AT211096B - Gabel zum Fassen von Heu oder Stroh - Google Patents
Gabel zum Fassen von Heu oder StrohInfo
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- A47J43/28—Other culinary hand implements, e.g. spatulas, pincers, forks or like food holders, ladles, skimming ladles, cooking spoons; Spoon-holders attached to cooking pots
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Description
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Gabel zum Fassen von Heu oder Stroh
Es ist bei Heu- oder Mistgabeln bereits bekannt, zum Durchtrennen der Garbenbundschnur von Stroh- ballen u. dgl. Schneidwerkzeuge in Form von widerhakenartigenZungen der Gabelzinken oder abstehenden
Fortsätzen des Gabelquerteiles oder auf die Gabel selbst aufsetzbaren Schneidvorrichtungen anzubringen.
Die Widerhaken der Gabelzinken brechen leicht und erhöhen den Widerstand beim Gabelstich. Die mit Schneiden versehenen Vorsprünge haben den Nachteil, dass sie nur in einer bestimmten Lage der Gabel das
Durchtrennen der Garbenbundschnur ermöglichen. Die Schneidvorrichtungen, die nachträglich an der Ga- bel zwischen deren Zinken zu befestigen sind, verschmutzen leicht und erhöhen ebenfalls die Reibung beim
Einstechen der Gabel in den Strohballen.
Zur Vermeidung all dieser Nachteile und zur Vereinfachung der Herstellung solcher Schneidvorrichtungen wird gemäss der Erfindung an einem Stielgehäuse od. dgl. einer Gabel ein Lappen mit geschützt lie- gender Schneide vorgesehen.
Die einfachste Art der Schneidvorrichtung besteht gemäss der Erfindung aus einem Randeinschnitt der
Stielhülse, durch den ein Lappen mit gerundeter Aussenkante und scharfer geschützt liegender Schneide gebildet wird. Der Lappen ist an seinem freien Ende gerundet, um Verletzungen der Hand nach Möglich- keit auszuschalten. Zum Durchschneiden der Garbenbundschnur wird die Gabel zwischen dieser und dem Strohbucd eingeführt und so weit vorgestossen, dass die Garbenbundschnur über die Stielhülse gleitet und sich am Einschnitt des Lappens verfängt. Durch einen Stoss mit der Gabel wird die Garbenbundschnur mit
Hilfe der scharfen Ränder des Randeinschnittes durchtrennt, so dass die Garbe offen liegt und mittels der
Gabel verteilt werden kann.
Diese Schneidvorrichtung kann auch auf Zug wirksam sein, wenn der den Lappen bildende Einschnitt an dem gabelseitig gelegenen Rand der Stielbülse so vorgesehen wird, dass der Lappen in die zur Gabel ent- gegengesetzte Richtung weist.
Index Zeichnung ist ein erfindungsgemäss ausgebildetes Stielgehäuse einer Gabel mit lappenartig aus- gearbeitetem Schneidelement in Ansicht dargestellt.
Die Stielhülse 2 der Gabel 1 hat z. B. an dem von der Gabel abgewendeten Hülsenrand 3 einen Ein- schnitt 4, durch den ein Lappen 5 gebildet wird. Der Aussenrand des Lappens 5 ist stumpf und gerundet, so dass Verletzungen der Hand nach Möglichkeit ausgeschaltet sind. Die geschützt liegenden Ränder des
Einschnittes 4 sind zugeschärft und bilden zwei keilartig zusammenlaufende Schneiden, die jede zwi - schen sie eingeführte und gespannte Schnur 6 durchtrennen.
Die Gabel wird z. B. mit einer Hand so gehalten, dass der Lappen 5 an der der Gabel 1 entgegenge- setzten Seite derStielhülseZ liegt und mitder ändern Hand dieGarbenbundschnuiss gefasst und in den Ein- schnitt 4 eingeführt wird. Beim darauffolgenden Vorstossender Gabel trennen die Schneidendes Einschnittes 4 die Garbenbundschnur 6 ab. Wird aber der Lappen 5a in der strichpunktiert angedeuteten Lage an dem der
Gabel zugewendeten Rand 3 der Stielhülse 2 ausgearbeitet, dann wird das Durchschneiden der Garbenbund- schnur erst beim Rückzug der Gabel erfolgen, weil der Lappen in die zur Gabel entgegengesetzte Rich- rung weist.
Wird die Gabel am Stiel mit beiden Händen gehalten, dann wird die Garbenbundschnur beim
Vorbewegen oder Zurückziehen der Gabel vom vorbeistreichenden Haken oder Lappen 5 der Stielhülse 2 erfasst und durchschnitten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Gabel zum Fassen von Heu oder Stroh, mit einem Schneidwerkzeug zum Durchtrennen der Garbenbundschnur, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen Einschnitt (4) in dem Hülsenrand (3) der Stielhulse (2) der Gabel ein abstehender Lappen (5) gebildet ist, der einen stumpfen und gerundeten Aussenrand besitzt und im Bereich des Einschnittes zwei keilförmig aufeinander zulaufende und geschützt liegende Schneiden aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT133659A AT211096B (de) | 1959-02-20 | 1959-02-20 | Gabel zum Fassen von Heu oder Stroh |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT133659A AT211096B (de) | 1959-02-20 | 1959-02-20 | Gabel zum Fassen von Heu oder Stroh |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT211096B true AT211096B (de) | 1960-09-10 |
Family
ID=3511686
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT133659A AT211096B (de) | 1959-02-20 | 1959-02-20 | Gabel zum Fassen von Heu oder Stroh |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT211096B (de) |
-
1959
- 1959-02-20 AT AT133659A patent/AT211096B/de active
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