AT210167B - Polarisator - Google Patents

Polarisator

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AT210167B
AT210167B AT188659A AT188659A AT210167B AT 210167 B AT210167 B AT 210167B AT 188659 A AT188659 A AT 188659A AT 188659 A AT188659 A AT 188659A AT 210167 B AT210167 B AT 210167B
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AT
Austria
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polarizer
plane
grid
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light
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Application number
AT188659A
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English (en)
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Jenaer Glaswerk Schott & Gen
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B5/00Optical elements other than lenses
    • G02B5/30Polarising elements
    • G02B5/3025Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state
    • G02B5/3058Polarisers, i.e. arrangements capable of producing a definite output polarisation state from an unpolarised input state comprising electrically conductive elements, e.g. wire grids, conductive particles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Polarising Elements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Polarisator 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Polarisator, insbesondere für die Beleuchtung von Fahrzeugen, welcher aus aufeinandergeschichteten, mit Interferenzoberflächenschichten versehenen, praktisch planparallelen Platten besteht. 



   Durch die deutsche Patentschrift Nr. 935663 sind Polarisatoranordnungen bekannt geworden, bei denen   beide Polarisationskomponenten   des einfallenden Lichtes ausgenützt werden können. Zu diesem Zweck ist die Lichteintrittsfläche periodisch in Lichteintrittsstreifen und Lichtabdeckstreifen, welche Raster bilden, unterbrochen. Das über einen Lichteintrittsstreifen eintretende Licht trifft auf Begrenzungen mit ab-   sorptionsfreien   Interferenzschichten, die unter dem Brewster'schen Winkel gegen den Lichtstrahl geneigt sind. Das parallel polarisierte Licht durchsetzt infolgedessen diese Schichten ungehindert, d. h. ungeschwächt und ohne Richtungsänderung.

   Das senkrecht polarisierte Licht wird dagegen praktisch vollständig reflektiert und tritt nach nochmaliger Reflexion an einer zur ersten parallelen Schicht in der   Eintrittsrich-   tung aus, jedoch gegenüber dem Eintrittsstrahl parallel verschoben um einen Betrag A, der im folgenden als Versetzung bezeichnet sei. 



   An Hand der schematischen Zeichnung werden die Zusammensetzung und Wirkung der bekannten Polarisatoren sowie die Merkmale der Polarisatoren gemäss der Erfindung näher erläutert. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen bekannte Anordnungen, die Fig. 3 und 4 Anordnungen gemäss der Erfindung, die Fig. 5,6 und 7 Ausführungsformen von Rastern, wie sie für Polarisatoren gemäss der Erfindung Anwendung finden. 



   Wenn die erwähnten polarisierenden Schichten unter einem Winkel   von 450   gegen den Lichtstrahl geneigt sind, dann wird der Aufbau eines solchen Polarisators, wie in der deutschen Patentschrift Nr. 935663 gezeigt, recht einfach. Ist nämlich a die Breite des Lichteintrittsstreifens, so muss die Dicke des Polarisators ebenfalls a werden und die Dicke b der Platten, die aufeinandergeschichtet sind, ist durchwegs 
 EMI1.1 
 d.larisierten Teilstrahlen, die aus einem unpolarisiert einfallenden Strahl beim Durchlaufen des Polarisators entstehen, hat ebenfalls die Grösse a. 
 EMI1.2 
 wurde in der deutschen Patentschrift Nr. 931983sungen angegeben. die auch bei von 450 abweichenden Neigungswinkeln der Schichten wirksam sind und mit handelsüblichem Tafelglas hergestellt werden können.

   Diese Lösungen waren dadurch gekennzeichnet, dass der aus einem Lichteintrittsstreifen stammende Lichtanteil beim Durchtritt mindestens zwei verschiedene Lichtteilungsebenendurchsetzt. Diese bekannte Lösung wird durch Fig. 2 dargestellt. 



   Diese Lösung war zwar optisch einwandfrei, hatte jedoch technisch den Nachteil, dass die Dicke der einzelnen Glasplatten sehr kritisch war und dass diese untereinander verschiedene Dicken   b, b.   besitzen mussten. 



   Es musste nämlich die Periode des Polarisators mit derjenigen des Systems aus Lichteintritts- und Lichtabdeckungsstreifen, abgekürzt im folgenden als Raster bezeichnet, genau übereinstimmen. 



   Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass diese schwer zu erftillenden Bedingungen, die in der deutschen Patentschrift Nr. 931983 eingehend begründet sind, sich durch eine Abänderung umgehen lassen, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 so dass man zu einer für die technische Verwertung äusserst vorteilhaften Form gelangt. Diese Form ge- mäss der Erfindung sollim folgenden genauer beschrieben werden. 



   Sie ist zunächst gekennzeichnet durch eine Verwendung von lauter Platten gleicher Dicke. Diese 
Dicke möge den Wert b besitzen. 



  Der Raster bestehe aus lichtdurchlässigen Lichteintrittsstreifen- und lichtundurchlässigen Lichtabdeck- streifen. Die Summe der Breite beider Streifen gibt die Periode d des Rasters. (Die Periode ist hiebei in der Richtung zu messen, die senkrecht zu den Kanten verläuft, in der die einzelnen Platten des Polarisa- tors   aneinanderstossen.)   Das Verhältnis der Breite eines beliebigen Lichtabdeckstreifens zu der Periode des   Rasters besitze den konstanten Wert q, der als "Abdeckanteil" des Rasters bezeichnet sein möge und der aus praktischen Gründen in der Nähe von n liegen wird, so dass also Lichtabdeck- und Lichteintrittsstrei-   fen praktisch gleich breit sein werden.

   Entsprechend diesen Definitionen ist also die Breite der einzelnen 
Lichtabdeckstreifen durch den Wert d. q, die Breite der Lichteintrittsstreifen durch d (l-q) gegeben. 



   Die erfindungsgemässe Lösung verlangt nun lediglich, dass die Versetzung A einen Weit besitzt, der zwischen dem Wert des Lichteintritts- und des Lichtabdeckstreifens liegt und dass die Dicke h des Polari- sators mit der Versetzung A durch die Beziehung   1. # = cotg &alpha;   verknüpft ist, worin   a   die Neigung der Schichten gegen die   Durchtdttsrichtung   des 
Lichtes bedeutet. 



   Fig. 3 gibt ein Beispiel einer   erfindungsgem ssen   Anordnung mit q = 0, 5 =   1 - q,   so dass also   A = 2'.   



   Der Zusammenhang von A mit der Dicke b der Platten ergibt sich aus den beiden Gleichungen 
 EMI2.1 
 
Da bei normalem Fensterglas mit Schichten aus   TiO,undSiO der   Winkel a etwa 360 beträgt, so gilt angenähert
5a)   h=2, 24b   la   # = 1,62 b.   



   Der Beweis, dass eine Anordnung, die diesen Bedingungen genügt, auch einen geeigneten Polarisator ergibt, lässt sich dadurch führen, dass man zeigt, dass das Bündel parallelen Lichtes, das durch den Lichteintrittsstreifen eintritt, bei seinem Austritt eine Verteilung zeigt, die unabhängig von der speziellen Stellung des Eintrittsstreifenszuden Lichtteilungsebenen ist. 
 EMI2.2 
 



   Von dem Strahl, der am Punkt Ao eintritt, wird die senkrecht polarisierte Komponente beim Auftreffen auf die Ebene F bei    PI nach Po   reflektiert und tritt bei Bo aus. Die Versetzung ist of-   fenbar A. Lässt man den Strahl nach A2 hinwandern, z. B. aufAA, so wird er stets an der Ebene F und dann an der Ebene F reflektiert werden. Wie man aus der Ähnlichkeit der Dreiecke leicht ablei-   
 EMI2.3 
 von b besitzt, hat als einziges (von ganzzahligen Vielfachen, von h abgesehen, die kaum praktische Bedeutung haben) die Eigenschaft, für senkrecht polarisiertes Licht einem beliebigen Punkt A auf der Eintrittsebene einen um einen konstanten Betrag A versetzten Punkt B der Austrittsebene zuzuordnen.

   Das Bild eines beliebig geformten Rasters, der auf die Eintrittsfläche gelegt wird, wird also um den Betrag A versetzt auf der Austrittsfläche erscheinen. 



   Nun ist es ja offenbar die gestellte Aufgabe des Polarisators, die Bilder für den parallel und den senkrecht polarisierten Strahl so zu legen, dass sie voneinander getrennt werden. Falls diese Bilder unmittelbar aneinanderstossen sollen, muss also die Versetzung A gleichzeitig der Breite d (l-q) eines Lichtein- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 trittsstreifens und   der Breite d. q eines Lichtabdeckstreifens entsprechen.   Andernfalls würden die Bilder am einen oder   andernRand   nicht dicht zusammenstossen.

   Es muss also q   =sein,   d. h. es muss gelten Licht- 
 EMI3.1 
    = A.Ist der Lichtelmittsstreifen ichmäler als der Abdeckstreifen,   und ist A    gleich d.   d. h. gleich der halben Summe beider, so wird offenbar zwischen den Bildern des senkrecht und des parallel polarisierten Lichtes ein dunkler, auf beiden Seiten gleich breiter Zwischenraum sein. Er wird auf der einen Seite verschwinden, wenn die Versetzung gerade der Breite des Lichteintrittsstreifens entspricht, und auf der an- 
 EMI3.2 
 brauchen nicht   etfilllt   zu sein. Z. B. kann der Raster beliebige Formen besitzen, wenn nur die Periodizi- tätsbedingung für d erfüllt ist. Es sind also auch schräg liegende Streifen verwendbar (vgl. Fig. 5 und 6). 



   Dies hat den grossen praktischen Vorteil, dass ein gegebener Raster, bei dem der Abstand der Streifen   I senkrecht   zur Längsausdehnung der Streifen einen bestimmten Wert hat, der offenbar dem minimal damit 
 EMI3.3 
 
Werty den Verdrehungswinkel bedeutet. Ist y = 0 dann liegt die Symmetrieebene des Polarisators, d. h. jene Ebene, welche sowohl   senkrecht zur Polarisationsoberfläche wie senkrecht zu den Inierferenzschichten   steht, parallel zur Symmetrieebene des Rasters, bei y 4=0 bilden die Symmetrieebenen miteinander einen Winkel. 



  Da die Raster, welche im allgemeinen aus Zylinderlinsensystemen bestehen, wirtschaftlich nur durch Massenfertigung herstellbar sind, also genau vorgegebene Masse besitzen werden, so besteht dadurch die Möglichkeit, sich auf bestimmte Dicken der Glasplatten des Polarisators durch einfache Drehung einzustellen. 



  Es ist nämlich selbst bei Verwendung besten Spiegelglases damit zu rechnen, dass gewisse Dickenschwankungen vorkommen. Durch Sortieren nach Dicken ist es nun zwar leicht möglich, innerhalb eines Polarisators einheitliche Dicke der Platten zu erreichen, doch werden die Polarisatoren dann eben in gewisse, nach Dicke abgestufte Gruppen fallen, an die eine Anpassung der Raster auf die geschilderte Weise bequem möglich ist. Nur durch diesen Kunstgriff ist eine rationelle Grossfertigung möglich. Die genaue Einstellung des Winkels ist bei der Kontrolle der Polarisatorwirkung der Anordnung leicht möglich. 



   Man kann den geschilderten Effekt auch noch zu einem andern Zweck benutzen. Es hat sich nämlich gezeigt, dass, um bei einem Autoscheinwerfer eine günstige Form des Lichtkegels zu erzielen, die Streifenrichtung des Rasters senkrecht zur Erdoberfläche stehen muss. Da jedoch bei der Verwendung linear polarisierten Lichtes für Autoscheinwerfer die Polarisationsrichtung unter   450   geneigt sein muss, so kann man den Polarisator selbst unter   450   gegen den Raster verdrehen. Andernfalls   müsste   man auf zirkular polarisiertes Licht zurückgreifen oder durch besondere doppelbrechende Folien die Polarisationsebene drehen. 



   Auch eine Zickzack-oder Wellenform des Rasters erscheint möglich (vgl. Fig. 7), die vielleicht aus Stabilitätsgründen vorteilhaft sein könnte. 



     Ausfühlungsbeispiel   eines Polarisators : 
 EMI3.4 
   : : 360.=0, 45.    

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Polarisator, insbesondere für die Beleuchtung von Fahrzeugen. bestehend aus aufeinandergeschichteten, mit Interferenzoberfllchenschichten versehenen, praktisch planparallelen Platten, die unter einem von 450 abweichenden Winkel a gegen die Richtung des einfallendenLichtes geneigt sind und an welchen eine Trennung des über einen aus lichtdurchlässigen Lichteintrittssreifen und lichtundurchlässigen Lichtabdeckstreifen bestehenden Raster auffallenden Lichtes in seine beiden verschieden polarisiertenAnteile erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Versetzung A, d. h.
    die gegenseitige Parallelverschiebung der EMI3.5 Durchlaufen des Polarisators entstehen, einen Wert besitzt, der zwischen dem Wert des Lichteintritts-und des Lichtabdeckstreifens liegt und dass die Dicke h des Polarisators mit der Versetzung A durch die Bezie- EMI3.6 <Desc/Clms Page number 4>
    2. Polarisator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass q ungefähr ?, also d ungefähr 2 A ist.
    3. Polarisator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Symmetrieebene des Polarisators, d. h. jene Ebene, welche sowohl senkrecht zur Polarisatoroberfläche wie senkrecht zu den In- EMI4.1 Symmetrieebenen besitzt, jene zu wählen ist, in der die durch den Schnitt von Raster und Symmetrieebene entstehende periodische Kurve den kleinsten Periodenabstand besitzt.
    4. Polarisator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Symmetrieebene des Polarisators, d. h. jene Ebene, welche sowohl senkrecht zur Polarisatoroberfläche wie senkrecht zu den Interferenzschichten steht, mit der Symmetrieebene des Rasters einen Winkel bildet. wobei, falls der Raster mehrere Symmetrieebenen besitzt, jene zu wählen ist, in der die durch den Schnitt von Raster und Symmetrieebene entstehende periodische Kurve den kleinsten Periodenabstand besitzt.
    5. Polarisator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei vorgegebenem Raster und bei gegebener Dicke b der Polarisatorplatten die Erfüllung der Zahlenbedingung des Anspruches 1 durch gegenseitige Verdrehung der Symmetrieebenen von Raster und Polarisator erreicht ist.
AT188659A 1958-03-21 1959-03-10 Polarisator AT210167B (de)

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DE210167X 1958-03-21

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4315116A1 (de) * 1993-05-05 1994-11-10 Andreas Biedermann Interferenzpolarisator und polarisierende Anordnungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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