AT211262B - Aufhellmittel für Textilien - Google Patents

Aufhellmittel für Textilien

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AT211262B
AT211262B AT752058A AT752058A AT211262B AT 211262 B AT211262 B AT 211262B AT 752058 A AT752058 A AT 752058A AT 752058 A AT752058 A AT 752058A AT 211262 B AT211262 B AT 211262B
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AT
Austria
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textiles
lightening agents
pyrazoline
mixture
acid
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Application number
AT752058A
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English (en)
Inventor
Basil Hugh Chase
Original Assignee
Unilever Nv
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Aufhellmittel für Textilien 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 



   Die Pyrazolinderivate der vorliegenden Er- findung können durch verschiedene Verfahren hergestellt werden. Ein Verfahren, welches im folgenden Beispiel   l   illustriert wird, besteht aus der Kondensation eines Ketons der Type
Ar.   CO. CH2. CH2. NR1 R2,   worin Ri und   R2   niedere Alkylgruppen bedeuten, mit einer Hydra- zinbenzoesäure und darauffolgender Vereste- rung. 



   Die erfindungsgemässen Pyrazolinderivate kön- nen auf Textilien aus einer Dispersion in irgend- einer geeigneten Flüssigkeit, wie z. B. Wasser, aufgebracht werden. Je feiner der Dispersions- zustand ist, umso besser sind die erhaltenen Resultate und die Flüssigkeit kann irgendein geeignetes   Dispersionsmittel enthalten. Die Flüssig-   sigkeit kann auch andere Stoffe zur Textilbehandlung enthalten. Insbesondere können dieVerbindungen vorteilhafterweise oder in Form einer Dispersion in einer wässerigen Reinigungsmittellösung während eines gewöhnlichen Waschverfahrens aufgebracht werden und sie können bei einem derartigen Verfahren als eine Komponente einer Reinigungsmittelmischung vorliegen.
Derartige Reinigungsmittelmischungen können als Grundstoff Seife oder ein synthetisches, organisches Reinigungsmittel enthalten.

   Es können Mengen von ungefähr 0, 001 bis ungefähr   1%   des erfindungsgemässen Pyrazolinderivates, bezogen auf das Gewicht der Reinigungsmittelmischung, verwendet werden. Vorzugsweise werden   0, 01-0, 1%   verwendet. Zur Erreichung der besten Resultate muss das erfindungsgemässe Pyrazolinderivat sehr fein in einer derartigen Reinigungsmittelmischung dispergiert sein. Im Falle einer Reinigungsmittelmischung in Pulverform, welche durch Sprühtrocknen einer hochkonzentrierten Lauge hergestellt wurde, wird beispielsweise das Pyrazolinderivat vorzugsweise in der hochkonzentrierten Lauge, welche zum Sprühtrocknen geführt wird, fein dispergiert. Derartige Dispersionen können üblicherweise durch Zusatz des Pyrazolinderivates zu der Lauge in Form einer Lösung aus Äthanol oder einem geeigneten andern Lösungsmittel erhalten werden. 



   Die   erfindungsgemässen   Pyrazolinderivate und Reinigungsmittelmischungen, die diese Ver- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 bindung enthalten, sind besonders nützlich für die Behandlung von Nylon, Seide und Acetatseide. Folgende Beispiele sollen die Erfindung erläutern, ohne dass diese jedoch hierauf beschränkt sein soll. 



   Beispiel 1 : Ein weisses Versuchsstück aus 
 EMI2.1 
 dispergiert wurde und bei einem Verhältnis des Bades zum Gewebe von 40 : 1. 



   Das Versuchsstück wurde zweimal bei 40  C gespült und nach jedem Waschen getrocknet. 



   Nach dieser Behandlung erschien das Versuchsstück im Tageslicht wesentlich weisser als ein Kontrollversuchsstück, welches in Abwesenheit des fluoreszierenden Aufhellmittels unter sonst identischen Bedingungen gewaschen wurde. 



   Das in diesem Beispiel verwendete 1- (p Methoxycarbonylphenyl)   (p-chlorphenyl)-A-pyr-   azolin wurde wie folgt hergestellt :
Eine Mischung von p-Chlor-ss-dimethylaminopropiophenon-hydrochlorid (5, 0 g) (hergestellt gemäss dem Verfahren nach Dhont and Wibaut, Rec. Trav. Chim., 1944,63, 81), p-Hydrazinbenzoesäure (3, 0 g), wasserfreiem Natriumkarbonat (4 g), Wasser (50 cm3) und Alkohol (10 cm3) wurde 3 Stunden lang unter Rückfluss zum Sieden erhitzt. Die Lösung wurde gekühlt, abfiltriert und der Rückstand (zitronengelbe Platten) mit etwas Alkohol gewaschen. Die Ausbeute betrug   5, 0 g, d.   i.   77%.   Eine Lösung dieses Natriumsalzes (2, 0 g) in kochendem Wasser (200 cm3) wurde mit Essigsäure angesäuert und gekühlt.

   Die ausgefällte Säure wurde aus wässerigem Pyridin in Form von blassgelben Nadeln, Fp. 270-271  C, umkristallisiert. 



   Die Säure (1, 0 g) wurde am   Rückfluss   14 Stunden lang in einer Mischung von 50 cm3 Methanol und 20 cm3 Chloroform, welche 0, 5 cm3 konzentrierte Schwefelsäure enthält, gekocht. Die neutrale Fraktion wurde auf die übliche Art aufgearbeitet und ergab den Methylester (0, 75 g), welcher sich aus einer Mischung von Methanol und Chloroform im Form von blassgelben Platten (Fp.   162-163  C)   abschied. Die Analyse ergab folgende Resultate : 
 EMI2.2 
 
Beispiel 3 : Ein Versuchsgewebe wurde wie in Beispiel   l   beschrieben mit l- (p-n-Butoxycarbo- 
 EMI2.3 
 (p-chlorphenyl)-Abehandelt ; es wurden ähnliche Ergebnisse erhalten. 
 EMI2.4 
 azolin behandelt ; es wurden ähnliche Ergebnisse erhalten. 



   Diese Verbindungen wurden aus dem Methylester von Beispiel 1 durch Umesterung mit Äthylenglykol in Gegenwart von Natriummethoxyd hergestellt. 



   Beispiel 6 : Ein Versuchsgewebe wurde wie in Beispiel 1 beschrieben mit   l- (p-Phenoxy-   carbonylphenyl)-3-   (p-chlorphenyl)-A-pyrazo-   lin behandelt ; es wurden ähnliche Ergebnisse erhalten. 



   Diese Verbindung wurde aus dem Säure chlorid der entsprechenden Säure (s. Beispiel   l)   und Phenol hergestellt. 



   Beispiel 7 : Ein Versuchsgewebe wurde wie in Beispiel 1 beschrieben mit l- (p-Methoxy-   carbonylphenyl)-3- (3,4-dichlorphenyl)-#2-pyr-   azolin behandelt ; es wurden ähnliche Ergebnisse erhalten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verwendung von neuen Pyrazolinderivaten der allgemeinen Formel : 
 EMI2.5 
 worin R eine Alkylgruppe mit   1-4   Kohlenstoffatomen oder eine Monohydroxyalkylgruppe oder eine Phenylgruppe bedeutet und Ar eine Phenylgruppe darstellt, welche durch ein Chloroder Bromatom in p-Stellung oder durch zwei derartige Atome, wovon sich eines in p-Stellung befindet, substituiert ist, als Aufhellmittel für Textilien.

Claims (1)

  1. 2. Verwendung von Pyrazolinderivaten nach Anspruch 1, in welchen R eine Methyl- oder 1 Äthylgruppe und Ar eine p-Chlorphenylgruppe darstellt.
    3. Verwendung von Pyrazolinderivaten nach Anspruch 1, in welchen R eine Methylgruppe und Ar eine 3, 4-Dichlorphenylgruppe darstellt. J
AT752058A 1957-10-30 1958-10-29 Aufhellmittel für Textilien AT211262B (de)

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