AT210720B - Verfahren zum Plattieren von nicht rostenden austenitischen Stählen auf Stahl - Google Patents

Verfahren zum Plattieren von nicht rostenden austenitischen Stählen auf Stahl

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  Verfahren zum Plattieren von nicht rostenden austenitischen
Stählen auf Stahl 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Plattieren von nicht rostenden austenitischen Stählen auf unlegierten Stahl durch Auftragsschweissung mittels Lichtbogens mit nachfolgendem Auswalzen des Verbundmetalls. 



   Der Einfluss der Legierungsbestandteile von Elektroden auf die Zusammensetzung der Aufschmelzzone beim Schweissen von austenitischen Stählen ist an sich bekannt. So wurde bereits durch umfangreiche Versuche die Verdünnung ermittelt, die hochlegiertes Schweissgut bei der Verschweissung verschiedener Art fremder Stähle erfährt, und wurden Berechnungsunterlagen zur Bestimmung des Nickel- und Chrom- äquivalentgehaltes geschaffen.

   Ferner wurde bei bekannten Verfahren zur Auftragsschweissung nicht rostender Stähle oder Kohlenstoffstähle der Verdünnung durch Verwendung von Elektroden begegnet, welche wesentlich höher legiert waren als es der gewünschten Endzusammensetzung der aus einer Lage bestehenden Schweisse entsprach, oder es wurde eine aus mehreren Lagen aufgebaute Schweissschicht erzeugt, so dass der Legierungsgehalt in jeder folgenden Lage (nach aussen) weniger verringert wurde. 



  Es ist auch schon bekanntgeworden, harte Aufschweissungen nicht unmittelbar auf stark   aufhärtende   Grundwerkstoffe, besonders in grosser Werkstoffdicke, aufzubringen, sondern erst eine Zwischenschicht mit einer weichen Elektrode für Verbindungsschweissung mit hoher   Verformungsfestigkeit   aufzuschweissen. 



   Erfindungsgemäss wird nunmehr ein Plattierungsverfahren vorgeschlagen, bei dem der Platterwerkstoff in mehreren Schichten aufgetragen wird, wobei eine erste Schicht mit einem wesentlich höheren Gehalt an Legierungsbestandteilen, als dem nicht rostenden austenitischen Gefüge entspricht, aufgebracht wird, auf welche weitere Schichten In normaler austenitischer Zusammensetzung folgen, vorzugsweise derart, dass auf das Grundmetall zunächst mit einer Elektrode, die höher legiert ist als die gewünschte Zusammensetzung der Plattierschicht, eine erste Schweissschicht aufgetragen wird, um eine Zwischenschicht mit austenitischem Gefüge zu erhalten, auf die sodann mit einer zweiten Elektrodenart in der gewünschten Zusammensetzung der Plattierschicht eine zweite oder dritte Schweissschicht aufgebracht wird. 



   Durch die Verwendung von zwei Elektrodenarten, nämlich einer Elektrode, die bewusst höher legiert ist als an sich notwendig und die damit dafür sorgt, dass auch die aufgeschmolzene Schicht als Grundwerkstoff mit Sicherheit immer austenitisch wird, obwohl die Elektrode sich hier zwangsläufig mit niedrig legiertem Stahl vermengt, wird also sichergestellt, dass die Übergangsschicht in jedem Falle austenitisch erhalten wird. Wenn auf diese Weise also eine Übergangsschicht geschaffen ist, die gleichfalls mit Sicherheit austenitisch ist, so kann darüber eine zweite Schweissnaht gelegt werden, die nunmehr den Erfordernissen genügt, die man an Rostsicherheit usw. stellt. Durch diese Verwendung von zwei Elektroden ist es nicht mehr notwendig, von vornherein hochlegierte Elektroden für die gesamte Schweisse zu verwenden. 



   Gerade bei Mehrlagenschweissungen, und insbesondere bei solchen mit verschiedenen Legierungen, ist es wichtig, darauf zu sehen, dass entsprechend dicke Platinen oder Brammen mit entsprechend dicken Auflageschichten vorliegen. Haben die Auflageschichten eine bestimmte Dicke, so braucht der Schweisser nicht mehr so sorgfältig darauf zu achten, welche Stärke er den einzelnen Lagen gibt. sein Toleranzbereich wird bedeutend weiter. 



   Das gleiche trifft auch für das Glattschleifen zu, welches denselben Effekt ausnützt. Wenn die Auflagenstärken dicker sind, so ist es bedeutend einfacher, das Glattschleifen durchzuführen, ohne dabei 

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