AT210183B - Drehbewegungssperre - Google Patents
DrehbewegungssperreInfo
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Description
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Drehbewegungssperre Die Erfindung bezieht sich auf eine Drehbewegungssperre mit steuerbarer Freigabe einer Drehung und nachfolgender selbsttätiger Sperre.
Eine gute Funktion der Erfindung ist gewährleistet durch mindestens eine gerade verschiebbare mit einem oberen und einem unteren Sperranschlag versehene Grundplatte und einem mit der zu steuernden Drehachse fest verbundenen Sperrhebel, welcher in emer oberen Lage der Grundplatte an beiden Serranschlägen anliegt, in einer unteren Lage der Grundplatte lediglich am oberen Sperranschlag, so dass die Drehbewegung in einem Drehsinn freigegeben ist und welcher eine Führungsfläche aufweist, die beim Vorbeiführen am oberen Anschlag der Grundplatte diese in die obere Lage zurückführt.
Zweckmässig ist eine Sperrvorrichtung zur wahlweisen Freigabe der unteren Lage und zum selbsttätigen Halten der oberen Lage der Grundplatte nach dem Vorbeiführen der Führungsfläche vorgesehen, die beispielsweise aus einem mit der Grundplatte verbundenen Haken und einer in den Haken eingreifenden zurückziehbaren Sperrstange oder in einem in der Grundplatte federnd gelagerten, um eine Achse verschiebbarenHaken und einem Auslöser zum Zurückdrücken des Hakens von einer zur steuernden Drehachse relativ unbeweglichen Nase besteht. Das Auslösen kann beispielsweise durch Handdruck oder elektrisch mit einem Magnet erfolgen. Die Sperreinrichtung kann auch als Zeitmechanismus, beispielsweise als an eine Platte anpressbarer Gummibalg mit einer Düse zum Einströmen von Luft ausgebildet sein.
Eine andere Ausbildung der Erfindung sieht einen mit der Grundplatte starr verbundenen Schaft zum Durchführen vonMünzenod. dgl. und einen relativ um eine zur steuernden Drehachse unverrückbaren Achse verschwenkbaren, durch federnden Druck gegen eine in Verschiebungsrichtung verlaufende Seite der Grundplatte gehaltenen Hebel und einen an dieser Seite angeordneten Anschlag zum Einrasten des Hebels in der oberen Lage der Grundplatte, mit dem ein in den Schacht zum Durchführen der Münze eingreifender Auslösearm verbunden ist, vor.
An Hand der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispiele ist die Erfindung näher erläutert.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen Seitenansichten verschiedener Varianten. Fig. 4 zeigt eine Schrägansicht mit Teilschnitte der Ausführung gemäss Fig. 3.
Allen Ausführungen gemeinsam ist eine Grundplatte 1, welche mit einem Langloch 18 versehen ist.
Durch dieses Langloch 18 greift die zu steuernde Drehachse 9 durch. Die Grundplatte ist mit einem oberen Sperranschlag 2 und einem unteren Sperranschlag 3 versehen. Mit der Achse 9 starr verbunden ist ein Sperrhebel 4. Die Grundplatte 1 ist in Richtung des Langloches 18 in eine obere und eine untere Lage, die durch die Abmessungen des Langloches 18 begrenzt sind, verschiebbar. In der oberen Lage der Grundplatte liegt derSperrhebel4 am oberen 2 und am unteren Sperranschlag 3 mit einer Seitenfläche an und verhinden dadurch das Verdrehen der mit ihm starr verbundenen Drehachse 9. Wird die Grundplatte 1 in die untere Lage gebracht, so werden die beiden Sperranschläge relativ zum Sperrhebel verschoben. Der untere Sperranschlag 13 liegt nicht mehr an der Seitenfläche des Sperrhebels 4 an. Die Verdrehung der Drehachse 9 und des Sperrhebels ist in einer Richtung freigegeben.
Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, stösst beim Verdrehen der Drehachse 9, der sich mitverdrehende Sperrhebel 4 vor Beendigung einer ganzen Drehung mit einer Führungsfläche 5 an den oberen als Rolle ausgebildeten Sperranschlag 2 und drückt diesen bei weiterem Verdrehen mit der Grundplatte in die obere Lage zurück. Dadurch wird erreicht, dass nach Durchführung einer Umdrehung der untere Anschlag 3 wieder die weitere Drehung sperrt. Mit einer Feder 20 wird die Grundplatte gegen die untere Lage gezogen. Das Erreichen der unteren Lage wird durch verschiedene Ausbildungen von lösbaren Sperreinrichtungen gesteuert.
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Fig. l zeigt aIsSperreinrichtung einensaugnapfförmig ausgebildeten Gummibalg 24 und eine in einen durch denGummibalg gebildeten Luftraum 19 führende Düse 25. Beim Pressen des Gummibalges 24 gegen eine Wandplatte wird der Luftraum 19 geleert. Durch das entstehende Vakuum hält der mit der Grundplatte 1 verbundene Gummibalg 24 diese in der oberen Lage, bis die durch die Düse 25 einströmende Luft das AblösendesGummibalges verursacht und dadurch dieuntereLagederGrundplattelund eine um Drehung der eine Walze 23 lagerndenDrehachse. freigibt. Die Grundplatte 1 ist in Seitenführungen 26 geführt.
Fig. 2 zeigt einen in der Grundplatte 1 drehbar gelagerten Haken 6, der in seiner Normallage durch eine ader 27 und eine unter dem Druck einer Feder 30 stehenden Auslösestange gehalten ist. In der oberen Lage rastet der Haken am Ende einer Sperrstange 7 ein. Diese Sperrstange ist durch einen Elektromagnet 8 zurückziehbar. Durch dieses Zurückziehen, welches beliebig mit bekannten elektrischen Mitteln ausgelöst werden kann, wird die untere Lage und eine Drehung freigegeben. Nach Abschalten des Elektromagneten 8 wird die Sperrstange 7 durch eine Feder 28 in die Ausgangslage zurückgedrückt.
Das Auslösen kann auch von Hand aus durch Vordrucken des Auslösestiftes 29 und dem damit verbundenen Zurückdrücken des Hakens erfolgen.
Fig. 3 und 4 zeigen eine Variante, bei der die Auslösung durch Münzeinwurf erfolgt. EinHebel 14 ist um eine relativ zur Drehachse 9 unbewegliche Achse l1. verdrehbar. In der oberen Lage der Grundplatte 1 rastet der Hebel in einem Anschlag 13 an einer in Verschiebungsrichtung verlaufenden Seite der Grundplatte 1 ein und hält diese in der oberen Lage. Auf der dem Hebel 14 gegenüberliegenden Seite der Achse 11 ist ein mit dem Hebel 14 starr verbundener Auslösearm 15 angeordnet. Dieser Auslösearm 15 greift in einen Münzschacht 16 ein. Dieser Münzschacht ist mit der Grundplatte 1 fest verbunden. Die Grundplatte 1 ist um die Achse 9 bis zu einem Anschlag 32 mit der Achse 9 drehbar, wird jedoch durch die Feder 20 bei Nichtdrehen der Achse 9 in die Ausgangslage zurückgezogen.
Befindet sich keine Münze im Münzschacht 16, so sperrt der Hebel 14 diese Verdrehung. Wird eine Münze in den Münzschacht 16 eingebracht, so wird diese zwischen einer Anschlagwand 17 und dem Auslösearm 15, der mit einer mit Einstellschrau-
EMI2.1
festgehalten. Bei einer nun folgenden Verdrehung der Achse 9 wird die Grundplatte 1 und der Münzschacht 16 mitverdreht. Über den Anschlag 17 und die Münze wird ein Druck auf den Auslösearm 15 ausgeübt, der zur Folge hat, dass der Hebel 14 aus dem Anschlag 13 herausgedrückt wird und die untere Lage der Grundplatte und damit eine Drehung freigegeben ist.
Eine Feder 21 drückt den Hebel 13 auch in der unteren Lage gegen die Seite 12 der Grundplatte. Nach Durchführen der Führungsfläche 5 unter dem oberen Sperranschlag wird die Grundplatte wieder hochgehoben und der Hebel 14 rastet neuerlich im Anschlag 13 ein.
Während dieses Vorganges hat sich die Entfernung zwischen der Münzplatte 22 und dem Anschlag 17 soweit vergrössert, dass die auslösende Münze in einen Sammelbehälter durchgefallen ist. Ein neuerliches Auslösen erfordert ein neues Einwerfen einer Münze.
Mit dem Münzschacht verbunden ist ein Anschlag 31, der bei Führen der Grundplatte 1 in die untere Lage mitgesenkt wird und dabei den Münzeinwurfschlitz so lange sperrt, bis die Grundplatte 1 wieder in die obere Lage zurückgeführt ist.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele gezeigt worden, die zahlreiche Varianten offen lassen, die unter den Schutzbereich fallen sollen. So kann die Führungsfläche 5 rund, gerade, als Teil einer Ellipse usw. ausgebildet werden. Es können auch andere Auslösemechanismen verwendet werden und beispielsweise an sich bekannte Munzauslösevorrichtungen, die die Auslösung elektrisch verursachen. Eine Zeitauslösevorrichtung mit Uhrwerk ist gleichfalls denkbar.
Mit dieser Drehbewegungssperre ist es möglich, jeweils einen Teil einer Drehung oder auch mehrere Drehungen freizugeben. Es ist dazu nötig, zwischen der Drehachse 9 und dem zu steuernden Teil eine entsprechende Übersetzung anzuordnen. Dies ermöglicht die Verwendung der Drehbewegungssperrung bei allen möglichen Automaten, z. B. zur Freigabe von mit Ware gefüllten Kreissegmenten. Die Sperre ist auch bei Automaten, die die Abspulung einer auf einer Walze angeordneten Ware z. B. Handtuch ermöglichen, anwendbar.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE ! 1. Drehbewegungssperre mitsteuerbarer Freigabe einer Drehung und nachfolgenden selbsttätigen Sperre, gekennzeichnet durch mindestens eine gerade verschiebbare, mit einem oberen (2) und einem unteren (3) Sperranschlag versehene Grundplatte (1) und einem mit der zu steuernden Drehachse (9) fest verbundenen Sperrhebel (4), welcher in einer oberenLage derGrundplatte (l) an beiden Sperranschlägen (2, 3), in einer EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> Lagebeiführen am oberen Anschlag (2) der Grundplatte (1) diese in die obere Lage zurückführt.2. Drehbewegungssperre nach Anspruch l, gekennzeichnet durch eine Sperreinrichtung, die die Grund- platte selbsttätig in der oberen Lage hält bzw. diese wahlweise zur Überführung in die untere Lage frei- gibt.3. Drehbewegungssperre nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperreinrichtung aus einem mit der Grundplatte verbundenen Haken (6) und einer zurückziehbaren, in einer in den Haken (6) eingreifenden Lage durch federnden Druck gehaltene Sperrstange (7) besteht.4. Drehbewegungssperre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zurückziehen der Sperr- stange (7) ein Elektromagnet (8) angeordnet ist.5. Drehbewegungssperre nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen in der Grundplatte federnd um eine Achse (10) verschiebbar gelagerten Haken und einen Auslöser (29) zum Zurückdrücken des Hakens von einer zur steuernden Drehachse (10) relativ unbeweglichen Nase.6. Drehbewegungssperre nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen um eine relativ zur steuernden Drehachse (9) unverrückbare Achse (11) verschwenkbaren, durch federnden Druck gegen eine in Verschie- bungs. richtung verlaufende Seite (12) der Grundplatte gehaltenen von dieser wegdrflckbaren Hebel (14) und einen an dieser Seite angeordneten Anschlag zum Einrasten des Hebels (14), wenn die Grundplatte in der oberen Lage ist.7. Drehbewegungssperre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Hebel fest verbun- den ein Auslösearm (15) angeordnet ist.8. Drehbewegungssperre nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der Grundplatte starr verbundener Schacht (16) zum Durchführen von Münzen od. dgL, in den der Auslösearm in der Sperrstel- lung des Hebels das Durchführen der Münzen od. dgl. verhindernd, in der Auslösestellung freigebend ein- greift, angeordnet ist und die Grundplatte bis zu einem Anschlag (17) um die zu steuernde Achse schwenk- bar ist.9. Drehbewegungssperre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (1) ein Langloch (18) zur Durchführung der zu steuernden Drehachse (9) aufweist.10. Drehbewegungssperre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Anschlag (2) als Rolle ausgebildet ist.11. Drehbewegungssperre nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Freigabe einer Drehbewegung ein Zeitschaltwerk angeordnet ist. Druck : Bundesamt für Eich- u. Vermessungswesen (Landesaufnahme) in Wien
Priority Applications (1)
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| AT242759A AT210183B (de) | 1959-03-27 | 1959-03-27 | Drehbewegungssperre |
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| AT210183B true AT210183B (de) | 1960-07-25 |
Family
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Family Applications (1)
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| AT (1) | AT210183B (de) |
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1959
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