AT211076B - Schaltungsanordnung für Gasentladungsröhren - Google Patents
Schaltungsanordnung für GasentladungsröhrenInfo
- Publication number
- AT211076B AT211076B AT407158A AT407158A AT211076B AT 211076 B AT211076 B AT 211076B AT 407158 A AT407158 A AT 407158A AT 407158 A AT407158 A AT 407158A AT 211076 B AT211076 B AT 211076B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- gas discharge
- tube
- circuit arrangement
- discharge tubes
- voltage
- Prior art date
Links
Landscapes
- Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Schaltungsanordnung für Gasentladungsröhren
Die Erfindung bezieht sich auf Gasentladungsröhren, wie Thyratrone und sogenannte Gastrioden.
Die bekannten Thyratrone haben den Nachteil, dass sie nur durch Verringerung der Anodenspannung auf einen Wert unterhalb der Bogenspannung gelöscht werden können, weil bei gezündeter Röhre das Steuergitter von einer Wolke positiver Ionen umgeben ist und dadurch seine Steuerwirkung verliert. Es gewinnt diese erst nach einer bestimmten Zeit, der Entionisierungszeit, zurück. Die sogenannten Gastrioden sind vom Gitter her löschbar. Dies trifft aber nur bei kleinen Anodenströmen zu. Vergrössert man die Anodenströme, sind die Röhren infolge der dadurch zunehmenden Ionisierung nicht mehr durch das Steuergitter zu löschen. Bekannt ist insbesondere die Anwendung des Thyratrons zur Kippspannungserzeugung.
Solche Kippspannungserzeuger arbeiten so, dass ein Kondensator über einen Widerstand aufgeladen wird, bis beim Erreichen der Zündspannung oder durch einen zusätzlichen Impuls auf das Steuergitter (Zündelektrode) die Röhre zündet. Dadurch entlädt sich der Kondensator, bis beim Erreichen einer Spannung, die unter der sogenannten Bogenspannung der Röhre liegt, die Röhre verlöscht. Diese Wirkung tritt indessen nur ein, wenn der Widerstand, über den die Aufladung des Kondensators erfolgt, so hochohmig ist, dass der Ladestrom, der von der Spannungsquelle dem Kondensator zufliesst, geringer ist als der Entladestrom über die Röhre. Nach dem Löschen der Röhre muss, wie bereits gesagt, die Entionisierungszeit verstreichen, bis die Röhre erneut durch das Gitter beeinflussbar ist. Es ist aus diesen Gründen nicht möglich, eine Röhre z.
B. nur für die Dauer eines am Gitter liegenden Impulses leitend zu machen, da die Röhre auf die negative Flanke des Impulses oder auf einen negativen Löschimpuls am Gitter nicht anspricht. Zur Herabsetzung der Entionisierungszeit ist bereits vorgeschlagen worden, die Röhre aussen mit einem metallischen Belag zu versehen, der ein Arbeitspotential besitzt, das relativ zum Kathodenpotential festgelegt ist und kapazitiv mit dem Arbeitspotential auf der Innenseite des Röhrenkolbens zusammenwirkt. Dadurch wird das Arbeitspotential an der Röhre höher als die Löschspannung gehalten, wo- bei die Entionisierungszeit verringert wird.
Man muss also entweder den Nachteil der Entionisierungszeit in Kauf nehmen, oder auf eine Spezialanfertigung der Röhre zurückgreifen, da es bisher nicht möglich war, bei Thyratronen üblicher Fertigung die Entionisierungszeit herat zusetzen.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Entionisierungszeit von Thyratronen herabzusetzen, so dass diese vom Steuergitter her zu löschen, bzw. dass Gastrioden in mit hohen Frequenzen arbeitenden Schaltungen bis zum maximalen Anodenstrom zu belasten sind. Dadurch wird es möglich, Thyratrone zur Erzeugung kräftiger Stromimpulse zu benützen, deren Dauer durch die am Steuergitter liegenden Steuerimpulse bestimmt wird. Man kann auch ein Thyratron so steuern, dass es über ein Gitter gezündet und über ein zweites Gitter gelöscht wird.
Die erfindungsgemässe Lösung der Aufgabe ist dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Anode und Kathode der Gasentladungsröhre ein Kondensator geschaltet und der Arbeitswiderstand der Röhre von solcher Grösse ist, dass die Spannung am Kondensator die Bogenspannung der gezündeten Röhre nicht unterschreitet.
Zum Vermeiden von Stromstössen auf die Gasentladungsröhre bei der Entladung des Kondensators besteht eine weitere Massnahme darin, dass mit dem parallel zur Anode und Kathode geschalteten Kondensator ein Gleichrichter so in Reihe geschaltet ist, dass seine Durchlassrichtung von der Anode zur Kathode gerichtet ist.
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 ter (6) ein Widerstand (7) geschaltet ist.4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasentladungsröhre zwei Steuergitter (5, 8) besitzt, denen Dioden (10,9) so vorgeschaltet sind, dass ihre Durchlassrichtungen einander entgegengesetzt sind.5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasentladungsröhre zwei Steuergitter (5, 8) besitzt, von denen einem (5) Mittel (13) zur Impulseinkopplung vorgeschaltet sind, während das zweite (8) an einer wählbaren Schaltspannung (Us) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT407158A AT211076B (de) | 1958-06-10 | 1958-06-10 | Schaltungsanordnung für Gasentladungsröhren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT407158A AT211076B (de) | 1958-06-10 | 1958-06-10 | Schaltungsanordnung für Gasentladungsröhren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT211076B true AT211076B (de) | 1960-09-10 |
Family
ID=3559250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT407158A AT211076B (de) | 1958-06-10 | 1958-06-10 | Schaltungsanordnung für Gasentladungsröhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT211076B (de) |
-
1958
- 1958-06-10 AT AT407158A patent/AT211076B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE827126C (de) | Schaltungsanordnung zum Zaehlen elektrischer Impulse | |
| DE757114C (de) | Kippschwingungserzeuger vom Multivibratortyp | |
| DE1513868A1 (de) | Zuendschaltung fuer steuerbare Gleichrichter | |
| AT211076B (de) | Schaltungsanordnung für Gasentladungsröhren | |
| DE927215C (de) | Binaere Zaehlschaltung | |
| DE1019345B (de) | Impuls-Koinzidenzschaltung | |
| AT237116B (de) | Automatische Regelschaltung, insbesondere für Impulsschweißmaschinen | |
| DE715850C (de) | Einrichtung zur Beaufschlagung der Steuergitter eines mit Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Stromrichters mit Spannungen spitzer Wellenform | |
| DE924575C (de) | Kathodenstrahloszillograph zur wiederholbaren Aufzeichnung einmaliger Vorgaenge | |
| DE922962C (de) | Kathodenstrahloszillograph zur Aufzeichnung einmaliger Vorgaenge | |
| AT207973B (de) | Schaltungseinrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Betriebe einer Glimmentladung | |
| DE937129C (de) | Impulszaehler, bestehend aus einer Glimmentladungsroehre mit einer Anode und mehreren Kathoden | |
| AT215033B (de) | Photoelektrisch gesteuerter Impulsgeber | |
| AT376339B (de) | Schutzschaltung fuer roehren, insbesondere senderoehren | |
| AT312085B (de) | Ansprechzähler für Überspannungsableiter | |
| AT154064B (de) | Verfahren zur Zündung einer Gas- oder Dampfentladungsstrecke. | |
| DE939889C (de) | Zaehlrohr-Verstaerkerschaltung | |
| AT220400B (de) | Schaltungsanordnung zum Löschen von Zählstufen mittels Impulsen | |
| DE905410C (de) | Schaltungsanordnung zur Erzeugung zeitlinearer symmetrischer, insbesondere einmaliger Kippspannungen | |
| DE1440662C (de) | Vorrichtung zur Vermeidung von irregu Iaren Änderungen des Entladungszustandes fur mit stromstarken Glimmentladungen be triebene Entladungsgefaße | |
| DE2523997C2 (de) | ||
| AT222778B (de) | Gesteuerter Generator zur Elektroerosion | |
| DE1021087B (de) | Schaltungsanordnung mit einer elektrischen Entladungsroehre mit kalter Kathode | |
| DE434521C (de) | Vorrichtung zum Loeschen von parallel geschalteten Schaltroehren | |
| DE1023529B (de) | Schaltung mit einer Glimmentladungsroehre mit kalter Kathode und einer Zuendanode |