AT211053B - Stechzirkel zum Summieren von Strecken - Google Patents
Stechzirkel zum Summieren von StreckenInfo
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- AT211053B AT211053B AT398359A AT398359A AT211053B AT 211053 B AT211053 B AT 211053B AT 398359 A AT398359 A AT 398359A AT 398359 A AT398359 A AT 398359A AT 211053 B AT211053 B AT 211053B
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Stechzirkel zum Summieren von Strecken Im Stammpatent Nr. 207125 ist eine Ausführung eines Stechzirkels geschildert, bei der dieser zum Summieren von Strecken mit einer mit einem Zählzahnrad zusammenwirkenden Anzeigenscheibe, welche an dem einen Zirkelschenkel angeordnet ist und mit Hilfe eines an dem andern Zirkelschenkel befestigten und über den Umfang der Anzeigenscheibe geführten Fadens angetrieben wird, der durch Auf- ! wickeln auf eine mit einer Zugfeder versehene Trommel gespannt ist, und die dadurch gekennzeichnet ist, dass zwecks Summierung von Strecken die Anzeigenscheibe mit einer Sperrvorrichtung versehen ist, die aus einer sehr feinen, mit einer Sperrklinke zusammenwirkenden Sperrverzahnung an der Innenseite der Scheibe oder aus einer mit einer keilförmigen Fläche zusammenwirkenden Sperrwalze oder aus einer Klemmschraube besteht. Diese Vorrichtung hat den Vorteil, dass man kontinuierlich die Summierung der einzelnen Strecken eines gebrochenen Linienzuges auf Landkarten, Plänen usw. als auch die Summierung der jeweiligen Fadenlänge des Fadenplanimeters zur Flächenbestimmung genauest vornehmen kann. Bei der praktischen Handhabung ergeben sich jedoch noch einige Schwierigkeiten, die eine Weiterausbildung dieses Gegenstandes zweckmässig erscheinen lassen. In Weiterausbildung der durch das Stammpatent geschützten Erfindung wird daher vorgeschlagen, dass die beiden Zirkelschenkel prismatisch ausgebildet sind und einer von ihnen mit zwei Schienen fest verbunden ist, während der zweite auf diesen Schienen verstellbar gelagert ist. Eine weitere Verbesserung bezüglich der Sperrung der Anzeigenscheibe ist dadurch gegeben, dass die mit der feinen Verzahnung der Anzeigenscheibe zusammenwirkende Sperrvorrichtung in Form eines gegen die Kraft einer Feder gegen diese Verzahnung drückbaren Klemmstiftes ausgebildet ist. Weiters hat sich als zweckmässig erwiesen, die prismatischen Zirkelschenkel mit je zwei halbzylindrischen Ausnehmungen für Daumen und Mittelfinger der Hände des das Gerät Bedienenden zu versehen und den Klemmstift für die Sperrvorrichtung im Bereich des Zeigefingers am entsprechenden Zirkelschenkel anzuordnen. Ein weiterer Vorteil wäre darin zu sehen, dass die Zirkelspitzen auswechselbar sind und durch Glasplättchen mit einer Marke oder durch gegeneinander abgeschrägte Schiebegreifer, die mittels Befestigungsstegen mit Schrauben am Gerät befestigbar sind, ersetzt werden können. Die Zirkelspitzen sollen derart geformt sein, dass diese von der Befestigungsstelle an den prismatischen Zirkelschenkeln parallel zu der durch die beiden Schienen gegebenen Ebene und nach einer Abwinkelung senkrecht zu dieser verlaufen. Eine weitere Ausbildung der Zirkelspitzen wäre jene, dass diese durchlaufend zu der durch die beiden Schienen gegebenen Ebene geneigt verlaufen. Die Vorteile dieser Ausführungsverbesserungen liegen darin, dass eine bessere Gewichtsverteilung, einfachere Ablesung durch horizontal liegende Anzeigenscheiben als auch Schutz der gemäss der Ausführungsform des Stammpatentes frei liegenden Geräteteile erzielt werden. Durch die Verwendung von Glasplättchen oder Schiebegreifern, die sich bei bestimmten Arbeiten gut eignen (z. B. für Mappenblätter von Neuvermessungen), wird der Druck oder die Zeichnung geschont und das Gerät kann direkt auf diesen aufliegen, so dass eine Ermüdung durch das Halten des Gerätes nicht eintreten kann. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigen die Fig. 1-10. Die Fig. 1 und 2 zeigen das Gerät im Aufriss, die Fig. 3 im Grundriss und die Fig. 4 im Kreuzriss. Die <Desc/Clms Page number 2> Fig, 5 zeigt den Schnitt A-B (schematisch) und die Fig. 6 den Schnitt C-D (schematisch). Die Fig. 7 stellt eine andere Spitzenform dar, während die Fig. 8,9 und 10 an Stelle einer Spitze Glasplättchen 18 mit EMI2.1 gungsstegen 20 durch die Schrauben 15 mit dem Gerät verbunden werden, zeigen. Sowohl bei der Verwendung von Schiebegreifern als auch von Glasplättchen würde das Gerät plan auf der Kartenebene aufliegen. Das Gerät besteht aus den beiden zueinander parallelen Führungsschienen 1 und 2, auf denen der pris- rnatische Zirkelschenkel 3 gleitet, während der prisamtische Zirkelschenkel 4 fix mit den Führungsschie- EMI2.2 die ein besseres Anfassen des Gerätes beim Arbeiten mit diesem ermöglichen sollen. Im Teil 4 ist die Trommel 6 zur Aufnahme des Bandes 7, welches über die Zählscheibe 8 gleitet, untergebracht. Die Zähl- scheibe 8 wie auch das Zählzahnrad 9 sind mit gleichmässiger Teilung versehen und im Teil 3 unterge- bracht. Bei Bewegung des prismatischen Zirkelschenkels 3 auf den Schienen 1 und 2 wird das auf 8 ab- rollende Band diese Scheibe drehen, und bei Rückführung des Teiles 3 rollt sich das Band 7 auf der Trom- mel 6 infolge der darin vorgesehenen Spiralfeder selbsttätig auf. Die bezifferte Scheibe 8 bewegt infol- ge eines am Umfang angebrachten Zapfens 22 das Zählrad 9 durch das Eingreifen in dessen verzahnten Umfang 23. so dass jede volle Umdrehung der Zählscheibe 8 dort registriert wird. Um die Genauigkeit der Ablesung nach zu erhöhen, ist ein Nonius 10 vorhanden. Die beiden Drehknöpfe 11 und 12 dienen dazu, die Scheiben 8 und 9 nach erfolgter Messung auf Null rückzustellen. Der Klemmstift 13 dient zur Sperrung der Zählscheiben bei der Rückbewegung von 3 auf den Schienen. An den Stirnseiten von 3 und 4 sind Ansätze 14 mit Schrauben 15 vorhanden. In den Ansätzen werden die Zirkelspitzen 16 oder die Glasplättchenhalter 17 mit den Glasplättchen 18 oder die Befestigungsstege 20 mit den Schiebegreifern 21 befestigt. Für die Verwendung der Glasplättchen 18 bzw. der Schiebegreifer 21 sollen die Teile 3 und 4 auf der Unterseite aufgerauht sein oder mit einer rauhen Unterlage (Glaspapier) versehen werden. Von Vorteil wäre die Anbringung einer Lupe, um die Einstellung der abzugreifenden Strecken leichter zu machen.
Claims (1)
- Die Sperrung der Zählscheiben kannnach den im Anspruch 1 des Stammpatentes angegebenen Möglichkeiten vorgenommen weiden, oder, wie Fig. 5 zeigt, in weiterer Ausbildung mittels eines Klemmstiftes 13, der bei Fingerdruck in die feinste Verzahnung 25 der Scheibe 8 eingreift. Beim Auslassen des Klemmstiftes 13 wird der Eingriff dieses Klemmstiftes in die Verzahnung der Zählscheibe 8 durch die Feder 24 gelöst.Die Handhabung des Zirkels zur Messung bzw. Addition von Strecken (z. B. der Trapezmittellinien bei Fadenplanimetern zum Zwecke der Flächenbestimmung) ist folgende : Die Nullbezifferungen der Scheiben 8 und 9 müssen mit den Nullmarken koinzidieren. Die beiden Teile 3 und 4 berühren sich, d. h. die Zirkelspitzen bzw. Glasplättchen mit Marken oder die Schiebegrei- fer berühren sich. Zwei Finger der linken Hand (Daumen und Mittelfinger) halten in den Ausnehmungen 5 den Teil 4, während der Zirkelschenkel 3 mit Hilfe des Daumens und des Mittelfingers der rechten Hand bewegt wird, bis die zu messende Entfernung erreicht ist.Um eine Summierung der Strecken vornehmen zu können, muss während der Rückbewegung von 3 mit Hilfe des Zeigefingers auf den Klemmstift 13 gedrückt werden, u. zw. so lange, bis die Ausgangsstellungen von 3 und 4 erreicht sind. Bei der weiteren Messung wird sich wieder die Zäh1scheibe drehen usw. Die Ablesungen erfolgen auf den Scheiben 8 und & , deren Summe die Summe der gemessenen Entfernungen ergibt. Abschliessend werden die Scheibe 8 mit dem Drehknopf 11 und das ZSlzahnrad 9 mit dem Drehknopf 12 so lange gedreht, bis die Koinzidenz der Nullen mit den Nullmarken erreicht ist. Jetzt kann mit der nächsten Messung begonnen werden.PATENTANSPRÜCHE ; 1. Stechzirkel zum Summieren von Strecken nachPatentNr. 207125, mit einer mit einem Zählzahn- rad zusammenwirkenden Anzeigenscheibe, welche an dem einen Zirkelschenkel angeordnet ist und mit Hilfe eines an dem andern Zirkelschenkel befestigten und über den Umfang der Anzeigenscheibe geführten Fadens angetrieben wird, der durch Aufwickeln auf eine mit einer Zugfeder versehene Trommel gespannt ist, wobei zwecks Summierung von Strecken die Anzeigenscheibe mit einer Sperrvorrichtung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zirkelschenkel prismatisch ausgebildet sind und einer von ihnen mit zwei Schienen fest verbunden ist, während der zweite auf diesen Schienen verstellbar gelagert ist.2. Stechzirkelnach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der feinen Verzahnung der An- <Desc/Clms Page number 3> zeigenscheibe zusammenwirkende Sperrvorrichtung in Form eines gegen die Kraft einer Feder gegen diese Verzahnung drückbaren Klemmstiftes ausgebildet ist.3. Stechzirkel nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ptismatischen Zirkel- EMI3.1 Bedienenden versehen sind und dass der Klemmstift für die Sperrvorrichtung im Bereich des Zeigefingers aus dem entsprechenden Zirkelschenkel ragt.4. Stechzirkel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zirkelspitzen ausweichselbar sind und durch Glasplättchen mit einet Marke oder durch gegeneinander abgeschräg- te Schiebegreifer, die mittels Befestigungsstegen mit Schrauben am Gerät befestigbar sind, ersetzt werden können.5. Stechzirkel nÅach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zirkelspitzen derart geformt sind, dass diese von der Befestigungsstelle an den prismatischen Zirkelschenkeln parallel zu der durch die beiden Schienen gegebenen Ebene und nach einer Abwinkelung, senkrecht zu dieser verlaufen.6. Stechzirkel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zirkelspitzen durchlaufend zu der durch die beiden Schienen gegebenen Ebene geneigt verlaufen.
Priority Applications (1)
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| AT211053B true AT211053B (de) | 1960-09-10 |
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