AT210115B - Herdplatte aus Stahl oder Schmiedeeisen - Google Patents

Herdplatte aus Stahl oder Schmiedeeisen

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AT210115B
AT210115B AT797957A AT797957A AT210115B AT 210115 B AT210115 B AT 210115B AT 797957 A AT797957 A AT 797957A AT 797957 A AT797957 A AT 797957A AT 210115 B AT210115 B AT 210115B
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AT
Austria
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plate
steel
hotplate
slots
wrought iron
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AT797957A
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English (en)
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Ludwig Lindpointner
Original Assignee
Ludwig Lindpointner
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Herdplatte aus Stahl oder Schmiedeeisen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Herdplatte aus Stahl oder Schmiedeeisen mit wenigstens einem Ringloch und mehreren von diesem ausgehenden, zweckmässig durch angeschweisste Profilstäbe abgedeck- 
 EMI1.1 
 möglichung verschiedener Wärmedehnung der einzelnen Plattenfelder und zur Vermeidung von Platten- verwerfungen erforderlichen Schlitze durch Brennschneiden mit Hilfe von Schneidbrennern herzustellen, was einen erhöhten Arbeitsaufwand mit sich bringt und die Herstellungskosten vergrössert. 



   Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer wesentlich einfacher und billiger herstellbaren Herdplatte dieser Art. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Platte im Ringlochbereich zweigeteilt ist und die   beidenPlattenteile   durch Laschen miteinander verbunden sind. Durch diese Plattenteilung, die zweck- mässig durch die Ringlochmitte verläuft, wird der Ringlochrand von der Seite her zugänglich und es ist daher möglich, die vom Ringloch ausgehenden Plattenschlitze mechanisch, mit einer Schere   od.   dgl., her- zustellen, so dass sich eine wesentliche Arbeitsvereinfachung ergibt. Die Teilungsfuge kann ja nach Bedarf quer zur Plattenlängsrichtung oder in dieser Richtung verlaufen und hat auch den Vorteil, dass jener Teil der Platte, unter dem die Rauchgase abziehen und der daher heisser als der andere Plattenteil wird, hinsichtlich derWärmedehnung unabhängig ist.

   Die Trennfuge ersetzt gegebenenfalls die sonst in diesem Bereich vorgesehenen, verhältnismässig steil zu den Plattenlängsrändern gerichteten Schlitze, die in   ungun-   stiger Weise die Neigung zeigen, an ihren Enden einzureissen. 



   Es ist zwar bereits eine   1m   Bereich des Ringloches zweigeteilte Herdplatte bekannt, jedoch handelt es sich dabei um eine ungeschlitzte Gussplatte, die ganz andere Voraussetzungen hat und oberseitig mit normal zum Stoss verlaufenden Vertiefungen versehen ist, in denen mehrfach angenietete oder angeschraubte Schienen zur Versteifung und zur Verbindung der beiden Plattenteile eingelegt sind. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Verbindungslaschen an jedem Plattenteil mit nur je einem Nietstift befestigt, so dass sie bei verschiedenerDehnung der beiden Plattenteile in Richtung der   Teilungsfuge   gewissermassen eine Schwenkbewegung ausführen können, um die verschiedene Wärmedehnung der Plattenteile nicht zu behindern. Bei den bisherigen Platten mussten die Schlitze eine bestimmte Mindestbreite aufweisen, damit die Plattenfelder die Möglichkeit haben, sich quer zur Schlitzrichtung zudehnen, ohne dass es zufolge   desAneinanderstossens   der   Schlitzränder   zu Verwerfungen der Plattenfelder kommt.

   Bei der erfindungsgemässen Platte braucht auf eine besondere Schlitzbreite dagegen nicht Rücksicht genommen zu werden, da sich der stärker erhitzte Plattenteil im Ringlochbereich unbehindert ausdehnen kann, wobei sich die Schlitze von ihren Enden aus gegen das Ringloch zu allmählich erweitern. 



  Demnach genügt   zurSchlitzherstellung   ein   einfacherTrennschnitt   ohne Materialabnahme. 



   Die Teilungsfuge ist erfindungsgemäss wie die Schlitze durch jeweils an einem Plattenteil unterseitig angeschweisste Profilstäbe abgedeckt, wobei zwischen diesen Profilstäben und den Verbindungslaschen ein Abstand freigelassen ist, um die geringfügige Schwenkbewegung der Laschen bei verschiedener Wärmedehnung der beiden Plattenteile nicht zu behindern. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 und 2 eine Herdplatte in Druntersicht und in Draufsicht. 



   Die erfindungsgemässe Herdplatte weist einRingloch 1 auf und ist in diesem Bereich quergeteilt. Die beiden   P ! attenteile 2, 3   sind durch zwei Laschen 4 miteinander verbunden, wobei die Verbindungslaschen an jedem Plattenteil mit nur einem Nietstift 5 befestigt sind. Der Teil 2 hat daher die Möglichkeit, sich unter Schrägstellung der Laschen in Richtung der in   Fig. l   dargestellten Pfeile unbehindert auszudehnen. 

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   Beide Plattenteile 2,3 weisen vom Ringloch 1 ausgehende Schlitze 6, 7 auf, die durch an der Plattenunterseite angeschweisste Profilstäbe 8 abgedeckt sind. Im Bereich des Ringlochrandes sind ferner vorragendeSegmente 9   angeschweisst, um   eine Auflage für die Herdringe zur Abdeckung desRingloches zu bilden. Die Teilungsfuge ist wie die Schlitze durch jeweils an einem Plattenteil angeschweisste Profilstäbe 10 abgedeckt, wobei diese Profilstäbe nicht ganz an die Laschen 4 heranreichen. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellte Schlitzanordnung   und-abdeckung beschränkt,   ebenso wie es denkbar wäre, mehr als zwei Laschen zur Verbindung der beiden Plattenteile vorzusehen bzw. der Teilungsfuge eine andere Richtung zu geben. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Herdplatte ausStahl oderSchmiedeeisen mit wenigstens einem Ringloch und mehreren von diesem ausgehenden, zweckmässig durch angeschweisste Profilstäbe abgedeckten Schlitzen, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu diesen Schlitzen die Platte im Ringlochbereich durch eine von einem Plattenrand zum gegenüberliegenden Plattenrand durchlaufende Trennfuge zweigeteilt ist und die beiden Plattenteile (2, 3) durch Laschen (4) miteinander verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Herdplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslaschen (4) an jedem Plattenteil (2, 3) mit nur je einem Nietstift (5) befestigt sind.
    3. Herdplatte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungsfuge wie die Schlitze (6,7) durch jeweils an einem Plattenteil (2,3) unterseitig angeschweisste Profilstäbe (10) abgedeckt ist, wobei zwischen diesen Profilstäben und den Verbinaungslaschen (4) ein Abstand freigelassen ist.
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