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Bein- oder Fussbefestigung an Gegenständen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bein- oder Fussbefestigung an Gegenständen, insbesondere mit gewölbter Aussenfläche. Als hauptsächliches Anwendungsgebiet für die erfindungsgemässe Befestigung von Beinen oder Füssen kommen Gegenstände in Frage, die aus Blech hergestellt sind, z. B. Badewannen od. dgl. Es bereitet Schwierigkeiten, an den verhältnismässig dünnwandigen Gegenständen Befestigungseinrichtungen anzubringen, die genügend Festigkeit aufweisen, um einer Belastung z.
B. einer Badewanne standhalten zu können, ohne dass eine übliche Emaillierung durch Deformationen abspringt. Die Erfindung bezweckt, Nachteile bekannter Befestigungsarten zu beseitigen und strebt darüberhinaus eine Befestigungart an, die weitgehend an die Aussenform des Gegenstandes bzw. an die Unterstützungsfläche anpassungsfähig ist.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Beine oder Füsse mit der Aussenform der Gegenstände an den Befestigungsstellen angepassten Haftflächen versehen und je zwei Beine oder Fusse mit einer elastischen, einen Druck in Richtung der Haftflächen erzeugenden Verbindung verbunden sind.
Nach einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung sind die Haftflächen mit einem elastischen Wulstrand versehen, der über die Haftflächen vorsteht und eine saugnapfartige Wirkung ergibt. Die Haftfläche kann im Rahmen der Erfindung aus einer an den Beinen oder Füssen befestigten, über diese nach aussen vorstehenden Platte gebildet werden. Der Wulstrand kann in diesem Fall aus einem den Rand der Platte übergreifenden, im Querschnitt etwa U-förmigen Ring aus gummielastischem Material bestehen.
Die Verbindung zweier Beine oder Füsse ist nach einer Ausführungsform der Erfindung an der Unterseite der die Haftflächen bildenden Platten befestigt. In unbelastetem Zustand weist diese Verbindung erflndungsgemäss eine solche Biegungsform auf, dass zwischen den Haftflächen und dem Gegenstand nur eine linienberührung besteht, die unter Belastung bei federnder Verformung der Verbindung in eine Flächenberührung bzw. Berührung über den gesamten Umfang des Wulstrandes übergeht. Die Verbindung weist dabei in belastetem Zustand eine der Aussenform des Gegenstandes angepasste Biegungsform auf. Es ist auch möglich, die Anordnung so zu treffen, dass die Verbindung an dem Gegenstand unter Spannung anliegt und in dieser Lage zwischen dem Gegenstand und den Haftflächen Flächenberührung bzw.
Berührung über den gesamten Umfang des Wulstrandes gegeben ist.
Die erfindungsgemässe Bein- oder Fussbefestigung ist ausserordentlich einfach gebaut und an den Beinen oder Füssen selbst angebracht, so dass der zu unterstützende Gegenstand keine besonderen Einrichtungen zur Anbringung der Beine oder Füsse aufzuweisen braucht. Die erfindungsgemässe Befestigung gestattet es, Beine oder Füsse an einer gewünschten Stelle anzubringen und die Lage weitgehend zu verändern, so dass es insbesondere möglich ist, ein Wackeln des Gegenstandes bei unebener Unterlage zu vermeiden. Es genügt gemäss der Erfindung, auch die Befestigung annähernd in die gewünschte Lage zu bringen und die Einnahme der endgültigen Lage der Beine oder Füsse nach dem Aufstellen des Gegenstandes auf eine Unterlage durch Belastung des Gegenstandes herbeizuführen.
In der Praxis hat es sich ergeben, dass die erfindungsgemässe Befestigung ausserordentlich stabil ist und die Festigkeit im Laufe des Gebrauches noch zunimmt. Es hat sich insbesondere auch ergeben, dass die erfindungsgemässe Befestigung den Gegenstand selbst ausserordentlich schont, so dass auch bruchgefährdete Gegenstände oder verhältnismässig dünnwandig emaillierte Gegenstände in sicherer Weise unterstützt werden können, ohne dass die Gefahr eines Bruches oder des Abspringens von Email gegeben ist.
Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, welche eine beispielswei-
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se Ausführungsform einer Bein-und Fussbefestigung schematisch in Ansicht veranschaulicht, u. zw. auf der einen Seite in ihrer endgültigen Lage und auf der andern Seite in einer Lage während des Aufbringens der Befestigung,
Der Gegenstand 1 ist z. B. eine aus Blech hergestellte und innen und aussen emaillierte Wanne. Die Füsse 2 sind aus Blech gepresst und besitzen an der Befestigungsstelle eine Haftfläche 3, die der Aussenform des Gegenstandes 1 angepasst ist. Über den Rand der Haftfläche 3 ist ein im Querschnitt etwa U-förmiger Ring 4 aus gummielastischem Material aufgebracht.
Dieser Ring 4 ergibt mit der Haftfläche 3 beim Anliegen auf dem Gegenstand 1 eine saugnapfähnliche Wirkung. Je zwei Füsse 2 sind mit einer Verbindung 5 miteinander verbunden, die an der Unterseite einer die Haftfläche 3 bildenden Platte befestigt ist und durch die offene Seite der Füsse 2 in diese hineinragt.
Wie aus der rechten Seite der Zeichnung zu entnehmen ist, liegt die Haftfläche bzw. der Wulst 4 beim Aufsetzen der Befestigung auf dem Gegenstand 1 an seiner oberen Kante an. Durch Zusammendrükken der beiden Beine gegeneinander oder unter dem Gewicht des Gegenstandes 1 verformt sich die Verbindung 5 derart, dass die Haftfläche 3 bzw. der Wulstrand 4 voll an dem Gegenstand 1 anliegen. Die Elastizität der Verbindung 5 bewirkt dabei zusätzlich zu dem Gewicht des Gegenstandes 1 ein Anpressen an den Gegenstand, so dass auch beim Anheben des Gegenstandes die Füsse 2 unverrückbar an diesem festgehalten werden. Der feste Sitz wird ausserdem noch durch die saugnapfartige Wirkung des Wulstrandes 4 in Verbindung mit der die Haftfläche bildenden Platte erhöht.
Es ist im Rahmen der Erfindung auch möglich, der Verbindung 5 eine andere Biegungsform zu geben, etwa sie nach oben durchzuwölben, so dass beim Aufbringen der Füsse auf den Gegenstand 1 die Verbindung durchgedrückt wird und die zunächst mit ihren unterenRändern aufliegenden Haftflächen an den Gegenstand angepresst werden.
An Ort und Stelle ist es möglich, durch Aufstossen der Füsse gegen den Boden oder durchDruckeinwirkung von oben, die Stellung der Füsse der Form des Bodens anzupassen und zu verhinder, dans der Gegenstand auf dem Boden wackelt.
Die Verbindung 5 kann auch an Ort und Stelle der Form des Gegenstandes 1 durch Biegen angepasst werden, so dass es auch möglich ist, die Füsse 2 je nach den vorliegenden Verhältnissen z. B. beim Montieren einer Badewanne durch den Installateur an der Badewanne anzubringen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Bein-oder Fussbefestigung an Gegenständen, insbesondere mit gewölbter Aussenfläche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beine oder Füsse (2) mit der Aussenform der Gegenstände (l) an den Befestigungsstellen angepassten Haftflächen (3) versehen und je zwei Beine oder Füsse (2) mit einer elastischen, einen Druck in Richtung der Haftflächen erzeugenden Verbindung (5) verbunden sind.