AT211947B - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von aus Düsen gepreßten Kunststoffäden - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von aus Düsen gepreßten Kunststoffäden

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AT211947B AT718057A AT718057A AT211947B AT 211947 B AT211947 B AT 211947B AT 718057 A AT718057 A AT 718057A AT 718057 A AT718057 A AT 718057A AT 211947 B AT211947 B AT 211947B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von aus Düsen gepressten Kunststoffäden 
Durch das österr. Patent Nr. 168754 ist ein Reissverschluss bekannt, dessen Gliederreihen aus gegen- läufigen Schraubendrähten bestehen, die beim Schliessen miteinander verschränkt werden. Die Kunststoff-
Fäden solcher Verschlüsse besitzen einen besonderen Profilquerschnitt, um eine gute Aufbruchfestigkeit, eine glatte Aussenfläche und einen leichten Lauf des Schiebers zu gewährleisten. Als Querschnitte haben sich flachovale und halbrunde Formen sehr bewährt. Als Material sind Kunststoffe hoher Festigkeit und   El istizität   erforderlich. Besonders geeignet sind Polyamide und andere gut verstreckbare Kunststoffe von hoher Verschleissfestigkeit. 



   Bisher wurden die Profilfäden aus   Rundfäden.   gewonnen. Durch Walzen in Profilwalzen oder mittels anderer Vorrichtungen wurden die flachen Querschnitte erzielt. Wegen Erwärmung der Walzen oder der
Ziehvorrichtung und namentlich wegen der nachträglichen Rückverformung des bereits gequetschten
Kunststoffadens gelingt es kaum, einen masshaltigen Profilfaden zu erzeugen. Nach dem Wickeln zu   Reissverschlussgliedcrreihen   müssen die Fäden durch eine Wärmebehandlung fixiert werden. Hiedurch tritt bei gewalzten Fäden nochmals eine Veränderung der Querschnittsform auf, so dass die erforderliche Ge- nauigkeit nicht einzuhalten ist. 



   Diese Schwierigkeiten werden vermieden, wenn man die Reissverschlüsse aus Profilfäden herstellt, die direkt aus der Schmelze des Kunststoffes gewonnen werden. Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung von aus Düsen gepressten Kunststoffäden aus Kunststoffen, wie Polyamid,
Polyurethan und Polyester, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die innerhalb der Düse vom runden Querschnitt zu einem ovalen bis konvex-konkaven Querschnitt mit dem Achsenverhältnis b :

   d = 1, 9-4, 0 geformten Fäden anschliessend bei Abzug durch das Eigengewicht des erzeugten Fadens einem zwischen Düsenmündung und dem vorzugsweise 6 - 9 cm entfernten Kühlbadspiegel das Achsenverhältnis wesentlich, vorzugsweise auf 1, 59-1, 95 verringernden Verzug ausgesetzt und schliesslich nach Verfestigung. einer das Achsenverhältnis vorzugsweise auf 1,   64 - 2,   2 erhöhenden Verstreckung unterworfen werden. 



  Nach dem erfindungsgemässen Verfahren werden Fäden gewonnen, die nicht mehr die Neigung haben, ihren Profilquerschnitt zu verändern. 



   Es sind zwar Verfahren bekannt, Profilfäden aus Vinyliden-Chlorid durch eine ovale Düse zu pressen, die in einem Kühlbad erhärten und danach verstreckt werden. Hiebei ändern sich die Querschnittsachsen des Fadens gegenüber denjenigen der Düse auf   1/3 - 1/5.   Nach einem weiteren bekannten Spinnverfahren werden Kunststoffschmelzen durch schlitzförmige Öffnungen von glattem Querschnitt gepresst, so dass sich sternförmige oder unregelmässige Querschnitte ergeben. Auch die Herstellung von Profilfäden in Mehrlochdüsen mit gemeinsamer Materialzuführung ist bekannt.

   Für die Verwendung in Reissverschlüssen müssen jedoch die Profilfäden aus besonderem, verstreckbarem Kunststoff hergestellt werden und das Achsenverhältnis der Querschnitte muss bei den verschiedenen Herstellungsschritten in vorgeschriebenen Grenzen gehalten werden, um genaue Endabmessungen zu ergeben. 



   Die Erfindung umfasst auch eine Einrichtung für die Durchführung des genannten Verfahrens, die gekennzeichnet ist durch eine Düse, deren kreisrunder Einlaufquerschnitt allmählich in einen ovalen bis konvex-konkaven Mündungsquerschnitt mit einem   Achsenverhältnis b : d   = 1, 9-4, 0 übergeht und deren Mündung in einem Abstand von   6 - 9   cm vom Spiegel des   Kühlbades angeordnet   ist. 



   An Hand der folgenden Beispiele soll die vorliegende Erfindung näher erläutert werden. 

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 EMI2.1 
 chemische Formel (CO.(CH2)8.CO.NH.(CH2)6NH)n Die Schmelztemperatur beträgt 2700 C. Der Abstand der   Düsenmündung   vom Kühlbadspiegel beträgt 
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 cl = 1, 94,verhältnis von 1, 9 bis 4,0 aufweist, besitzen die im Kühlbad erstarrten Fäden verringerte Achsenverhältniswerte von   1, 59   bis   1, 95.   Durch die nachfolgende Verstreckung wird schliesslich das Achsenverhältnis wieder auf einen höheren Wert von 1, 6 bis 2, 2 gebracht. Der Abstand der Düsenmündung vom Spiegel des Kühlbades beträgt 6-9 cm. 



   Die Zeichnung erläutert in den Fig. 1-11 das Verfahren und die Vorrichtung gemäss der Erfindung. 



   Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Düse, die gemäss der Erfindung geformt ist. Die Kunststoff- 
 EMI2.8 
    - 4Düsenaustrittsöffnungen. Die   Fig. 5-7 zeigen die Querschnitte der Fäden, die mit den in den Fig. 2-4 dargestellten   Düsen gewonnen   sind,   u. zw.   befinden sich die Fäden hier im erkalteten,   unvetstreckten   Zustand. Die Fig. 8-10 zeigen die Querschnitte derselben F'äden nach der Verstreckung und Stabili-   sierung.   Fig.   l'l   zeigt in schematischer'Darstellung die Spinnapparatur. 



   Bei der in Fig. 1 dargestellten DUe ist die Eintrittsöffnung der Einfachheit halber rund ausgeführt. 



  Die   Austrittsöffnüng   ist entsprechend'dem jeweils gewünschten Querschnitt des Fadens geformt, im vorliegenden Fall   z. B.   oval. Auch die Eintrittsöffnung kann dem gewünschten Querschnitt des Fadens angepasst sein, jedoch ist die Düse dann wesentlich teurer in der Herstellung. 



   Unter den Fig. 2-10 sind die relativen Breiten von   Düsenaustrittsöffhungen   und Fäden angeschrie- 
 EMI2.9 
 stellen das Verhältnis von Breite zu Dicke der einzelnen Querschnitte dar. 



   Die in Fig. 11 schematisch gezeigte Spinnapparatur umfasst die Schnecke   l,   das Kühlbad 2, die Streckvorrichtung 3 und die Aufwickelvorrichtung 4. 



   DurchdieAnwendungdesneuenVerfahrensgelingtes, mitdenbeschriebenenMassnahmenFädenausverstrecktem Kunststoff von   ovalen, linsen-oder sichelförmigen   Querschnitt mit genauen Abmessungen herzustellen. Diese Fäden sind nun formstabil, d. h. sie besitzen nicht die Neigung zur Querschnittsänderung wie die aus Rundfäden gepressten Fäden und auch bei   Wärmebehandlung   zum Fixieren von Wicklungen 
 EMI2.10 


Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von aus Düsen gepressten Kunststoffäden aus Kunststoffen, wie Polyamid, Polyurethan und Polyesier. dadurch gekennzeichnet. dass die innerhalb der Düse vom runden Querschnitt zu einem ovalen biskonvex-konkaven Querschnitt mit dem Achsenverhältnis b : d = l, 9-4, 0 geformten Fäden anschliessend bei Abzug durch das Eigengewicht des erzeugten Fadens einem zwischen Düsenmündung und EMI3.1 cmDüse, deren kreisrunder Einlaufquerschnitt allmählich in einen ovalen bis konvex-konkaven Mündungsquerschnitt mit einem Achsenverhältnis b : d = l, 9-4, 0 übergeht und deren Mündung in einem Abstand von 6-9 cm vom Spiegel des Kühlbades angeordnet ist.
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