AT211072B - Elektromagnetischer Dehnungsmesser - Google Patents

Elektromagnetischer Dehnungsmesser

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AT211072B
AT211072B AT329959A AT329959A AT211072B AT 211072 B AT211072 B AT 211072B AT 329959 A AT329959 A AT 329959A AT 329959 A AT329959 A AT 329959A AT 211072 B AT211072 B AT 211072B
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AT
Austria
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electromagnetic
extensometer
torsion tubes
measured
torsion
Prior art date
Application number
AT329959A
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English (en)
Inventor
Borivoj Ing Dubsky
Oldrich Ing Straka
Vyzkumny A Zkusebni Lete Ustav
Original Assignee
Vyzkumny A Zkusebni Lete Ustav
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  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description


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  Elektromagnetischer Dehnungsmesser 
Die Erfindung betrifft einen elektromagnetischen Doppeldehnungsmesser zum Messen geringer Längen-oder Durchmesseränderungen, die z. B. durch Materialspannungen oder Temperaturänderungen verursacht sind. Die bisher bekannten elektromagnetischen Dehnungsmesser verlangen in der Fertigung aussergewöhnliche Präzision und zeigen bei geringen Ungenauigkeiten die Tendenz zu einem Reaktionsdrehmoment in der Ebene des gemessenen Materials. 



   Das wesentliche Kennzeichen des elektromagnetischen Dehnungsmessers gemäss der Erfindung besteht darin, dass als Quelle der induzierten elektromagnetischen Kraft zwei parallel und auf gleicher Höhe verlaufende Torsionsröhren aus ferromagnetischem Material vorgesehen sind, durch welche eine gemeinsame Erregerwicklung hindurchgeht und deren beide Enden fest eingespannt sind, wobei im Mittelteil der Torsionsröhren je ein Bundring mit je einer Planchette, einer Spitze, einem Arm od. dgl. zur Abtastung des zu messenden Materials vorgesehen ist und die die Torsionsröhren umgebenden Aufnahmespule an beiden Seiten der Bundringe angeordnet sind. 



   Die Doppelanordnung der Torsionsstäbe hat den Vorteil, dass die Grösse der Ausgangsspannung vervielfacht und der Einfluss der starken   Magnetfelderbeseitigtwird. Durch   die symmetrische Anordnung wird das Reaktionsdrehmoment in der Ebene des Materials beseitigt und die Fertigung vereinfacht. Auch wird 
 EMI1.1 
 bedarf des   D"inungsmessers   herabgesetzt. 



   Die Zeichnung stellt in den Fig. 1-5 beispielsweise Ausführungen der Erfindung dar. Fig. 1 zeigt schematisch den Aufriss, Fig. 2 im Schnitt den Grundriss und Fig. 3 den Seitenriss eines Dehnungsmessers gemäss der Erfindung. Die Fig. 4 und 5 zeigen teilweise im Schnitt und schematisch Alternativanordnung der abtastenden Teile des Dehnungsmessers. 



   Der Delmungsmesser besteht aus zwei Torsionskörpern l, auf welchen die Aufnahmespulen 3 befestigt sind. Durch das Innere der Torsionsröhren 1 ist die Erregerwicklung 5 durchgezogen. Die Aufnahmespulen 3 wie auch die Erregerwicklung 5 sind an die Klemmenleiste 6 angeschlossen. Die Torsionsröhren 1 sind in ihren. Mittelteilen mit den Bundringen 2 versehen, welche auf die Hülsen 7 gepresst sind, auf welche die Planchetten 9 mit den Füssen 10 aufgelötet oder   angeschweisst   sind. Beide Torsionsröhren 1 sind an beiden Enden mit den aufgepressten Stirnflächen 11 verbunden. 



   Bei der Ausführung gemäss Fig. 4 sind an Stelle der Planchetten unmittelbar an die Bundringe 12 der Torsionsröhren 1 Saphirspitzen oder andere Spitzen 13 angeschlossen, die an das gemessene Material angelegt werden. Die Torsionsröhren 1 sind mit ihren Enden in den Stirnteilen 14 eingespannt. 



   Gemäss Fig. 5 wird das zu messende Material, z. B. ein Stab 17, mittels zweier Schrauben 16 in den Armen 15 geklemmt, die aus den Bundringen 18 der Torsionsröhren 1 herausragen. 



   Das Messen wird so durchgeführt, dass die Füsse 10 auf das zu messende Material aufgeklebt, aufgelötet oder angeschweisst werden bzw. die Spitzen 13 des Dehnungsmessers gegen das Material fest angedrückt werden oder das zu messende Material mittels der Schraube 16 so geklemmt wird, dass der Dehnungsmesser spielfrei und ohne toten Gang mit dem Material fest verbunden ist. Das Material überträgt seine Verlängerung, Verkürzung oder Durchmesseränderung auf die Torsionsröhren   1,   u. zw. entweder mittels der Planchetten 9 und Hülsen 7 oder unmittelbar mit Hilfe der Spitzen 13 bzw. mittels der Schrau- 

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 ben 16 und Arme 15. In den Torsionsröhren 1 entsteht eine zusammengesetzte Beanspruchung, bei der die
Hauptkomponerte die Torsionsbeanspruchung bildet.

   Wenn der Erregerstrom mittels der Erregerwicklung 5 in den Torsionsröhren 1 ein elektromagnetisches Feld in Form konzentrischer Kreislinien bildet, wird durch die Torsionsbeanspruchung dieses elektromagnetische Wechselfeld derart deformiert, dass eine Längskomponente entsteht, die der Grösse der Verdrehung oder der. Materialverlängerung proportional ist und in den Aufnahmespule 3 eine elektromotorische Kraft induziert, die   z.   B. mit einem Voltmeter ge- messen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Elektromagnetischer Dehnungsmesser, dadurch gekennzeichnet, dass als Quelle der induzierten elek- tromagnetischenKraft zwei parallel und auf gleicher Höhe verlaufende Torsionsröhren (1) aus ferroma- gnetischem Material vorgesehen sind, durch welche eine gemeinsame Erregerwicklung (5) hindurchgeht und deren beide Enden fest eingespannt sind, wobei im Mittelteil der Torsionsröhren (1) je ein Bund- ring (2,12, 18) mit je einer Planchette (3), einer Spitze (13), einem Arm (15) od. dgl. zur Abtastung des zu messenden Materials vorgesehen ist und die dieTorsionsröhren umgebendenAufnahmespulen (3) an beiden Seiten der Bundringe angeordnet sind.
AT329959A 1958-05-02 1959-04-30 Elektromagnetischer Dehnungsmesser AT211072B (de)

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CS211072X 1958-05-02

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