AT21123B - Verfahren zur Herstellung von Ruß aus Teer und anderen kohlenstoffhaltigen Substanzen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ruß aus Teer und anderen kohlenstoffhaltigen Substanzen.

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AT21123B
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Gottfried Wegelin
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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   Nach dem Verfahren der Patentschrift Nr. 10441 ist es bekannt, Russ dadurch herzustellen, dass die sich aus in einem   Destillationsbehälter benndenden   Teer etc. entwickelnden, gasförmigen Kohlenwasserstoffe noch in diesem Zustande, d. h. also ohne   rorherige Kon-   densation mit Luft vermischt verbrannt werden, wobei die bei der Verbrennung sich entwickelnde Hitze zur Beheizung des   Destillationsbehälters,   also zur Aufrechterhaltung des Destillationsvorganges nutzbar gemacht wird. 



   Abgesehen davon, dass der der Einwirkung der heissen Verbrennungsflamme ausgesetzte   Destillationsbehälter sehr stark   unter der Hitze leidet und in verhältnismässig kurzer Zeit ersetzt werden muss, ist es auch notwendig, denselben einzumauern oder mit einer eisernen   Umhüllung   zu versehen, welche die Beheizungsflamme nach aussen hin   abschliesst.   Will man aber diese   Massnahme   vermeiden, so tritt an ihre Stelle gemäss Patentschrift Nr.

   14038 eine in einem   Sanùkasten   gebettete oder innerhalb des von den   Verbrennungsflammen   bespülten Teiles des Destillationsbehälters liegende Zuführungsrohrleitung, die sich, soferne sie nicht   immer gleichmässig stark erwärmt   wird, leicht durch   Koksbildungen   des Teers 
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 eine   ober-oder ausserhalb   des Spiegels der Destillationsflüssigkeit erfolgende Zufuhr der Verbrennungsluft beibehält, gleichwohl aber sich die Wirkungen, die das in der Patentschrift Nr.   14038 beschriebene Hindurchtreibon   von gespannten Gasen durch die   Dc-     stillationsmassen,   nämlich ein fortwährendes Inbewegungversetzen derselben hervorruft, zunutze macht.

   Man erreicht hiedurch den grossen Vorteil, dass eine besondere Erhitzung der Teermassen   etc.,   sei es nun durch   äussere Beheizung   des   Destillationsbehälters nach   Patentschrift Nr. 10441 oder durch eine vorherige   Erwärmung   des kontinuierlich in den Destillationsbehälter eintretenden Teers sowie des durch diesen   hindurchgetriebenen Gases,   in Fortfall   kommt   und durch die innerhalb des Destillationsbehälters herrschende Hitze ersetzt wird. 



   Es hat nämlich die fortgesetzte praktische Durchführung der beiden obengenannten Vorfahrensarten ergeben, dass die grosse Hitze des in einiger Entfernung über dem   Flüssigkeitsspiegel   zu Russ   verbrennenden Gas-und Luftgomisches   mit einer solchen Kraft auf die   Ihrennstoffoberfläche   zurückgestrahlt wird, dass die hiedurch stattfindende Erwärmung   derselben vollständig genügt, um   auch ohne Vorhandensein einer besonderen Heizquelle oder 
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 scheinung entgegenstellen, bestehen darin, dass, wenn nur die oberflächlichen Schichten der   Destillationsflüssigkeit beheizt werden und nur aus diesen die Kohlenwasserstoffe entweichen können, schon sehr bald eine Verschlackung,

   eine Koksbildung der obersten Schichten der   

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 so dass der ganze Prozess von Anfang bis zu Ende gleichmässig durchgeführt werden kann. 



   Ohne Belang für den mit der vorliegenden Erfindung zu erstrebenden Zweck ist es   natürlich,   durch welche Mittel die Bewegung der Destillationsmaterialien erreicht wird.

Claims (1)

  1. Entweder kann dies, wie Fig. 1 der Zeichnung zeigt, dadurch erreicht werden, dass man die im Destillationsbehälter a befindlichen Teei-massen ete., welche durch-liontinuierlichen oder periodischen Zufluss aus dem Reservoir c der Rohrleitung b immer wieder ersetzt werden, ähnlich der in der Patentschrift Nr. 14038 dargestellten Einrichtung, durch den Hindurchtrieb irgendeines unter Spannung stehenden und nicht notwendigerweise angewärmten Gases, wie etwa Kohlensäure, oder auch durch Wasserdampf etc. in fortwährende Bewegung versetzt, oder aber man baut in bekannter Art in den Destillationsbehälter a eine geeignete Rührvorrichtung e nach Fig.
    2 ein, welche-durch irgendwelche motorische Kräfte angetrieben-ebenfalls imstande ist, eine fortwährende Bewegung der Destillationsmassen zu erzeugen und aufrecht zu erhalten. Die sich aus den letzteren entwickelnden gasförmigen Kohlenwasserstoffe entweichen nun nach oben und verbrennen im Augenblicke ihrer Vermischung mit der an der Öffnung f eintretenden Verbrennungsluft oberhalb des Flüssigkeitsspiegels zu Russ, wobei, wie schon erwähnt, die nach unten ausgestrahlte Hitze der Verbrennungsflamme völlig genügt, um die Teermassen etc. zu erwärmen, so dass die Destillation bis zum Ende. aufrecht erhalten werden kann. Die Rückstände werden von Zeit Zl1 Zeit bei q entnommen. Das beschriebene Verfahren hat den Vorteil, dass sich als Nebenprodukt unter Umständen ein sehr reiner Koks erzielen lässt.
    Wird nämlich der Rückstand der Destillationsmaterialien bis zur Trockene abdestilliert, so wird ein Koks erhalten, der sich im Gegensatz zu der bisherigen, aus der Destination kohlenstoffhaltiger Substanzen ergebenden Koksgewinnung, bei welcher der Koks in geschlossenen Gefässen von aussen geglüht wird, dadurch auszeichnet, dass er frei von Verunreinigungen, wie Eisen etc., und daher für manche gewerbliche Zwecke besonders verwendbar ist PATENT-ANSPRUCH :
    Verfahren zur Herstellung von Russ aus Teer und anderen kohlenstoffhaltigen Sub- stanzen durch direkte Verbrennung der gasförmigen Destillate mit oberhalb der Destillation- materialien erfolgender Zufuhr der Verbrennungsluft nach den Patentschriften Nr. 10441 und Nr. 14038, dadurch gekennzeichnet, dass der Teer etc. ohne jede Vorwärmung un- mittelbar, d. h. ohne erst eine beheizte Zufuhrleitung zu durchfliessen, in kaltem Zustande in den Destillationsbehälter gelangt, woselbst er durch bekannte Mittel in Bewegung ver- setzt und durch die strahlende Hitze der oberhalb seines Spiegels mit Luft zu Russ ver- brennenden Destillationsgase bis zur Beendigung des Verbrennungsvorganges beheizt wird.
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