfährt man folgendermassen :
Bringt man durch entsprechendes Verschwenken des Betätigungshebels 34 die radiale Bohrung 22 in Übereinstimmung mit der Bohrung 14, die über die Leitung 31 und den Auslassstutzen 9 mit dem im
Kessel 1 befindlichen Wasser in Verbindung steht, dann strömt das Kesselwasser durch den im Einsatz 25 befindlichen Kaffee. Man erhält dadurch den Aufbrüh-Mokka, dessen Wasser fast zur Gänze alle ursprünglichen Mineralien mit den darin zum Teil gebundenen metallischen Grundstoffen fehlen. Das Getränk enthält aus der Kaffeebohne hauptsächlich Coffein, Farbstoff und eine merkliche Menge Bitterstoffe und Nebensubstanzen, jedoch fast keine Öl-und Fettstoffe.
Durch weiteres Verschwenken des Betätigungshe- bels 34 so weit, dass die radiale Bohrung 22 in Übereinstimmung mit der Bohrung 15 gelangt, kann man mittels des im Kessel 1 befindlichen Dampfes nachpressen, also auf übliche Weise Espressokaffee erzeugen, wobei noch mehr Bttterstoffe und Nebensubstanzen extrahiert werden.
Bringt man durch Verschwenken des Betätigungshebels 34 die radiale Bohrung 22 vor die über die Rohrleitung 30 und den Rohrstutzen 6 mit der Rohrschlange 4 in Verbindung stehende Bohrung 13, dann strömt das durch das Wasserbad erhitzte Frischwasser unter dem Leitungsdruck in die Pfanne 24 und durch den im Einsatz 25 befindlichen Kaffee. Auf diese Weise wird ein stark schäumendes Kaffeegetränk (Creme-Mokka) bereitet. Das Wasser für diesen Kaffee enthält fast zur Gänze alle ursprünglichen Mineralien mit den darin zum Teil gebundenen biologisch bedeutungsvollen metallischen Grundstoffe.
Aus der Kaffeebohne enthält dieser Mokka hauptsächlich Coffein, Farbstoff und fast alle zur Bildung einer schäumenden Oberschicht (Creme) erforderlichen natürlichen Öl-und Fettstoffe, jedoch so wenig Bitterstoffe und Nebensubstanzen, dass diese geschmacklich nicht in Erscheinung treten. Sollte derLeitungs- druck in der Frischwasserleitung zu hoch sein, dann vermindert man diesen mittels der Reduziereinrich- tung 7, sollte er zu niedrig sein, dann sieht man dort eine Drucksteigerungsvorrichtung vor, die beispielsweise aus einer einfachen, mittels eines Fusstrittes betätigbaren Pumpe bestehen kann.
Eine erfindungsgemäss ausgebildete Vorrichtung übernimmt also bei weitaus einfacherer Bauart als bei den gewöhnlichen Espresso- bzw. Ziehhebelmaschinen die Funktionen dreier verschiedener Maschinen, wie sie jetzt zur Bereitung der verschiedenen Getränke erforderlich waren, nämlich einer Brühanlage, einer Dampfpressmaschine und einer Ziehhebelmaschine. Gegenüber den beiden letzteren Maschinen hat aber die erfindungsgemäss ausgebildete Vorrichtung noch den Vorteil, dass sich eine grössere Kochgeschwindigkeit ergibt, weil bei ihr der Wasserdruck ständig wirkt und nicht immer jeweils Wasser frisch aufgezogen werden muss.
Auch entfällt das Umschalten von Wasser auf Dampf, wie es bei den Dampfpressmaschinen notwendig ist, ferner braucht man nicht immer erst austropfen zu lassen. Überdies gestattet es die erfindungsgemäss ausgebildete Vorrichtung, je nach Wunsch einzig und allein durch Veränderung der durch den Kaffee strömenden Wassermenge die Stärke des bereiteten Kaffees zu verändern, während dies beispielsweise bei den oben erwähnten Ziehhebe1ma. schinen infolge des festliegenden Hubvolumens nicht möglich war. Gewünschtenfalls kann man aber auch mit vorportionierten Wassermengen arbeiten.
Mit der erfindungsgemäss ausgebildeten Maschine kann man auch auf einfache Weise Mischungen der drei verschiedenen Kaffeegetränke herstellen, man braucht zu diesem Zweck nur das Hahnküken nacheinander in die verschiedenen Stellungen zu bringen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Kaffeemaschine mit einem unter Druck stehenden, von einer Wärmequelle erhitzten Heisswasser- kessel, einem in diesem angeordneten, von Frischwasser durchströmten Rohr, vorzugsweise in Form einer Rohrschlange, und einer das Kaffeepulver aufnehmenden Brüharmatur, dadurch gekennzeichnet, dass die Brühacm : atur (24,25) an einen Dreiweghahn (20, 34) od. dgl. angeschlossen und über diesen wahlweise mit dem vom Frischwasser durchströmten Rohr (4), mit einem zum Dampfraum des Kessels (1) führenden Rohr (10) und mit einem in das Kesselwasser tauchenden Rohr (8) verbindbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT672253A AT210084B (de) | 1953-11-26 | 1953-11-26 | Kaffeemaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT672253A AT210084B (de) | 1953-11-26 | 1953-11-26 | Kaffeemaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT210084B true AT210084B (de) | 1960-07-11 |
Family
ID=3589127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT672253A AT210084B (de) | 1953-11-26 | 1953-11-26 | Kaffeemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT210084B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1292325B (de) * | 1960-05-05 | 1969-04-10 | Valente Ernesto | Kaffeemaschine mit einer oder mehreren am Rahmen der Maschine befestigten Bruehvorrichtungen |
-
1953
- 1953-11-26 AT AT672253A patent/AT210084B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1292325B (de) * | 1960-05-05 | 1969-04-10 | Valente Ernesto | Kaffeemaschine mit einer oder mehreren am Rahmen der Maschine befestigten Bruehvorrichtungen |
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