AT211074B - Kontaktarme Relaisschaltungen - Google Patents

Kontaktarme Relaisschaltungen

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Publication number
AT211074B
AT211074B AT830158A AT830158A AT211074B AT 211074 B AT211074 B AT 211074B AT 830158 A AT830158 A AT 830158A AT 830158 A AT830158 A AT 830158A AT 211074 B AT211074 B AT 211074B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
rectifiers
decisions
contact
logistical
achieve
Prior art date
Application number
AT830158A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Ing Zuehlsdorf
Original Assignee
Wissenschaftlich Tech Buero Fu
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/002Monitoring or fail-safe circuits

Landscapes

  • Relay Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schaffen wurden. Hiebei ist die gemeinsame Klemme je eines Umschaltkontaktes jedes steuernden Schalt- elementes und das einzige Wicklungsende der gesteuerten Relaisspule an einen gemeinsamen Pol ange- schlossen. An Stelle der Umschaltkontakte der steuernden Schaltelemente sind auch wahlweise getrennte   Arbeits- und/oder   Ruhekontakte einsetzbar, wobei jeweils eine Kontaktklemme an den gleichen Pol wie das Wicklungsende der einzelnen Relaisspule angeschlossen ist. 



   Für jede parallele Erregungsbedingung ist an den andern Pol der Anfang eines Widerstandes anzu- schliessen. Die Enden dieser Widerstände sind über je einen oder eine Vielzahl von diesen in Durchlass- richtung wirkenden Gleichrichter bzw. Gleichrichtern mit den nicht mit der Relaisspule verbundenen Kon- taktklemmen und dem einzigen Wicklungsanfang der gesteuerten Relaisspule verbunden. 



   Sind zwei oder mehrere parallele Erregungsbedingungen von einer weiteren Erregungsbedingung ab- hängig, so werden die von den Widerstandsenden zum Spulenanfang führenden Gleichrichter auf einer Sammelleitung parallel geschaltet. Die Sammelleitung ist wiederum über je einen oder mehrere vondie- ser in Durchlassrichtung wirkende Gleichrichter mit den die gemeinsame Erregungsbedingung wiederge- benden Kontaktklemmen und dem einzigen Wicklungsanfang der gesteuerten Relaisspule verbunden. Es besteht die Möglichkeit, den von der Sammelleitung zum Wicklungsanfang der Relaisspule führenden
Gleichrichter auf eine weitere Sammelleitung zu schalten, die dann wiederum über je einen Gleichrichter mit dem Wicklungsanfang und den nicht mit dem Spulenende zusammengeschalteten   Kontaktklem-   men verbunden ist. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung an Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen : Fig.   1 - 4   Stromlaufpläne von Grundschaltungsfunktionen, an denen lediglich die notwendigen Grundsatzerläuterungen für   denAufbau   von Schaltungen beliebigen Kompliziertheitsgrades nach der erfindungsgemässen, in Fig. 5 näher beschriebenen Schaltungsanordnung behandelt werden.   Fig. 5 ein   Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung. 



   In Fig. l ist die   Schaltungsfunktion   dargestellt, bei der die Relaisspule 1 nur dann erregt wird, wenn der Arbeitskontakt 2 und der Ruhekontakt 3 von zwei steuernden Schaltelementen gleichzeitig geöffnet sind. Da nur eine Erregungsbedingung gefordert wird, ist nur ein Widerstand 4 vorgesehen. Das nicht am Pluspol P angeschlossene Widerstandsende 5 wird über je einen Gleichrichter 6,7 und 8 mit dem Wick-   lungsanfang   9 des Relais sowie. mit den nicht am Minuspol N angeschlossenen Kontaktklemmen 10, 11 des Ruhekontaktes 3 und des   Arbeitskontaktes   2 verbunden. 



   Fig. 2 zeigt einen Stromlaufplan, in dem die Relaisspule 12 nur dann erregt wird, wenn entweder der Ruhekontakt 13 oder der Arbeitskontakt 14 geöffnet sind. Da zwei Erregungsbedingungen gefordert sind, werden zwei Widerstände 15 und 16 vorgesehen. Das nicht am Pluspol P angeschlossene Widerstandsende 17 ist über je einen Gleichrichter 18 und 19 mit dem Wicklungsanfang 20 der Relaisspule 12 und der nicht am Minuspol N angeschlossenen Kontaktklemme 21 des Ruhekontaktes 13 verbunden. 



   Das nicht am Pluspol P angeschlossene Widerstandsende 22 ist über je einen Gleichrichter 23 und 24 mit dem Wicklungsanfang 20 der Relaisspule 12 und der nicht am Pluspol P liegenden Kontaktklemme 25 des Kontaktes 14 verbunden. Ist beispielsweise gleichzeitig der Ruhekontakt 13 geschlossen und der Arbeitskontakt 14   geöffnet, so   erfolgt, obgleich am Widerstandsende 17 über den Gleichrichter 18 negatives Potential   am Spulenanfang 20 auftritt, trotzdem   gemäss den geforderten Einschaltbedingungen die Erregung der Relaisspule 12, da das über das Widerstandsende 22 und über den Gleichrichter 23 am Wicklungsanfang 20 anstehende positive Potential keinen Rückschluss nach dem negativen Potential am Widerstandsende 17 findet, da der Gleichrichter 18 sperrend wirkt.

   Die gleiche Potentialverteilung tritt sinngemäss auf, wenn gleichzeitig der Ruhekontakt 13 geöffnet und der Arbeitskontakt 14 geschlossen ist. 



   Fig. 3 zeigt den Stromlaufplan, in dem die Relaisspule 26 nur dann erregt wird, wenn entweder der Ruhekontakt 27 oder der Arbeitskontakt 28 und der Ruhekontakt 29 geöffnet sind. Da gleichzeitig zwei parallele Erregungsbedingungen vorhanden sind, die von einer gemeinsamen Erregungsbedingung abhängig sind, müssen zwei Widerstände 30 und 31 und für die gemeinsame Bedingung eine Sammelleitung 32 vorgesehen   werden. Das nicht am Pluspol ?   angeschlossene Widerstandsende 33 wird über je einen Gleichrichter 34 und 35 mit der Sammelleitung 32 und der nicht am Pluspol P angeschlossenen Kontaktklemme 36 des Kontaktes 27 verbunden. Das nicht am Pluspol P angeschlossene Widerstandsende 37 wird über je einen Gleichrichter 38 und 39 mit der Sammelleitung 32 und der nicht am Minuspol N angeschlossenen Klemme 40 des Kontaktes 28 verbunden. 



   DieSammelleitung 32 wird über je einen Gleichrichter 41 und 42 mit dem nicht am Minuspol N angeschlossenen Spulenanfang 43 der Relaisspule 26 und der nicht am Minuspol N angeschlossenen Klemme 44 des Kontaktes 29 verbunden. 

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 EMI3.1 


Claims (1)

  1. 4PATENTANSPRUCH : Kontaktarme Relaisschaltungen für relaisgesteuerte automatische Industrie- und Fernwählanlagen, insbesondere für digitale Rechenmaschinen zur Erzielung logistischer Entscheidungen der Schaltung (Ja - Nein ; Und - Oder - Entscheidungen) mittels Anordnung von Widerständen und Gleichrichtern (Dioden), dadurch gekennzeichnet, dass Umschaltkontakte (68, 68', 69,69', 70, 70') oder entsprechende Arbeitund Ruhekontakte und die Wicklungsenden gesteuerter Relaisspulen (67,104) mit dem gleichen Pol (N) verbunden sind, um die logistischen Entscheidungen durch den Einsatz von Widerständen (71 - 74 und 105 - 107), deren Eingänge mit dem andern Pol (P) und deren Ausgänge (77,83, 93,97, 109,114, 117) mit Gleichrichtern (Dioden) (78, 79,80, 84,85, 86,94, 95, 96,98, 99,100, 110,111, 112,
    115, 116, 118,119) in Durchlassrichtung verbunden sind, zu erzielen, und, um logistische Und-Entscheidungen zu erzielen, die Ausgänge der Gleichrichter (79,80, 85,86, 95,96, 99,100, 111,112) an Kontaktklemmen (81, 82,87, 88) angeschlossen sind, und um logistische Oder-Entscheidungen zu erzielen, die Ausgänge der Gleichrichter (110 und 120) auf den Wicklungsanfang der gesteuerten Relaisspulen (104) führen, und, dass zur Erzielung kombinierter Oder-Und-Entscheidungen, die Ausgänge der Gleichrichter (78,84, 94,98, 115, 118) auf gemeinsame Sammelleitung (75,76, 108) geschaltet und diese Sammelleitungen über Gleichrichter in Durchlassrichtung (90,102, 121) an die Kontaktklemmen (92 und 103) angeschlossen sind, und dass zur Erzielung der Kombination mehrerer kombinierter Oder- und Und-Entscheidungen die Sammelleitungen (75, 76,108)
    über Gleichrichter in Durchlassrichtung (89, 101,110, 120) mit dem Wicklungsanfang der gesteuerten Relaisspulen (67, 104) oder mit weiteren Sammelleitungen verbunden sind, um somit Schaltungen beliebigen logistischen Kompliziertheitsgrades mit nur einem Umschaltkontakt jedes steuernden Relais auszführen.
AT830158A 1958-07-15 1958-12-01 Kontaktarme Relaisschaltungen AT211074B (de)

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