AT210170B - Modell zur Demonstration des säkularen Präzessionseffektes - Google Patents
Modell zur Demonstration des säkularen PräzessionseffektesInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Modell zur Demonstration des säkularen Präzessionseffektes Die unterschiedliche Präzession von Erdkern, Erdschalen und Lufthülle wird als säkularer Präzessionseffekt bezeichnet. Sie ist durch das Demonstrationsmodell gemäss vorliegender Erfindung nachweisbar. Dieses Modell ist dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Kugelbürste und aus zwei dünnwandigen Kugelviertelschalen besteht, die diametral gegenüberliegend angeordnet sind und deren Kugeldurchmesser kleiner ist als der Kugeldurchmesser der Borstenspitzen der Kugelbürste, so dass die Borsten teilweise deformiert sind, sowie dass der Bürstenkörper mit einer Drehachse zum Drehen der Kugelbürste in den Ku- gelviertelschalen verbunden ist, wobei beim Drehen der Kugelbürste im Bereiche der Kugelviertelschalen Borstenzusammenballungen und Borstenscheitel entstehen. Die Borsten haben die Funktion von Fadensonden zu erfüllen. Die zwei gegenüberliegenden kongruenten Kugelviertelschalen sind rechtwinkelige und dünnwandige Kugelzweiecke und bilden die Gravitationsfeldquadranten nach. Die Grenzen des Schalenkörpers entsprechen den 900 Meridianen und dem Äquator der Erde. Die kleine Öffnung liegt nun am Rande des unteren Schalenteiles zirka 200 vom geographischen Südpol entfernt. Da der Radius dieses Schalenkörpers etwas kleiner ist als der Radius der Kugelbürste, so weisen die Borsten innerhalb der Schalen eine Krümmung auf. An den Grenzen der Kugelzweiecke zeigen sie auch Borstenzusammenballungen bzw. Scheitel. Durch eine einmalige manuelle Einstellung, u. zw. durch eine leichte Drehung des Schalenkörpers im Sinne einer unterschiedlichen Präzession von Erdkern und Erdschalen lassen sich die Borsten in die gewünschte Krümmungsrichtung bzw. Borstenzusammenballung bringen. Diese Einstellung des Gerätes ist auch durch Festhalten des Schalenkörpers und Drehung der Kugelbürste möglich. Bei der bekannten Präzession der Erde im Weltenraum beschreibt die Erdachse einen Doppelkegel, dessen Öffnungswinkel zirka 470 beträgt und dessen Periode zirka 26 000 Jahre umfasst. Die Erde und ihre Achse wird hiebei als starr betrachtet. Das Gerät geht nun von der Voraussetzung aus, dass Erdkern und Erdschalen unterschiedlich präzedieren. Das Gerät fordert also die Erdachsenverlagerung und damit die Verlagerung der Massen in den höheren Erdschichten ebenfalls auf einen Doppelkegel in einer Periode von ganz roh angenähert 200 Millionen Jahren. Die Verlagerung der Massen in den höheren Erdschichten ist durch die Rotatio. nse1lipsoidgestalt der Erde notwendig, wenn die Erdachse sich innerhalb der Erde auf einem Doppelkegel bewegen soll. Es bilden sich dann die bekannten Trans-und Regressionsquadranten. Die Erfindung ermöglicht erstmals die dreidimensionale Darstellung dieses Vorganges. Überraschend EMI1.1 bar ist. Durch Drehung der Kugelbürste bzw. entgegengesetzter Drehung des Schalenkörpers lässt sich das Gerät so einstellen, dass die Borsten die gewünschte überwiegend ost-westliche Krümmungsrichtung und die gewünschten Borstenscheitel bzw. Borstenzusammenballungen anzeigen. Diese Einstellung wird nun so vorgenommen, dass die wichtigsten geographischen Phänomene der Erde mit dem Gerät koordiniert werden können. Hiebei entsprechen die Borstenwirbel den magnetischen Polen, die Borstenscheitel den Massenscheiteln, die Borstenzusammenballungen den Massenzusammenballungen der Erde. Unter Zuhilfenahme des Phasenverschiebungseffektes, der Deutung der hypsometrischen Kurve, lassen sich auch die grössten Kettengebirgszüge der Erde mit dem Gerät koordinieren. Durch die Veränderung der Einstellung werden die Krustenaktivitätszonen der Erde durch das Senken bzw. Emporspringen der Borsten nachgeahmt. Es zeigt sich, dass diese Zonen hinsichtlich ihrer Lage und <Desc/Clms Page number 2> ihrer Anordnung vom Gerät sichtbar gemacht werden können. An den Verbindungspunkten der Quadranten liegen die antipodalen Gebiete höchster Krustenaktivität. Hier überlappen sich auch die horizontalen Strömungsanteile der südlichen bzw. nördlichen Erdhalbkugel, wodurch die antipodalen Gebiete höchster Horizontalintensität durch das Gerät zum Ausdruck gebracht sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Modell zur Demonstration des säkularen Präzessionseffektes, dadurch gekennzeichnet, dass das Modell aus einer Kugelbürste und aus zwei dünnwandigen Kugelviertelschalen besteht, die diametral gegen- überliegend angeordnet sind und deren Kugeldurchmesser kleiner ist als der Kugeldurchmesser der Borstenspitzen der Kugelbürste, so dass die Borsten teilweise deformiert sind, sowie dass der Bürstenkörper mit einer Drehachse zum Drehen der Kugelbürste in den Kugelviertelschalen verbunden ist, wobei beim Drehen der Kugelbürste im Bereiche der Kugelviertelschalen Borstenzusammenballungen und Borstenscheitel entstehen.
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| AT210170B true AT210170B (de) | 1960-07-25 |
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ID=3580232
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| AT585157A AT210170B (de) | 1957-09-09 | 1957-09-09 | Modell zur Demonstration des säkularen Präzessionseffektes |
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1957
- 1957-09-09 AT AT585157A patent/AT210170B/de active
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