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Muffenrohr
Die Erfindung bezieht sich auf ein Muffenrohr mit einer an dem einen Ende angeordneten Muffe mit grösserem Innendurchmesser als der Aussendurchmesser des Rohres, wobei die Muffe das muffenlose Ende eines gleichen Muffenrohres umgeben soll und in der Muffe oder an derAussenseite des Rohres ein Absatz, eine Schulter od. dgl. mit einer zylindrischen Stützfläche zum Stützen und Steuern des Rohres in der Muffe angeordnet ist.
Es ist bekannt, bei ähnlichen Muffenrohren zum Steuern und Zentrieren des Spitzendes eines koaxial angebrachten, gleichen Muffenrohres Absätze, Schultern oder Ansätze in der Muffe vorzusehen. Die frit- her verwendeten Absätze erstreckten sich vornehmlich in Richtung des Umfanges und waren in bezug auf die Muffe entweder axial oder peripherisch nur kurz abgefast oder abgeschrägt. Radial stehende Stützrip- pen wiesen nur in axialer Richtung Schrägflächen zur Steuerung des Rohrendes auf.
Es hat sich in der Praxis erwiesen, dass es mit den bekannten Konstruktionen schwierig und oft ganz unmöglich ist, die Fuge oder den Stoss zwischen derartigen Muffenrohren zu zentrieren und vollkommen abzudichten. Es liegt daher der Wunsch vor, ein Muffenrohr mit einem Absatz zu erzeugen, der eine ganz zuverlässige Zentrierung und Abdichtung der Fuge ermöglicht, u. zw. auch dann, wenn das Spitzende ge- genüber der Muffe seitlich versetzt eingeführt wird.
Ein Muffenrohr gemäss der Erfindung ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, dass der Absatz, wie an sich bekannt. sowohl axial als auch peripherisch abgeschrägt oder abgefast ist und dass die peripherischen
Abschrägungen des Absatzes je mit einer Fläche ausgebildet sind, die einen Teil einer Zylinderfläche bildet und die sich der Innenfläche der Muffe bzw. der Aussenfläche des Rohres in der Muffe tangierend anschliesst. Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Muffenrohres hat die zylindrische Stützfläche eine peripherische Länge, die weniger als 900 beträgt.
Die geringe peripherische Länge des Absatzes und dieform der peripherischenabschrägungen erleichtern das Einführen des Spitzendes des Rohres in die Muffe und eine Zentrierung und Abdichtung durch eine rollende Bewegung, die mühelos ausführbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Muffenrohres gemäss der Erfindung wird an Hand der Darstellung eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung beschrieben. Es zeigt Fig. l das Muffenende des Rohres in perspek- tivischer Darstellung, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch das Rohr und Fig. 3 eine Endansicht des Rohres.
In der Zeichnung bezeichnet 1 das Muffenrohr, an dessen Ende die Muffe 2 angeordnet ist. Diese Muffe hat eine solche Grösse, dass das Spitzende eines gleichen Muffenrohres eingeführt werden kann, u. zw. mit dazwischenliegendem Abdichtungsmaterial. Innerhalb der Muffe 2 ist unten ein Absatz vorgesehen. Dieser Absatz weist einen zylindrischen Teil 3 auf, dessen Radius dem Radius der äusseren Fläche des Spitzendes des Muffenrohres entspricht. Die peripherische Länge des zylindrischen Teiles 3 beträgt weniger als 900. Ausgehend von diesem Teil 3 ist der Absatz abgeschrägt oder abgefast, sowohl axial gegen die Mündung 4 der Muffe 2 und peripherisch gegen ihre Innenfläche 5. Die axiale Abschrägung ist mit 6 und die peripherischen Abschrägungen sind mit 7 und 8 bezeichnet.
Die peripherischen Abschrägungen bilden vorteilhaft oder vorzugsweise Teile eines Zylinders. Die zwischen der axialen Abschrägung 6 und denperipherischen Abschrägungen 7 und 8 befindlichen Teile 9 und 10 sind gegen die Innenfläche 5 der Muffe 2 abgeschrägt.
Durch die oben beschriebene Ausführung des Absatzes können die Muffenrohre leicht gestossen oder zusammengefügt werden und das Abdichtungsmaterial einfach zwischen die äussere Fläche des Rohres und die innere Fläche der Muffe bei den abgeschrägten Teilen des Absatzes zum Abdichten eingepresstwerden. Kommt das schmälere Ende des Muffenrohres exzentrisch in die Muffe, so dass es auf irgendeinem der peripherischen Abschrägungen 7 und 8 liegt, so kann es mühelos in die richtige Stellung geschoben werden.
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Es ist nur eine Ausführungsform mit dem Absatz in dem Muffenende des Rohres beschrieben worden.
Der Absatz kann aber gleichwohl an. der äusseren Seite des schmäleren Spitzendes des Rohres vorgesehen sein. In diesem Falle soll der Teil 3 dem Rohrende zunächst angebracht sein und die axiale Abschrägung soll gegen die Muffe 2 gerichtet sein. Das Stossen oder Fugen solcher Rohre wird auf dieselbe Weise, wie oben beschrieben. ausgeführt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Muffenrohr mit einer an dem einen Ende angeordneten Muffe mit grösserem Innendurchmesser als der Aussendurchmesser des Rohres, wobei die Muffe das muffenlose Ende eines gleichen Muffenrohres umgeben soll und in der Muffe oder an der Aussenseite des Rohres ein Absatz, eine Schulter od. dgl. mit einer zylindrischen Stützfläche zum Stutzen und Steuern des Rohres in der Muffe angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Absatz, wie an sich bekannt. sowohl axial als auch peripherisch abgeschrägt oder abgefast ist und dass die peripherischen Abschrägungen des Absatzes je mit einer Fläche ausgebildet sind, die einen Teil einer Zylinderfläche bildet und die sich der Innenfläche der Muffe bzw. der Aussenfläche des Rohres in der Muffe tangierend anschliesst.
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Socket pipe
The invention relates to a socket pipe with a socket arranged at one end with a larger inside diameter than the outside diameter of the pipe, the socket being intended to surround the socket-free end of the same socket pipe and a shoulder, or shoulder, in the socket or on the outside of the pipe The like is arranged with a cylindrical support surface for supporting and controlling the pipe in the socket.
It is known to provide shoulders, shoulders or lugs in the socket in similar socket pipes for controlling and centering the spigot end of a coaxially attached, identical socket pipe. The shoulders used earlier extended primarily in the direction of the circumference and were only briefly chamfered or beveled either axially or peripherally in relation to the socket. Radially positioned support ribs only had inclined surfaces in the axial direction for controlling the pipe end.
It has been found in practice that with the known constructions it is difficult and often quite impossible to center the joint or the joint between such socket pipes and to seal them completely. There is therefore a desire to produce a socket pipe with a shoulder that allows a very reliable centering and sealing of the joint, u. also when the spigot end is inserted laterally offset from the socket.
A socket pipe according to the invention is mainly characterized in that the shoulder, as known per se. bevelled or beveled both axially and peripherally and that the peripheral
Bevels of the shoulder are each formed with a surface which forms part of a cylindrical surface and which adjoins the inner surface of the socket or the outer surface of the pipe in the socket in a tangential manner. In one embodiment of the socket pipe according to the invention, the cylindrical support surface has a peripheral length which is less than 900.
The small peripheral length of the shoulder and the shape of the peripheral bevels facilitate the insertion of the spigot end of the pipe into the socket and a centering and sealing by a rolling movement, which can be carried out easily.
An embodiment of the socket pipe according to the invention is described with reference to the representation of an embodiment in the drawing. FIG. 1 shows the socket end of the pipe in a perspective view, FIG. 2 shows a vertical section through the pipe, and FIG. 3 shows an end view of the pipe.
In the drawing, 1 denotes the socket pipe, at the end of which the socket 2 is arranged. This sleeve is of such a size that the spigot end of the same sleeve pipe can be inserted, u. between. With sealing material in between. Inside the sleeve 2, a paragraph is provided below. This shoulder has a cylindrical part 3, the radius of which corresponds to the radius of the outer surface of the spigot end of the socket pipe. The peripheral length of the cylindrical part 3 is less than 900. Starting from this part 3, the shoulder is beveled or chamfered, both axially against the mouth 4 of the sleeve 2 and peripherally against its inner surface 5. The axial bevel is 6 and the peripheral bevels are denoted by 7 and 8.
The peripheral bevels advantageously or preferably form parts of a cylinder. The parts 9 and 10 located between the axial chamfer 6 and the peripheral chamfers 7 and 8 are chamfered against the inner surface 5 of the sleeve 2.
Due to the design of the shoulder described above, the socket pipes can be pushed or joined together easily and the sealing material can simply be pressed between the outer surface of the pipe and the inner surface of the socket at the beveled parts of the shoulder for sealing. If the narrower end of the socket pipe comes eccentrically into the socket, so that it lies on one of the peripheral bevels 7 and 8, it can easily be pushed into the correct position.
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Only one embodiment has been described with the shoulder in the socket end of the pipe.
However, the paragraph can nonetheless. the outer side of the narrower spigot end of the tube. In this case, the part 3 should first be attached to the pipe end and the axial bevel should be directed towards the socket 2. The butting or joining of such pipes is carried out in the same way as described above. executed.
PATENT CLAIMS:
1. Socket pipe with a socket arranged at one end with a larger inner diameter than the outer diameter of the pipe, the socket being intended to surround the socketless end of the same socket pipe and a shoulder, a shoulder or the like in the socket or on the outside of the pipe. with a cylindrical support surface for connecting and controlling the pipe is arranged in the socket, characterized in that the shoulder, as known per se. is beveled or chamfered both axially and peripherally and that the peripheral bevels of the shoulder are each formed with a surface which forms part of a cylindrical surface and which is tangent to the inner surface of the socket or the outer surface of the pipe in the socket.